Haus der Geschichte Österreich

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Haus der Geschichte Österreich Das hdgö ist das erste Zeitgeschichtemuseum des Bundes und lädt zur Diskussion über die Geschichte Österreichs seit 1918 ein.

Das Haus der Geschichte Österreich ist das erste Museum des Bundes für Zeitgeschichte. Es widmet sich der österreichischen Geschichte ab Mitte des 19. Jahrhunderts – und schließt damit eine Lücke in der österreichischen Museums- und Wissenschaftslandschaft. Das Haus der Geschichte Österreich ist in der Neuen Burg am Heldenplatz verortet und in die Österreichische Nationalbibliothek eingebunden. Die Hauptausstellung "Neue Zeiten: Österreich seit 1918" stellt Fragen an die Geschichte immer aus der Gegenwart und bietet ganz neue Einblicke und Erzählungen. Das Haus der Geschichte Österreich begreift sich als Diskussionsforum und Verhandlungsort, als Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart.

Fünf Jahre, ein Thema: Vom 5. bis 13. November 2026 veranstaltet das Haus der Geschichte Österreich zum fünften Mal die ...
20/10/2026

Fünf Jahre, ein Thema: Vom 5. bis 13. November 2026 veranstaltet das Haus der Geschichte Österreich zum fünften Mal die „Aktionswoche gegen Antisemitismus“. Seit 2022 setzen wir uns jedes Jahr rund um den Jahrestag der Novemberpogrome fokussiert mit Antisemitismus auseinander. Wir beleuchten ihn kritisch in Geschichte und Gegenwart - bei Workshops und Veranstaltungen, im Web und auf Social Media.

Weltweit nehmen antisemitische Vorfälle zu. Wir antworten mit einem breiten Bildungsangebot für junge Menschen und Erwachsene.
Das vollständige Programm, Informationen zur Anmeldung und weiterführende Online-Ressourcen gibt es auf unserer Website.

Eine Initiative des Hauses der Geschichte Österreich. Programme in Zusammenarbeit mit dem OeAD-Programm ERINNERN:AT und der Jüdischen Jugend Wien/LIKRAT.

Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volksgruppengesetz unterzeichnet. Bis heute bildet es gemeinsam mit Artikel 7 ...
17/10/2026

Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volksgruppengesetz unterzeichnet. Bis heute bildet es gemeinsam mit Artikel 7 des Staatsvertrags die rechtliche Grundlage für die österreichischen Volksgruppen. Demnach sind die kroatische, slowenische, ungarische, tschechische und slowakische Minderheit sowie seit 1993 die Volksgruppe der Rom*nja in Österreich offiziell anerkannt.

Anlässlich dieses Jubiläums gastiert die Initiative Minderheiten am 27. Oktober um 18 Uhr im Haus der Geschichte Österreich. Die Veranstaltung „Weil die ja nie zufrieden sind – 50 Jahre Volksgruppengesetz“ diskutiert die Entstehungsgeschichte des Gesetzes: Wie entstanden die rechtlichen Regelungen zu Sprache, Topografie und Förderung? Und wie lange kämpften Rom*nja um ihre offizielle Anerkennung?

Begrüßung:
Monika Sommer | Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich (hdgö)
Cornelia Kogoj | Geschäftsführerin, Initiative Minderheiten

Eröffnung:
Eva-Maria Holzleitner | Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung

Zum Projekt „Weil die ja nie zufrieden sind“:
Laura Darvas, Ana Grilc und Lydia Novak

Keynote:
Ilse Reiter-Zatloukal | Professorin am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

Statements zur Frage „Was braucht es für eine zeitgemäße Volksgruppenpolitik?“:
Tereza Grandits | Hrvatske Novine
Mirjam Karoly | Romano Centro
Richard Basler | Kulturklub der Tschechen und Slowaken in Österreich
Simone Schönett | Schriftstellerin und jenische Aktivistin
Rudi Vouk | Jurist
n.n. | Zentralverband Ungarischer Vereine und Organisationen in Österreich

Moderation:
Jessica B**r | Mitglied des Vorstands, Initiative Minderheiten

Die Veranstaltung ist der Auftakt einer gleichnamigen Ausstellung, die ab 20. November im Museum Niederösterreich - Haus der Geschichte, St. Pölten gezeigt wird.

ℹ️ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Foto: eSeL.at / Sarah Tasha

Unter dem Motto „Arbeit, nicht Mitleid“ gründeten Menschen mit körperlichen Behinderungen 1926 die „Erste Österreichisch...
14/10/2026

Unter dem Motto „Arbeit, nicht Mitleid“ gründeten Menschen mit körperlichen Behinderungen 1926 die „Erste Österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft”. Die äußerst aktive Gruppe kämpfte für Zugang zu Arbeit, Bildung und medizinischer Versorgung.

Die Ausstellung „Rechte statt Almosen! Die österreichische Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit”, die bis 11. November im Foyer des hdgö zu sehen ist, zeichnet die Geschichte dieser ersten Welle der Behindertenbewegung nach und macht zugleich die prekären Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen in der Zwischenkriegszeit sichtbar. Sie zeigt auch, wie die Bewegung mit der nationalsozialistischen Machtübernahme endete, und wie schwierig der Neubeginn nach 1945 war.

Rechte statt Almosen! Die österreichische Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit
30. September bis 11. November 2026

👉🏼 Alle Informationen zur Ausstellung gibt es auf unserer Website!

Die Wanderausstellung ist Teil des Projekts „100 Jahre Behindertenbewegung“ von Volker Schönwiese und Angela Wegscheider.

Foto: David Tiefenthaler / hdgö

Am 12. Oktober 1926 erregte eine Entscheidung des österreichischen Verfassungsgerichtshofs öffentliches Interesse: Dank ...
12/10/2026

Am 12. Oktober 1926 erregte eine Entscheidung des österreichischen Verfassungsgerichtshofs öffentliches Interesse: Dank der Klägerin Felizia Fischer waren von nun an auch Frauen zum „Platzwagenlenkerdienst“ zugelassen - also als Taxifahrerinnen.

Fischer hatte am 1. September 1925 die Prüfung zur selbständigen Führung von Kraftwagen erfolgreich abgelegt. Die Zulassung zum „Platzwagenlenkerdienst“ wurde ihr danach jedoch in allen Instanzen verweigert, da eine Verordnung noch aus dem Jahr 1913 festlegte, dass nur „Personen des männlichen Geschlechts“ „Platzwagen“ lenken durften. Felizia Fischer legte daraufhin Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ein, mit einem Hinweis auf den Gleichheitsgrundsatz in der Verfassung. Sie wollte für sich und die Frauen Österreichs das Recht auf Gleichberechtigung einklagen.

Die Höchstrichter gaben Felizia Fischer Recht. Das sogenannte Platzwagen-Erkenntnis des VfGH war damit das erste Erkenntnis zur Gleichheit der Geschlechter in der Ersten Republik überhaupt.
Trotz dieser Entscheidung konnte die junge Frau bei keinem Taxiunternehmen Wiens eine Anstellung finden. Felizia Fischer kaufte sich daher ein eigenes Auto. Am 21. Mai 1927 war ihr erster Arbeitstag am Standplatz Babenbergerplatz. Ihre erste Fahrt als erste Taxifahrerin Österreichs sorgte für großen Medienrummel.

Foto: Ausschnitt aus “Illustriertes Wiener Extrablatt”, 17.5.1927, Fotograf*in unbekannt.

Heute ist der Internationale Mädchentag. 2011 wurde der Aktionstag von den Vereinten Nationen beschlossen, um auf die ge...
11/10/2026

Heute ist der Internationale Mädchentag. 2011 wurde der Aktionstag von den Vereinten Nationen beschlossen, um auf die geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung aufmerksam zu machen, die Mädchen weltweit immer noch betrifft. Es geht vor allem um das Recht auf Bildung und Gesundheit sowie das Bewusstsein in Politik und Gesellschaft, gleiche Chancen für alle Kinder zu schaffen.

Die Ausstellung „Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit“ zeigt unter anderem, wie unterschiedliche Räume für Mädchen und Buben die vermeintlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern hergestellt und weiter gefestigt haben.

Ein Beispiel ist die Schule: 1975 führte Österreich flächendeckend den koedukativen Unterricht ein. Zuvor besuchten Mädchen und Buben - außer im Wien der Zwischenkriegszeit – getrennte ‚Knaben‘- und ‚Mädchenklassen‘.
Doch auch in gemischten Klassen setzten die Lehrpläne je nach Geschlecht unterschiedliche Schwerpunkte, etwa im getrennten Werkunterricht: Mädchen lernten lange Zeit nur hauswirtschaftliche Inhalte. Schule und Gesellschaft erzogen Buben und Mädchen auf unterschiedliche Rollen hin. Erst in den 1980er-Jahren öffneten sich diese Fächer für alle Geschlechter.

In den fotografischen Serien des Fotoarchivs Blaschka aus der Steiermark wird die Trennung in weibliche und männliche Sphären deutlich sichtbar – und als Normalität inszeniert.

„Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950–1966” ist eine Ausstellung des Museums für Geschichte, Graz (Universalmuseum Joanneum), präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Österreich.

Foto: Blick in eine Mädchenklasse, Ort unbekannt, 1963, Fotoarchiv Blaschka, 1965, Multimediale Sammlungen / Universalmuseum Joanneum

Die Gesellschaft für Demokratische Psychiatrie organisierte 1983 einen Schweigemarsch für die Opfer der Psychiatrie. Dam...
08/10/2026

Die Gesellschaft für Demokratische Psychiatrie organisierte 1983 einen Schweigemarsch für die Opfer der Psychiatrie. Damit reagierten sie darauf, dass beim zeitgleich in Wien tagenden 7. Weltkongress der Psychiatrie erneut keine Patient*innen einbezogen wurden. Der Protest machte auf Gewalt und massive Missstände in psychiatrischen Einrichtungen aufmerksam.

Die Aktivist*innen forderten grundlegende Reformen, „etwa die Schließung der psychiatrischen Großanstalten“, einen „Verzicht auf Zwang“ und einen inklusiven Ansatz, der Menschen nicht stigmatisiert und wegsperrt, wie er in Italien zu der Zeit schon gängige Praxis war.

Dieses Ankündigungsplakat zum Schweigemarsch aus der hdgö-Sammlung zeigt die Otto-Wagner-Kirche auf dem damaligen Gelände des Psychiatrischen Krankenhauses Baumgartner Höhe in Wien („Am Steinhof“) und die Zahl 295. Die Zahl war der Code für die Diagnose Schizophrenie in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aktivist*innen nutzten sie als Zeichen des Widerstands gegen die „Zwangseinweisung, Zwangsbehandlung und Entmündigung“ in der Psychiatrie.

Heute ist der Internationale Tag für psychische Gesundheit, der zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen beitragen und die Solidarität mit Erkrankten und ihren Angehörigen stärken soll.

Für Kurzentschlossene: Heute um 18:15 Uhr findet im hdgö die Kurator*innenführung „Kein Tabu! Ein Recht auf psychische Gesundheit" mit Vanessa Tautter anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit statt.

Foto: Ankündigungsplakat zum Schweigemarsch für die Opfer der Psychiatrie, Jahr: 1983, Ort: Wien

Zum fünften Mal veranstaltet das Haus der Geschichte Österreich die Aktionswoche gegen Antisemitismus: Von 5. bis 13. No...
05/10/2026

Zum fünften Mal veranstaltet das Haus der Geschichte Österreich die Aktionswoche gegen Antisemitismus: Von 5. bis 13. November setzen wir uns anlässlich des Jahrestags der Novemberpogrome kritisch mit Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart auseinander.

In Workshops, Veranstaltungen, im Web und auf Social Media diskutieren wir: Welche Formen nimmt er an? Welche Funktionen erfüllt er? Und welche Auswirkungen hat Antisemitismus für die Betroffenen?

Das vollständige Programm der diesjährigen Aktionswoche gegen Antisemitismus ist ab sofort auf unserer Website online. Gleich durchbrowsen und vormerken!

Eine Initiative des Hauses der Geschichte Österreich. Programme in Zusammenarbeit mit dem OeAD-Programm ERINNERN:AT und der Jüdischen Jugend Wien/.

Verstehen Sie Österreich? Heute Abend findet die ORF Lange Nacht der Museen statt und das hdgö ist mit einem vielseitige...
03/10/2026

Verstehen Sie Österreich? Heute Abend findet die ORF Lange Nacht der Museen statt und das hdgö ist mit einem vielseitigen Programm für Klein und Groß wieder dabei! Außerhalb der regulären Öffnungszeiten erwarten die Besucher*innen interaktive Quiz-Stationen, eine Rätselrallye und eine Bastelstation! 🦋Mitraten, miträtseln und Österreich aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen!

🦋 Quizstationen: Verstehen Sie Österreich?
Wie gut kennen Sie Österreich wirklich? Testen Sie Ihr Wissen an drei interaktiven Quizstationen in der Hauptausstellung des hdgö – mit überraschenden, kniffligen und unterhaltsamen Fragen zur österreichischen Geschichte. Wer an allen drei Stationen teilnimmt, kann Jahreskarten für das hdgö gewinnen.

🦋 Rätselrallye für Klein und Groß
Die Rätselrallye führt Kinder und Erwachsene auf gemeinsame Entdeckungsreise durch Österreichs Geschichte seit 1918: An allen Stationen wartet eine Frage samt wesentlichen Informationen zum historischen Hintergrund. Wer das Lösungswort knackt, bekommt eine kleine Überraschung!
Für Kinder ab 6 Jahren.

🦋 Retro-Bastelstation
Gestalte deine ganz persönliche Österreich-Postkarte! Im Haus der Geschichte Österreich warten bunte Sticker, kreative Motive und jede Menge Bastelspaß auf dich. Ob lustig, nostalgisch oder ganz verrückt – gestalte deine eigene Grußkarte und nimm ein besonderes Andenken an die Lange Nacht mit.

📅 Samstag, 3. Oktober 2026 von 18.00 bis 24.00 Uhr

Keine Anmeldung erforderlich.

Logo: ORF-Design

Menschen mit psychischen Erkrankungen kämpfen seit über hundert Jahren gegen Stigmatisierung, Tabus und Gewalt in ihrem ...
02/10/2026

Menschen mit psychischen Erkrankungen kämpfen seit über hundert Jahren gegen Stigmatisierung, Tabus und Gewalt in ihrem Leben und für ihre Rechte in der Gesellschaft. Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit mit dem diesjährigen Motto „Lived Experiences Heard: Real Voices, Real Change“ rückt die Kurator*innenführung ihre Erfahrungen und ihren Aktivismus als wichtigen Teil der österreichischen Zeitgeschichte in den Mittelpunkt.

Die Führung verbindet Objekte und Themen aus der Hauptausstellung „Neue Zeiten: Österreich seit 1918“ mit der Sammlung des hdgö und lädt dazu ein, Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

ℹ️ Kurator*innenführung: Kein Tabu! Ein Recht auf psychische Gesundheit
mit Vanessa Tautter
⏰ Donnerstag, 8. Oktober 2026, 18:15 Uhr
📍Haus der Geschichte Österreich
Der Eintritt ist am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr frei.

Diese Führung ist Teil des Disability History-Projekts, das das Haus der Geschichte Österreich derzeit durchführt.

Informationen zum barrierefreien Zugang finden Sie hier: https://hdgoe.at/barrierefrei_zugang

Zur besseren Planbarkeit bitten wir Sie darum, uns zu Ihrem Bedarf vorab zu kontaktieren unter [email protected] oder unter 01 534 10 – 799.

Foto: Ankündigungsplakat zum Schweigemarsch für die Opfer der Psychiatrie, Jahr: 1983, Ort: Wien

🎤 Nur noch 10 Tage!„Unstoppable! Eurovision Song Contest Highlights im Museum“ ist nur noch bis 11. Oktober 2026 in der ...
01/10/2026

🎤 Nur noch 10 Tage!

„Unstoppable! Eurovision Song Contest Highlights im Museum“ ist nur noch bis 11. Oktober 2026 in der Hauptausstellung des hdgö zu sehen! Von JJ über Conchita Wurst bis zum ESC aus dem Jahr 1967: Die Objekte zeigen, wie eng der Song Contest mit Politik, Identität und gesellschaftlichem Wandel verwoben ist. 🪩💜

Die Web-Ausstellung „Protest, Skandale, Politik. 70 Jahre Eurovision Song Contest“ ist auch nach Ausstellungsende auf unserer Website zu sehen und definitiv einen virtuellen Besuch wert!

📍 Haus der Geschichte Österreich

Foto: David Tiefenthaler / hdgö

Adresse

Heldenplatz/Neue Burg
Wien
1010

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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