Heimatstube Altenau-Schulenberg

Heimatstube Altenau-Schulenberg Herzlich willkommen auf Facebook! Aber ganz ehrlich - "Live" ist doch viel schöner, als Internet. Deshalb besucht uns doch vor Ort, wenn ihr in Altenau seid.

Wir freuen uns auf euch. Deshalb: Wir freuen uns auf euren Besuch!

Viele von euch haben schon danach gefragt – und hier kommt nun die positive Nachricht: ja, es wird auch für das kommende...
14/08/2026

Viele von euch haben schon danach gefragt – und hier kommt nun die positive Nachricht: ja, es wird auch für das kommende Jahr wieder einen Eisenbahnkalender der Heimatstube geben, der sich voll und ganz der ehemaligen der Innerstetalbahn nach Altenau widmet.

Wiederum ist es uns gelungen, aus privaten Sammlungen und von Eisenbahn-Enthusiasten seltene, zum Teil unveröffentlichte Aufnahmen für die 2027er Ausgabe aufzutreiben.

Die noch junge Strecke wird gezeigt, wie sich bei km 1,2 ein VT 98 auf der Fahrt in den Oberharz aus dem Langelsheimer Gleisfeld ausfädelt. Auch bei der Einfahrt in Altenau ist ein VT 98 zu sehen, so wie er über Jahrzehnte das Bild auf der Oberharzbahn bestimmte. Lautenthal ist mit gleich drei Aufnahmen im neuen Kalender vertreten: wir sehen eine BR52 mit Schneepflug beim Winterdienst im Oberharz, ebenso einen bunten Sonderzug auf der Fahrt Richtung Altenau. Historisch besonders interessant ist das Kalenderblatt für Mai, zeigt es doch die letzte planmäßige Zugkreuzung am Tage der Streckenstilllegung. Im Bahnhof Lautenthal begegnen sich ein VT 98, aus dem Oberharz kommend, und der letzte ET 515 auf dem Weg nach Altenau. Im Bahnbetriebswerk Goslar wird eine Baureihe 64 für ihren Einsatz vor einem Sonderzug gedreht. Mehrere Lokportraits runden das Bildangebot des in Innerstetalbahn-Kalenders 2027 ab.

Die Druckerei wird, so die Zusage, den fertigen Kalender Ende August ausliefern. Ab Anfang September kann der Innerstetalbahn-Kalender 2027 erworben werden. Er kostet 9,00 €. Ein Postversand ist möglich, Bestellung unter [email protected], zzgl. 2,80 € für Verpackung und Versand.

Konservierung der Reinecke-Gemälde auf gutem WegHeimatstube Altenau zeigt frisch restaurierte „Bibelszene“Altenau/Hildes...
06/08/2026

Konservierung der Reinecke-Gemälde auf gutem Weg
Heimatstube Altenau zeigt frisch restaurierte „Bibelszene“

Altenau/Hildesheim. Es ist eines der außergewöhnlichsten Reinecke-Gemälde im Bestand Altenauer Heimatstube, die so genannte „Bibelszene“. Außergewöhnlich deshalb, weil der Altenauer Künstler Karl Reinecke doch sonst eher naturbezogene Motive zu Themenbereichen, wie Harzer Landschaften, Winter und Skisport auf die Leinwand brachte. Nun ist das Gemälde frisch restauriert wieder in der Karl-Reinecke-Galerie zu sehen.

Über die Bildidee zur „Bibelszene“ konnte Reinecke-Experte Dr. Kai Gurski Auskunft geben. In den 1920er Jahren hat Reinecke das „Religionsbuch für Niedersachen“ mit Dutzenden von Federzeichnungen illustriert. Eine dieser Zeichnungen hat den Maler inspiriert, sie in der beachtlichen Größe von rund 73 x 70 cm in Öl zu malen.

Bachelor-Studenten restaurieren Gemälde

Sichtlich zufrieden mit dem gelungenen Ergebnis ihrer Studentinnen brachte die Leiterin der Werkstatt für gefasste Holzobjekte und Gemälde der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Hildesheim, Diplom-Restauratorin Ina Birkenbeul, das Gemälde unlängst nach Altenau zurück.

Die Studentinnen Ann-Marie Brekenfeld und Jette Vollmer haben sich in den letzten Semestern intensiv mit dem Bild auseinandergesetzt, um Schäden zu dokumentieren und zu beheben. Vor allem galt es, die Malschicht zu festigen, damit sich die von Reinecke aufgebrachten Farben nicht noch mehr lösen. Fehlstellen galt es zu ergänzen, um dem Auge eine harmonische Sicht auf das Gesamtwerk zu ermöglichen. Auch musste die stark wellige Leinwand geglättet werden. Dabei erwies sich als besonders diffizil, dass Reinecke auch die Rückseite der Leinwand bemalte. Man legte großen Wert darauf, auch dieses Motiv ohne Beschädigung zu erhalten. Die rückseitige Malschicht sollte beim Spannen der Leinwand nicht einreißen.

100 Jahre alte Gemälde konserviert

Roland Riesen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde, zeigte sich erfreut über die gelungene Restaurierung. „Wir sind froh, nun auch dieses außergewöhnliche Werk in einem ansehnlichen Zustand in unserer Galerie zeigen zu können.“ Man dürfe nicht vergessen, dass einige Reinecke-Gemälde gut 100 Jahre alt sind. „Über die intensive Unterstützung durch die HAWK freuen wir uns sehr. Dadurch wird es uns ermöglicht, mit der dort durchgeführten Restaurierung und Konservierung unserer desolatesten Gemälde die Sammlung auch für die nächsten Jahrzehnte in angemessen gutem Zustand zu halten.“ Allen Beteiligten sprach Riesen den Dank des Heimatstuben-Teams aus. Derzeit seien vier Gemälde in Hildesheim. Aktuell werden zwei Werke bearbeitet, zwei weitere seien in der Warteschleife für die nächsten Semester.

Wie aus einer arg geschundenen Leinwand mit vielen Wellen, Knicken, Kratzern und starkem Farbabrieb wieder ein ansehnlic...
29/07/2026

Wie aus einer arg geschundenen Leinwand mit vielen Wellen, Knicken, Kratzern und starkem Farbabrieb wieder ein ansehnliches Gemälde geworden ist, zeigten gestern angehende Restauratoren der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim. Während der letzten Semester wurde von Hanna Ebel und Nikita Korakov im Rahmen ihres Bachelor-Studiums ein Gemälde Karl Reineckes vollständig überarbeitet.

Detailliert wurden alle Schritte beschrieben, die notwendig waren, um das desolate Werk zu restaurieren: Staub entfernen, Malschicht säubern, Leinwand glätten, lose Farbpartikel festigen, Fehlstellen ergänzen. Dabei wurden die von Reinecke verwendeten Materialien auf das Genaueste analysiert, um zum Beispiel bei den für die Wiederherstellung verwendeten Farben so nahe wie möglich am Original zu bleiben.

Das Ergebnis spricht für sich, seht selbst! Allen, die an Restaurierung und Konservierung des Gemäldes beteiligt waren, allen voran den beiden Studenten, sagen wir ein herzliches Dankschön für diese ausgezeichnete Arbeit.

Noch ein Jahr wird das Gemälde in Hildesheim bleiben um als Anschauungs-Objekt für die nächste Restauratoren-Generation zu dienen. Danach wird es, versehen mit einem ansprechenden Zierrahmen, wieder nach Altenau zurückkehren und in unserer Karl-Reinecke-Galerie zu sehen sein.

Ein Rätsel bleibt: wir wissen nicht, wer der düster dreinblickende Herr ist, den Reinecke hier porträtiert hat und in welchem Kontext das Bild entstand.

1972. Gerade hat der Ferienpark auf dem Glockenberg seine Tore geöffnet. Altenau hofft auf einen Tourismusboom. Entsprec...
09/07/2026

1972. Gerade hat der Ferienpark auf dem Glockenberg seine Tore geöffnet. Altenau hofft auf einen Tourismusboom. Entsprechend opulent fällt das Veranstaltungsprogramm aus mit Heimatabenden, Gesangs- und Blaskonzerten, Lichtbildvorträgen und diversen größeren Sonderveranstaltungen. Heute unvorstellbar, was den Gästen damals geboten worden ist. Werft einfach einen Blick darauf…

Wir sind im Jahre 1912 und zeigen euch heute eine Postkarte mit einem Altenauer Motiv. Was meint ihr, wo könnte das sein...
02/07/2026

Wir sind im Jahre 1912 und zeigen euch heute eine Postkarte mit einem Altenauer Motiv. Was meint ihr, wo könnte das sein. Wir sind gespannt auf eure Ideen…

Nostalgische Blicke auf Altenau und SchulenbergHeimatstube Altenau-Schulenberg zeigt neuen KalenderAltenau. Druckfrisch ...
30/06/2026

Nostalgische Blicke auf Altenau und Schulenberg
Heimatstube Altenau-Schulenberg zeigt neuen Kalender

Altenau. Druckfrisch legte die Heimatstube unlängst die 2027er Ausgabe ihres Kalenders vor. Mit dem jährlich erscheinenden Werk möchte die Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Altenau-Schulenberg e. V. die Geschichte der Bergstadt lebendig halten und zugleich seltenere Bilddokumente, oder Fotos aus privater Quelle, der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Für die jüngste Version stellte das Team wiederum historische Aufnahmen aus Altenau, Schulenberg und Torfhaus zusammen. Die Motive führen den Betrachter durch einen Zeitraum von 1905 bis 2012 und zeigen die Entwicklung der Bergstadt, des Tourismus und des Alltagslebens im Oberharz auf – wahrlich eine Zeitspanne großen Wandels. Die einzelnen Jahrgänge des Kalenders sind damit nicht nur beliebte Sammlerstücke, sondern leisten zugleich einen Beitrag zur Bewahrung der Heimatgeschichte Altenaus.

Fotografisch dokumentierte Veränderungen

Erinnert wird an Gebäude, Straßen und Einrichtungen, die heute teilweise verschwunden sind oder sich stark verändert haben. Auch wird deutlich, wie sehr sich die Landschaft rings um Altenau durch die Vernichtung der Wälder gewandelt hat: ein Blick vom Glockenberg aus jüngerer Zeit zeigt den Bereich Grasstieg/Rothenberg mit intaktem Fichtenbestand – ein Anblick, den es für die kommenden Jahrzehnte so nicht geben wird.

Ebenso große Veränderungen dokumentieren die Aufnahmen aus Schulenberg (um 1905) und Torfhaus (um 1915). Vor allem die Entwicklung der modernen touristischen Infrastruktur lässt den Besucher heute ein vollständig anderes Torfhaus erblicken, als zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Und das alte Schulenberg im Okertal wurde durch den Bau der Okertalsperre Mitte der 1950er Jahre überflutet.

Historischer Streifzug durch Altenau

Wer von den älteren Einwohnern und Gästen erinnert sich nicht an die Große Altenau-Schanze auf dem Mühlenberg? Ein Blick hinüber zu den frisch gebauten Häusern an der Bornkappe zeigt den Schanzentisch und einen Teil des Anlaufgerüstes der imposanten Holzkonstruktion. Der neugebaute Konzertgarten hinter dem ehemaligen Altenauer Hof (heutiges Kurgastzentrum) ist den Kalendermachern ebenso ein Monatsblatt wert, wie der gerade in Betrieb genommene Ferienpark, sowie der Bahnhof mit einer Triebwagengarnitur, wie sie in den 1960er/1970er Jahren zum Alltagsbild gehörte. Gänsehügel, Breite Straße und Marktplatz runden das Fotospektrum des Kalenders 2027 ab.

Finanzielle Unterstützung für die Heimatstube

„Wir freuen uns sehr, dass unser jährlich herausgegebener Kalender sich eine so große ‚Fangemeinde‘ erworben hat,“ erläutert Roland Riesen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde, „die Verkaufserlöse ermöglichen es uns, weitere Reinecke-Gemälde zu erwerben, sollten diese auf dem Kunstmarkt erscheinen.“ Allein aus den Mitgliedsbeiträgen der rund 100 Vereinsmitglieder sei letzteres völlig unmöglich, betont Riesen. Neben seinem kulturhistorischen Wert trage der Kalender somit maßgeblich zur Finanzierung der Arbeit des Heimatstuben-Teams bei. Die Einnahmen aus dem Verkauf unterstützten den zu 100 % ehrenamtlich betriebenen Verein darüber hinaus bei der Pflege seiner Sammlungen und dem Erhalt regionalgeschichtlicher Zeugnisse.

Ab sofort ist der neue Kalender zum Preis von 9,00 Euro in der Heimatstube und bei der Tourist-Information Altenau erhältlich. Für alle auswärtigen Kalenderfreunde bietet man einen Postversand zu 11,80 € incl. Porto und Verpackung an. Bestellung unter [email protected].

Zu heiß zum wandern? Keine Lust schon wieder ins Schwimmbad? Aber Abkühlung gewünscht? Dann besucht uns doch in der Heim...
27/06/2026

Zu heiß zum wandern? Keine Lust schon wieder ins Schwimmbad? Aber Abkühlung gewünscht? Dann besucht uns doch in der Heimatstube, bei uns ist es angenehm kühl. Die aktuellen Temperaturen in unseren Räumen seht ihr hier und die ändern sich bis zum Nachmittag definitiv nicht. Wir öffnen für euch heute (Sonnabend) von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und morgen (Sonntag) von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr.

Sahara-Temperaturen im Oberharz! Wer sich nach Abkühlung, Winter und Schnee sehnt, für den haben wir heute etwas: Ein Bl...
26/06/2026

Sahara-Temperaturen im Oberharz! Wer sich nach Abkühlung, Winter und Schnee sehnt, für den haben wir heute etwas: Ein Blick von der Bergstraße über Altenau hinweg, ungefähr aus dem Jahre 1950. Das interessante daran: Circa 15 Jahre früher hat Karl Reinecke vom gleichen Standort aus seine bekannte Sicht auf die Bergstadt gemalt. Wie genau er dabei vorgegangen ist, könnt ihr auf dem kleinen Foto des Gemäldes erkennen. Vergleicht z. B. auf die Dachformen. Ein Detail hat Reinecke nicht ausgelassen, es gab es zum Zeitpunkt des Entstehens noch nicht: die Große Schanze sehen wir auf der alten Postkarte, nicht aber auf dem Gemälde. Das Originalgemälde könnt ihr in unserer Karl-Reinecke-Galerie betrachten...

Adresse

Hüttenstraße 9
Altenau
38707

Öffnungszeiten

Mittwoch 15:00 - 17:00
Samstag 15:00 - 17:00
Sonntag 10:30 - 12:00

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