Stadtmuseum Amberg

Stadtmuseum Amberg Macht Euch auf zu einer spannenden Zeitreise durch 1000 Jahre Amberger Stadtgeschichte In eine andere Zeit, genauer das 19. und 20.

Die Geschichte Ambergs erleben und zum Beispiel erfahren, was bei der Amberger Hochzeit 1474 zu Tische kam, woher der Winterkönig seinen Namen hat, oder wie das fünfte Stadttor ausgesehen hat. Jahrhundert, wird man beim Einkaufen im Gemischtwarenladen und beim Bäcker sowie dem Besuch des Zahnarztes und der Apotheke versetzt. Zünftig wird es in der Bierabteilung, wo die Tradition des Amberger Biere

s im Mittelpunkt steht. Danach heißt es "Vorhang auf" zu einer historischen Modenschau. Der Rundgang führt weiter zum heimischen Handwerk, direkt in einen Friseursalon, die Werkstatt eines Schuhmachers und hinter die Werkbank eines Goldschmieds. Unter dem Dach des Baustadels, in dem seit 1989 das Museum beheimatet ist, wird es glanzvoll, bei Steingut, Fayencen und Email aus vorwiegend Amberger Produktion. Ein unvergleichliches Erlebnis ist der Ausstellungsbereich "A Tribute to Michael Mathias Prechtl". Neben dem Künstler Prechtl, wird mit Josef Friedrich Schmidt und dem von ihm erfundenen "Mensch ärgere Dich nicht®"-Spiel ein weiterer berühmter Sohn Ambergs in den Mittelpunkt gerückt.

Vom „Bayernschreck“ zum „Apokalyptischen Humorist im Dienste der Aufklärung“: Michael Mathias Prechtl war ein echter Cha...
03/09/2026

Vom „Bayernschreck“ zum „Apokalyptischen Humorist im Dienste der Aufklärung“: Michael Mathias Prechtl war ein echter Charakterkopf.

Die Presse überhäufte ihn mit Titeln – von Querkopf, Malerfürst und Dürers ungeratenem Sohn über Farb-Alchimisten, Dinosaurier, Vertrackter Franke, Agitator bis hin zum frechen Historiker.
Macht euch selbst ein Bild von einem Künstler, der immer wieder provozierte.
Unsere Sonderausstellung „Köpfe. Zeiten. Geschichte(n)“ läuft nach wie vor. Nicht verpassen! Kommt ins Stadtmuseum Amberg.

-> Zeichnung von dem Argentinisch-Uruguayischen Karikaturisten Hermengildo Sábat, 1979

Incoming: „Wir Königinnen“! Anja Gmeinwieser liest am 20.09.2026 um 18 Uhr aus ihrem Romandebüt im Stadtmuseum Amberg. „...
01/09/2026

Incoming: „Wir Königinnen“! Anja Gmeinwieser liest am 20.09.2026 um 18 Uhr aus ihrem Romandebüt im Stadtmuseum Amberg.

„Eine Frau wandert durch die Alpen, ihre kreisenden Gedanken finden keine Ruhe. Da kreuzt die pragmatische Lkw-Fahrerin Anna mit einer Ladung trächtiger Kühe ihren Weg. Aus einem spontanen „Ich fahre mit“ wird eine gemeinsame Reise Richtung Türkei. Zwischen Staub und Hitze ringen die ungleichen Frauen um Verständigung …“

Die Lesung ist der Kick-off zu unserer Schreibwerkstatt „Körper. Gender. Macht. – Zwischen Schreiben und Schauen“. Mehr Infos dazu findet ihr auf unserer Website.

Bereits um 16:30 Uhr gibt es eine kurze Projektvorstellung mit Führung durch die Sonderausstellung.

-> Eine Kooperation mit dem Projekt „Phase – Raum für Junge Kultur“ (Falsche Farm e.V.) in Amberg.

-> Die Amberger Buchhandlung Carl Mayr übernimmt den Buchverkauf für die Lesung.

Vorfreude!

Buchcover: Berlin Verlag, Porträt-Foto: ©Linda Sier

Nächste Woche ins Museum?!  Festbankette, Tänze und prächtige Ritterspiele machten die Amberger Hochzeit 1474 zu einem e...
28/08/2026

Nächste Woche ins Museum?!

Festbankette, Tänze und prächtige Ritterspiele machten die Amberger Hochzeit 1474 zu einem einzigartigen Ereignis. Auch die kunstvollen Wappen der Ritter und Adligen erzählen spannende Geschichten über Herkunft, Rang und Würde.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe I AM UNIQUE lädt das Stadtmuseum am 02. September von 16:00–19:00 Uhr Kinder und Familien ein, ihr ganz persönliches Wappen zu gestalten.

Malen, stempeln, kleben – und die Welt der Wappen und die Geschichte der Amberger Hochzeit entdecken!

✨Unsere Ausstellung bleibt während der Veranstaltung geöffnet und kann natürlich erkundet werden.

02.09. | 16:00–19:00 Uhr
Stadtmuseum Amberg

Was steht’n da? 🍻In unserem Depot gibt es eine ganze Regalreihe mit diesen dickbäuchigen Mönchen, die ulkig, vielleicht ...
27/08/2026

Was steht’n da? 🍻

In unserem Depot gibt es eine ganze Regalreihe mit diesen dickbäuchigen Mönchen, die ulkig, vielleicht auch ein bisschen seltsam vor sich hin grinsen.
Tatsächlich sind das Bierkrüge – aus der Amberger Steingutfabrik Eduard Kick, um 1890. Und sie sind ein ganz schönes kulturgeschichtliches Rabbit Hole …

Runder Bauch, rote Bäckchen, ein schalkhaftes Lächeln: Das Ideal der klösterlichen Enthaltsamkeit trifft auf Essen, Trinken und Rausch. Aus dem wohlgenährten, so gar nicht asketischen Leib eines Kirchenmannes wird ein weltliches Trinkgefäß.
Gerade im so katholischen Bayern funktioniert dieser Humor besonders gut: Frömmigkeit und Biertradition schließen einander offenbar nicht aus – und werden gern mal aufs Korn genommen.

Doch der Krug verbirgt noch etwas in seinem Inneren. Im Boden steckt eine sogenannte Lithophanie mit einem Motiv aus dem Reineke Fuchs. Erst wenn sich der Krug leert und Licht durch das dünne Porzellan fällt, wird das Bild sichtbar – weich, fast verschwommen, wie eine Offenbarung am Ende des Trinkens.
Kommt mit dem Bier also die Wahrheit ans Licht?

Beim Reineke Fuchs, einem literarischen Stoff, der damals so etwas wie Popkultur war, geht es um Täuschung, Verkleidung und falsche Frömmigkeit. Außen der freundliche Mönch, innen der listige Fuchs: Schein und Sein liegen nah beieinander.

Und dann ist da noch die Industriegeschichte: So aufwendig der Krug wirkt – er entstand in Serienproduktion. Neue Verfahren wie das Keramikgießen machten solche Figuren schnell und in großer Stückzahl produzierbar. Die Krüge wurden erschwinglich und fanden ihren Weg in die Alltagskultur. Und die Hersteller ließen sich immer absurdere Formen einfallen, um die Kauflust anzuregen.

Ein Bierkrug war damit natürlich auch ein ziemlich guter Gesprächsanlass:
„Da schau her – was isn des für a Krug?“

Assistenzkraft gesucht. Bis zum 15. September bewerben. Das Stadtmuseum Amberg (Amt 6.3) sucht für die Vertretung von Mi...
26/08/2026

Assistenzkraft gesucht. Bis zum 15. September bewerben.

Das Stadtmuseum Amberg (Amt 6.3) sucht für die Vertretung von Mittagspausenzeiten an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen im Kassendienst sowie an einem weiteren Tag unter der Woche zur allgemeinen Assistenz zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch zum 01. November 2026, drei Assistenzkräfte (im drei-wöchentlichen Wechsel) im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (Mini-Job-Basis) bei der Stadt Amberg mit einem Stundenlohn von 15,00 €.

Grundvoraussetzungen für diese Aufgaben sind neben der Freude an der Tätigkeit auch eine gewisse körperliche Fitness, da einzelne Aufgaben auch in den nur über Treppen zugänglichen Obergeschossen des Museumsgebäudes zu verrichten sind.
Weitere Informationen (Einsatzzeiten und Tätigkeiten):
Telefon: 09621-101284
E-Mail: stadtmuseum(at)amberg.de

Da sich Interessenten leider in keinem regulären Arbeitsverhältnis zur Stadt Amberg befinden dürfen, machen Sie bitte Werbung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis.

Wir freuen uns auf Bewerbungen, möglichst bis zum 15. September 2026.

1938 – Ein Fund und schwierige FragenBei den Arbeiten im Kasinogarten (Parktheater) kommt es zu einem unerwarteten Fund:...
20/08/2026

1938 – Ein Fund und schwierige Fragen

Bei den Arbeiten im Kasinogarten (Parktheater) kommt es zu einem unerwarteten Fund: menschliche Knochen.

Die Kriminalpolizei wird gerufen. Doch schnell ist klar: Hier geht es nicht um ein Verbrechen. Auch Fachleute des Stadtmuseums kommen zur Fundstelle: Dollacker und Jungwirth.
Neben dem Skelett tauchen zahlreiche Scherben aus vorgeschichtlicher Zeit auf. Hängen sie mit dem Toten zusammen? Vielleicht sogar Grabbeigaben?

Die erste Vermutung hält nicht lange.

Es zeigt sich: Die Scherben haben mit dem Skelett vermutlich gar nichts zu tun. Der Boden war hier offenbar schon früher aufgeschüttet worden und enthielt Fundstücke aus ganz unterschiedlichen Zeiten. Das Skelett selbst ließ sich nicht sicher datieren. Vermutet wurde schließlich ein Gefallener aus einer der Belagerungen Ambergs.

Damit könnte unsere Geschichte eigentlich enden.
Doch auf dem Zeitungsartikel steht eine Jahreszahl: 1938.

Nur wenige Monate zuvor, im November 1937, war das Museum im Klösterl nach einer umfassenden Neueinrichtung eröffnet worden. Welche Rolle spielte ein städtisches Museum im Nationalsozialismus?

Darauf haben wir bisher keine einfache Antwort.

Zwei Namen begegnen uns bei dem Fund: die Heimatforscher Anton Dollacker und Hans Jungwirth. Und schon bei ihnen zeigt sich ein unterschiedliches Bild.

Ein späterer Nachruf berichtet, dass sich Jungwirth nicht zum Eintritt in eine NS-Organisation bewegen ließ. Ob auch seine damalige Versetzung als Lehrer damit zusammenhing, müssen zeitgenössische Quellen noch zeigen.

Bei Anton Dollacker finden sich dagegen bislang keine vergleichbaren Hinweise auf Distanz zum Regime. 1934 nahm er die Ehrenbürgerwürde Ambergs entgegen. Die Feier wurde von der nationalsozialistischen Stadtregierung öffentlich inszeniert und von der NS-Presse genutzt. Dollacker setzte seine Forschungsarbeit auch in den folgenden Jahren fort.

Es zeigt, wie anschlussfähig die Heimatforschung an die NS-Kulturpolitik war.

Und das Stadtmuseum? Wie veränderten sich Sammlung, Ausstellung und Museumsarbeit nach 1933?
Eine Lücke in unserer eigenen Museumsgeschichte – und ein Grund, noch einmal ins Stadtarchiv zu schauen. 🔎

Geschichte im Postkartenformat "Partie am Schlossgraben.“ Traumhaft, malerisch, geflutet. Gestempelt 1925.Was sehen wir ...
18/08/2026

Geschichte im Postkartenformat "Partie am Schlossgraben.“
Traumhaft, malerisch, geflutet.
Gestempelt 1925.

Was sehen wir hier eigentlich in diesem "very romantic" Motiv?
Das Amberger Kurfürstliche Schloss, die Vils, den Zinnenturm an der Stadtbrille und den Ostflügel des Zeughauses mit seinen Volutengiebeln.

Doch die Wasserfläche, die wir hier sehen, ist nicht der Schlossgraben.
Der eigentliche Schlossgraben befand sich auf der anderen Uferseite der Vils und wurde bereits im 18. Jahrhundert aufgefüllt. Das Kurfürstliche Schloss war ursprünglich tatsächlich eine Wasserschlossanlage.

Auch der noch bis 1926 wasserführende „Alte Stadtgraben“ ist es nicht. Dieser folgte einer älteren Vorläufer-Stadtbefestigung, lag hinter der Stadtmauer und zweigte in Richtung Zeughausstraße von der Vils ab.

Der Stadtgraben, den wir heute als Naherholungsraum zum Spazierengehen kennen, konnte zwar prinzipiell von der Vils durchflossen werden, war aber vermutlich nie vollständig geflutet.

Aber was sehen wir hier dann eigentlich?
Vermutlich eine Überschwemmung. Der Zinnenturm und das Schloss wirken dabei wie Inseln in der Flut. Man fühlt sich fast an Venedig oder die Grachten von Amsterdam erinnert.

Auffällig ist dabei auch die perfekte Spiegelung im Wasser. Vermutlich wurde sie etwas retuschiert oder nachgezeichnet – bei historischen Postkarten durchaus üblich. Photoshop anno 1900.

Das zweite Bild entstand ungefähr im gleichen Zeitraum, wie wir an der Vegetation und dem Bauzustand der Gebäude erkennen können. Hier ist der Stadtgraben völlig trocken, und der Zaun trennt das Ufer klar von der Vils.

So viel Geschichte in einer Postkarte. Und natürlich: jede Menge Sidequests.
Es gäbe bestimmt auch noch einiges zur Kurfürstenbrücke, aka „Schloßbrücke“, im Hintergrund der Postkarte zu erzählen. Vielleicht kommt bald wieder Post.

MMP eine Cat Lady? Oja! 🐈Prechtl liebte Katzen – und malte sie ständig. Der Weltkatzentag war am 8. August.Wir wissen. W...
13/08/2026

MMP eine Cat Lady? Oja! 🐈
Prechtl liebte Katzen – und malte sie ständig.

Der Weltkatzentag war am 8. August.
Wir wissen. We are late to the party.

Aber Katzen-Memes gehen immer.
miau

POV: Es sind 35 Grad und du findest dieses Bild im Museumsdepot.Plötzlich willst du:Feierabend machendie rote Badehose e...
11/08/2026

POV: Es sind 35 Grad und du findest dieses Bild im Museumsdepot.

Plötzlich willst du:
Feierabend machen
die rote Badehose einpacken
unter einen Baum
ab ins Wasser 🌊

Der Maler Fritz Griebel liefert hier die ideale Abkühlung.

Kleines Rätsel: Unser heutiger Gast hat uns verraten, dass er etwas mit Michael Mathias Prechtl gemeinsam hat:A) Geburts...
06/08/2026

Kleines Rätsel:

Unser heutiger Gast hat uns verraten, dass er etwas mit Michael Mathias Prechtl gemeinsam hat:

A) Geburtsstadt (Amberg)
B) Beruf (Maler)
C) Geburtsjahr (1926)

Na, was meint ihr könnte es sein?

Hier steht er übrigens vor unserem Ausstellungsaufmacher mit einer Prechtl-Silhouette😊

Adresse

Zeughausstraße 18
Amberg
92224

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 16:00
Mittwoch 11:00 - 16:00
Donnerstag 11:00 - 16:00
Freitag 11:00 - 16:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+499621101284

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