Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek

Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek Die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur bis in die Gegenwart. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die Dauerausstellung des Literaturmuseums präsentiert die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur seit dem ausgehenden 18. Historische und thematische Kapitel beleuchten unter anderem die multiethnischen und vielsprachigen Traditionen des habsburgischen Vielvölkerstaates, die die österreichische Literatur prägten und bis heute weiterwirken. Im Fokus steht außerdem, was an der ö

sterreichischen Literatur spezifisch österreichisch sein könnte: die enge Verbindung zur Musik, zur bildenden Kunst, zu Formen des Theatralischen oder der Einsatz von Satire und Polemik. Neben ca. 650 Exponaten bieten zahlreiche Audio- und Videostationen, ein Kinoraum sowie ein Museumstablet Möglichkeiten der Vertiefung. Wechselnde Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen, Autor:innen der österreichischen Literatur und darüber hinaus werden auf einer dritten Ebene des Literaturmuseums gezeigt. Informationen zur Nutzung der Social-Media-Kanäle der Österreichischen Nationalbibliothek und zum Datenschutz finden Sie unter https://www.onb.ac.at/datenschutz/

📌27.5.2026, 19 Uhr: Thomas Bernhard heute. Als einer der bekanntesten österreichischen Schriftsteller polarisierte Thoma...
27/05/2026

📌27.5.2026, 19 Uhr: Thomas Bernhard heute. Als einer der bekanntesten österreichischen Schriftsteller polarisierte Thomas Bernhard sein Publikum wie kaum ein zweiter. Was fasziniert am Werk dieses einzelgängerischen Dandys, radikalen Provokateurs und vermeintlichen Misanthropen? Wie lässt sich das anhaltende Interesse in Form von Übersetzungen, Inszenierungen und literarischen Fortschreibungen erklären? Und wie begegnen wir den großen Themen seiner Bücher, z.B. unserem Verhältnis zur Natur, Krankheit und Alter oder der Überlebensnotwendigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen in Zeiten von KI und fortgeschrittener Naturzerstörung?

Darüber diskutieren der Autor und Musiker Elias Hirschl sowie die Autorin und Übersetzerin Theresia Prammer mit Bernhard Fetz und Katharina Manojlovic, den Kurator*innen der aktuellen Sonderausstellung „‚Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen‘. Thomas Bernhard heute“.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Bild: Thomas Bernhard in Gaspoltshofen, Sommer 1984. Foto: Franziska Schmied

Verena Stauffer erhält den George-Saiko-Preis: Preisverleihung und Musikperformance „Schriftsteller zu sein ist ein Schi...
20/05/2026

Verena Stauffer erhält den George-Saiko-Preis: Preisverleihung und Musikperformance
„Schriftsteller zu sein ist ein Schicksal“. Das nach dem österreichischen Romancier und Kunsttheoretiker George Saiko (1892–1962) benannte Reisestipendium wird aus dem Erlös des Nachlassankaufs durch das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek gestiftet. Es wird vom George-Saiko-Verein alle zwei Jahre verliehen und geht 2026 an Verena Stauffer.

Musik: Heimorgelorchester, mit Thomas Pfeffer, Jürgen Plank, Florian Wisser und Daniel Wisser

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Porträt Verena Stauffer: www.detailsinn.at

Alle Infos: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/kalender/george-saiko-reisestipendium

WELTTAG DES BUCHES 📍Am 23. April ist das Literaturmuseum von 10-21 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Besucht kostenlose ...
22/04/2026

WELTTAG DES BUCHES 📍Am 23. April ist das Literaturmuseum von 10-21 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Besucht kostenlose Führungen und Poetry Slam-Workshops mit Yasmo!

Führungen für Erwachsene
16 und 17.30 Uhr: Führungen durch die Dauerausstellung des Literaturmuseums

Poetry Slam Workshops
15 Uhr: Workshop für Kinder und Jugendliche (ca. 12 bis 16 Jahre)
16.30 Uhr: Workshop für Erwachsene

Alle Infos: https://www.onb.ac.at/kalender/welttag-des-buches

Fotos: Yasmo © Carina Antl; Literaturmuseum © Österreichische Nationalbibliothek / Klaus Pichler

💌TIPP: Briefkultur einst und jetzt. Führung am 19. April, 13:30 UhrWer schreibt heute noch Briefe? Und inwiefern können ...
13/04/2026

💌TIPP: Briefkultur einst und jetzt. Führung am 19. April, 13:30 Uhr

Wer schreibt heute noch Briefe? Und inwiefern können die Korrespondenzen von Schriftsteller*innen Einblicke in den literarischen Produktionsprozess geben? Die Themenführung stellt ausgewählte Korrespondenzstücke vor, die in der Dauerausstellung zu sehen sind, darunter Briefe und Postkarten von Rainer Maria Rilke, Franz Kafka, Mela Hartwig, Ernest Hemingway und Ingeborg Bachmann.

Alle Infos: https://ticket.onb.ac.at/literaturmuseum_briefkultur

Abbildung: Alfred Kubin an Reinhard Piper, 11. 10. 1918. ÖNB, Literaturarchiv

"Elias Canetti für die Gegenwart"Gespräch und Lesung am Mittwoch, den 25. März, 19 Uhr. Der Schriftsteller und Literatur...
24/03/2026

"Elias Canetti für die Gegenwart"
Gespräch und Lesung am Mittwoch, den 25. März, 19 Uhr.

Der Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Elias Canetti hinterließ ein facettenreiches Werk, zu dem
der Roman "Die Blendung", die Abhandlung "Masse und
Macht", Essays, autobiografische Texte, Dramen und Tagebuchaufzeichnungen
zählen. Über die Bedeutung Canettis
für die Gegenwart sprechen sein Biograf Sven Hanuschek
und die Literaturwissenschafterin Heide Helwig. Beide sind
Mitherausgeber*innen der neu im Hanser Verlag (Hanser Literaturverlage) erscheinenden
Zürcher Ausgabe der Werke Canettis. Die Burgtheater-
Schauspielerin Bibiana Beglau liest ausgewählte
Texte des Autors.

Der Eintritt ist frei.
Herzliche Einladung!

Foto: Elias Canetti: "Die Blendung" (1936); Illustration: Alfred Kubin

Herzliche Einladung zur "Literarischen Soirée" am Mittwoch, den 25. Februar 2026 im Literaturmuseum! In der aktuellen Au...
24/02/2026

Herzliche Einladung zur "Literarischen Soirée" am Mittwoch, den 25. Februar 2026 im Literaturmuseum!

In der aktuellen Ausgabe diskutiert Ö1-Moderatorin Christine Scheucher mit der Philosophin Lisz Hirn, dem Kritiker Florian Baranyi und Bernhard Fetz, Direktor des Literaturmuseums und Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek.

Die besprochenen Titel:
Dinçer Güçyeter: "Fake-Gucci Jogginghose auf der Lesebühne"
Laura Freudenthaler: "Iris"
Martin Suter: "Können Sie mich sehen? Die Business Class im Homeoffice."

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aufzeichnung der Sendung findet vor Publikum statt und wird am 4. März 2026 in der Sendereihe "Passagen" in Ö1 ausgestrahlt.

💥HEUTE, 19 Uhr: Hommage an Ernst Jandl mit Michael Lentz (Stimme, Sopran- und Altsaxophon), Gunnar Geisse (Laptop, Gitar...
17/02/2026

💥HEUTE, 19 Uhr: Hommage an Ernst Jandl mit Michael Lentz (Stimme, Sopran- und Altsaxophon), Gunnar Geisse (Laptop, Gitarre) und Roland Neffe (Schlagwerk).
Das Trio bietet einen vom Free Jazz inspirierten Sound, der Elemente der elektronischen und Neuen Musik aufnimmt, immens energiegeladen, mit großem Wissen um die Tradition und dabei ganz gegenwärtig. Ernst Jandl (1925–2000) hätte dieses Programm gefallen – wollte er doch, dass andere nach ihm seine Gedichte auf eigene Weise zu Gehör bringen. Wie heißt es in einer seiner „stanzen“: „olle lyrik gheat gsungen“.

https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/kalender/hommage-an-ernst-jandl

Im Bild: Ernst Jandl: Notation zum Sprechtext „Devil Trap“, o.D. ÖNB, Literaturarchiv

"Erfinde (d)eine Herkunft!", so die Aufforderung am Ende der Ausstellung "Woher wir kommen. Literatur und Herkunft". Wir...
11/02/2026

"Erfinde (d)eine Herkunft!", so die Aufforderung am Ende der Ausstellung "Woher wir kommen. Literatur und Herkunft".
Wir bedanken uns für die zahlreichen kreativen Umsetzungen. Zu sehen im Literaturmuseum nur noch diese Woche bis einschließlich Sonntag, den 15.2.

Kommt vorbei!

Foto: Kerstin Putz

„Wie kann der Mensch einen und seinen Geburtstag feiern, habe ich immer gedacht, wo es doch nichts als ein Unglück ist, ...
10/02/2026

„Wie kann der Mensch einen und seinen Geburtstag feiern, habe ich immer gedacht, wo es doch nichts als ein Unglück ist, überhaupt auf der Welt zu sein, ja, habe ich immer gedacht, wenn die Menschen eine Gedenkstunde einsetzen würden an ihrem Geburtstag, sozusagen als Gedenkstunde für die Untat, die ihnen von ihren Erzeugern angetan worden ist, dafür hätte ich Verständnis, aber doch nicht für einen Feiertag!“, so die Abrechnung des Musikkritikers Reger mit Geburtstagsfeierlichkeiten in Thomas Bernhards (9. 2. 1931 – 12. 2. 1989) Roman „Alte Meister“ (1985).
Gestern wäre der Autor, dessen Nachlass sich seit 2023 am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek befindet, 95 Jahre alt geworden.

Ab 30. April 2026 rückt eine umfassende Sonderausstellung im Literaturmuseum Leben und Werk dieses einzelgängerischen Dandys, radikalen Provokateurs und vermeintlichen Misanthropen in den Mittelpunkt. Die Schau präsentiert Unbekanntes und Unerwartetes aus Bernhards Schriften und Korrespondenzen und rückt mit noch nie gezeigten Fundstücken wenig beleuchtete Facetten in den Fokus. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Echo seines Werks in der internationalen Gegenwartsliteratur zu.

Nähere Infos: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/programm/dem-stumpfsinn-die-geisteskappe-aufsetzen-thomas-bernhard-heute

Im Bild: Thomas Bernhard 1956 an der Nordsee. Foto: Ingrid Bühlau

Jetzt reinhören! Folge 9 der Podcast-Reihe "wir sind jung. und das war schön" zum Thema "Ausstellungen gestalten".Die Ge...
30/01/2026

Jetzt reinhören! Folge 9 der Podcast-Reihe "wir sind jung. und das war schön" zum Thema "Ausstellungen gestalten".

Die Gestalterin und Ausstellungsmacherin Renate Woditschka spricht mit Kerstin Putz über das Entstehen von Ausstellungen, über Teamarbeit im Museum und das gelungene Zusammenspiel von Kuratierung, Gestaltung und Vermittlung.

Link: https://www.onb.ac.at/digitale-angebote/podcasts

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Johannesgasse 6
Vienna
1010

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Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 21:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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