Museum Haus Konstruktiv

Museum Haus Konstruktiv Führende Institution für konstruktiv-konkrete und konzeptuelle Kunst in der Schweiz seit 1986. Limmatstrasse 268, 8005 Zürich
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Das Museum Haus Konstruktiv befindet sich mitten in Zürich in einer der schönsten Zürcher Industriebauten, dem ehemaligen Unterwerk Selnau. Die Institution pflegt als einzige in der Schweiz und eine der wenigen in Europa das Erbe des wichtigsten Schweizer Beitrags zur Kunstgeschichte: die konkret-konstruktive Kunst, zu deren Vertreter Max Bill (1908–1994), Camille Graeser (1892–1980), Verena Loewe

nsberg (1912–1986) und Richard Paul Lohse (1902–1988) gehören. Die bis heute lebendige Geisteshaltung der Zürcher Konkreten sowie die Impulse der geistesverwandten konzeptuellen Kunst bilden den gedanklichen Ausgangspunkt des Museums. Es werden internationale und nationale Positionen vorgestellt und im Zentrum steht sowohl die Aufarbeitung, Bewahrung und Präsentation des kunsthistorischen Erbes als auch das Sichtbarmachen seines Weiterwirkens in der Gegenwartskunst. Auf fünf Stockwerken entdecken die Besucher*innen in Wechselausstellungen und Sammlungspräsentationen Kunst und ihren historischen Kontext. Eine permanente Installation und gleichzeitig das Herzstück der Sammlung bildet Fritz Glarners «Rockefeller Dining Room» (1963/64). 2016 wurde der bekannte Designer Alfredo Häberli dazu eingeladen, ein neues Interieur zu entwerfen, um Glarners raumspezifische Arbeit wieder im Kontext eines Esszimmers erfahrbar zu machen. Parallel zu den Ausstellungen finden regelmässig Künstlergespräche, Führungen und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Das Museum Haus Konstruktiv verfügt im Erdgeschoss über einen Museumsshop mit erlesenen Produkten und ein modernes kleines Café.

🎉 Kerstin Brätsch gewinnt den Zurich Art Prize 2027!Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Co...
01/09/2026

🎉 Kerstin Brätsch gewinnt den Zurich Art Prize 2027!

Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Company Ltd. vergebene Preis geht in seiner 20. Ausgabe an die Hamburger Künstlerin Kerstin Brätsch (*1979). Die Jury würdigt ihre einzigartige Verbindung von Malerei, Handwerk und konzeptueller Kunst sowie ihr vielschichtiges Spiel mit Materialität, Transformation und kollektiver Autorschaft.

Ab Juni 2027 ist ihre Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv zu sehen – stay tuned!

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1) Kerstin Brätsch, Gewinnerin Zurich Art Prize 2027, Foto: Sebastian Hilgetag
2) Kerstin Brätsch, METAATEM, 2025, Installationsansicht, Munch Museum Oslo, Kuratiert von Lars Toft Erikson, Foto: Uli Holz
3) Kerstin Brätsch, BAUBAU, 2024, A children’s Place, Gropius Bau Berlin, Kuratiert von Jenny Schlenzka, Foto: Guannan Li

Freier Eintritt! 🎟Während im Ostteil die Ausstellungsräume umgebaut werden, bleibt der Westteil geöffnet und ist vom 1. ...
31/08/2026

Freier Eintritt! 🎟

Während im Ostteil die Ausstellungsräume umgebaut werden, bleibt der Westteil geöffnet und ist vom 1. bis 6. September bei freiem Eintritt zugänglich. Museumscafé und Shop bleiben an diesen Tagen geschlossen.

Besuchen Sie noch bis und mit Sonntag, 6. September 2026 die Ausstellung «Caryatids Go for a Swim» von Katja Schenker und Fritz Glarners «Rockefeller Dining Room».

✨Ausnahme: Am Samstag, 5. September, findet die LANGE NACHT der Zürcher Museen mit vielfältigem Programm statt. Für diesen Abend gelten die Eintrittsbedingungen des Anlasses.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 💛

📷Stefan Altenburger

26/08/2026

⏰LETZTE TAGE! Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba

Noch bis und mit 30. August 2026 ist Rosa Barbas Ausstellung «Thick Harmonies» im Ostteil des Museum Haus Konstruktiv zu sehen.

Rosa Barbas künstlerisches Schaffen bewegt sich an der Schnittstelle von Film, Skulptur und Installation, wobei die Übergänge bewusst fliessend bleiben. Die Künstlerin verwandelt die Räume in ein vielschichtiges Setting aus Skulpturen, Filmen, eindringlichen Soundtracks und dem Sound der Projektoren. Unterschiedlich belichtete Filmstreifen werden zu Linien im Raum, die Licht projizieren, Klang erzeugen oder sich mechanisch in Schleifen bewegen. Die Grenzen zwischen Bild, Objekt und Ton werden so aufgehoben.

Nutzen Sie die letzten Tage und entdecken Sie die Ausstellung!

👉 Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba, 4.6.–30.8.2026
👉 Katja Schenker – Caryatids Go for a Swim, 4.6.–6.9.2026

🎥 schwarzpictures.com

22/08/2026

Das Werk «Language Infinity Sphere» (2026) von Rosa Barba ist Teil einer Serie von Skulpturen und Drucken, die unter Verwendung von alten Metalllettern entstanden sind. Deren ursprüngliche Funktion übernehmen längst neue Druck- und Textverbreitungsverfahren – und so werden die Lettern zu einem Sinnbild für die Instabilität von Sprache und Wissen. Unzählige von Bleidrucklettern ummanteln die Oberfläche einer Stahlkugel und formen auf diese Weise eine neue Druckvorlage für Prints. Zugleich entzieht sich die Skulptur jeder sprachlichen Eindeutigkeit: Die Lettern verdichten sich zu einer All-over-Struktur, die weniger einer alphabetischen als einer formalen Logik folgt. Sie werden zu einer Landschaft, einem Bild der «explodierten» Sprache.

«Language Infinity Sphere» bildet auch die Druckvorlage für die Sonderedition, die Rosa Barba im Rahmen der Ausstellung mit dem Verein für Originalgraphik (VfO) realisiert hat und die über den VfO erhältlich ist.

AKTUELL:
👉 Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba, 4.6.–30.8.2026
👉 Katja Schenker – Caryatids Go for a Swim, 4.6.–6.9.2026

🎥 schwarzpictures.com
📷 Cover: Stefan Altenburger

19/08/2026

✨40 Jahre Museum Haus Konstruktiv✨

2026 feiern wir Jubiläum und blicken auf vier Jahrzehnte voller Ideen, Projekte und wegweisender Momente. Das ganze Jahr über laden wir Sie ein, mit uns durch unsere Geschichte zu reisen und Höhepunkte aus Vergangenheit und Gegenwart neu zu entdecken.



Im Frühjahr 2001 zog das Museum Haus Konstruktiv (ehem. haus für konstruktive und konkrete kunst) nach 15 Jahren vom Quartier Seefeld in die Zürcher Innenstadt, konkret ins ewz-Unterwerk Selnau. Der Umzug war notwendig, da die bisherigen Räumlichkeiten im Seefeld den steigenden Anforderungen an einen zeitgemässen Museumsbetrieb nicht mehr gerecht wurden.

Das historisch einmalige Gebäude des ewz-Unterwerks Selnau, das bis zu seiner Stilllegung 1998 rund einhundert Jahre lang als Umformerstation gedient und die Stadt mit Elektrizität versorgt hat, passte architektonisch sehr gut zur Ausrichtung der Institution.

16/08/2026

In den ausgestellten Zeichnungen hat Katja Schenker ihren Körper in einem performativen Akt eingesetzt. Die Linien, Verdichtungen und Bewegungsbahnen entfalten sich und machen den Entstehungsprozess der Werke sichtbar.

Besuchen Sie die Ausstellung "Caryatids Go for a Swim" im Westteil des Museum Haus Konstruktiv und empfinden Sie die dynamischen Bewegungen nach.

AKTUELL:
👉 Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba, 4.6.–30.8.2026
👉 Katja Schenker – Caryatids Go for a Swim, 4.6.–6.9.2026

🎥schwarzpictures.com

Eine Handvoll kleiner Schätze aus unserem Museumsshop. 🤝
13/08/2026

Eine Handvoll kleiner Schätze aus unserem Museumsshop. 🤝

10/08/2026

Entdecken Sie die aktuellen Ausstellungen im Museum Haus Konstruktiv. Lassen Sie sich inspirieren und planen Sie Ihren nächsten Besuch.✨

Cover: Bettina Diel

Katja Schenkers Werke sind keine abgeschlossenen Formen, sondern offene Gefüge, die sich im Entstehungsprozess verändern...
07/08/2026

Katja Schenkers Werke sind keine abgeschlossenen Formen, sondern offene Gefüge, die sich im Entstehungsprozess verändern und für neue Entwicklungen offen bleiben. Dabei werden Spuren von Präsenz und Vergänglichkeit sichtbar und Teil der Arbeiten.

Entdecken Sie die Ausstellung im Westteil des Museum Haus Konstruktiv. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

AKTUELL:
👉 Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba, 4.6.–30.8.2026
👉 Katja Schenker – Caryatids Go for a Swim, 4.6.–6.9.2026

📷Katja Schenker, Ausstellungsansicht, Museum Haus Konstruktiv, 2026, Courtesy die Künstlerin, © Katja Schenker. Foto: Stefan Altenburger

04/08/2026

«Composition in Field» (2022) ist eine kinetische Skulptur aus transparenten Filmstreifen, die mit Textfragmenten aus Charles Olsons Manifest Projective Verse (1950) bedruckt sind. Darin plädiert der amerikanische Dichter für eine Poesie, die sich aus dem Fluss der Gedanken und dem Atem entwickelt, anstatt festen formalen Strukturen zu folgen.

In Rosa Barbas Arbeit werden die Filmstreifen horizontal und vertikal um einen Metallrahmen bewegt. Durch eine Lichttafel von hinten beleuchtet, formieren sie ein sich fortwährend wandelndes Wortgefüge, das eindeutige Bedeutungen bewusst offenlässt. Eine Art Poetry Machine, die – auch in der individuellen Rezeption der Leser:innen – immer neue Gedichte komponiert.

AKTUELL:
👉 Zurich Art Prize 2026: Rosa Barba, 4.6.–30.8.2026
👉 Katja Schenker – Caryatids Go for a Swim, 4.6.–6.9.2026

🎥schwarzpictures.com

Adresse

Limmatstrasse 268
Zürich
8005

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