Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

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14/10/2026

Meet the Expert: Katarina Horst
Welche Rolle spielten Blumen in der Antike?
Dr. Katharina Horst ist Archäologin und leitet den Bereich Antike Kulturen am Badischen Landesmuseum. Im Video spricht sie über die beiden antiken Vasen in „Bloom up!“ und darüber, was ihre Darstellungen über Liebe, Begehren und die Bedeutung von Blumen erzählen.
Vielen Dank an Katarina Horst für die spannenden Einblicke.
Neugierig geworden? Das ganze Video gibt es in unserer „Bloom App“. Den Link dazu findet ihr in unserer Bio.

Produktion: .media

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SAVE THE DATE: Blaue StundeUnsere „Blaue Stunde – Abende in der Kunsthalle“ geht weiter: Dieses Mal dreht sich alles um ...
07/10/2026

SAVE THE DATE: Blaue Stunde

Unsere „Blaue Stunde – Abende in der Kunsthalle“ geht weiter: Dieses Mal dreht sich alles um ein außergewöhnliches Kunstwerk aus Seide, Blumen und feinster Stickerei.

Im Mittelpunkt des Abends steht eine großformatige, mit Blumenmotiven bestickte Decke aus unserer aktuellen Ausstellung „Bloom up! Die Sprache der Blumen“. Das Besondere: Sie wird bei uns zum ersten Mal überhaupt in einer Ausstellung gezeigt.

Unter dem Titel „Luxus in Seide“ nehmen Agnes Krippendorf, Textilrestauratorin am Badischen Landesmuseum, und Dr. Isa Fleischmann-Heck, stellvertretende Direktorin des Deutschen Textilmuseums in Krefeld und Kustodin für europäische Textilien und Kleidung, das außergewöhnliche Werk gemeinsam in den Blick.

Beim Vortragsgespräch geben die beiden Textilexpertinnen Einblicke in das Kunstwerk und ihre Arbeit und eröffnen dabei unterschiedliche Perspektiven auf eines der besonderen Exponate von „Bloom up!“.

📅 Do, 22.10. | 18 Uhr
🎟️ 20 € inkl. Führung & Getränk
🖼️ Ausstellungsbesuch mit Veranstaltungsticket ab 16 Uhr

Tickets: https://shop.landesmuseum.de/blaue-stunde-10-22.html

📷 1, 6 Installation view, 2026 © Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich
📷 2-5 © Badisches Landesmuseum, Foto: Hannes Deters

Wenn Blumen keine Entschuldigung sindBelia Zanna Geetha Brückner untersucht in ihrer recherchebasierten, installativen u...
30/09/2026

Wenn Blumen keine Entschuldigung sind

Belia Zanna Geetha Brückner untersucht in ihrer recherchebasierten, installativen und dialogischen Praxis Machtstrukturen und gesellschaftliche Teilhabe.
In „Nothing I ever wanted“ aus der Serie „Hard to Say I’m Sorry“ beschäftigt sie sich mit Entschuldigungsgesten in gewaltvollen Beziehungen. Grundlage der Arbeit sind Erfahrungsberichte von Betroffenen. Aus ihren Schilderungen entwickelt Brückner gemeinsam mit der Floristin und Künstlerin Millie Schwier Blumenarrangements, die von aufwändig gesteckten Sträußen bis zum Tankstellenblumenstrauß reichen.
An die Stelle der üblichen Grußkarten treten Aussagen der Betroffenen. Die Sträuße stehen auf Möbelstücken, die an ein häusliches Umfeld erinnern, häufig der Ort, an dem die Gewalt stattfindet.
Was zunächst wie eine vertraute Geste der Zuneigung erscheint, bekommt so eine andere Bedeutung. Der Blumenstrauß wird zum Ausgangspunkt für Fragen nach Entschuldigung, Manipulation, Kontrolle und den Machtverhältnissen innerhalb von Beziehungen.

Belia Zanna Geetha Brückner in Kollaboration mit Millie Schwier, „Nothing I ever wanted“ aus der Serie „Hard to Say I’m Sorry“, (2024) 2026

📷 1 Belia Zanna Geetha Brückner, 2024. Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin © Foto: Moritz Grenz
📷 2-3 Installation view, 2026 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich

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Ambivalente GestenSeit Jahrhunderten stehen Blumen für Liebe und Begehren. Zwei antike griechische Vasen und der Wirktep...
23/09/2026

Ambivalente Gesten

Seit Jahrhunderten stehen Blumen für Liebe und Begehren. Zwei antike griechische Vasen und der Wirkteppich „Der Pilger im Garten“ zeigen, wie eng Blumen mit Vorstellungen von Liebe, Verlangen und Eroberung verbunden sind. Im „Pilger im Garten“ wird das Pflücken einer Rose zur Metapher für die se****le Eroberung einer Frau und lässt sich aus heutiger Perspektive auch als Ausdruck ungleicher Machtverhältnisse lesen.
Auch Belia Zanna Geetha Brückner hinterfragt die vermeintlich liebevolle Geste des Blumenschenkens. In ihrer Arbeit „Nothing I ever wanted“ beschäftigt sie sich mit Blumensträußen als Entschuldigungsgesten in gewaltvollen Beziehungen.
So stellt der Raum die Frage, wann eine Geste der Zuneigung ihre Bedeutung verändert und was Blumen über Begehren, Macht und Kontrolle erzählen können.

Belia Zanna Geetha Brückner, „Nothing I ever wanted“ aus der Serie „Hard to Say I’m Sorry“, (2024) 2026

Edward Burne-Jones und William Morris, „Der Pilger im Garten“, Entwurf vor 1896, Ausführung 1901, Inv. Nr. 72/147

Salbgefäß mit Eros und Blume, Apulien, 400–330 v. Chr., Inv. Nr. B 43

Salbgefäß mit der mythologischen Darstellung des Adonisfests, Athen, um 390 v. Chr., Inv. Nr. B 39

📷 1-3 Installation view, 2026 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich
📷 4-10 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Foto: Hannes Deters

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16/09/2026

Meet the Expert: Christiaan Veldman

Was erzählen uns Blumen auf einem über 500 Jahre alten Glasfenster?

Christiaan Veldman ist Co-Kurator von „Bloom up!“ und Kurator für Mittelalter am Badischen Landesmuseum. Im Video nimmt er das „Dorothea-Fenster“ von 1513 genauer unter die Lupe und erzählt von der Heiligen Dorothea, der christlichen Legende hinter der Darstellung und der Bedeutung ihrer Blumenattribute.

Das historische Fenster ist zugleich ein wichtiger Ausgangspunkt für Sissel Tolaas’ Arbeit „Thresholds In-Between Worlds“, die eigens für „Bloom up!“ entstanden ist.

Vielen Dank an für das Gespräch.

Neugierig geworden? Die vollständige Fassung findet ihr in unserer „Bloom App!“.

Produktion: TomBa.Media

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09/09/2026

Studio Visit bei Sissel Tolaas

Gerüche prägen unsere Erinnerungen, Emotionen und Wahrnehmungen. Im Gespräch gibt Sissel Tolaas Einblicke in ihre Arbeit mit Geruch als künstlerischem Medium und spricht über die Installation, die in unserer Ausstellung „Bloom up!“ zu erleben ist.

Vielen Dank an Sissel Tolaas für das Gespräch.

Neugierig geworden? Die vollständige Fassung findet ihr in unserer „Bloom App!“.
Produktion: art/beats

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Wenn Geruch zum Medium wirdSissel Tolaas arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Seit den 1990er-Jahre...
02/09/2026

Wenn Geruch zum Medium wird

Sissel Tolaas arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Seit den 1990er-Jahren erforscht sie Geruch als Medium von Wahrnehmung, Kommunikation und kulturellem Gedächtnis. Über Jahrzehnte hat sie dafür Gerüche gesammelt, analysiert und archiviert.

Für „Thresholds In-Between Worlds“ (2026) setzte sie sich mit den historischen Glasfenstern, ihren Geschichten und ihrem ursprünglichen Kontext auseinander. Auf Grundlage dieser Recherche und ihrer umfangreichen Geruchssammlung entwickelte sie eine neue Duftkomposition für „Bloom up!“.
Die Installation besteht aus neun beweglichen Kuben, über die unterschiedliche Gerüche im Raum unmittelbar erfahrbar werden. Was sonst unsichtbar bleibt, wird so zum künstlerischen Material. Geruch eröffnet einen Zugang zur Ausstellung, der nicht nur unsere Wahrnehmung anspricht, sondern auch persönliche Erinnerungen und Assoziationen hervorrufen kann.

Sissel Tolaas, „Thresholds In-Between Worlds“, 2026

📷 1 Sissel Tolaas © Sissel Tolaas
📷 2-4 Installation view, 2026 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich

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Geruch als transformierende KraftGerüche können Erinnerungen wachrufen, Emotionen auslösen und unsere Wahrnehmung veränd...
26/08/2026

Geruch als transformierende Kraft

Gerüche können Erinnerungen wachrufen, Emotionen auslösen und unsere Wahrnehmung verändern.
Ausgangspunkt dieses Raums ist das „Dorothea-Fenster“ von 1513. Es zeigt die Heilige Dorothea mit einem Blumenkorb und einem Blumenkranz. Die Darstellung geht auf eine christliche Legende zurück, in der Blumen und ihr Duft zum Zeichen eines Wunders werden.
Für „Bloom up!“ hat sich Sissel Tolaas mit dem historischen Fenster, seiner Geschichte und seinen Herkunftsorten auseinandergesetzt. Daraus entstand „Thresholds In-Between Worlds“, eine neue Installation, in der Geruch selbst zum künstlerischen Medium wird.
Historisches Bild und zeitgenössische Geruchsinstallation verbinden so unterschiedliche Formen der Wahrnehmung und erzählen davon, wie Gerüche Erinnerungen, Vorstellungen und Geschichten über Jahrhunderte hinweg prägen können.

Sissel Tolaas, „Thresholds In-Between Worlds“, 2026

Hans Baldung Grien, Werkstatt Hans Gitschmann, genannt von Ropstein, „Dorothea-Fenster“, Freiburg im Breisgau, 1513, Inv. Nr. C 216

Peter Hemmel von Andlau, „Gotische Fialen“ und Gotischer Baldachin mit Blumen“, Straßburg / Konstanz, um 1480, Inv. Nr. C 6241 und C 6244

📷 Installation view, 2026 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich

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Wenn Natur politisch wirdJennifer Allora und Guillermo Calzadilla arbeiten seit 1995 als Künstlerduo. In ihrer Praxis un...
19/08/2026

Wenn Natur politisch wird

Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla arbeiten seit 1995 als Künstlerduo. In ihrer Praxis untersuchen sie die Verflechtungen von Geschichte, Ökologie und Geopolitik.

„Penumbra“ (2020-22) führt in das Absalon-Tal auf Martinique. Eine digitale Animation rekonstruiert dort das Licht- und Schattenspiel des tropischen Waldes. An diesem Ort fanden 1941 Suzanne und Aimé Césaire gemeinsam mit Künstler*innen und Intellektuellen Zuflucht, die vor dem nationalsozialistischen Europa flohen.

In „Graft“ (2021) liegen tausende handbemalte Blüten eines rosa Trompetenbaums in unterschiedlichen Stadien des Verwelkens auf dem Boden. Ihre künstliche Schönheit verweist zugleich auf die fragile Vielfalt karibischer Ökosysteme und deren Veränderung durch koloniale Ausbeutung und Klimawandel.
Natur erscheint bei Allora & Calzadilla damit nicht als idyllischer Hintergrund, sondern als Ort, an dem Geschichte, Macht und ökologische Veränderungen sichtbar werden.

Allora & Calzadilla, „Penumbra“, 2020-22; „Graft“, 2021, Courtesy of the artists and Galerie Chantal Crousel, Paris

📷1 Jennifer Allora, Guillermo Calzadilla, 2021 © Marion Vogel
📷 2-5 Installation view, 2026 © Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Stefan Altenburger Photography, Zürich
📷6-10 © Badisches Landesmuseum, Hannes Deters

Von Blüten umgebenMenschen schaffen seit Jahrhunderten Orte, an denen Natur Schutz, Orientierung oder Zuflucht versprich...
14/08/2026

Von Blüten umgeben

Menschen schaffen seit Jahrhunderten Orte, an denen Natur Schutz, Orientierung oder Zuflucht verspricht.

In diesem Raum treffen die Arbeiten von Allora & Calzadilla auf mittelalterliche Architekturfragmente und ein römisches Gartenfresko. Sie führen an ganz unterschiedliche Orte: in einen Wald auf Martinique, in Kirchen und Klöster oder in eine römische Villa.

Blumen, Ranken und Landschaften werden dabei nicht einfach abgebildet. Sie werden gestaltet, in Stein übertragen, an Wände gemalt oder künstlich nachgebildet und mit Vorstellungen von Schutz, Paradies, Heimat oder Gemeinschaft verbunden.

Gleichzeitig zeigt der Raum, dass Natur nie nur Kulisse ist: Sie wird geformt, genutzt und verändert – mit Folgen, die bis in die Gegenwart reichen.

Allora & Calzadilla, „Penumbra“, 2020-22; „Graft“, 2021, Courtesy of the artists and Galerie Chantal Crousel, Paris

„Doppelkapitell mit Heckenrosen“, Kloster Schwarzach, um 1220–30, Inv. Nr. V 19597
„Doppelkapitell mit Pflanzen und Fratzen“, Kloster Schwarzach, um 1220–30, Inv. Nr. C 94
„Schlussstein mit Blüte eines Korbblütlers“, um 1240, Inv. Nr. C 6844
„Architekturfragment mit Pfingstrosen“, Oberrhein, um 1300, Inv. Nr. 71/50
„Fresko mit Margeritenstrauch und Reiher“, Italien, um 60 n. Chr., Inv. Nr. 75/24, 75/23, 75/8

📷 1-4 Installation view, 2026 © Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Stefan Altenburger Photography, Zürich

📷 5-8 © Badisches Landesmuseum, Hannes Deters

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Adresse

Lichtentaler Allee 8A
Baden-Baden
76530

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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+49722130076400

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