Suworow Museum Schwanden GL - Schweiz

Suworow Museum Schwanden GL - Schweiz Das Suworow Museum gegründet 1986 in Glarus, ist aus dem Kt. Uri zurück im Glarnerland. In 8762 Schwanden GL, und wurde am 07. Juni 2026 eröffnet.

Aufruf zur MithilfeIn den Kommentaren wird immer die Schuld an der Hungersnot im Glarnerland, den Russen angelastet. Doc...
04/09/2026

Aufruf zur Mithilfe

In den Kommentaren wird immer die Schuld an der Hungersnot im Glarnerland, den Russen angelastet. Doch es waren auch Franzosen und Österreicher hier und diese länger.

Hungersnot im Kriegsjahr 1799 Kt. Glarus. Haben die Franzosen und Russen etwas an die Kriegsschäden bezahlt? Belegt ist in Glarner Geschichtsbüchern, dass die Russen teilweise für Lebensmittel bezahlt haben. Jetzt geht es aber um das «RUSSENGELD» welches später aus Russland kam.

Nein, die Franzosen haben für die Einquartierungen im Kanton Glarus (der während der Helvetischen Republik weitgehend zum Kanton Linth gehörte) nichts bezahlt.
Ganz im Gegenteil: Die betroffene Bevölkerung und die Gemeinden mussten die immensen Kosten für die Truppen vollständig selbst tragen.

Was wissen wir über das «Russengeld» im Glarnerland?
Nach den schweren Kriegsjahren um 1799 erhielt das Glarnerland offenbar finanzielle Hilfe aus Russland. Doch wie viel Geld wurde tatsächlich verteilt – und an welche Gemeinden?

Bei der Suche nach verlässlichen Angaben bin ich auf folgende Hinweise gestossen:

In der Geschichte der Gemeinde Netstal von Paul und Hans Thürer (1963, S. 107) steht, dass Kaiser Alexander I. von Russland durch Vermittlung Glarner Handelsleute eine bedeutende Summe an die Gemeinden schicken liess. Netstal erhielt 2'170 Gulden. Davon bekam jeder Einwohner über 20 Jahre 1 Gulden 14½ Batzen; der Rest wurde zur Tilgung der Kaufschuld von Güntlenau verwendet.

Für Schwanden schreibt Emanuel Schmid in seiner Gemeindegeschichte lediglich von „einer bedeutenden Summe“. Die im Internet häufig zu findende Angabe von 200 Dukaten konnte ich im Buch selbst nicht finden und möchte sie deshalb nicht als Tatsache weitergeben.

Auch die oft genannte Gesamtsumme von 7'200 Rubeln ist für mich derzeit nicht ausreichend belegt.

Deshalb meine Frage an alle, die sich mit der Glarner Geschichte beschäftigen:

Hat jemand in einer alten Gemeindegeschichte, in Familienunterlagen, Ratsprotokollen oder anderen Quellen Angaben über dieses russische Hilfsgeld gefunden?
Besonders interessieren mich:

• die Beträge, die einzelne Gemeinden erhielten,
• das genaue Jahr der Auszahlung,
• die ursprüngliche Gesamtsumme,
• die Frage, ob tatsächlich Alexander I. oder noch Paul I. der Spender war,
• und vor allem: Was bedeutete dieses Geld damals tatsächlich an Kaufkraft?

Für Netstal sind 2'170 Gulden bereits belegt. Gibt es ähnliche Angaben für Schwanden, Glarus, Näfels, Mollis, Niederurnen oder andere Gemeinden?

Jede Quellenangabe, auch ein Hinweis auf eine alte Gemeindegeschichte oder ein Ratsprotokoll, wäre sehr willkommen. Ziel ist eine möglichst zuverlässige Darstellung – NICHT die Weitergabe von Zahlen, die irgendwann einmal im Internet aufgetaucht sind. Es sind nämlich im Netz ganz unterschiedliche Angaben zu finden. Google KI schreibt "Räubergeschichten" aber das schreibt sie ja auch, wenn man Fragen zum Suworow Museum hat. Dieses «Russengeld» ist auch nicht mit der Zarenspende von 1817 zu verwechseln. Die Landesbibliothek werde ich noch besuchen.

Ein interessantes neues Objekt für unsere Vitrine! 🇨🇭Der Bundesvertrag von 1815 und die Rolle Russlands am Wiener Kongre...
31/08/2026

Ein interessantes neues Objekt für unsere Vitrine! 🇨🇭

Der Bundesvertrag von 1815 und die Rolle Russlands am Wiener Kongress gehören zu einem wichtigen Kapitel der Schweizer Geschichte. Die damaligen Verhandlungen trugen wesentlich dazu bei, die Neutralität und die Grenzen der heutigen Schweiz international zu garantieren.

Für unsere Sammlung konnten wir nun einen interessanten Nachdruck aus der Zeit um 1890 erwerben. Das imposante Bild misst 95 × 85 cm und befindet sich noch in seinem originalen Rahmen.

Besonders spannend ist die Geschichte, die mit dem Objekt verbunden ist: Das Bild stammt ursprünglich aus einem Haushalt in Stans im Kanton Nidwalden. Ausgerechnet Nidwalden war damals der einzige Kanton, der die Unterzeichnung des Bundesvertrags verweigerte. Die Situation eskalierte sogar so weit, dass eidgenössische Truppen in Nidwalden einmarschierten.

Und nein – die Weigerung hatte nichts mit Russland zu tun. 😉 Die Nidwaldner wollten grundsätzlich keine Veränderungen und Verpflichtungen akzeptieren, die ihnen von aussen auferlegt wurden. Dabei spielte auch das Trauma der Ereignisse von 1798 eine wichtige Rolle.

So erzählt dieses Bild nicht nur von den grossen politischen Entscheidungen Europas und der Schweiz, sondern trägt auch ein kleines Stück Nidwaldner Geschichte in sich. Genau solche Geschichten machen historische Objekte für uns besonders interessant.

21/08/2026

Tar Play RTR pudais Vus guardar resp. tadlar online numerusas emissiuns da televisiun e da radio da RTR; Quai cura ed uschè savens sco quai che Vus vulais.

Eine russisch-ukrainische Pilgergruppe mit Emigrantinnen und Emigranten aus fünf verschiedenen Ländern, machte auf ihrem...
18/08/2026

Eine russisch-ukrainische Pilgergruppe mit Emigrantinnen und Emigranten aus fünf verschiedenen Ländern, machte auf ihrem Weg zu den Suworow-Gedenkstätten in der Schweiz, auch Halt bei uns im Museum.

Im Anschluss an den Museumsbesuch fand auch das gemeinsame Nachtessen in unseren Räumlichkeiten statt.

Herzlichen Dank für den Besuch, das entgegengebrachte Interesse und die wertvolle Unterstützung! Wir haben uns sehr über diesen besonderen ersten Gruppenbesuch gefreut. 🙏

14/08/2026
1799 – Als die Franzosen das Kloster Disentis anzündetenIm Freilichtspiel „1799 Revolta ella Cadi“ wird die dramatische ...
14/08/2026

1799 – Als die Franzosen das Kloster Disentis anzündeten

Im Freilichtspiel „1799 Revolta ella Cadi“ wird die dramatische Geschichte des Jahres 1799 eindrücklich zum Leben erweckt. Als Museum, das sich mit dieser bewegten Zeit beschäftigt, werden wir dieses besondere Freilichtspiel auch in unserer Vitrine zu den Theateraufführungen dokumentieren.

Das Stück wird auf Rätoromanisch gespielt. Für alle, die der Sprache nicht mächtig sind, gibt es im Programmheft deutsche Erklärungen.

Die Aufführungen finden noch bis zum 22. August 2026 statt.

🚗 Anreise-Tipp: Die Anreise mit dem Auto ist empfehlenswert. Wer mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist, sollte die Rückfahrt unbedingt vorher planen – in Chur ist nachts Endstation, und der erste Zug Richtung Zürich fährt erst um 04:11 Uhr.

Das lange Warten am Bahnhof in der Nacht hat sich für mich jedoch gelohnt: Ich bin von der Aufführung begeistert! Besonders eindrücklich fand ich die Darstellung der Schlacht gegen die Franzosen mit ihren über 600 Toten. Die Inszenierung vermittelt auf eindringliche Weise, wie dramatisch und einschneidend die Ereignisse von 1799 für die Region gewesen sein müssen.

Ein beeindruckendes Freilichtspiel, das Geschichte lebendig werden lässt und einen Besuch unbedingt wert ist!

09/08/2026
Erst heute davon erfahren: Ein weiteres Theaterstück zum Jahr 1799.
09/08/2026

Erst heute davon erfahren: Ein weiteres Theaterstück zum Jahr 1799.

"La stria da Dentervals" ist ein Freilichttheater welches vom Verein Dentervals im Jahr 2019 in Disentis organisiert wurde. Im 2026 soll das nächste Projekt stattfinden.

Von der Infotafel auf eine falsche Fährte geführt!Wo befindet sich das Suworow Museum in Schwanden?Natürlich wissen Sie ...
09/08/2026

Von der Infotafel auf eine falsche Fährte geführt!

Wo befindet sich das Suworow Museum in Schwanden?
Natürlich wissen Sie es – und finden uns im Postgebäude an der Hauptstrasse 43. Auch Google Maps führt direkt zu unserem Standort.

Doch was, wenn man kein Handy dabei hat?
Genau das ist kürzlich zwei interessierten Besuchern zum Verhängnis geworden. Sie verliessen sich auf die Infotafel beim Bahnhof Schwanden und folgten deren Angaben zur alten Textil AG an der Herrenstrasse. Dort befindet sich das Suworow Museum allerdings schon seit 2011 nicht mehr.

Entsprechend standen die beiden Besucher am falschen Ort und fanden uns nicht. Dank hilfsbereiter Passanten wurde ihnen schliesslich der richtige Standort gezeigt.

Die falschen Angaben auf der Infotafel müssen korrigiert werden, wurde uns von den Besuchern gesagt! Das habe ich bereits am 21. Oktober 2024 persönlich sowie am 19. August per E-Mail gemeldet.
Passiert ist leider nichts.

Da die falschen Angaben bis heute nicht korrigiert wurden, habe ich sie heute kurzerhand selbst überklebt. Nicht unbedingt die eleganteste Lösung – aber offenbar die einzige, die dafür sorgt, dass Besucher künftig nicht mehr auf eine falsche Fährte geführt werden.

⚔️ Als der Krieg die Schweiz erreichte…Die Jahre 1798 und 1799 gehören zu den dramatischsten Kapiteln der Schweizer Gesc...
06/08/2026

⚔️ Als der Krieg die Schweiz erreichte…
Die Jahre 1798 und 1799 gehören zu den dramatischsten Kapiteln der Schweizer Geschichte. Fremde Heere marschierten durch unser Land, Schlachten wurden ausgetragen und das Leben der Bevölkerung verändert.

Doch welche Spuren sind bis heute geblieben?

Im Suworow Museum in Schwanden GL tauchen Sie ein in diese bewegende Zeit. Entdecken Sie spannende Geschichten, historische Exponate und erfahren Sie, wie die Ereignisse von damals unsere Erinnerungskultur bis heute prägen.

📍 Suworow Museum
Hauptstrasse 43
8762 Schwanden GL

🕚 Öffnungszeiten:
Freitag & Samstag: 11:00–17:00 Uhr
Sonntag: 13:00–17:00 Uhr

Besuche ausserhalb der Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung ebenfalls möglich.

🎟️ Eintritt frei

Kommen Sie vorbei und erleben Sie Geschichte dort, wo sie bis heute nachwirkt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Adresse

Hauptstrasse 43
Altdorf
8762

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