Museum Altdorf

Museum Altdorf Willkommen im Museum Altdorf! Erleben Sie 7.000 Jahre Heimatgeschichte!

Nach den Fotos kommen wir zu zwei   des    Hier ist die Nummer 12 in unserer  :Unser Museumsgebäude wurde schon häufiger...
25/08/2026

Nach den Fotos kommen wir zu zwei des

Hier ist die Nummer 12 in unserer :

Unser Museumsgebäude wurde schon häufiger von bekannten und unbekannten Malern als Motiv ausgewählt. Weil die Baugeschichte des Hauses so gut erforscht ist, haben wir dabei manche Möglichkeiten die Gemälde zu datieren. Wir wissen beispielsweise, dass der Halbwalm des Daches, so wie er auf dem rechten Bild dargestellt ist, in den 1960er Jahren gebaut wurde. Auf dem linken Bild ist eine normale senkrechte Giebelfront dargestellt. Es muss also vorher entstanden sein. Die Signatur auf dem Bild bestätigt unsere Datierung. Offenbar wurde es 1942 von einem Hobbykünstler gemalt.

Das Bild rechts wurde uns von den Hinterbliebenen des Altdorfer Künstlers Justin Volnhals geschenkt. Vielen Dank dafür! Justin Volnhals war übrigens Mitglied der Künstlervereinigung Gruppe

Das linke Bild wurde uns zufälligerweise zum Kauf angeboten.

Am 13. September habt Ihr die Möglichkeit das Haus im Rahmen des TagdesoffenenDenkmals im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

   Wir zeigen 30 Dinge in 30 Jahren. Jeden letzten Sonntag im Monat bis einschließlich Oktober
27/07/2026

Wir zeigen 30 Dinge in 30 Jahren. Jeden letzten Sonntag im Monat bis einschließlich Oktober

31/05/2026

Eines der Highlights unserer 30 Dinge aus 30 Jahren ist dieser Bauernschrank. Der Schrank war 1890/91 Teil der Aussteuer einer jungen Frau, die einen Mann aus Altdorf heiratete. Mitgift oder Aussteuer bezeichnet Dinge, die die Familie der Braut dem jungen Ehepaar für die Gründung eines neuen Haushaltes übergab.

Wie beim Blockbau in Holz kommt auch der Schrank ohne Nägel aus Metall aus. Er lässt sich in zwei Hälften zerlegen, die mit hölzernen Zapfenschlössern wieder verbunden werden können. Darüber hinaus sind die Seitenteile und eine der Türen mit feinen Schnitzereien verziert. 

30/05/2026

Ein weiterer Themenschwerpunkt im Museum Altdorf ist der Blockbau in Holz. Dazu benötigt man gutes Werkzeug. In unserer Jubiläumsschau haben wir Werkzeuge aus drei Epochen und Materialien. Stein – Bronze – Eisen. Im Reel seht Ihr also eine Reise durch die Geschichte von Dechseln, Beilen und Äxten.

Die ersten Siedler in Niederbayern errichteten Ihre Häuser mit Steinbeilen und Dechseln. Echter Blockbau ist bereits Ende des 6. Jahrtausends vor Christus anhand von Brunnenhölzern belegt.

In der Bronzezeit wurden ebenfalls Beile benötigt. Da sie hier auch relativ häufig als Grabbeigaben vorkommen, kann man darüber spekulieren, dass die Beile damals nicht nur Werkzeuge waren. Sie kamen wohl zusätzlich bei Opferhandlungen und in Kämpfen zum Einsatz.

Das dritte Gerät ist eine Axt mit schräg angebrachtem Stiel. Sie wird verwendet um aus runden Stämmen eckige Balken zu schlagen. Die eiserne Klinge ist sehr breit, weswegen man viel Kraft braucht, um das Holz zu bearbeiten.



Und ein Tipp für die Jäger der 30 Sterne: Die Dinge tragen in chronologischer Reihe die Nummern 13, 14 und 22.

16/05/2026

Wir kommen zurück zum Thema : Eines unserer 30 Dinge zum Jubiläum ist eine tragbare Nähmaschine. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts hergestellt und offenbar lange Zeit benutzt. Die Abnutzung ist deutlich am Bügel der Maschine zu erkennen. Sie wurde an einem Lederriemen über lange Strecken getragen, sodass die schönen Ornamente und der Name des Herstellers fast völlig abgerieben sind.

Das gehörte zum Alltag der Handwerker im ländlichen Raum. Sie mussten mit ihrem Werkzeug zu ihrer Kundschaft gehen. Die Nähmaschine wiegt übrigens 12 Kilogramm. Wie schwer das ist, könnt ihr am Sonntag zum Museumstag ab 14 Uhr im Museum erfahren. 

Zusätzlich werden diese Nähmaschinen im Wortsinn per Hand betrieben. Wer damit nähen möchte, muss das also zum Großteil mit der linken Hand erledigen. Mit der rechten Hand muss man nämlich das Schwungrad am Laufen halten.

Arbeiten

11/05/2026

Märchen über den Kesselrand im # Museum Altdorf.

Wir haben uns sehr über den Besuch der Erzähler*innen von gefreut. Es war ein gelungener Abend mit schönen und hintergründigen Geschichten, eindrucksvollen Tänzen 💃 und stimmungsvoller Harfenmusik 🎶.

Mit Freude haben wir Euch und die vielen Besucher bewirtet. 🍷🍻🥪

Gerne dürft ihr wieder kommen.

Das Organisationsteam des Museumsvereins würde sich freuen und sagt vielen Dank.🥰

Leider haben wir keine Unterlagen darüber, was Katharina Adlhoch in ihrem ersten Lehrjahr als Schneiderin 1923 verdiente...
02/05/2026

Leider haben wir keine Unterlagen darüber, was Katharina Adlhoch in ihrem ersten Lehrjahr als Schneiderin 1923 verdiente. Wir wissen aber, dass der Wochenlohn einfacher Arbeiter*innen unter 16 Jahren im November 1923 über siebzig Milliarden Reichsmark betrug. Das wären über 700 dieser Geldscheine! Kein Wunder, dass man damals seinen Lohn in Wäschekörben oder Schubkarren nachhause schaffen musste.

01/05/2026

Heute vor genau 100 Jahren beendete Katharina Adlhoch erfolgreich ihre Lehre als Schneiderin. Da die Schwestern Adlhoch die letzten Bewohnerinnen des Museumsgebäudes waren, wollen wir die Erinnerung an sie wachhalten. Gleichzeitig ist das Handwerk der Störschneiderei eines unserer Kernthemen im Museum. Was Kati Adlhoch in ihrem ersten Lehrjahr verdient hat, erfahrt ihr im nächsten Post.

28/04/2026

Zur Eröffnung unserer Jubiläumsausstellung „30 Dinge aus 30 Jahren Museum Altdorf“ kamen zahlreiche kleine und große Besucher. Nachdem sie eifrig nach den Sternen für unsere gesucht hatten, gab es eine verdiente Stärkung mit frischen und gesunden Brotaufstrichen mit Kräutern aus dem Museumsgarten. Am Internationalen am 17.05.2026 haben wir wieder von 14 bis 17 Uhr geöffnet und freuen uns auf Euren Besuch.

Heute starten wir unsere Jubiläumssaison! Ab 14 Uhr geht es los. In der Ausstellung „30 Dinge aus 30 Jahren Museum Altdo...
26/04/2026

Heute starten wir unsere Jubiläumssaison! Ab 14 Uhr geht es los. In der Ausstellung „30 Dinge aus 30 Jahren Museum Altdorf“ könnt ihr herausfinden, was es mit diesen edlen und äußerst kunstfertig gearbeiteten Ohrringen auf sich hat.

Sie wurden nämlich von awarischen Goldschmieden gefertigt. Die Awaren waren ein osteuropäisches Reitervolk, das anfänglich eine Gefahr im Osten der Baiuwaren darstellte. Warum eine Altdorfer Frau den Schmuck im späten 7. Jahrhundert trug, regt zu Spekulationen über die Hintergründe an.

Auch diese Ohrringe fanden sich in dem Areal bei Altdorf, wo mehrere Frauen mit Edelmetallschmuck nahe beisammen bestattet wurden.

Adresse

Weinbergstraße 1
Altdorf
84032

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