Galerie Noah

Galerie Noah Gallery for contemporary art since 2002, do not miss out on visiting our homepage for further details Geschäftsführer:
Prof. Dr. h. c.

Ignaz Walter | Dr. Ralf Walter

25/08/2026

„Christopher Lehmpfuhl - Im Lichtwandel“…

Die Urgewalt erkannt, auf Leinwand gebannt, ins Hier und Heute verdammt, das, nicht mehr oder weniger, hat Christopher Lehmpfuhl, offenkundig, und tut es immer und immer wieder. Er, ein zunächst einfacher Künstler aus Berlin, der nicht die große Abstraktion braucht, nicht das Konzeptuelle, nicht das Objekt, die Installation oder die Performance, der mit Ölfarbe und einem Bildträger in Natur und Stadt zufrieden, ja, glücklich ist, er meint es ernst, mit dem Malen, der Kunst, seiner Umwelt und uns. Er, das „Malschwein“, wie er sich selbst nennt, geht raus und rein in die Natur, das bereits seit Jahrzehnten, spürt auf, hinein, voller Ehrfurcht und Aufrichtigkeit, rechtschaffen, respektvoll, fair. Er packt die Farbe mit den Händen aus dem Kübel auf Leinwand, im Temperament den meteorologischen Verhältnissen angepasst, und hinterlässt uns Gebirge wie Großstadt, dickspurig, pastos, plastisch wie pathetisch, so, als wolle er, jemand, wir eins werden mit der Natur. Kraftvoll, energetisch, gewaltig kommen seine Malereien daher, voll von Hochachtung für vielleicht Gott Gewolltes, Nächstenliebe, Liebe impliziert, ja, mit einer eigenen Seele.

Bis 8. November 2026.
Galerie Noah, Glaspalast, Augsburg.

10/07/2026

„SEO - Wenn Räume sich berühren“…

Immer weiter, immer fort, hinauf, hinab, hinüber, hinfort, das Andenken an vergangene Tage im Gepäck, verklärte Bilder, idealisiert, geschönt, tauchen auf, verschwinden, mischen sich gekonnt unter die Wirklichkeit, diese Gegenwart, ja, überlagern das Hier und Jetzt, subtil, subversiv, perfide. Reizüberflutet, so hat es den Anschein, erfährt die Ich-Perspektive, der Autor dieser neuartigen Bilder im Kuppelsaal der GALERIE NOAH seine Umgebung, kaum Zeit, sein aktuelles Gegenüber, die Umwelt, ausreichend zu mustern, geht es schon weiter zum nächsten, Bild, Ausblick, in die nächste Dimension. Stets in Bewegung ist diese durch die Welt wandernde Seele, rastlos, hungrig, neugierig, gleichermaßen immer, für ewig, wie versprochen, auf der Suche nach Schönheit, ohne Gnade, ohne Grenze, mit ganz eigenem Geschmack. In Korea müsse schließlich „alles immer schön sein“, „alles Negative von Schönheit überdeckt werden“, so unsere Urheberin, die Deutsch-Koreanerin SEO, die laut Kunsthistoriker und Kurator Christoph Tannert „auf abbildhafte Projektionen von Seinsfülle“ setze, die „so barock und gültig sind, wie ein Paradies für sie nur vorstellbar ist“.
Back to Reality, zur Kunst in unserem Raum: Was bewirken Wahrnehmung und Erinnerung in Simultanität, was bleibt aus der Vergangenheit zurück und beeinflusst wie unsere existentielle Jetztzeit, fragt sich die Künstlerin in ihrer neuen Malerei und geht wie gewohnt von außen nach innen vor: Gefühle, für sie in erster Linie gemacht durch sinnliches Erspüren der Außenwelt, werden erforscht, versucht, in Systematik und Struktur erklärbar zu machen, in den Griff zu kriegen. Dafür wechselt sie die Perspektive wie andere die Schuhe, in mehrteiligen Arbeiten erinnert sie an Zeichentrickfilme der 1970er Jahre, an das japanische Studio Ghibli genauso wie an Storyboards, oder Comics.

Bis 19. Juli 2026.
Galerie Noah, Glaspalast, Augsburg.

10/06/2026

Der Film zur aktuellen Ausstellung!

Das TV-Sendeformat der Galerie Noah auf a.tv:

„Kunst kann! Der Szenetalk im Kuppelsaal der Galerie Noah“

In der neuen Folge „Kunst kann!“ auf a.tv geht Wilma Sedelmeier mit Künstlerin SEO durch die aktuelle Schau „SEO - Wenn Räume sich berühren“.

Bis 19. Juli 2026.
Galerie Noah, Glaspalast Augsburg.

21/05/2026

LIVE: Eröffnung der Ausstellung „SEO - Wenn Räume sich berühren“ Einführung durch Galeristin Wilma Sedelmeier, mit anschließendem Künstlergespräch!

Bis 19. Juli.
Galerie Noah, Glaspalast, Augsburg.

08/05/2026

„HELGE LEIBERG - Move!“…

Enthemmt, extrovertiert, bacchantisch, zugleich gezügelt „moved“ es hier und heute, inmitten des historischen Kuppelsaals der GALERIE NOAH, durch Raum und Zeit: die starke Bewegung, wie in Stein gemeißelt, mit wenigen Pinselstrichen in Ewigkeit verbannt; ästhetisch, durchaus, auch archetypisch, antikisiert. Gestärkt im Saft, voller Power, Energie bringen schwarze Silhouetten, ja, mysteriöse Schattenfiguren etwas auf den Weg: Im Sprung aus der Welt hinüber, in bewusster Balance oder in tänzerischer Aufruhr befinden sich die Protagonisten von Helge Leiberg seit jeher, der Mensch, oft auch das Pferd, quer durch alle Kulturen Symbol für Freiheit, einen ungezähmten oder eben gezähmten Geist. Indes, will man meinen, erfüllen diese inzwischen einen Auftrag, eine hehre Aufgabe, vielleicht, womöglich, hoffentlich nicht weniger als die Befriedung, die Wiederherstellung dieser unserer, einer besseren Welt, Sieg des Guten über das Böse. Nicht unbeeinflusst von diesen unseren Tagen, von Krieg und Krise, wirtschaftlicher, pandemischer, auch sozialer, gesellschaftlicher, verfolgt der Maler, Bildhauer und Performance-Künstler Leiberg kontinuierlich sein Werk, die Versinnbildlichung unserer Zeit, von Träumen und Wünschen, das ganz wie gänzlich ohne Verleugnung. Kein Wunder, dass die Collage, wenn auch nur gemalt, ein Bildmotiv zerfetzt, uns irritiert, ein Moment immer und immer wieder „removed“ wird, einer Spule gleich; kein Wunder, dass die leichte, getreu getriebene Figur angestrengt der Weltkugel entgegenhält, ein verzweifelter, beinahe entsagender Atlas; kein Wunder, der Aufmarsch einer Truppe, alleine ist nicht mehr.

Bis 10. Mai 2026.
Galerie Noah, Glaspalast, Augsburg.

Adresse

Beim Glaspalast 1
Augsburg
86153

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 15:00
Mittwoch 11:00 - 15:00
Donnerstag 11:00 - 15:00
Freitag 11:00 - 15:00
Samstag 12:00 - 15:00
Sonntag 12:00 - 17:00

Telefon

08218151163

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