Musée Visionnaire

Musée Visionnaire Vision beginnt in der Gegenwart und orientiert sich in die Zukunft. Bei uns stehen die visionär Kunstschaffenden im Mittelpunkt. FÜHRUNGEN
Jeden 1.

Uns begeistert die visionäre Kunst, die eigenwillig, subversiv und instinktiv vom Herkömmlichen abweicht und keine Grenzen kennt. Indem wir der visionären Kunst eine Plattform bieten, öffnen wir den Dialog für ein breiteres Kunstverständnis. Ihre Positionen werden gelegentlich durch etablierte Positionen kontextualisiert. IVI
Das Musée Visionnaire zwischen Hauptbahnhof, Universität und Kunsthaus b

ietet einen prominenten Raum für die Kunst von Aussenseitern: Art Brut sprengt Grenzen, ist überwältigend, kennt keine Konventionen und ist manchmal schwer erträglich, fragil oder vergänglich. Die Öffentlichkeit soll dies nicht nur sehen, sondern an Kunst und Museum teilhaben. Das Musée Visionnaire bereichert das kulturelle Leben der Stadt Zürich mit vielfältigen Ausstellungen. Und dies nicht nur hinsichtlich der gezeigten Werke, sondern auch durch den experimentellen Charakter der Ausstellungsformate und das Streben nach einem Diskurs. Donnerstag im Monat um 18Uhr und jeden 1. Samstag im Monat um 11Uhr.

Für die Ausstellung Listed Lives (10.6.2026-20.12.2026) suchen wir Listen aller Art – ob visuell, digital, hörbar, oder ...
12/05/2026

Für die Ausstellung Listed Lives (10.6.2026-20.12.2026) suchen wir Listen aller Art – ob visuell, digital, hörbar, oder wissenschaftlich. Der Inhalt spielt keine Rolle: Uns interessiert die Vielfalt und die Frage, warum Menschen Dinge in Listen festhalten. Die eingereichten Listen werden von einer Jury ausgewählt und als Teil der Ausstellung präsentiert.

Mehr Infos auf unserer Webseite.

05.03.2026 / 18.30 UhrPerformative Lesung von Lean Rüegg  «Nah, aber nicht zu nah: Die Grenzen zwischen Kunst und Leben ...
26/02/2026

05.03.2026 / 18.30 Uhr

Performative Lesung von Lean Rüegg

«Nah, aber nicht zu nah: Die Grenzen zwischen Kunst und Leben sind fragil.»
Die performative Lesung von Lean Rüegg bringt Texte der Zürcher Autorin Dora Koster mit eigenen Schriften in Dialog. Zwischen Körper, Stimme und Erinnerung entfaltet sich ein Resonanzraum, in dem Sprache zu Bewegung wird – nah, aber nicht zu nah.
Dora Koster (1946–2017) schrieb mit ungebändigter Direktheit. Ihre Worte sind wild, poetisch, kompromisslos. In ihrem Erstlingswerk Nichts geht mehr (1980) erzählte sie von Kindheit, Ausbeutung und Überleben – ein Buch, das in der Schweiz über 25 000 Mal verkauft wurde und bis heute als schonungsloses Zeugnis weiblicher Selbstbehauptung gilt. Zwischen Zärtlichkeit und Zorn, Strasse und Kosmos, bewegte sich Koster als Autorin, Performerin und Aussenseiterin durch die Zürcher Szene der 1970er- und 1980er-Jahre. Ihre Sprache war Leben, ihre Kunst Widerstand.
Lean Rüegg (1992, Zürich) verwebt Kosters Texte mit eigenen Fragmenten – poetisch, körperlich, somatisch. Rüeggs Praxis bewegt sich zwischen Kunst, Alltag und Intimität und reflektiert Fragen nach Identität, Nähe und Transformation aus feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. In ihren Arbeiten überlagern sich Stimme, Körper und Text; Prozesse und Beziehungen treten an die Stelle fertiger Formen.

Für die Lesung im Musée verwandelt Rüegg diese künstlerische Praxis in eine fragile Begegnung zwischen zwei Stimmen – Dora Koster und Lean Rüegg – zwischen Erinnerung, Begehren und der Suche nach Ausdruck jenseits fester Grenzen.


Musée Visionnaire Special Edition / Fritz Hortig T-Shirts / alle 80 Stück sind Unikate / orginalsigniert und nummeriert ...
12/12/2025

Musée Visionnaire Special Edition / Fritz Hortig T-Shirts / alle 80 Stück sind Unikate / orginalsigniert und nummeriert / Siebdruck auf Baumwollshirt /
35 Fr. pro T-Shirt / Grössen: S / M / L / XL

Komm vorbei oder bestelle unter [email protected]

26/11/2025

27.11.2025 / 18 - 20 Uhr

Begegnung mit Elon Liberman
Elon Liberman ist im Musée präsent. Er zeigt seine Arbeit «My new Cage», ein Projekt, das – in Anlehnung an John Cage – die Bedeutung von Partizipation untersucht. Alle Besucher:innen sind eingeladen, Teil des Werks zu werden und dessen Prozess aktiv mitzugestalten.

Vernissage ALL INALL IN steht für kompromisslose Präsenz, für Kunst, die nicht abgehängt wird, sondern bleibt – im Leben...
15/11/2025

Vernissage ALL IN

ALL IN steht für kompromisslose Präsenz, für Kunst, die nicht abgehängt wird, sondern bleibt – im Leben, im Stadtraum, im Alltag.

Kommt vorbei. Die Ausstellung ist eröffnet.

Fotos: Pascal Sigrist

November 7, 2025Texte von Dora Koster und Lean RüeggJuraplatz, BielCurated by Manuela Hitz and Musée Visionnaire«Nah, ab...
06/11/2025

November 7, 2025

Texte von Dora Koster und Lean Rüegg
Juraplatz, Biel

Curated by Manuela Hitz and Musée Visionnaire

«Nah, aber nicht zu nah: Die Grenzen zwischen Kunst und Leben sind fragil.»

Die performative Lesung von Lean Rüegg bringt Texte der Zürcher Autorin Dora Koster mit eigenen Schriften in Dialog. Zwischen Körper, Stimme und Erinnerung entfaltet sich ein Resonanzraum, in dem Sprache zu Bewegung wird – nah, aber nicht zu nah.

Dora Koster (1946–2017) schrieb mit ungebändigter Direktheit. Ihre Worte sind wild, poetisch, kompromisslos. In ihrem Erstlingswerk Nichts geht mehr (1980) erzählte sie von Kindheit, Ausbeutung und Überleben – ein Buch, das in der Schweiz über 25 000 Mal verkauft wurde und bis heute als schonungsloses Zeugnis weiblicher Selbstbehauptung gilt. Zwischen Zärtlichkeit und Zorn, Strasse und Kosmos, bewegte sich Koster als Autorin, Performerin und Aussenseiterin durch die Zürcher Szene der 1970er- und 1980er-Jahre. Ihre Sprache war Leben, ihre Kunst Widerstand.

Lean Rüegg (1992, Zürich) verwebt Kosters Texte mit eigenen Fragmenten – poetisch, körperlich, somatisch. Rüeggs Praxis bewegt sich zwischen Kunst, Alltag und Intimität und reflektiert Fragen nach Identität, Nähe und Transformation aus feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. In ihren Arbeiten überlagern sich Stimme, Körper und Text; Prozesse und Beziehungen treten an die Stelle fertiger Formen.

Mit der Performance i love all pits of everything wurde Rüegg 2024 mit dem Publikumspreis des Swiss Performance Art Award ausgezeichnet.

Für die Lesung am Juraplatz in Biel verwandelt Rüegg diese künstlerische Praxis in eine fragile Begegnung zwischen zwei Stimmen – Dora Koster und Lean Rüegg – zwischen Erinnerung, Begehren und der Suche nach Ausdruck jenseits fester Grenzen.

In der Ausstellung Landsichtssache lud das Musée Visionnaire Menschen aus der Schweiz ein, eine Karte des Landes aus dem...
15/10/2025

In der Ausstellung Landsichtssache lud das Musée Visionnaire Menschen aus der Schweiz ein, eine Karte des Landes aus dem Kopf zu zeichnen – so, wie sie sie im Inneren tragen.

Die Idee basierte auf Shilpa Guptas Werk 100 Drawn Maps of My Country, das zeigt, wie unterschiedlich Menschen ihre Heimat wahrnehmen.
Übereinandergelegt entstand daraus eine Karte, die keine offiziellen Grenzen kennt, aber viel über Identität und Zugehörigkeit erzählt.

Während der Ausstellung wuchs diese kollektive Karte weiter – jede neue Zeichnung fügte der Schweiz eine neue Perspektive hinzu.

Plakate von 100 maps of Switzerland sind ab 11. November im Musée gratis zu bekommen!

Meet the people behind the vision!Arsène Scheller, Manuela Hitz, Norbert GüntherFlora Frick, Michèle TratschinVision beg...
15/10/2025

Meet the people behind the vision!

Arsène Scheller, Manuela Hitz, Norbert Günther
Flora Frick, Michèle Tratschin

Vision beginnt heute und führt uns in die Zukunft.
Danke, dass ihr mit uns diesen Weg geht 💜

Manuela Hitz & Team

Bereits zum dritten Mal war der Londoner Künstler Ben Wilson – international bekannt als „Chewing Gum Man“ – auf Einladu...
22/09/2025

Bereits zum dritten Mal war der Londoner Künstler Ben Wilson – international bekannt als „Chewing Gum Man“ – auf Einladung des Musée Visionnaire in Zürich unterwegs. Vom 15. bis 20. September 2025 verwandelte er alte, teils bis zu sechs Jahre auf dem Pflaster haftende Kaugummis in kleine Kunstwerke. Mit grosser Geduld und feinen Pinseln restaurierte Wilson seine früheren Arbeiten und liess gleichzeitig neue Miniaturen entstehen. So wird der sonst unscheinbare Untergrund zu einer farbenfrohen Galerie im öffentlichen Raum. Die leuchtenden Farbtupfer laden Passant:innen zu einer Entdeckungsreise durch die Stadt ein.

Fotos: Pascal Sigrist

Bereits zweimal war der Londoner Künstler Ben Wilson – bekannt als Chewing Gum Man – auf Einladungdes Musée Visionnaire ...
12/08/2025

Bereits zweimal war der Londoner Künstler Ben Wilson – bekannt als Chewing Gum Man – auf Einladung
des Musée Visionnaire in Zürich. Seine Miniaturkunstwerke auf plattgetretenen Kaugummis sorgten für
Aufsehen und inspirierten zahlreiche Aktionen: geführte Spaziergänge, eine Stadtkarte, Postkarten mit allen
23 Motiven und ein Video, das seine Arbeit sowie Kinderreaktionen im Rahmen des Projekts Schule im
Museum zeigt.

Im September 2025 kehrt Wilson erneut nach Zürich zurück, um frühere Werke zu restaurieren und neue
zu schaffen.

Mit feinem Pinsel und viel Geduld schafft Wilson Kunst direkt auf dem Asphalt – zugänglich für alle,
wetterunabhängig und fernab von Konventionen. Dabei thematisiert er Fragen zu Kunst, Konsum,
Eigentum und Umwelt.

Das Projekt verknüpft Kunst mit Bildung und ökologischen Themen wie Littering. Bei Schulführungen
erleben Kinder Kunst im öffentlichen Raum und stärken beim Format Kinder führen Kinder spielerisch
ihre sozialen Kompetenzen. Ein neuer Audioguide, gestaltet von Schüler*innen für Kinder, vertieft diese
Erfahrungen.

Damit dieses Projekt stattfinden kann, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jeder Beitrag hilft, die Umsetzung zu ermöglichen.

Adresse

Predigerplatz 10
Zürich
8001

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