Museum St. Afra

Museum St. Afra Das hinter dem Augsburger Dom gelegene Diözesanmuseum St. Afra hat seit dem Jahr 2000 geöffnet und

Wir haben Euch in der Ausstellung „Das ist Gold wert“ eingeladen, alles aufzuschreiben, was Euch zu Gelb und Gold einfäl...
04/02/2026

Wir haben Euch in der Ausstellung „Das ist Gold wert“ eingeladen, alles aufzuschreiben, was Euch zu Gelb und Gold einfällt. Hier sind die Ergebnisse. Welche Notiz ist Euer Liebling?

Es war sehr schön, dass Ihr uns mit Eurem Besuch beehrt habt. Und wie wir erfahren haben, hat Gold ja auch ganz viel mit...
02/02/2026

Es war sehr schön, dass Ihr uns mit Eurem Besuch beehrt habt. Und wie wir erfahren haben, hat Gold ja auch ganz viel mit Ehre zu tun. Vielen Dank für Euer Interesse. Die vergangenen acht Wochen fühlten sich für uns beinahe wie ein „goldenes Zeitalter“ an. Wir haben derzeit schon weitere bunte Ideen für zwei weitere Farben! Ihr dürft gespannt sein!

Macht Euch morgen, am 1. Februar, auf den Weg ins Diözesanmuseum. Um 14:30 Uhr werden wir gemeinsam ganz genau, also qua...
31/01/2026

Macht Euch morgen, am 1. Februar, auf den Weg ins Diözesanmuseum. Um 14:30 Uhr werden wir gemeinsam ganz genau, also quasi wie mit dem Teleskop, die Bronzetür des Augsburger Domes betrachten und uns plötzlich in himmlischen Sphären wiederfinden. Die Führung von Melanie Thierbach ist für Familien geeignet

Bronzetür des Augsburger Domes, erste Hälfte/Mitte des 11. Jahrhunderts, DMA 3104, Foto: Richter & Fink

Heute vor 81 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit, in dem rund eine Million Jüdinnen und Juden ...
27/01/2026

Heute vor 81 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit, in dem rund eine Million Jüdinnen und Juden ermordet wurden.
Judenfeindlichkeit existiert allerdings wesentlich länger. Ausgerechnet die Kunst trägt dazu wesentlich bei. Und Bilder wirken! Aus einer friedlichen Koexistenz der weiblichen Allegorien Ecclesia und Synagoge, die das Christen- und Judentum symbolisieren, wurde seit dem 9. Jahrhundert ein Gegensatzpaar. Der Oettinger Tragaltar aus der Zeit um 1180 ist dafür ein sinnfälliges Beispiel. Synagoge ist mit einer Augenbinde dargestellt, um ihre Blindheit gegenüber dem christlichen Glauben auszudrücken. Sie wendet sich vom Gekreuzigten ab, hat keine Bekrönung und ihre Lanze ist gebrochen, während Ecclesia Jesus zugewandt ist, eine Krone trägt und eine intakte Kreuzfahne in der Hand hält. Das Judentum ist also als Verliererin und das Christentum als Siegerin wiedergegeben. Die antijüdische Propaganda ist nicht zu übersehen.

Oettinger Tragaltar, Schwaben (?), um 1180 und 1317, DMA 4055, DMA, Foto: Jürgen Bartenschlager

War das nicht eine ganz und gar himmlische Veranstaltung? Wir hoffen, Ihr seid um ein paar „goldige“ Eindrücke reicher! ...
26/01/2026

War das nicht eine ganz und gar himmlische Veranstaltung? Wir hoffen, Ihr seid um ein paar „goldige“ Eindrücke reicher! Wir sagen Gertrud Menzel ein ganz großes DANKESCHÖN!

Foto: Anya Schmidt & Emmilie Billig

Wie kommt das Blattgold aufs Holz? Die Frage habt Ihr Euch vielleicht schon einmal gestellt, wenn Ihr die wunderbaren Go...
22/01/2026

Wie kommt das Blattgold aufs Holz? Die Frage habt Ihr Euch vielleicht schon einmal gestellt, wenn Ihr die wunderbaren Goldhintergründe von gotischen Tafelbildern gesehen habt. Erfahrt exklusiv von der Vergoldermeisterin Gertrud Menzel wie aufwendig solche Blattvergoldungen mit Mustern sind. Sie zeigt Euch am Beispiel des Memminger Dreikönigaltars am 25. Januar ab 14 Uhr im Diözesanmuseum St. Afra wie das geht. Ihr werdet staunen!

Flügel eines Altares mit der Geißelung Christi, Schwaben, um 1470/80, DMA 2004, DMA, Foto: Emmilie Billig

Die Architekturkulisse, die Wendung der beiden Figuren und die ebenfalls bemalten Rückseiten belegen, dass die beiden Ta...
18/01/2026

Die Architekturkulisse, die Wendung der beiden Figuren und die ebenfalls bemalten Rückseiten belegen, dass die beiden Tafeln mit der heiligen Katharina von Alexandrien und dem heiligen Mauritius ursprünglich die Flügel eines Altares waren. Die Seiten mit den Goldhintergründen waren nur an Sonn- und Feiertagen zu sehen. Sie symbolisieren Transzendenz, also einen göttlichen Raum, den wir gewöhnlich als Himmel bezeichnen.

Flügel eines Altares mit der heiligen Katharina von Alexandrien und dem heiligen Mauritius, Schwaben, um 1470/80, DMA 2005 und DMA 2006, DMA, Foto: Andreas Goetzke

Was fällt Euch alles ein, wenn Ihr an Gelb oder Gold denkt? Kommt bei uns vorbei und schreibt Eure Ideen auf zwei Tafeln...
14/01/2026

Was fällt Euch alles ein, wenn Ihr an Gelb oder Gold denkt? Kommt bei uns vorbei und schreibt Eure Ideen auf zwei Tafeln, die wir für Euch vorbereitet haben. Wir werden diese am Ende der Ausstellung abfotografieren und posten. Es ist kaum in Gold aufzuwiegen, wenn Euer Vorschlag dabei wäre.

Während Gold durchwegs positiv besetzt ist, steht Gelb in der christlichen Ikonografie für negative Aspekte. Judas Iskar...
12/01/2026

Während Gold durchwegs positiv besetzt ist, steht Gelb in der christlichen Ikonografie für negative Aspekte. Judas Iskariot, der Jesus für 30 Silberlinge verraten hat, wird seit dem 14. Jahrhundert mit einem gelben Gewand dargestellt. Gelb wurde zur bevorzugten Farbe, um Geldgier und Verrat auszudrücken. Davon ausgehend wurde zunehmend die gelbe Farbe als Kennzeichnungspflicht für Juden verbindlich. Im deutschsprachigen Raum mussten sie seit dem 15. Jahrhundert einen gelben Ring oder Fleck auf ihrer Kleidung tragen, was einer Stigmatisierung gleichkommt.

Hörlin-Vittel‘sche Votivtafel, Augsburg, Meister der Hörlin-Vittel‘sche Votivtafel, um 1480/90, DMA 2014, DMA, Foto: Richter & Fink

Habt Ihr Euch auch immer schon über die Darstellungen auf den Platten unserer Bronzetür gewundert? Krieger, Bäume und vi...
10/01/2026

Habt Ihr Euch auch immer schon über die Darstellungen auf den Platten unserer Bronzetür gewundert? Krieger, Bäume und viele Schlangen… Wir haben für Euch ein digitales Spiel entwickelt, mit dem man mögliche Vorbilder den einzelnen Bronzetafeln zuweisen kann. Und ein Memory ist selbstverständlich auch dabei. Neugierig? Wir auch! Wir sind gespannt, was Ihr dazu sagt.

Bronzetür des Augsburger Domes, erste Hälfte/Mitte des 11. Jahrhunderts, DMA 3104, DMA, Foto: Richter & Fink

Wir haben zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet. Raus aus den Betten und hoch vom Sofa, um in der Sonderausstellung „Das ist G...
06/01/2026

Wir haben zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet. Raus aus den Betten und hoch vom Sofa, um in der Sonderausstellung „Das ist Gold wert“ unter anderem ein Gemälde zu bestaunen, das sonst nur wenigen zugänglich ist! Es wurde vom Münchner Hofmaler Johann Matthais Kager im Jahr 1610 gemalt und zeigt uns die drei Könige bzw. Sterndeuter aus dem Osten mit ihren überaus kostbaren Geschenken. 1603 hatte Kager München den Rücken gekehrt und wurde ein waschechter Augsburger mit goldenen Händchen. Wir sind froh, dass er diese Lebensentscheidung getroffen hat.

Anbetung der Könige, Augsburg, Matthias Kager, 1610, Domkapitel, DMA, Foto: Alberto Luisa

Gold, Weihrauch und Myrrhe. Wer kennt sie nicht, die drei Geschenke an das Jesuskind! Was genau es damit auf sich hat, w...
02/01/2026

Gold, Weihrauch und Myrrhe. Wer kennt sie nicht, die drei Geschenke an das Jesuskind! Was genau es damit auf sich hat, was das so merkwürdig zu schreibende Myrrhe wirklich ist, wie man Weihrauch verwendet und warum man manche Sorten auch essen darf, erfahrt Ihr von Dr. Veronika Jung und Cornelia Stimpfle im Workshop, der morgen, 3. Januar, von 14 bis 16 Uhr bei uns stattfinden wird. Geeignet für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.

Adresse

Kornhausgasse 3-5
Augsburg
86152

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