Haus der Geschichte Österreich

Haus der Geschichte Österreich Das hdgö ist das erste Zeitgeschichtemuseum des Bundes und lädt zur Diskussion über die Geschichte Österreichs seit 1918 ein.

Das Haus der Geschichte Österreich ist das erste Museum des Bundes für Zeitgeschichte. Es widmet sich der österreichischen Geschichte ab Mitte des 19. Jahrhunderts – und schließt damit eine Lücke in der österreichischen Museums- und Wissenschaftslandschaft. Das Haus der Geschichte Österreich ist in der Neuen Burg am Heldenplatz verortet und in die Österreichische Nationalbibliothek eingebunden. Di

e Hauptausstellung "Neue Zeiten: Österreich seit 1918" stellt Fragen an die Geschichte immer aus der Gegenwart und bietet ganz neue Einblicke und Erzählungen. Das Haus der Geschichte Österreich begreift sich als Diskussionsforum und Verhandlungsort, als Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart.

Heute Abend noch nichts vor? Ab 18 Uhr ist freier Eintritt ins hdgö! Die perfekte Gelegenheit, die Ausstellung “Eingesti...
28/05/2026

Heute Abend noch nichts vor? Ab 18 Uhr ist freier Eintritt ins hdgö! Die perfekte Gelegenheit, die Ausstellung “Eingestickt. Zur Erinnerung an 67 Menschen, die 1940 in Hartheim ermordet wurden”, die am Sonntag endet, zu besuchen.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Fund eines Fotos ihrer Großcousine Elfi Schlager, das Künstlerin Ulrike Wieser dazu veranlasst, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Elfi war zehn Jahre alt, als sie gemeinsam mit 66 weiteren Bewohner*innen des St. Josef-Instituts in Mils/Tirol in die Tötungsanstalt Hartheim gebracht und dort ermordet wurde. Gemeinsam mit Historikerin Melanie Dejnega sowie Wissenschafter*innen, Chronist*innen und Familienmitgliedern geht Ulrike Wieser Leerstellen in den Biografien dieser 67 Menschen nach. Das Ergebnis ist eine künstlerische Installation aus 67 bestickten Fotografien. Bunte eingestickte Blumen und Namen verankern die Opfer in ihren Geburtsorten und in der Erinnerungskultur.

👉 Letzte Chance! Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Mai 2026 im hdgö zu sehen.

📸 David Tiefenthaler / hdgö

Das Haus der Geschichte Österreich trauert um Martin Ivancsics. Der langjährige Volksgruppenvertreter der Burgenland-Kro...
26/05/2026

Das Haus der Geschichte Österreich trauert um Martin Ivancsics. Der langjährige Volksgruppenvertreter der Burgenland-Kroat*innen war federführend in das Projekt „Sprachmächtige Vielfalt: Volksgruppen im Fokus“ involviert.

Das Projekt wurde 2023 am Haus der Geschichte Österreich gemeinsam mit Vertreter*innen aller anerkannten österreichischen Volksgruppen durchgeführt, um die Geschichte und bis heute offene Anliegen der Volksgruppen sichtbar zu machen. Denn viele Themen, die den Volksgruppen im Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrags 1955 in Aussicht gestellt wurden, sind aus Sicht der Volksgruppen-Vertreter*innen bis heute nicht ausreichend umgesetzt .

Informieren Sie sich in unserer Umfangreichen Themensammlung zur Geschichte und Gegenwart der österreichischen Volksgruppen: https://hdgoe.at/themensammlung-volksgruppen
📸 Martin Ivancsics (3.v.r) bei einer Sitzung im hdgö mit Vertreter*innen der österreichischen Volksgruppen am 12.07.2022. Foto: hdgö

Am heutigen Pfingstmontag laden wir herzlich ins Museum, das heute von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist. Um 16:30 Uhr erwartet...
25/05/2026

Am heutigen Pfingstmontag laden wir herzlich ins Museum, das heute von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist. Um 16:30 Uhr erwartet Sie ein Ausstellungsgespräch in der Ausstellung Eingestickt. Zur Erinnerung an 67 Menschen, die 1940 in Hartheim ermordet wurden.

Bis heute stehen Menschen, die im Rahmen der NS-Medizinverbrechen ermordet wurden, nur selten im Fokus der öffentlichen Erinnerung. Künstlerin Ulrike Wieser und Historikerin Melanie Dejnega widmen sich in ihrer gemeinsamen Arbeit genau diesen Leerstellen und machen verdrängte Biografien sichtbar.

Im Zentrum der Ausstellung stehen 67 von Ulrike Wieser bestickte Fotografien sowie die fragmentarischen Lebensgeschichten jener Personen, die am 10.12.1940 von Mils/Tirol nach Hartheim/OÖ deportiert und ermordet wurden.

Künstlerin Ulrike Wieser gibt um 16:30 Uhr Einblicke in den Entstehungs- und Rechercheprozess der Ausstellung und spricht über ihren künstlerischen Zugang zu historischer Biografierecherche.
Jetzt spontan anmelden unter: https://hdgoe.at/ausstellungsgespraech-eingestickt-02?date=2026-05-25

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

📸 David Tiefenthaler / hdgö

Josef Salcher war eine der 67 Personen, die am 10. Dezember 1940 vom St. Josef-Institut in Mils (Tirol) nach Hartheim de...
22/05/2026

Josef Salcher war eine der 67 Personen, die am 10. Dezember 1940 vom St. Josef-Institut in Mils (Tirol) nach Hartheim deportiert und dort mit Giftgas ermordet wurden. Er kam am 30. Juli 1914 in Lienz (Tirol) zur Welt. Mit fünf Jahren war er das erste Mal in einem Krankenhaus. Laut seiner Mutter war der Vater „trunksüchtig“.

Josef Salcher habe von ihm „viel(e) Schläge auf den Kopf bekommen“. Josef verbrachte seine Kindheit und Jugend im ständigen Wechsel zwischen seinem Zuhause und verschiedenen medizinischen sowie pflegerischen Einrichtungen. Ab Herbst 1937 war er dauerhaft im St. Josef-Institut untergebracht.

Im Alter von 26 Jahren wurde Josef Salcher am 10. Dezember 1940 nach Hartheim deportiert und mit Giftgas ermordet.

In der Ausstellung „Eingestickt“ geht die Fotografin und Künstlerin Ulrike Wieser der Geschichte der 67 Bewohner*innen des St. Josef-Instituts in Mils auf die Spur, die am 10. Dezember 1940 nach Hartheim verschleppt und dort ermordet wurden. Von den wenigsten gibt es Fotos oder überlieferte Erinnerungen. Die Stickarbeiten mit Namen und Blumen sollen die Opfer in ihren Geburtsorten und in der Erinnerungskultur verankern.

👉 Letzte Chance. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Mai 2026 im hdgö zu sehen.

Unabhängig voneinander kreuzten sich die Lebenswege der Fotografin Ulrike Wieser und der Autorin und Philosophin Alexand...
18/05/2026

Unabhängig voneinander kreuzten sich die Lebenswege der Fotografin Ulrike Wieser und der Autorin und Philosophin Alexandra Gusetti über ihre Angehörigen Mathilde Tschom und Elfie Schlager. Diese wurden beide im Dezember 1940 vom St. Josef-Institut in Mils/Tirol deportiert und in Hartheim ermordet. Als Nachkommen der zweiten Generation fanden sie unterschiedliche Wege der künstlerischen Auseinandersetzung. Beide eint jedoch der Versuch einer würdevollen Aufarbeitung, der Wunsch, Schweigen und Tabus aufzubrechen, sowie die Suche nach Formen des gesellschaftlichen Gedenkens.

📅 Am 21. Mai um 18.30 Uhr findet in der Ausstellung “Eingestickt” ein Ausstellungsgespräch mit Lesung statt.

Im Zentrum des Abends steht der Austausch über künstlerische Formen des Gedenkens: einerseits das Buch von Alexandra Gusetti Mit Mathilde und andererseits die Ausstellung "Eingestickt" im Haus der Geschichte Österreich.

✍Zur Anmeldung geht es hier: Was bleibt? Lesung und Ausstellungsgespräch mit Ulrike Wieser und Alexandra Gusetti am Donnerstag, 21. Mai 2026 - hdgö

Dana International gewann als erste offene trans Sängerin den ESC. Seitdem wird der Bewerb auch in der breiten Öffentlic...
17/05/2026

Dana International gewann als erste offene trans Sängerin den ESC. Seitdem wird der Bewerb auch in der breiten Öffentlichkeit in seinen queeren Dimensionen wahrgenommen. Den Preis bekam Dana International von Katrina Leskanich überreicht. Leskanich, mit ihrer Band Katrina and the Waves die Siegerin des Vorjahres, verpartnerte sich 10 Jahre später mit ihrer Managerin.

🏳‍🏳️‍⚧️ Heute ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie (IDAHOIBIT). Er erinnert an die Streichung von Homosexualität als Krankheit durch die WHO am 17. Mai 1990. Der Tag dient weltweit dazu, mit Aktionen gegen Diskriminierung aufzutreten und sich für die Rechte von LSBTIQ*-Personen einzusetzen.

Entdecken Sie überraschende Hintergründe, historische Wendepunkte und die verborgenen Geschichten hinter dem ESC in der hdgö Web-Ausstellung "Protest, Skandale, Politik. 70 Jahre Eurovision Song Contest": https://hdgoe.at/category/eurovision-webausstellung

📸By Daniel Kruczyński - Flickr, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8114371

Das Haus der Geschichte Österreich trauert um die große österreichische Künstlerin und wegbereitende Feministin VALIE EX...
15/05/2026

Das Haus der Geschichte Österreich trauert um die große österreichische Künstlerin und wegbereitende Feministin VALIE EXPORT. Mit ihrer Stimme und ihrem Engagement unterstützte sie 2015 die Gründung des hdgö und formulierte eindrucksvoll dessen gesellschaftlichen Auftrag:

Prof. Dr. h.c. VALIE EXPORT, Medienkünstlerin, Performancekünstlerin, Filmemacherin:

„Mit dem ‚Haus der Geschichte Österreich' wird eine sehr wichtige wissenschaftliche Institution als Spiegel der österreichischen Geschichte aufgebaut.

Für mich ist die Intention dieser Institution wichtig, die prägenden, kulturellen, politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen, die Dialoge, die Kontroversen innerhalb dieser vielfältigen Systembereiche zu analysieren, zu präzisieren und darzustellen, die differenten Identitätsbilder, Identitätsbildungen und – vorstellungen in ihrer Vielfältigkeit zu zeigen, zu erforschen und zu vermitteln.

Das ‚Haus der Geschichte Österreich', das verankert im Zentrum von Wien seinen Präsentationsort hat, lässt die Vergangenheit zur Gegenwart werden, und bringt die Widersprüche, die Kontroversen, die Errungenschaften der österreichischen Geschichte auf Grund des Forschungsauftrages in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, um auch Fragen und Antworten herauszufordern , zu provozieren. Das ‚Haus der Geschichte Österreich' trägt auch die Verantwortung die österreichische Geschichte im internationalen historischen und kulturellen Kontext zu dokumentieren."

📸 Lisl Ponger/ÖNB (Ausschnitt)

🎙️✨Bleiben Sie auch zwischen den ESC-Shows im Fieber: Im Haus der Geschichte Österreich ist sowohl das Bühnenbild von JJ...
14/05/2026

🎙️✨Bleiben Sie auch zwischen den ESC-Shows im Fieber: Im Haus der Geschichte Österreich ist sowohl das Bühnenbild von JJ als auch das Kleid von Conchita Wurst im Original zu sehen.

Die Objektpräsentation “Unstoppable! Eurovision Song Contest Highlights im Museum” macht sichtbar, wie eng Popkultur, Gesellschaft und Politik miteinander verknüpft sind – und wie der Eurovision Song Contest (ESC) seit sieben Jahrzehnten Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen ist.

Wer noch nicht genug hat, taucht ein in die Web-Ausstellung “Protest, Skandale, Politik. 70 Jahre Eurovision Song Contest”: https://hdgoe.at/category/eurovision-webausstellung

📸 David Tiefenthaler / hdgö

Begleitend zur Sonderausstellung “Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-19...
13/05/2026

Begleitend zur Sonderausstellung “Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966" im hdgö präsentiert das Österreichische Filmmuseum zwei außergewöhnliche Filme der 1970er Jahre, die das Thema “Arbeit” in den Mittelpunkt rücken.

Der Film “Jeanne Dielman, 23 quai du Commerce, 1080 Bruxelles” der belgischen Regisseurin Chantal Akerman zeigt die schrittweise Veränderung einer Frau, die aus ihren still ausgeführten Haushaltsroutinen ausbricht und schließlich dagegen rebelliert. Über den Zeitraum von drei Tagen folgt der Film akribisch den täglichen Aufgaben einer verwitweten Mutter und bietet einen intimen Einblick in ihr Privatleben.

Marva Nabilis‘ in Vergessenheit geratener Spielfilm “The Sealed Soil” entstand 1977 und porträtiert eine junge Iranerin, die nach dem Rhythmus des Alltags in ihrem Dorf lebt, einer Gemeinde in der Nähe von Dezful im Süden des Landes. Ihre Tage sind bestimmt von den sich wiederholenden Mustern des häuslichen Lebens, bis sie sich schließlich sowohl privat als auch öffentlich dagegen auflehnt.

👉🏼 Mittwoch, 20. Mai 2026, 18 Uhr & Sonntag, 31. Mai 2026, 16 Uhr
🎬Jeanne Dielman, 23 quai du Commerce, 1080 Bruxelles
Chantal Akerman, 1975

👉🏼 Mittwoch, 27. Mai 2026, 18 Uhr & Freitag, 5. Juni 2026, 18 Uhr
🎬 The Sealed Soil
Marva Nabili, 1977

🎫 Mit einem hdgö-Eintrittsticket kann die Vorstellung im Filmmuseum zu einem Spezialpreis von 5,50 € besucht werden.

👉Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Ticketreservierung gibt es auf der Website des Österreichisches Filmmuseum

Geboren in Tel Aviv und entdeckt während ihres Militärdienstes, tourte Carmela Corren mit Cliff Richard, trat in der Ed ...
12/05/2026

Geboren in Tel Aviv und entdeckt während ihres Militärdienstes, tourte Carmela Corren mit Cliff Richard, trat in der Ed Sullivan Show auf und wurde in Deutschland zum Film- und Schlagerstar. Mit „Vielleicht geschieht ein Wunder“ erreichte sie für Österreich den 7. Platz beim Eurovision Song Contest 1963 in London – sie war die erste israelische Sängerin in der Geschichte des ESC.

👉Mehr über den Auftritt von Carmela Corren erfahren Sie im Beitrag von Marco Schreuder im Online-Lexikon zur Österreichischen Zeitgeschichte
🔗https://hdgoe.at/songcontest-1963
Marco Schreuder hat gemeinsam mit Alkis Vlassakakis die Ausstellung “United by Queerness” im Qwien kuratiert.

🎤✨Zwischen 25. März und 24. Mai 2026 erhalten Sie mit einem hdgö-Ticket ermäßigten Eintritt in die ESC-Ausstellung „United by Queerness“ im Qwien (Ramperstorffergasse 39/7) – und umgekehrt!
🎤✨Im hdgö erwartet Sie von 25. März bis 11. Oktober die Objektpräsentation „Unstoppable! Eurovision Song Contest Highlights im Museum“.

Zeitlich unbegrenzt und gemütlich von zu Hause können Sie sich in die Webausstellung „Protest, Skandale, Politik. 70 Jahre Eurovision Song Contest“ vertiefen: https://hdgoe.at/category/eurovision-webausstellung

QWIEN
Marco Schreuder
Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast

📸 ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich) / Com_L09-0190-0001-0007 / CC BY-SA 4.0

📸 Foto von Carmela Corren und Marco Schreuder nach der Aufnahme eines biographischen Interviews in Hollywood, Florida, 2020, Fotograf: Marco Schreuder

Adresse

Heldenplatz/Neue Burg
Wien
1010

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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