17/10/2026
Vor 50 Jahren, am 7. Juli 1976, wurde das Volksgruppengesetz unterzeichnet. Bis heute bildet es gemeinsam mit Artikel 7 des Staatsvertrags die rechtliche Grundlage für die österreichischen Volksgruppen. Demnach sind die kroatische, slowenische, ungarische, tschechische und slowakische Minderheit sowie seit 1993 die Volksgruppe der Rom*nja in Österreich offiziell anerkannt.
Anlässlich dieses Jubiläums gastiert die Initiative Minderheiten am 27. Oktober um 18 Uhr im Haus der Geschichte Österreich. Die Veranstaltung „Weil die ja nie zufrieden sind – 50 Jahre Volksgruppengesetz“ diskutiert die Entstehungsgeschichte des Gesetzes: Wie entstanden die rechtlichen Regelungen zu Sprache, Topografie und Förderung? Und wie lange kämpften Rom*nja um ihre offizielle Anerkennung?
Begrüßung:
Monika Sommer | Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich (hdgö)
Cornelia Kogoj | Geschäftsführerin, Initiative Minderheiten
Eröffnung:
Eva-Maria Holzleitner | Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Zum Projekt „Weil die ja nie zufrieden sind“:
Laura Darvas, Ana Grilc und Lydia Novak
Keynote:
Ilse Reiter-Zatloukal | Professorin am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
Statements zur Frage „Was braucht es für eine zeitgemäße Volksgruppenpolitik?“:
Tereza Grandits | Hrvatske Novine
Mirjam Karoly | Romano Centro
Richard Basler | Kulturklub der Tschechen und Slowaken in Österreich
Simone Schönett | Schriftstellerin und jenische Aktivistin
Rudi Vouk | Jurist
n.n. | Zentralverband Ungarischer Vereine und Organisationen in Österreich
Moderation:
Jessica B**r | Mitglied des Vorstands, Initiative Minderheiten
Die Veranstaltung ist der Auftakt einer gleichnamigen Ausstellung, die ab 20. November im Museum Niederösterreich - Haus der Geschichte, St. Pölten gezeigt wird.
ℹ️ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Foto: eSeL.at / Sarah Tasha