25/08/2026
„Christopher Lehmpfuhl - Im Lichtwandel“…
Die Urgewalt erkannt, auf Leinwand gebannt, ins Hier und Heute verdammt, das, nicht mehr oder weniger, hat Christopher Lehmpfuhl, offenkundig, und tut es immer und immer wieder. Er, ein zunächst einfacher Künstler aus Berlin, der nicht die große Abstraktion braucht, nicht das Konzeptuelle, nicht das Objekt, die Installation oder die Performance, der mit Ölfarbe und einem Bildträger in Natur und Stadt zufrieden, ja, glücklich ist, er meint es ernst, mit dem Malen, der Kunst, seiner Umwelt und uns. Er, das „Malschwein“, wie er sich selbst nennt, geht raus und rein in die Natur, das bereits seit Jahrzehnten, spürt auf, hinein, voller Ehrfurcht und Aufrichtigkeit, rechtschaffen, respektvoll, fair. Er packt die Farbe mit den Händen aus dem Kübel auf Leinwand, im Temperament den meteorologischen Verhältnissen angepasst, und hinterlässt uns Gebirge wie Großstadt, dickspurig, pastos, plastisch wie pathetisch, so, als wolle er, jemand, wir eins werden mit der Natur. Kraftvoll, energetisch, gewaltig kommen seine Malereien daher, voll von Hochachtung für vielleicht Gott Gewolltes, Nächstenliebe, Liebe impliziert, ja, mit einer eigenen Seele.
Bis 8. November 2026.
Galerie Noah, Glaspalast, Augsburg.