Bezirksmuseum Hietzing

Bezirksmuseum Hietzing An Samstagen vor sowie während aller Schulferien bleibt das Museum geschlossen! Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage! B. Illg war, der F.J.

Aufgabe der Bezirksmuseen ist es, die lokale Geschichte zu zeigen, Unterlagen über prominente Bezirksbewohner zu sammeln und Eigentümlichkeiten des Bezirkes zu dokumentieren und bewahren zu helfen. Geführt werden diese Museen ausschließlich von freien Mitarbeitern. Das Museum wurde vor etwa 50 Jahren ins Leben gerufen und ist in einem ehemaligen Schulgebäude untergebracht. Das nach außen als dem H

istorismus zuzuordnende Gebäude geht (Keller und Parterre) auf die Zeit vor 1680 zurück. Unikate sind die Altsteinzeitlichen Funde, die den bisher ältesten Nachweis menschlichen Lebens im Wiener Raum darstellen.Interessant ist auch der älteste schriftliche Nachweis über unsere Gegend, unterzeichnet 1015 von Kaiser Heinrich II, der nicht schreiben konnte. Wie er unterzeichnet hat? - Ansehen kommen. Von der nach 1529 abgekommenen Siedlung St. Nikolai (heute Lainzer Tiergarten) gibt es ebenso interessante Funde wie zahlreiche Erinnerungsstücke an berühmte Persönlichkeiten. Die mehr als 125 Jahre alte Schreibmaschine der Nobelpreisträgerin Berta von Suttner, die vom Lokalschriftsteller J. Vinzenz bis zu dessen Tode 1963 Verwendung fand, das Modell der von Josef Hofmann gebauten „Primavesivilla“ (Gloriettegasse) oder das Modell einer Radiumkanone die für das Krankenhaus Lainz gebaut wurde, gehören ebenso dazu wie Erinnerungsstücke an das Kaiserhaus und die Schau historischer Ansichten. Egon Schiele ist mit seiner Staffelei und der einzigen von ihm geschaffenen Plastik vertreten. Auch die zahlreichen - das Freizeitgeschehen von seinerzeit bestimmenden - Vereine sind dokumentiert. Sonderausstellungen und Vorträge runden das Angebot des Berzirksmuseums ab. Vor kurzem sind im Ausstellungsbereich einige Objekte dazugekommen so z. bei der Bieber Dokumentation eine Aktie für den Eisenbahnbau nach Addis Abeba deren Generaldirektor Ing. Bieber bei dessen ersten Reisen nach Äthiopien begleitet hatte. Auch ist es gelungen, eine authentische Erklärung für das Bild mit der Königin von Saba zu erhalten und damit das Geschehen auf jedem einzelnen der mehr als 30 Bilder auf dem vor 1830 entstandenem Tableau zu erklären. Ein ganz besonders, in jeder Beziehung wertvolles Geschenk hat Prinz Georg Galitzine, der Enkel von General Slatin dem Museum gemacht. Es sind dies eine englische Generalsuniform, ein Mantel, Dinnerjacket mit Hose und die Galauniform eines kaiserlichen Geheimrates, Slatin war ja ab 1915 in österr. Diensten und hatte sich um die öst. Kriegsgefangenen in Russland zu kümmern. Die Textilien wurden konservatorisch behandelt und werden abwechselnd ausgestellt. Derzeit sind der goldbestickte Geheimratsfrack und das Dinnerjacket zu sehen.

Adresse

Am Platz 2
Wien
1130

Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 - 18:00
Samstag 14:00 - 17:00

Telefon

01/877 76 88

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