Gedenkstätte Ahrensbök

Gedenkstätte Ahrensbök gedenken - begegnen - lernen

❗Mit der Kampagne   machen Gedenkstätten und Lernorte einerseits auf die Gefahr rechtsextremer Geschichtsnarrative und a...
28/08/2026

❗Mit der Kampagne machen Gedenkstätten und Lernorte einerseits auf die Gefahr rechtsextremer Geschichtsnarrative und andererseits auf die Bedeutung einer kritischen Erinnerungskultur für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufmerksam. Die Posts spitzen sprachlich zu: „Gefährlich“ ist die kritische Aufarbeitung der NS-Verbrechen für alle, die Geschichte umdeuten, relativieren oder verdrängen wollen, um ihre politischen Ziele zu erreichen.

📣 Mit der Kampagne reagieren die Gedenkstätten auf die Beobachtung, dass die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen zunehmend infrage gestellt wird. Nationalistische Geschichtsmythen und völkische Ideologien verbreiten sich schnell, nicht zuletzt unter Jugendlichen. Sie richten sich gegen die kritische Diskussion der Vergangenheit und drohen, Fundamente unseres Zusammenlebens zu untergraben: ein respektvolles und solidarisches Miteinander, das auf der Würde jedes einzelnen Menschen basiert.

🗣️ Dem stellen die Posts entgegen, was Gedenkstätten leisten: Sie setzen sich nachdrücklich für die kritische Aufarbeitung der Gewaltgeschichte ein. Durch Bildungsarbeit und Forschung schaffen sie Räume für eine offene und faktenbasierte Debattenkultur, für die Begegnung von Menschen und die Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie begreifen die kritisch-reflektierende Erinnerungskultur als wichtigen Beitrag zu einer offenen und diversen Gesellschaft.

Wir sind   !👉🏼Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevan...
24/08/2026

Wir sind !

👉🏼Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Rechtsextremist:innen wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten sind für sie gefährlich, denn sie arbeiten faktenbasiert, stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich für demokratische Werte und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.

Erinnerungsarbeit lebt vom Engagement – wir sind dabei!Am Sonntag, den 6. September 2026, sind wir mit einem Stand bei d...
11/08/2026

Erinnerungsarbeit lebt vom Engagement – wir sind dabei!

Am Sonntag, den 6. September 2026, sind wir mit einem Stand bei der EhrenamtMesse in der Musik- und Kongresshalle Lübeck vertreten. Dort stellen wir die Arbeit der Gedenkstätte Ahrensbök vor und informieren darüber, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement bei uns sein kann.

Kommt vorbei, lernt uns kennen und kommt mit uns ins Gespräch!

MuK Lübeck
Eintritt frei
Kostenlose Anreise mit dem Stadtverkehr – die Busfahrkarte gibt es unter www.epunkt.org

Zum 5. rememBarcamp kamen am 2. und 3. Juli 2026 über 60 Teilnehmende in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zusammen, um sic...
24/07/2026

Zum 5. rememBarcamp kamen am 2. und 3. Juli 2026 über 60 Teilnehmende in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zusammen, um sich über digitale Erinnerungsarbeit auszutauschen.

Im Vordergrund des Barcamps stand die Vernetzung von Personen, die sich in verschiedenen Gedenkstätten und Institutionen bundesweit mit digitalem Gedenken an die NS-Vergangenheit beschäftigen. In 23 Sessions stellten die Teilnehmenden eigene Projekte vor, diskutierten darüber, vor welchen Herausforderungen sie aktuell stehen und wie stabile Netzwerke für die Zukunft ausgebaut werden können. Natürlich gab es auch noch ein wenig Zeit den Gedenkort und seine interessanten Ausstellungen besser kennenzulernen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, für die regen Diskussion und den hilfreichen Austausch und vor allem für die Organisation bei der Gedenkstätte Neuengamme.

Neuengamme Memorial

Zwei Fahrradtouren an der Route des Todesmarsches von KZ-Häftlingen vor 81 Jahren bietet die Gedenkstätte Ahrensbök in d...
24/07/2026

Zwei Fahrradtouren an der Route des Todesmarsches von KZ-Häftlingen vor 81 Jahren bietet die Gedenkstätte Ahrensbök in diesem Jahr an.

Hunderte Häftlinge starben auf diesem Marsch, die Bombardierung der KZ-Schiffe „Cap Arcona“ und
„Thielbek“ in der Lübecker Bucht am 3. Mai 1945 forderte mehr als 7.000 Menschenleben, nur wenige Hundert überlebten.
Geführt und sachkundig erläutert werden diese Radtouren, auf denen damalige Tatorte, Friedhöfe und Gedenkstelen besichtigt werden, von Sven-Michael Veit von der Gedenkstätte.
Die Touren mit eigenem Rad führen teilweise über Feld- und Waldwege. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen bitte unter: [email protected]. (Bei Schietwetter: Absagen am Tourtag bis 8 Uhr morgens per Mail.)

Tour 1 Radtour Todesmarsch Süsel 1945
Tour 2 Radtour Todesmarsch Sarau 1945

Ohne ihn wäre es möglicherweise nicht zur deutschen Vereinigung 1989 gekommen. Mit seiner Politik Glasnost (Offenheit) u...
20/06/2026

Ohne ihn wäre es möglicherweise nicht zur deutschen Vereinigung 1989 gekommen. Mit seiner Politik Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) leitete der damalige sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatwschow einen Reformprozess ein, der das Sowjetregime auflöste, den kommunistisch dominierten Ländern Osteuropas die Selbstbestimmung und Deutschland die Vereinigung brachte.
Die Dokumentation des Filmemachers Ralf Eger „Gorbatschow und Gödelitz – Frieden“ weckt Erinnerungen an diese - vergangene - Zeit. Am Sonntag, den 28. Juni 2026 können um 15.00 Uhr Interessierte den Film in der Gedenkstätte Ahrensbök sehen. Der Film zeigt einen Gorbatschow-Abend auf Gut Gödelitz, eine Begegnungsstätte südöstlich von Leipzig, wo die Familie Schmidt-Gödelitz die Journalistinnen Bettina Schaefer und Gabriele Krone-Schmalz eingeladen hatte, gemeinsam mit anderen Gästen einen Gorbatschow-Abend zu gestalten. Schaefer ist Autorin einer Gorbatschow-Biografie. Krone-Schmalz war von 1987 bis 1991 ARD-Korrespondentin in Moskau; in Vortragsreisen hat sie sich u. a. als Kritikerin der Osteuropapolitik profiliert.
Die Aktualität des Films von Ralf Eger („Gegen den Mainstream: BR-Kameramann bricht sein
Schweigen“) zeigt ein Zitat, das Bettina Schaefer in Gödelitz vortrug: „Damals dachten bei uns wohl
viele Menschen, mit der Befreiung kommt auch der Wohlstand. Als das nicht passierte, wollten viele
auch die Freiheit nicht mehr“. Die im Juni 2025 verstorbene Bettina Schaefer hat mehrfach in der
Gedenkstätte ihre Bücher vorgestellt, u. a.: „Lasst uns über Auschwitz reden“, „Für Freiheit kämpfen – selbstbestimmt leben“. Felix Schaefer, der nun den von seiner Frau gegründeten Hamburger Jetztzeit-Verlag leitet, wird den Film vorstellen.

Was haben die gebürtige Segebergerin Lea Kosiner und ihre Familie und Alfred Roßer aus dem sächsischen Vogtland gemeinsa...
07/06/2026

Was haben die gebürtige Segebergerin Lea Kosiner und ihre Familie und Alfred Roßer aus dem sächsischen Vogtland gemeinsam? Die Kosiners waren Verfolgte des Naziregimes, und Roßner half Verfolgten des NS-Terrors. Ihre Lebenswege kreuzten sich in der von den Nationalsozialisten besetzten polnischen Stadt Bedzin, wohin die Kosiners deportiert worden waren und wo Roßner als Leiter einer „arisierten“ Fabrik seine Arbeiter vor dem Tod im nahegelegenen Auschwitz zu beschützen versuchte.
Axel Winkler, Autor des Buchs „Das Mädchen im Koffer. Leben und Leiden Segeberger Juden“, und Hannah Miskai, Autorin der Romanbiografie „Der stille Handel. Alfred Roßner – Lebensretter im Schatten der SS“, werden am Sonntag, den 14. Juni 2026 um 15.00 Uhr in der Gedenkstätte Ahrensbök gemeinsam über ihre Forschungsarbeiten sprechen.
Wie Hannah Miska recherchierte, ließ Roßner in der ehemaligen Fabrik eines jüdischen Freundes Uniformen für die Wehrmacht nähen. Er stellte dabei so viele Jüdinnen und Juden ein, um vor der drohenden Deportation in das Konzentrations- und Vernichtungslager zu bewahren. Zu seinen Schützlingen gehörten unter anderen Lea Kosiner, deren Mann Alfred und die Tochter Ruth. Der Segeberger Regionalforscher Axel Winkler berichtet in seinem Buch, wie Vater Kosiner in Bedzin seine Tochter Lea in einen Koffer steckte, um sie vor der Kinderdeportation zu bewahren und wie Alfred Roßner die Familie vor dem Holocaust rettete.

Zum Internationalen Museumstag öffnet die Gedenkstätte Ahrensbök von 11 bis 18 Uhr ihre Türen. Besucherinnen und Besuche...
12/05/2026

Zum Internationalen Museumstag öffnet die Gedenkstätte Ahrensbök von 11 bis 18 Uhr ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können die fünfteilige Dauerausstellung eigenständig erkunden und Einblicke in die regionale Geschichte von NS-Verfolgung und Zwangsarbeit erhalten. Die neue Mitmachausstellung zur Gedenkstätte Ahrensbök und ihrer Erinnerungsarbeit kann ebenfalls besichtigt werden.

Um 11 Uhr beginnt zudem eine zweistündige Führung mit Ingaburgh Klatt durch das Haus und die Ausstellungen. Willkommen sind alle Altersgruppen.

Die Führung und der Gedenkstättenbesuch ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten.

Sonderöffnung am 17. Mai 2026 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Benefizkonzert: „Balkanfeuer, Volks- und Kunstmusik ohne Grenzen“Die Lübecker Musiker*innen Martina Tegtmeyer (Akkordeon...
07/05/2026

Benefizkonzert: „Balkanfeuer, Volks- und Kunstmusik ohne Grenzen“

Die Lübecker Musiker*innen Martina Tegtmeyer (Akkordeon) und Jan Baruschke (Violine) laden zu einem besonderen Benefizkonzert in die Gedenkstätte Ahrensbök ein.

Unter dem Titel „Balkanfeuer, Volks- und Kunstmusik ohne Grenzen“ erwartet die Besucher* ein abwechslungsreiches Programm mit Klangwelten aus dem Balkan, osteuropäischer Folklore, Klassik und Tango – unter anderem mit Werken von Astor Piazzolla.

Das Konzert findet anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Gedenkstätte statt und verspricht ein musikalisches Erlebnis voller Leidenschaft und Lebensfreude.

10. Mai 2026, 15:00 Uhr

Foto: Jan Baruschke

Zwei Fahrradtouren an der Route des Todesmarsches von KZ-Häftlingen vor 81 Jahren bietet die Gedenkstätte Ahrensbök in d...
06/05/2026

Zwei Fahrradtouren an der Route des Todesmarsches von KZ-Häftlingen vor 81 Jahren bietet die Gedenkstätte Ahrensbök in diesem Jahr an.

Anmeldungen bitte unter:
[email protected]

Tour 2 Radtour Todesmarsch Sarau 1945

Mittwoch, 24. Juni, Sonntag, 19. Juli und Mittwoch,
19. August:

Diese Tour führt von der Gedenkstätte Ahrensbök zu den Todesscheunen Siblin und Sarau, in denen Hunderte KZ-Häftlinge wochenlang eingesperrt waren, zum Gutshof des Kommandanten des Marsches, SS-Oberscharführer Max Schmidt, in Neuglasau und vom Friedhof Ahrensbök mit Gräbern der Opfer zurück zur Gedenkstätte.
Die Tour startet jeweils um 10.30 Uhr auf dem Parkplatz der Gedenkstätte Ahrensbök, Flachsröste 16 (an der B432 Richtung Scharbeutz östlich von Ahrensbök). Die Strecke beträgt etwa 22 Kilometer und dauert etwa 3,5 Stunden (mit Pause im Café Sarau).

Adresse

Flachsröste 16 (an Der B 432, Zwischen Pönitz Und Ahrensbök)
Ahrensbök
23623

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 13:00
Mittwoch 10:00 - 13:00
Donnerstag 10:00 - 13:00
Freitag 10:00 - 13:00
Sonntag 14:00 - 18:00

Telefon

+494525493060

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