Bibliothek Brehm Stiftung

Bibliothek Brehm Stiftung "Nachlesen - Nachdenken" - Universalbibliothek und Museum zur Geschichte und Kultur des Deutschen Sprachraums im Arolser Residenzschloss.

Der erste Tag auf dem Hessentag in Fulda war für uns sehr erfolgreich. Über 100 Leute haben gestern unsere neuen VR-Bril...
18/06/2026

Der erste Tag auf dem Hessentag in Fulda war für uns sehr erfolgreich. Über 100 Leute haben gestern unsere neuen VR-Brillen ausprobiert und konnten von der Hessentagsstadt aus in die Bibliothek eintauchen. Nicht nur technikbegeisterte Jugendliche wandelten durch die Räume, sondern auch ältere Generationen, die noch nie eine VR Brille auf dem Kopf hatten, trauten sich gestern das technische Neuland zu betreten.

Wenn ihr auch die VR-Brillen ausprobieren wollten und heute (18. Juni 2026) zufällig den Hessentag besucht, dann konnte vorbei und trefft uns im Keller des Hessentreffs, wo sich die KI-Welt befindet. Wir sind bis 19 Uhr vor Ort und freuen uns auf euch!



16/06/2026

Zwei unserer Schätze machen eine kleine Reise nach Kassel. Sie werden dort digitalisiert und anschließend auf dem Online-Repositorium ORKA auffindbar sein.
Die Schweizer Chronik aus den Jahren 1783 bis 1786 wurde durch ein kleines Autorenteam, das leider unbekannt geblieben ist, komplett handschriftlich erstellt und mit eigenen kolorierten Abbildungen von Wappen, Kometen und historischen Persönlichkeiten ergänzt. Dieses Unikat ist nicht nur ein Zeugnis der Schriftkultur des 18. Jahrhunderts, sondern auch eine wahre Augenweide.
Nahezu sprachlos macht unsere Besucher das Vogelbuch des Universalgelehrten Konrad Gessner aus dem Jahr 1582. Alle abgebildeten Vögel wurden per Hand koloriert und strahlen wie prächtige Kunstwerke der Renaissance.
Schon bald könnt ihr die Bücher auch von zu Hause aus bewundern. Den Link zu den bereits digitalisierten Handschriften und Urkunden aus der Bibliothek Brehm findet ihr oben in der Bio.
Für die Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Kassel sind wir sehr dankbar und freuen uns auf weitere Kooperationen.



Dankenswerterweise wurde das Team der Bibliothek Brehm vom Regionalmuseum Wolfhager Land eingeladen einen Vortrag übe di...
11/06/2026

Dankenswerterweise wurde das Team der Bibliothek Brehm vom Regionalmuseum Wolfhager Land eingeladen einen Vortrag übe die Bibliothek und ihren Stifter Adolf Brehm zu halten.
Wer heute Abend (11. Juni 2026) um 19 Uhr Zeit hat, ist herzlich in die Räumlichkeiten der Musikschule in Wolfhagen eingeladen. Wer sich für die Geschichte hinter der Bibliothek bzw. den Lebensweg ihres Stifters interessiert oder mehr über die Bestände hören möchte, kommt heute Abend beim Vortrag „Die Bibliothek Brehm und ihr Stifter“ voll auf seine Kosten.
Wir freuen uns, wenn möglichst viele kommen würden!



Anfang der 1970er Jahren wurden in Frankreich seitens der Strafverfolgung der Druck auf Prostituierte erhöht. Zunehmend ...
02/06/2026

Anfang der 1970er Jahren wurden in Frankreich seitens der Strafverfolgung der Druck auf Prostituierte erhöht. Zunehmend mussten diese im Verborgenen arbeiten. Der Schutz durch die Öffentlichkeit ging verloren. Es kam zu Morden und zahlreichen Gewalttaten an Sexarbeiterinnen. Die Straftaten blieben meist ungesühnt. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, besetzten mehr als 100 Prostituierte 1975 eine Kirche in Lyon. Nach acht Tagen wurde die Kirche durch die Polizei geräumt. Um auf die ausbeuterischen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiterinnen aufmerksam zu machen, wird seit 1976 jährlich am 02. Juni der internationale Hurentag begangen.

Auch in der Literatur spielen Prostituierte immer wieder eine bedeutende Rolle. Émile Zola machte 1880 in seinem Buch „Nana“ eine Sexarbeiterin zum Sinnbild für Korruption und den Untergang der feinen Gesellschaft im Zweiten Kaiserreich.
Die tragische Begleiterin Sikes Nancy eines Kriminellen, die im viktorianischen England in der Gosse lebte, sorgt bei den Lesern von „Oliver Twist“ schon damals für Mitleid.
Fantine aus „Die Elenden“ von Victor Hugo rutscht als alleinerziehender Mutter in die Prostitution ab, um das Überleben ihrer Nachkommen zu sichern.
In Thomas Manns „Doktor Faustus“ besucht der Komponist Adrian Leverkühn ein Bordell, wo er auf die Dirne Esmeralda trifft.

Das sind nur wenige Beispiele der klassischen Literatur aus verschiedenen Ländern, die von Schicksalen und Geschichten verschiedener Sexarbeiterinnen erzählen. Nicht selten ist die Prostitution dabei ein Spiegel der gesellschaftlichen Probleme und prekärer Lebensumstände, die genau wie der internationale Hurentag auf die Missstände aufmerksam machen sollen.



Was für ein grandioses Jubiläum! In der vergangenen Woche beging Bad Arolsen die 40. Barockfestspiele. Mit einem reichha...
18/05/2026

Was für ein grandioses Jubiläum! In der vergangenen Woche beging Bad Arolsen die 40. Barockfestspiele. Mit einem reichhaltigen Programm diverser Ensembles und Solisten.
Auch die Bibliothek Brehm war wieder Teil des Programms. In diesem Jahr fanden nicht wie gewohnt nur zwei Führungen durch die Bibliothek statt. Erstmals war die Bibliothek eine Station bei der Musikwanderung „Wege der Musik“ durch Bad Arolsen. Alon Sariel und Néstor Fabián Cortés Garzón vom Ensemble „Los Tempreramentos“ spielten kleine musikalische Impressionen der italischen Barockmusik.
Mit einem fulminanten Feuerwerk wurde das musikalische Rahmenprogramm am Samstagabend geschlossen. Wir hoffen sehr, auch im nächsten Jahr wieder ein Teil der Barockfestspiele sein zu dürfen.
Wer die Führungen während der Barockfestspiele verpasst hat, muss nicht traurig sein. Über unsere Website www.bibliothekbrehm.de kannst du jederzeit eine kostenlose Führung buchen.



Die Arolser Barockfestspiele stellen in diesem Jahr musikalische Zyklen in den Mittelpunkt ihres Programms.Unterschiedli...
11/05/2026

Die Arolser Barockfestspiele stellen in diesem Jahr musikalische Zyklen in den Mittelpunkt ihres Programms.
Unterschiedlichste literarische Zyklen finden sich in unserem Bestand. Das Versepos „Illias“ von Homer zählt zu den epischen Zyklen, Shakespears „Sonette“ zu den Gedichtzyklen. Auch Novellen oder Erzählungen können als Zyklus zusammengefasst werden, wie „Die Nachtstücke“ von E.T.A. Hoffmann oder „Die Leute von Seldwyla“ von Gottfried Keller.
Goethes „Wilhelm Meister“ oder die „Danziger Trilogie“ von Günter Grass gelten als Romanzyklen.
Die Führungen im Rahmen der Barockfestspiele finden am Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 13:30 Uhr und Samstag, den 16. Mai 2026 um 15:00 Uhr statt. Der Kartenvorverkauf findet ausschließlich über die Stadt Bad Arolsen statt. Weiter Infos unter www.arolser-barockfestspiele.de oder per Telefon unter 05691-801-233.



Sprichwörter, Redewendungen und ihre Herkunft (Teil 13) 🔵Wer ist nicht schonmal aufgewacht und dachte darüber nach, ob e...
28/04/2026

Sprichwörter, Redewendungen und ihre Herkunft (Teil 13) 🔵

Wer ist nicht schonmal aufgewacht und dachte darüber nach, ob er oder sie nicht mal blau machen bzw. schwänzen sollte? Manchmal hat man einfach keine Lust zur Arbeit oder Schule zu gehen. Aber warum sagt man, dass man blau macht?
Wie so oft findet sich der Ursprung der Redewendung im Mittelalter. Dort hatten Färber einen sogenannten „Blauen Montag“. Sonntags wurde der Stoff in ein Färbebad gelegt. Montags wurde der Stoff aus diesem Bad entnommen und zum Trocknen an der Luft aufgehangen. Die besondere angewendete Farbe oxidierte an der Luft und wurde schließlich blau oder indigofarben. Dieser chemische Prozess brauchte seine Zeit; in dieser Zeit hatten die Färbegesellen nichts zu tun. Die Arbeit machte jetzt die Wolle, da konnten sich die Gesellen montags entspannt.
Und da es Mittelalter noch keine Handys, Fernseher oder Radios gab, haben sich die meisten Gesellen die Zeit mit Bier versüßt. Klingt doch nach einem wünschenswerten Montag? Da ein Tag lang sein kann, wurde so viel getrunken, dass der ein oder andere Geselle vor Trunkenheit selbst blau wurde. Man spielte auf die dabei auftretende bläuliche Verfärbung der Nase an, die durch die Erweiterung der Blutgefäße, einer besseren Durchblutung, aber auch zu einer Sauerstoffarmut im Gewebe aufgrund von Alkoholkonsum entstehet. Daher kommt auch die umgangssprachliche Bezeichnung Schnapsnase.



Besinnliches, Frechheiten, Derbheiten, Obszönitäten, geradeheraus oder hintenherum, zum Nachdenken, Schmunzeln oder herz...
23/04/2026

Besinnliches, Frechheiten, Derbheiten, Obszönitäten, geradeheraus oder hintenherum, zum Nachdenken, Schmunzeln oder herzhaften Lachen. Rezitiert und vorgetragen mit Erläuterungen und Vergleichen aus Vergangenheit und Gegenwart. Dabei wird man feststellen, dass es auch früher zum Teil schon äußerst deftig zuging. Das alles nicht nur für unempfindliche Ohren!
Ein Gegenstück zur Hochliteratur. Einkehr in die „aufwallende Zeit und Literatur aus dem ausklingenden neunzehnten Jahrhundert, hinein in die (Goldenen) Zwanziger- bis Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. Eine Zeit der größten Umbrüche und Widersprüche. Industrierevolution und Industriezivilisation; Armut, Übervölkerung, erster Weltkrieg, die goldenen Zwanziger oder deren verzweifelte Armut. Analogien zur Jetztzeit sind leicht erkennbar.
Fritz Grasshoff, vielleicht der letzte Vertreter einer drastisch-frechen frivolen, ordinären, obszönen, kratzigen, unbequemen, verächtlich-spöttischen, aufbegehrenden Literaturform. im Übergang unter anderem von Rilke (1873–1926), zu Ringelnatz (1883–1934), Gottfried Benn (1886–1956), Klabund (1890–1928), Bert Brecht (1898–1956) und schließlich Fritz Grasshoff (1913–1997).
Heino Pachschwöll, Physiker, Institutsleiter a.D. einer namhaften Forschungseinrichtung der Materiaforschung für Hochtechnologie u.a. in Luft- und Raumfahrt, hat sich neben seinem Beruf schon seit vielen Jahren intensiv mit alter und neuer Literatur beschäftigt. Er will kein Literaturwissenschaftler sein, sondern leidenschaftlicher Literaturliebhaber. Ihm fehlt der Trieb einiger Eiferer aus Kreisen der Literaturkritik. Der manchmal etwas lächelnde, milde Abstand erscheint ihm wichtiger.

Wegen des begrenzten Platzangebotes sind Voranmeldungen unbedingt erforderlich. Über unsere Internetseite bibliothekbrehm.de, Email: [email protected], Telefon 05691/6238990

Wir haben unseren digitalen Rundgang gelauncht: Du kannst jetzt von überall durch unsere Räume streifen, historische Büc...
22/04/2026

Wir haben unseren digitalen Rundgang gelauncht: Du kannst jetzt von überall durch unsere Räume streifen, historische Bücher, Karten und Mobiliar aus der Zeit um 1800 entdecken oder Lehrling Till interaktiv beim historischen Buchdruck unterstützen Der 360 Grad-Rundgang konnte mit Hilfe des Landes Hessen und des Landkreises Waldeck-Frankenberg umgesetzt werden.
Der neugestaltete Eingangsbereich bietet nun unkompliziert und niederschwellig die Möglichkeit unsere Schätze mittels Tablets, VR-Brille oder Multitouch-Tisch zu entdecken. Alle Kultur- und Geschichtsinteressierten jeden Alters sind herzlich dazu eingeladen, die Bibliothek zu erkunden – mit wenigen Klicks vom heimischen Sofa aus, auf der interaktiven Ausstellungsfläche im Foyer der Stiftung oder im Rahmen einer gebuchten Führung. Wir freuen uns auf euren Besuch!



Hier geht es zu unserer Website: www.bibliothekbrehm.de
Jetzt die Bibliothek digital entdecken und kostenlos eine Führung buchen.



Die drei Kreuze ist eine Radierung von Rembrandt van Rijn. Sie stammt aus dem Jahr 1653.Rembrandts Darstellung von der K...
03/04/2026

Die drei Kreuze ist eine Radierung von Rembrandt van Rijn. Sie stammt aus dem Jahr 1653.
Rembrandts Darstellung von der Kreuzigung Christi gehört zu seinen berühmtesten Radierungen. Mit bewegender Dramatik dokumentiert er die Todesstunde Jesu, wie sie im Evangelium von Lukas (23, 32–49) beschrieben wird. Ein Großteil der Szene ist in Finsternis getaucht. Dort aber, wo Jesus gekreuzigt wird, erscheint breiter Lichtstrahl, der die Dunkelheit aufreißt.
Rembrandt schuf wohl eines der erschütterndsten Bilder vom Tode Christi in der Kunst.



Adresse

Schloßstraße 27
Arolsen
34454

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Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
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