Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien - VWI

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien - VWI Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI)
Forschung – Dokumentation – Vermittlung / Research – Documentation – Education
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Wie kann Erinnerungskultur möglichst viele Menschen erreichen?Welche Voraussetzungen braucht es, damit möglichst viele M...
26/06/2026

Wie kann Erinnerungskultur möglichst viele Menschen erreichen?

Welche Voraussetzungen braucht es, damit möglichst viele Menschen selbstbestimmt an Museums- und Bildungsangeboten teilhaben können? Gemeinsam mit Expert:innen für inklusive Museen haben wir diskutiert, wie sich Simon Wiesenthals Vermächtnis barrierearm vermitteln lässt. Anfang dieser Woche luden wir zur Präsentation des neuen erweiterten Angebots in das Museum Simon Wiesenthal ein. Herzstück ist der Webguide mit Audiodeskriptionen, Einfacher Sprache und screenreader-tauglicher Struktur, dazu wurde ein Bodenleitsystem eingebaut, Inserts in Österreichischer Gebärdensprache und taktile Karten bereitgestellt.

All das sind erste wichtige Schritte, die wir zusammen mit dem Blindenverband und Sehbehindertenverband Wien, Niederösterreich, Burgenland und Capito entwickelt haben. An dieser Stelle daher auch nochmal ein großer Dank für die bereichernde Zusammenarbeit an Margarete Waba, Veronika Mayer und Susanne Buchner-Sabathy, die das Projekt von Anfang an begleitet haben. Wer sich damit befasst, weiß, dass Barrierefreiheit kein statischer Zustand ist, sondern ein steter Prozess. Daher freuen wir uns besonders über die Erkenntnisse und das Interesse an unseren neuen Angeboten.

Für das VWI begrüßte Angelika Brechelmacher unsere Gäste, Sandro Fasching und Philipp Rohrbach stellten gemeinsam mit Margarete Waba aus der Fokusgruppe die Neuerungen vor und führten anschließend durch das Museum.

📌 Der Webguide ist ab sofort verfügbar ➡ https://museum.vwi.ac.at/home-museum

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport finanziert.

Hinweis: Webinar zur Web-App „Fliehen vor dem Holocaust“ von OeAD ERINNERN:AT - Lehren und Lernen über Nationalsozialism...
19/06/2026

Hinweis: Webinar zur Web-App „Fliehen vor dem Holocaust“ von OeAD ERINNERN:AT - Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Luzern und der Fachhochschule Vorarlberg anlässlich des internationalen Weltflüchtlingstags. Die Anwendung richtet sich insbesondere an Schüler:innen ab der 8. Schulstufe.

Online, 22. Juni 2026, 15:00-16:30 Uhr. Weitere Informationen ➡
https://www.erinnern.at/termine/fliehen-vor-dem-holocaust-meine-begegnungen-mit-gefluechteten-1

Webinar zur Web-App „Fliehen vor dem Holocaust“

ERINNERN:AT hat gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Luzern und der Fachhochschule Vorarlberg die Lern-App „Fliehen vor dem Holocaust“ grundlegend überarbeitet, weiterentwickelt und getestet. Im Webinar, das anlässlich des internationalen Weltflüchtlingstags am 22. Juni stattfindet, werden die neue Lern-App und die darin vorkommenden Fluchtbiografien vorgestellt. Die Anwendung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler ab der 8. Schulstufe.

Ort: online
Zeit: 22.6.2026, 15:00 bis 16:30 Uhr

Weitere Informationen
https://www.erinnern.at/termine/fliehen-vor-dem-holocaust-meine-begegnungen-mit-gefluechteten-1

Mit dem Titel „Ungehörte Stimmen“ widmete sich das diesjährigen Symposium in der ehemaligen Synagoge in Kobersdorf am 17...
18/06/2026

Mit dem Titel „Ungehörte Stimmen“ widmete sich das diesjährigen Symposium in der ehemaligen Synagoge in Kobersdorf am 17. und 18.6. der lokalen Verfolgungsgeschichte gegen Opfergruppen im Burgenland, die bis heute weniger Gehör im öffentlichen Bewusstsein haben. Anhand neuerer Forschung und biographischer Zeugnisse wurde das Schicksal von Jüdinnen und Juden, Ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter:innen, Rom:nja und Sint:izze, Opfer der NS-Euthanasie, Homosexueller, Wehrmachtsdeserteure und der als „Berufsverbrecher“ im Nationalsozialismus Verfolgter sowie deren Bedeutung für einer pluralistische Erinnerungskultur diskutiert.
Von Seiten des VWI nahmen Éva Kovács, Kinga Frojimovics und Mirjam-Angela Karoly teil.

Ehemalige Synagoge Kobersdorf Kovács Éva

Heute haben wir Pressevertreter:innen ans VWI eingeladen, um einen vorab Einblick in das neu adaptierte Museum Simon Wie...
17/06/2026

Heute haben wir Pressevertreter:innen ans VWI eingeladen, um einen vorab Einblick in das neu adaptierte Museum Simon Wiesenthal zu geben. Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv damit beschäftigt, wie wir das Museum barriereärmer und inklusiver gestalten können. Alexia Weiss hat für Wina - Das jüdische Stadtmagazin darüber berichtet.
https://www.wina-magazin.at/simon-wiesenthal-ohne-barrieren-begegnen/

Am Montag laden wir zur öffentlichen Projektpräsentation: Erinnerung ohne Ausschluss.

Margarete Waba ist in ihrem Alltag mit einem weißen Langstock unterwegs, das Smartphone ist ein steter wichtiger Begleiter. Blinden und sehbehinderten Menschen eröffnet das moderne Handy vielfältige Möglichkeiten, das Leben […]

Lisa Silverman (University of Wisconsin Milwaukee) presented her latest monograph "The Postwar Antisemite: Culture and C...
12/06/2026

Lisa Silverman (University of Wisconsin Milwaukee) presented her latest monograph "The Postwar Antisemite: Culture and Complicity after the Holocaust" on Tuesday evening at the Jüdisches Museum Wien – in conversation with Éva Kovács (VWI) and Michael L. Miller (CEU Jewish Studies).

Lisa Silverman, a former VWI Fellow (2019/20), examines in her book how Austrians, Germans, and others used the figure of the Antisemite to come to terms with their N**i past and to create new national self-understandings. Building on Sartre's insight that antisemites construct the figure of "the Jew," Silverman reveals how postwar societies used this narrative to distance themselves from antisemitism – an important question for contemporary history research.

Thank you to everyone who joined us for this insightful evening!

06/06/2026

Zum heutigen Tag der Sehbehinderung haben wir uns gefragt: Wie zugänglich ist Erinnerung?

Am 22. Juni laden wir zu "Erinnerung ohne Ausschluss. Präsentation des neuen Webguides und Führung durch das Museum Simon Wiesenthal" ein.
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📆 Montag, 22. Juni 2026, 10:00-12:00
📍 Vienna Wiesenthal Institute (VWI), Rabensteig 3, 1010 Wien
🎟 Infos & Anmeldung ➡ https://www.vwi.ac.at/events/events-detail/erinnerung-ohne-ausschluss oder unter [email protected]
💬 Deutsch
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Wie kann Erinnerung zugänglicher gemacht werden? Welche Voraussetzungen braucht es, damit möglichst viele Menschen selbstbestimmt an Museums- und Bildungsangeboten teilhaben können? Und wie lässt sich gerade das Vermächtnis Simon Wiesenthals – sein lebenslanger Einsatz für die Opfer des Nationalsozialismus – inklusiv vermitteln?
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Gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.

In Kooperation mit mit dem Blindenverband und Sehbehindertenverband Wien, Niederösterreich, Burgenland und Capito.
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Musik: "Chill Day" by Lakey Inspired — Free download: breakingcopyright.com/song/lakey-inspired-chill-day

Reminder:Symposium: Raul Hilberg zum 100. Geburtstag / In Memory of Raul Hilberg on His 100th Birthday📌 Das ganze Progra...
02/06/2026

Reminder:
Symposium:
Raul Hilberg zum 100. Geburtstag / In Memory of Raul Hilberg on His 100th Birthday

📌 Das ganze Programm hier / Full programme here:
https://vwi.ac.at/events/events-detail/hilberg-100

💻 Nehmen Sie am Symposium via Zoom teil (13-17 Uhr) / Join us for the symposium via Zoom (today, 1-5pm) here: https://us02web.zoom.us/j/82993488325?pwd=m9kbRy2cSbKJFfwuTWZnHObcqHXvfb.1

[de ] Am 2. Juni 2026 wäre der Politikwissenschaftler Raul Hilberg 100 Jahre alt geworden. Raul Hilberg, der in Wien geboren wurde und in der Brigittenau aufwuchs, musste im Alter von 12 Jahren mit seinen jüdischen Eltern aus seiner Heimatstadt in die USA fliehen. Fast alle seine Familienmitglieder aus Galizien wurden von den N**is ermordet. Das Symposium und der Stadtspaziergang zum 100. Geburtstag Raul Hilbergs beleuchten Hilbergs Bedeutung für die Holocaustforschung und zeichnen seine Familiengeschichte im Wiener Stadtteil Brigittenau nach. Die Veranstaltung wird zukünftige Möglichkeiten der Erinnerung an Raul Hilberg in Wien und neue Forschungsperspektiven ausloten.

[en] On 2 June 2026, the political scientist Raul Hilberg would have turned 100. Raul Hilberg, who was born in Vienna and grew up in the Viennese district of Brigittenau, was forced to flee his hometown for the USA with his Jewish parents at the age of 12. Almost all of his family members from Galicia were murdered by the N**is. The symposium and city walk marking Raul Hilberg’s 100th birthday will highlight Hilberg’s significance for Holocaust research and trace his family history in Brigittenau. The event will explore future possibilities for commemorating Raul Hilberg in Vienna and new perspectives for research.

📚 Book PresentationLisa Silverman:The Postwar Antisemite.Culture and Complicity after the Holocaust-----------------📆 Tu...
01/06/2026

📚 Book Presentation
Lisa Silverman:
The Postwar Antisemite.
Culture and Complicity after the Holocaust
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📆 Tuesday, 9 June 2026, 18:30
📍 Jewish Museum Vienna, Dorotheergasse 11, 1010 Vienna
🎟 Please register via ➡ https://www.jmw.at/jart/prj3/jmw/main.jart...
💬 English
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In "Anti-Semite and Jew", Jean-Paul Sartre famously wrote, “If the Jew did not exist, the anti-Semite would invent him.” With this claim, Sartre suggested that the Antisemite alone – a figure seemingly separate from both the writer and his audience – is responsible for creating and perpetuating negative stereotypes about Jews. After the Second World War, this constructed figure became a powerful cultural tool, enabling Austrians, East and West Germans, and others to distance themselves from antisemitism and to redefine personal and national self-identification. Long before the N**i persecution of Jews became a central moral paradigm in popular culture, the figural Antisemite played a pivotal role in the narratives of trials, films, and literature that allowed anti-Jewish biases to endure, even as openly expressing such views became socially unacceptable.

Lisa Silverman is Professor of History and Jewish Studies at the University of Wisconsin-Milwaukee. She specialises in modern German and Austrian Jewish cultural history, with a focus on antisemitism, gender, and visual culture. She is the recipient of fellowships from the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) and the Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK); in 2022 she served as Michael Hauck Visiting Professor for Interdisciplinary Holocaust Research at the Fritz Bauer Institute for the History and Impact of the Holocaust at the Goethe-Universität in Frankfurt am Main. "The Postwar Antisemite: Culture and Complicity after the Holocaust" (Oxford University Press, 2025) is her latest monograph. She is also author of "Becoming Austrians: Jews and Culture between the World Wars" (Oxford University Press, 2012) and co-author of "Holocaust Representations in History: an Introduction" (Bloomsbury, 2015).
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The book presentation will be followed by commentaries from Éva Kovács (VWI) and Michael L. Miller (Central European University).
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By participating, you agree to the publication of photos, video and audio recordings made during the event.
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In cooperation with:
Jüdisches Museum Wien / Jewish Museum Vienna
CEU Jewish Studies

Adresse

Rabensteig 3
Wien
1010

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00

Telefon

+4318901514

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