Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek

Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek Die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur bis in die Gegenwart. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die Dauerausstellung des Literaturmuseums präsentiert die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur seit dem ausgehenden 18. Historische und thematische Kapitel beleuchten unter anderem die multiethnischen und vielsprachigen Traditionen des habsburgischen Vielvölkerstaates, die die österreichische Literatur prägten und bis heute weiterwirken. Im Fokus steht außerdem, was an der ö

sterreichischen Literatur spezifisch österreichisch sein könnte: die enge Verbindung zur Musik, zur bildenden Kunst, zu Formen des Theatralischen oder der Einsatz von Satire und Polemik. Neben ca. 650 Exponaten bieten zahlreiche Audio- und Videostationen, ein Kinoraum sowie ein Museumstablet Möglichkeiten der Vertiefung. Wechselnde Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen, Autor:innen der österreichischen Literatur und darüber hinaus werden auf einer dritten Ebene des Literaturmuseums gezeigt. Informationen zur Nutzung der Social-Media-Kanäle der Österreichischen Nationalbibliothek und zum Datenschutz finden Sie unter https://www.onb.ac.at/datenschutz/

Ist Thomas Bernhards Stil tatsächlich so leicht imitierbar wie häufig behauptet? Kann KI selbständig Kunst erzeugen? Und...
27/08/2026

Ist Thomas Bernhards Stil tatsächlich so leicht imitierbar wie häufig behauptet? Kann KI selbständig Kunst erzeugen? Und was unterscheidet „Künstliche Intelligenz“ von menschlicher Kunstfertigkeit, Kreativität und Kommunikation?
Zur spielerischen Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen lädt der Thomas Bernhard-Chatbot im Literaturmuseum ein. Er versteht sich als interaktives Experiment, das im Rahmen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Bernhards Werk, Sprache und Künstlicher Intelligenz entstanden ist. Ursprünglich vom Literaturwissenschaftler Robin Aust entwickelt, wurde er für die aktuelle Sonderausstellung von .tv mit Texten Thomas Bernhards programmiert. Kommt vorbei und stellt ihm eure Fragen!

Alle Infos: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/programm/dem-stumpfsinn-die-geisteskappe-aufsetzen-thomas-bernhard-heute

Fotos: Mateusz Najder / Bildwerk

🐶WIENXTRA-Kinderführung: Otto und sein MopsNächste Termine: Mi., 2.9., und Do., 3.9., jeweils um 10 UhrOttos Mops, der K...
27/08/2026

🐶WIENXTRA-Kinderführung: Otto und sein Mops
Nächste Termine: Mi., 2.9., und Do., 3.9., jeweils um 10 Uhr
Ottos Mops, der Kasperl Wurst, Idas Kamel und sogar „Das kleine Ich-bin-ich“ haben sich bei uns im Literaturmuseum versteckt. Kannst du sie finden? Lerne ihre spannenden Geschichten kennen und bastle dir deinen eigenen kleinen Mops für zu Hause.
WIENXTRA-Führung inkl. Workshop für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren in Begleitung Erwachsener
Dauer: ca. 90 Minuten
Sprache: Deutsch

Treffpunkt:
Servicedesk Literaturmuseum,
Johannesgasse 6, 1010 Wien

Alle Infos: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/kalender/otto-und-sein-mops-4

"Die Fotografie ist eine heimtückische perverse Fälschung, jede Fotografie, gleich von wem sie fotografiert ist, gleich,...
21/07/2026

"Die Fotografie ist eine heimtückische perverse Fälschung, jede Fotografie, gleich von wem sie fotografiert ist, gleich, wen sie darstellt, sie ist eine absolute Verletzung der Menschenwürde, eine ungeheuerliche Naturverfälschung, eine gemeine Unmenschlichkeit." Selten hat es eine größere literarische Abrechnung mit dem fotografischen Medium gegeben als in Thomas Bernhards Roman "Auslöschung" (1986). Hinter den Tiraden gegen die Fotografie und den gesellschaftlichen Umgang mit ihr verbirgt sich eine raffinierte Analyse des Mediums als vermeintlicher Wahrheitsbringer, die bereits kritisch vorauszuweisen scheint auf den inflationären Einsatz der Fotografie im digitalen Zeitalter. Zugleich wusste Bernhard das fotografische Medium zu nutzen und ließ sich über die Jahre von verschiedenen Fotograf:innen ablichten, besonders unverstellt und häufig in intimen Settings von der ihm langjährig freundschaftlich verbundenen Fotografin Erika Schmied (geb. 1935). In unserer Sonderausstellung ist eine Auswahl ihrer Fotografien des Schriftstellers zu sehen.

Foto: Thomas Bernhard, 1971. © Erika Schmied

https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/programm/dem-stumpfsinn-die-geisteskappe-aufsetzen-thomas-bernhard-heute

Noch bis 6. September 2026 ist die auf der Sonderausstellung „Ingeborg Bachmann. Eine Hommage“ basierende Wanderausstell...
18/07/2026

Noch bis 6. September 2026 ist die auf der Sonderausstellung „Ingeborg Bachmann. Eine Hommage“ basierende Wanderausstellung zur großen österreichischen Dichterin im Literaturmuseum Museum für Literatur am Oberrhein in Karlsruhe zu sehen.

Präsentiert werden bisher unveröffentlichte Materialien aus dem Nachlass, darunter Briefe von Max Frisch, Henry Kissinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs. Zahlreiche Originalmanuskripte, Persönliches wie ihre Schreibmaschine und ihre Garderobe, seltene Ton- und Filmdokumente zeigen, wie sehr Ingeborg Bachmanns (1926–1973) Leben einem ästhetischen Konzept folgte, das untrennbar von ihrem Werk ist.

Die fünf Kapitel der Ausstellung fokussieren die zentralen Werke Bachmanns, von der frühen Erzählung „Das Honditschkreuz“ (1944) über die berühmten Gedichtbände "Die gestundete Zeit" (1953) und "Anrufung des Großen Bären" (1956) bis zum vielinterpretierten, einzig vollendenten Roman "Malina" (1971).

Alle Infos: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/programm/ingeborg-bachmann-wanderausstellung
Foto: © Mario Dondero

🐶WIENXTRA-Kinderführung: Otto und sein MopsNächste Termine:  9.7., 15.7., 18.8., jeweils um 10 UhrOttos Mops, der Kasper...
06/07/2026

🐶WIENXTRA-Kinderführung: Otto und sein Mops
Nächste Termine: 9.7., 15.7., 18.8., jeweils um 10 Uhr
Ottos Mops, der Kasperl Wurst, Idas Kamel und sogar „Das kleine Ich-bin-ich“ haben sich bei uns im Literaturmuseum versteckt. Kannst du sie finden? Lerne ihre spannenden Geschichten kennen und bastle dir deinen eigenen kleinen Mops für zu Hause.
WIENXTRA-Führung inkl. Workshop für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren in Begleitung Erwachsener
Dauer: ca. 90 Minuten

Treffpunkt:
Servicedesk Literaturmuseum,
Johannesgasse 6, 1010 Wien
Sprache: Deutsch

Alle Infos:
https://ticket.onb.ac.at/wienxtra_otto_und_sein_mops
[email protected]

Sie wollten schon immer einmal die Highlights des Literaturmuseums kennenlernen? Die nächste Gelegenheit gibt es am Sonn...
03/07/2026

Sie wollten schon immer einmal die Highlights des Literaturmuseums kennenlernen? Die nächste Gelegenheit gibt es am Sonntag, 5. Juli, um 11 Uhr. Beim literarischen Spaziergang werden sie Ihnen präsentiert – kombiniert mit einer Erkundungsreise zu literarischen Orten der Wiener Innenstadt: Entdecken Sie historische Wohn- und Wirkungsstätten berühmter Schriftsteller*innen.

Dauer: ca. 90 Minuten
Treffpunkt:
Servicedesk Literaturmuseum,
Johannesgasse 6, 1010 Wien
Sprache: Deutsch

Der Literarische Spaziergang findet jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr statt.

Weitere Informationen:
[email protected]
https://ticket.onb.ac.at/literarischer_spaziergang

Foto: Johann Nestroy als Schuster Knieriem im Theaterstück Der böse Geist Lumpazivagabundus, 1861

„Die grossartig subtile Ausstellung ‚Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen. Thomas Bernhard heute‘ im Wiener Literat...
01/07/2026

„Die grossartig subtile Ausstellung ‚Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen. Thomas Bernhard heute‘ im Wiener Literaturmuseum zeigt Thomas Bernhard, wie er wirklich war“, schreibt .jandl in der heutigen NZZ und erwähnt den „fulminanten“ Katalog. Das freut uns sehr.
Macht euch selbst ein Bild: „Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen“. Thomas Bernhard heute im Literaturmuseum, Johannesgasse 6. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr. Das Begleitbuch zur Ausstellung im ist im Museum und Buchhandel sowie via Verlag erhältlich.

Alle Infos:
https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/programm/dem-stumpfsinn-die-geisteskappe-aufsetzen-thomas-bernhard-heute
https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/dem-stumpfsinn-die-geisteskappe-aufsetzen-9783552076167-t-5840 #

Fotos: ÖNB/km, Zsolnay Verlag

📍Führung in Gebärdensprache am Freitag, 3. Juli 2026, 15 Uhr: „Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen“. Thomas Bernha...
01/07/2026

📍Führung in Gebärdensprache am Freitag, 3. Juli 2026, 15 Uhr: „Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen“. Thomas Bernhard heute
Jeden ersten Freitag in jedem zweiten Monat um 15 Uhr finden an der ÖNB inklusive Führungen für alle statt. Dabei begleitet ein*e Gebärdensprachdolmetscher*in die Führung – ein Angebot, das sowohl für gehörlose als auch für hörende Besucher*innen offen ist.

Die Sonderausstellung im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek rückt mit Thomas Bernhard ein Werk von weltliterarischer Geltung in den Mittelpunkt. Der Ausnahmekünstler, dessen Nachlass sich an der Österreichischen Nationalbibliothek befindet, polarisierte wie kaum ein zweiter. Präsentiert werden Schriften und Korrespondenzen sowie nie gezeigte Fundstücke, die wenig beleuchtete Facetten in den Fokus rücken. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Echo seines Werks in der internationalen Gegenwartsliteratur zu.

Dauer: ca. 45 Minuten
Treffpunkt:
Literaturmuseum Servicedesk
Johannesgasse 6
1010 Wien

Alle Infos: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/kalender/inklusive-fuehrung-mit-gebaerdendolmetscherin-3
https://ticket.onb.ac.at/fuehrung_literaturmuseum_gebaerdensprache📍

Foto: Thomas Bernhard mit Mostkrug. © Erika Schmied

Noch bis 28. Juni bei freiem Eintritt zu sehen: László Krasznahorkai. Aus dem Archiv eines Weltautors. Ausstellung im Fo...
25/06/2026

Noch bis 28. Juni bei freiem Eintritt zu sehen: László Krasznahorkai. Aus dem Archiv eines Weltautors. Ausstellung im Foyer des Literaturmuseums

Der Nobelpreis für Literatur wurde 2025 an den ungarischen Schriftsteller László Krasznahorkai verliehen. „Für sein fesselndes und visionäres Werk, das inmitten apokalyptischer Schrecken die Macht der Kunst bekräftigt“, so die Jury. Sein Vorlass befindet sich seit 2024 am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek.

Mit seinen frühen Romanen „Satanstango“ (1985) und „Melancholie des Widerstands“ (1989) legte er Parabeln über Macht, Verführung und Gewalt vor. Seine Expeditionen in verschiedene Weltgegenden fanden Niederschlag im Reiseroman „Der Gefangene von Urga“ (1993) oder im Erzählband „Seiobo auf Erden“ (2008). Der Roman „Herscht 07769“ (2021) besteht aus nur einem einzigen langen, musikalisch komponierten Satz. Er spielt im Milieu ostdeutscher Neonazis.

Die Schau gibt Einblicke in die Herkunftsgeschichte, den Werdegang und die Schreibwerkstatt eines Autors von Weltrang.

Foto: László Krasznahorkai mit Allen Ginsberg in New York, 1990er Jahre
© Österreichische Nationalbibliothek

https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/programm/laszlo-krasznahorkai-aus-dem-archiv-eines-weltautors

Adresse

Johannesgasse 6
Vienna
1010

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 21:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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