02/09/2026
1917 holte Josef Hoffmann seine Schülerin Vally Wieselthier in die Wiener Werkstätte. In der Künstlerwerkstätte konnte sie experimentieren, gestalten und vor allem frei arbeiten. Später bezeichnete sie diese Jahre als die glücklichsten ihres Lebens. Glasdekore, Stoffmuster, Gebrauchsgrafik, Spielzeug – und schließlich die Keramik: Wieselthier nutzte die vielfältigen Möglichkeiten der Wiener Werkstätte, bevor sie 1922 neue Wege ging. Denn durch einen neuer Direktor der die Künstler*innen mit fixem Gehalt anstellen wollte, sah Wieselthier ihre Freiheit bedroht. Sie verließ die Wiener Werkstätte und gründete ihr eigenes Atelier.
Kuratorin Anne-Katrin Rossberg gibt diesen Freitag weitere Einblicke in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Künstlerin:
📅 Fr, 4.9.2026 | 16.30 Uhr
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© Julia Dragosits/MAK + MAK/Christian Mendez