Wien Museum

Wien Museum Einer weltoffenen und progressiven Gesellschaft verpflichtet. Es ist an mehreren Orten der Stadt präsent.
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Das Museum der Stadt Wien am Karlsplatz: ein Haus für alle, ein Ort des Dialogs, der Wissensvermittlung, mit vielfältigen Ausstellungen zur Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt. Das Wien Museum ist ein urbanes Universalmuseum mit einem breiten Spektrum von Sammlungen und Ausstellungen – von Stadtgeschichte über Kunst bis zu Mode und Alltagskultur, von den Anfängen der Besiedelung bis zur Gegenwa

rt. Mit dieser generalistischen Ausrichtung und seinem interdisziplinären Potential hat das Wien Museum eine einzigartige Position in der Wiener Museumslandschaft.

„DAS IST DIE STAT WIEN“, kann man am sogenannten Albertinischen Plan aus dem Jahr 1420 lesen. Zentrale Bauten wie die St...
02/09/2026

„DAS IST DIE STAT WIEN“, kann man am sogenannten Albertinischen Plan aus dem Jahr 1420 lesen. Zentrale Bauten wie die Stephanskirche oder die Universität sind verzeichnet, andere wie das Rathaus oder auch das Straßennetz fehlen völlig. Die Donau, der Wien-Fluss und der Alserbach sind wiederum besonders prominent dargestellt. Am gegenüberliegenden Flussufer sehen wir außerdem die „Stat presspurk“. Was die Forschung über den Plan bisher herausfinden konnte und wieso er so viele Fragen aufwirft, gibt es im Audio-Guide zur Dauerausstellung nachzuhören: https://guide.wienmuseum.at/objekt/012

Der gratis Audio-Guide führt mit 101 Hörgeschichten durch die Dauerausstellung. Dort ist diese kolorierte Nachzeichnung des albertinischen Plans aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ausgestellt. Das Original ist verschollen.

[Albertinischer Plan (nach einer Vorlage von ca. 1421/22), Urheber:in unbekannt, nach 1460, Federzeichnung, Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum]

STANITZEL ODER BECHER? Die letzte Woche Sommerferien bricht in Wien an. Eine ordentliche Portion Eis sollte da nicht feh...
31/08/2026

STANITZEL ODER BECHER? Die letzte Woche Sommerferien bricht in Wien an. Eine ordentliche Portion Eis sollte da nicht fehlen.
Während man sich über die besten Eissalons der Stadt definitiv streiten kann, haben wir eine klare Leseempfehlung aus dem Magazin-Archiv: Der Beitrag „Kühle Vergänglichkeit“ wirft einen Blick in die zeitgenössische Wiener Kunstszene und zeigt, wie sich Eisschlecken, Eisbecher und Eis am Stiel darin wiederfinden.
https://magazin.wienmuseum.at/eis-in-der-zeitgenoessischen-kunst

[Martin Ulrich Kehrer: Simmeringer Hauptstraße, aus der Serie: „Stadtalphabet Wien“, 2009, Fotografie, Wien Museum]

EASY RIDER IN DER ARENA... wohin die Reise gehen würde, konnte man vor 50 Jahren bei der Besetzung der „alten“ Arena all...
28/08/2026

EASY RIDER IN DER ARENA... wohin die Reise gehen würde, konnte man vor 50 Jahren bei der Besetzung der „alten“ Arena allerdings noch nicht wissen. Wer sich für die Geschichte des Areals von der Schlachthofzeit bis heute interessiert, dem sei unsere kostenlose Community Gallery-Ausstellung ans Herz gelegt. Noch mehr Material findet sich in dem Jubiläumsbuch, für das Constanze C. Czutta vom Arena-Team jahrelang recherchiert hat. Im Magazin-Interview verrät sie, wie es ihr dabei ergangen ist: https://magazin.wienmuseum.at/buch-zu-50-jahre-arena [Foto: Heinz Riedler/Wien Museum]
Mehr zur Ausstellung: https://www.wienmuseum.at/arena

LETZTER AUFRUF: Unsere DONAUINSEL-Ausstellung ist NUR NOCH BIS DIESEN SONNTAG (30. August) geöffnet... Dieser Filmstill ...
26/08/2026

LETZTER AUFRUF: Unsere DONAUINSEL-Ausstellung ist NUR NOCH BIS DIESEN SONNTAG (30. August) geöffnet... Dieser Filmstill (aus der Videoinstallation „Instructions for Use“ von Dariusz Kowalski) zeigt die bekannten „Mähschafe“. Da war das Gras allerdings noch saftig... Mehr zur Ausstellung: https://www.wienmuseum.at/donauinsel_2026

DAS 1908 ERÖFFNETE SANATORIUM LUITHLEN in der Auerspergstraße 9 (seit zwei Jahrzehten ein Hotel, davor als Studentenheim...
24/08/2026

DAS 1908 ERÖFFNETE SANATORIUM LUITHLEN in der Auerspergstraße 9 (seit zwei Jahrzehten ein Hotel, davor als Studentenheim genützt) zählt zu den frühen Meisterwerken von ROBERT ÖRLEY, der heute vor 150 Jahren in Wien geboren wurde. Örley war einer der bedeutenden Architekten der Wiener Moderne. Zu seinen Werken zählten u. a. Villen, Innenraumgestaltungen, Möbel, Denkmäler und zwei Gemeindebauten der 1920er Jahre (Hanusch-Hof, George-Washington-Hof/gemeinsam mit Karl Krist). Außerdem war er 1911/12 Präsident der Secession – und Vedutenmaler. In einem neuen Magazin-Beitrag werden drei Bauten von Örley näher vorgestellt: https://magazin.wienmuseum.at/zum-150-geburtstag-von-robert-oerley [Foto: Das Sanatorium Luithlen, Abbildung aus: Der Architekt, XIV, 1908, ANNO/ÖNB]

AUSGEBOOTET. Als dieses inszenierte Bild in einem Fotoatelier um 1900 entstand, durften sich Frauen zwar fallweise auch ...
21/08/2026

AUSGEBOOTET. Als dieses inszenierte Bild in einem Fotoatelier um 1900 entstand, durften sich Frauen zwar fallweise auch „in echt“ ans Ruder setzen, aber nur sittsam gekleidet und schon gar nicht mit sportlichen Ambitionen. Sportrudern wurde ihnen von Männern lange Zeit mit den absurdesten Argumenten verwehrt: So sei beim Riemenrudern (bei dem pro Person nur ein Ruder zum Einsatz kommt) eine „Schieflage“ des weiblichen Körpers zu befürchten – mit fatalen Folgen für die Gebärfähigkeit... Die Wende kam erst in der Zwischenkriegszeit. 1931 entstand mit der „Frauenruderriege des Wiener Regatta-Vereins“ erstmals eine rein weibliche Rudervereinigung. Mehr dazu in einem Magazin-Beitrag: https://magazin.wienmuseum.at/der-weg-der-wienerinnen-in-die-ruderboote

DAS WETTER AUS DEM HÄUSCHEN... Wetterhäuschen gab es in Wien seit 1883, das erste stand im Stadtpark (es wurde 1913 durc...
19/08/2026

DAS WETTER AUS DEM HÄUSCHEN... Wetterhäuschen gab es in Wien seit 1883, das erste stand im Stadtpark (es wurde 1913 durch jenes ersetzt, das dort heute noch zu finden ist). Auf der hier gezeigten Ansichtskarte ist der Maria Josefa-Park (später Schweizergarten) beim Arsenal zu sehen, er wurde 1906 - also vor 120 Jahren - eröffnet und hatte ebenfalls ein Wetterhäuschen. Neben den üblichen Messgeräten (Thermometer, Barometer etc.) verfügte es auch über eine äußerst präzise Uhr, die die Zeit in Wien und anderen Weltstädten anzeigte. Heute sind die meisten Wetterhäuschen aus dem Stadtbild verschwunden. In unserer Online Sammlung findet man etliche historische Aufnahmen von Wetterhäuschen: https://sammlung.wienmuseum.at/suche/?fullText=Wetterh%C3%A4uschen&sort=RELEVANCE&layout=NORMAL
Zur Geschichte der Wetterhäuschen hat der Stadtforscher Peter Payer einen aufschlussreichen Aufsatz publiziert:https://stadt-forschung.at/wp-content/uploads/2022/01/Belehrender-Zweck.pdf

IM KAMPF GEGEN DIE TUBERKULOSE ließ die Gemeinde Wien 1929/30 in Lainz einen eigenen Pavillon errichten, der Platz für 3...
17/08/2026

IM KAMPF GEGEN DIE TUBERKULOSE ließ die Gemeinde Wien 1929/30 in Lainz einen eigenen Pavillon errichten, der Platz für 320 Betten bot. Jedes Patientenzimmer war nach Süden ausgerichtet, zudem gab es eine große Terrasse. Die Tuberkulose wurde wegen ihrer Häufigkeit auch „Wiener Krankheit“ genannt: Noch nach dem Ersten Weltkrieg ging ein Viertel aller Todesfälle auf sie zurück, besonders betroffen waren die Arbeiterbezirke. Erst dank besserer Arbeits- und Wohnverhältnisse, gesünderer Ernährung, Hygiene und moderner medizinischer Behandlung konnte die Tuberkulose schrittweise zurückgedrängt werden. Das hier gezeigte Gebäude ist übrigens nur einer von mehreren innovativen Bauten, die von den Architekten Fritz Judtmann und Egon Riss in der Zwischenkriegszeit geplant wurden. Anlässlich des 120. Geburtstages von Egon Riss gibt´s einen Magazin-Beitrag: https://magazin.wienmuseum.at/der-architekt-und-designer-egon-riss [Foto: APA-Images / brandstaetter images / Austrian Archives]

BADEN OHNE WASSER... In der Steinböckengasse 100 befand sich ab 1912 das Satzbergbad, das als Höhen- Luft- und Sonnenbad...
14/08/2026

BADEN OHNE WASSER... In der Steinböckengasse 100 befand sich ab 1912 das Satzbergbad, das als Höhen- Luft- und Sonnenbad von Anfang März bis Ende Oktober geöffnet war. Die Fotografin Trude Lukacsek hat es knapp vor seiner Schließung in den 1990er Jahren dokumentiert und erinnert sich an dessen Atmosphäre: „Dadurch, dass das Plätschern und Platschen, diese Geräuschkulisse eines Schwimmbeckens, wegfiel, war es sehr still im Bad und ich hatte immer etwas Sorge, ob ich hier alles richtigmache.“ Mehr darüber und über drei weitere „verschwundene“ Wiener Bäder, die von Trude Lukacsek fotografiert wurden, im Magazin: https://magazin.wienmuseum.at/trude-lukacsek-ueber-vier-verschwundene-wiener-freibaeder [Fotos: Trude Lukacsek]

HOHE WARTE 29: An dieser Adresse stand einst eine repräsentative Villa, in der unzählige prominente Personen gewohnt hab...
12/08/2026

HOHE WARTE 29: An dieser Adresse stand einst eine repräsentative Villa, in der unzählige prominente Personen gewohnt haben, so etwa Rosa Mayreder, Heinz Rühmann, Peter Alexander, Ida Krottendorf und Klausjürgen Wussow, Herbert von Karajan mit seiner Frau Eliette – und kurze Zeit auch der Publizist, Friedensaktivist und Zukunftsforscher Robert Jungk mit seiner Familie. Sein Sohn Peter Stephan Jungk erinnert sich in einem neuen Magazin-Beitrag an das imposante Gebäude: „Vom Turmzimmer aus blickte man bis zur Donau, und der parkähnliche Garten bot sich zum Verstecken an …“. Das Gebäude war ursprünglich 1868 errichtet und 1896 von Max Fabiani (einem der Pioniere der modernen Architektur, der in Wien u.a. die Urania entworfen hat) umgebaut und erweitert worden. 1977 musste das nicht denkmalgeschützte Gebäude einer BUWOG-Wohnanlage weichen. Hier geht´s zu Peter Stephan Jungks Kindheitserinnerungen an die Villa: https://magazin.wienmuseum.at/wiener-zeitfenster-erinnerungen-an-die-hohe-warte [Foto: Wikimedia Commons]

Adresse

Karlsplatz 8
Wien
1040

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