Wien Museum

Wien Museum Einer weltoffenen und progressiven Gesellschaft verpflichtet. Es ist an mehreren Orten der Stadt präsent.
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Das Museum der Stadt Wien am Karlsplatz: ein Haus für alle, ein Ort des Dialogs, der Wissensvermittlung, mit vielfältigen Ausstellungen zur Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt. Das Wien Museum ist ein urbanes Universalmuseum mit einem breiten Spektrum von Sammlungen und Ausstellungen – von Stadtgeschichte über Kunst bis zu Mode und Alltagskultur, von den Anfängen der Besiedelung bis zur Gegenwa

rt. Mit dieser generalistischen Ausrichtung und seinem interdisziplinären Potential hat das Wien Museum eine einzigartige Position in der Wiener Museumslandschaft.

VOR HUNDERT JAHREN: WIENER FUSSBALL EROBERT DIE USA! Im Frühjahr 1926 sorgte der SC Hakoah bei einer Tournee für Besuche...
17/06/2026

VOR HUNDERT JAHREN: WIENER FUSSBALL EROBERT DIE USA! Im Frühjahr 1926 sorgte der SC Hakoah bei einer Tournee für Besucherrekorde in amerikanischen Stadien. Der technisch versierte „Donaufußball“, basierend auf dem schottischen Kurzpass-Spiel, war längst zum Markenzeichen der einschlägigen Clubs in Wien, Prag und Budapest geworden. Selbst der damalige US-Präsident Calvin Coolidge ließ sich das Soccer-Spektakel nicht entgehen. Doch auf den sportlichen Triumphzug des SC Hakoah folgten leere Kassen und Abgänge von vielen Leistungsträgern... Mehr dazu in einem neuen Magazin-Beitrag: https://magazin.wienmuseum.at/die-usa-tournee-des-sc-hakoah-1926 [Hakoah-Mannschaft in New York, Illustriertes Sportblatt, 29. Mai 1926, ANNO/ÖNB]

EIN EINKAUFSPALAST AUS GLAS UND METALL. Alfred Gerngroß kam 1881 aus Bayern nach Wien, wo er zusammen mit seinem Bruder ...
15/06/2026

EIN EINKAUFSPALAST AUS GLAS UND METALL. Alfred Gerngroß kam 1881 aus Bayern nach Wien, wo er zusammen mit seinem Bruder Hugo erst ein kleines Tuchwarengeschäft betrieb. Dabei blieb es allerdings nicht lange, er errichtete im Laufe der Jahre ein regelrechtes Imperium. Insgesamt 13 Häuser kaufte er zwischen Mariahilfer Straße, Lindengasse und Kirchengasse, um darin seinem Gemischtwarenhandel gebührend Raum zu geben. Ab 1904 wurde der Einkaufspalast, wie er auf dem Foto zu sehen ist, nach Plänen von Ferdinand Fellner und Hermann Helmer errichtet. Alfred Gerngroß starb 1908, die Geschichte seines Kaufhauses blieb das gesamte 20. Jahrhundert hindurch bewegt.

Fotos von Innen- und Außenansichten gibt es auf der Sammlung Online zu sehen: https://sammlung.wienmuseum.at/suche/?fullText=gerngro%C3%9F
Die ausführliche Geschichte des Warenhaus Gerngross ist im Wien Geschichte Wiki nachzulesen: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Warenhaus_Gerngro%C3%9F

[7., Mariahilfer Straße 38-48 - Warenhaus Gerngross, Negabtiv-Abzug, vermutlich Gerlach & Wiedling, 1905, Wien Museum, Inv.-Nr. 232070/1]

30 JAHRE VIENNA PRIDE. Die erste Regenbogen-Parade im Jahr 1996 war kein singuläres Event, sondern der Höhepunkt eines m...
12/06/2026

30 JAHRE VIENNA PRIDE. Die erste Regenbogen-Parade im Jahr 1996 war kein singuläres Event, sondern der Höhepunkt eines mehrwöchigen Programms, initiiert vom Kulturverein Berggasse. Unter dem Titel „Sichtbar ’96“ fanden über die gesamte erste Jahreshälfte Vorträge und Diskussionsrunden statt - bis es dann zur großen Parade am 29. Juni 1996 kam, denn „1000 years without parade are enough“, so der Slogan.

Im erzählt Max Sohm von den Anfängen der Vienna Pride und warum der Rosa Winkel ein besonders prägnantes Zeichen im queeren Aktivismus war:
https://magazin.wienmuseum.at/der-rosa-winkel-auf-der-regenbogenparade

[Auf der Regenbogenparade 1998, Foto: Alkis Vlassakakis, Qwien]

DAS KAHLENBERG-RESTAURANT wurde vor 90 Jahren nach Plänen von Erich Boltenstern und Eugen Wachberger fertig gestellt. Zu...
10/06/2026

DAS KAHLENBERG-RESTAURANT wurde vor 90 Jahren nach Plänen von Erich Boltenstern und Eugen Wachberger fertig gestellt. Zuvor stand an dieser Stelle ein zur Weltausstellung 1873 eröffnetes Hotel, das baufällig geworden war. Bereits 1933 hatte es fertige Pläne für einen modernen Neubau gegeben, doch keine Finanzierung. Mit der Dollfuß-Diktatur änderten sich die politischen Vorzeichen. Der neue Wiener Bürgermeister Richard Schmitz präsentierte im Mai 1934 ein Investitionsprogramm mit der Höhenstraße als wichtigstem Projekt. Ein neuer Magazin-Beitrag mit teils unveröffentlichten Aufnahmen gibt einen Einblick in die Genese des Prestigebaus: https://magazin.wienmuseum.at/zum-bau-des-kahlenberg-restaurants-in-den-1930er-jahren [Aufnahme aus einem Fotoalbum zum Kahlenberg Restaurant 1935–1936. Privatbesitz, Reproduktion Christian Hlavac]

VOM CHINA-KLISCHEE ZUM RA'MIEN. Ein Bub posiert Anfang der 1980er Jahre vor dem elterlichen China-Restaurant für die Kam...
08/06/2026

VOM CHINA-KLISCHEE ZUM RA'MIEN. Ein Bub posiert Anfang der 1980er Jahre vor dem elterlichen China-Restaurant für die Kamera. Etwa 20 Jahre später wird er eine neue Richtung für die Szene vorgeben: Künstler und Architekt Jun Yang setzte sich intensiv mit der Frage auseinander, wie seine Identität mit der Einwanderungsgeschichte und dem Gastronomie-Betrieb seiner Familie zusammenhängt. Um aus Klischees auszubrechen und Vorurteilen zu entkommen, entwarf er gemeinsam mit seinem Bruder und Kolleg:innen ein völlig neues Konzept eines China-Restaurants. Das ra'mien in der Gumpendorfer Straße war geboren. Jun Yang im Interview als dritter und abschließender Teil zur Geschichte der Chinarestaurants in Wien: https://magazin.wienmuseum.at/geschichte-der-china-restaurants-in-wien-teil-3

[Jun Yang als Bub vor dem elterlichen Lokal „Tien Tsin“, um 1984, privat]

AUSFLUG AUF DIE BAUSTELLE. 1978 konnte man definitiv noch nicht von Strandfeeling sprechen. Dennoch zog es immer schon v...
05/06/2026

AUSFLUG AUF DIE BAUSTELLE. 1978 konnte man definitiv noch nicht von Strandfeeling sprechen. Dennoch zog es immer schon viele Wiener:innen auf die Donauinsel. Die Ausstellung „Die Donauinsel. 21 Kilometer Freiraum“ zeigt die Details des Bauprozesses und erzählt, wie die Donauinsel zum wichtigsten Naherholungsgebiet der Stadt wurde.

„Die Donauinsel. 21 Kilometer Freiraum“, Wien Museum am Karlsplatz, 26. März–30. August 2026 https://www.wienmuseum.at/donauinsel_2026

[Auf der Baustelle der Donauinsel, Juli 1978, Stadt Wien – Wiener Gewässer]

(K)EIN ECHTER SCHIELE? Egon Schieles Schwager und enger Freund Anton Peschka überarbeitete einzelne Werke Schieles nach ...
03/06/2026

(K)EIN ECHTER SCHIELE? Egon Schieles Schwager und enger Freund Anton Peschka überarbeitete einzelne Werke Schieles nach dessen Tod. Er erhoffte sich, „fertiggestellte“ bzw. „restaurierte“ Gemälde besser verkaufen zu können und seine Familie so durch die ökonomisch schwierigen 1920er Jahre zu bringen. In vorbereitenden Forschungen für die Ausstellung „Schiele & Peschka. Eine Familienaufstellung“ konnte das Bild Mödling II nun aber rehabilitiert werden. Der Vorwurf der fremden Hand in Schieles Werk trifft entgegen bisheriger Einschätzungen hier nicht zu. Zu sehen ist dieser „reine Schiele“ noch bis zum 27. September: https://www.wienmuseum.at/schiele_peschka

[Untersuchung von Egon Schiele: Mödling II, 1918, Ölgemälde, Wien Museum]

DAMALS AM DONAUKANAL: Der Fotograf Matthias Cremer hat Mitte der 80er Jahre den Donaukanal dokumentiert. Er kannte die G...
01/06/2026

DAMALS AM DONAUKANAL: Der Fotograf Matthias Cremer hat Mitte der 80er Jahre den Donaukanal dokumentiert. Er kannte die Gegend seit seiner Kindheit, als der herbe Charme des Donaukanals eher wenige Menschen anlockte. In einem Magazin-Beitrag aus dem Archiv zeigt Cremer einige Fotos aus seiner Serie und erzählt von Fußbällen im Wasser, vom abgerissenen Fischmarkt und dem verschwundenen Park am Franz-Josefs-Kai: https://magazin.wienmuseum.at/der-donaukanal-in-den-80ern [Matthias Cremer: Donaukanal-Studien, um 1985, Wien Museum]

DAS BAUMGARTNER BAD... ist eines von vier verschwundenen Freibädern, die von der Fotografin Trude Lukacsek in einem neue...
28/05/2026

DAS BAUMGARTNER BAD... ist eines von vier verschwundenen Freibädern, die von der Fotografin Trude Lukacsek in einem neuen Magazin-Beitrag vorgestellt werden. 1875 errichtet und nahe der Westausfahrt gelegen (Hackinger Straße 28, in der Nähe der heutigen U-Bahn-Station Ober St. Veit), bot das kleine Bad bis zu 1800 Gästen Platz. 1997 wurde es u.a. wegen Baufälligkeit geschlossen. Knapp 50 Bäder-Fotos aus den 70er bis 90er Jahren hat Trude Lukacsek aus ihrem Archiv geholt – neben dem Baumgartner Bad ist das Hütteldorfer Bad, das Satzbergbad und das Hohe Warte Bad zu sehen: https://magazin.wienmuseum.at/trude-lukacsek-ueber-vier-verschwundene-wiener-freibaeder [Trude Lukacsek: Baumgartner Bad, 1995]

HIER WOHNTE „DER BERNHARD“ – allerdings als Kind (und vor mehr als 90 Jahren!). Der erste Wiener Wohnort von Thomas Bern...
26/05/2026

HIER WOHNTE „DER BERNHARD“ – allerdings als Kind (und vor mehr als 90 Jahren!). Der erste Wiener Wohnort von Thomas Bernhard war die großelterliche Wohnung in der Wernhardtstraße 6 (die bis heute nicht Bernhardstraße heißt...) in Ottakring. Geboren wurde der Schriftsteller 1931 in Heerlen (Niederlande). „Dann bin ich im Waschkorb nach Wien gekommen mit meiner Mutter. Großgeworden bin ich in Wien. Typisches Großstadtkind am Anfang“, so Bernhard in einem Interview mit Peter Stamm. Mehr über Bernhards Wiener Wohnorte in einem Magazin-Beitrag aus dem Archiv: https://magazin.wienmuseum.at/thomas-bernhards-wiener-wohnorte
Derzeit ist im Literaturmuseum eine Ausstellung zu Bernhard zu sehen: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum
Mehr zu Thomas Bernhard und Wien:
https://magazin.wienmuseum.at/thomas-bernhards-wien
[Fotos: Elodie Grethen]

Adresse

Karlsplatz 8
Wien
1040

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