22/05/2026
MICHAEL HÖPFNER - Berg ohne Horizont
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Museum des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck.
Eröffnung: Donnerstag, 28.05.2026 um 19 Uhr
Begrüßung: Iris Mailer-Schrey, Kulturreferentin und Stadträtin der Stadt Schwaz
Sonja Fabian, Abteilung Kultur und Öffentlichkeit, Museum des Österreichischen Alpenvereins, Innsbruck
zur Ausstellung: Karin Pernegger, Direktorin und Kuratorin Kunstraum Schwaz
anschließend Buffet von Himalayan Heart, Schwaz
„Meine künstlerische Arbeit beginnt immer mit einer Wanderung die ich als Suche verstehe. Ich versuche mich durch das Gehen von Regeln und Ablenkungen zu befreien; damit meine ich Konsum, tägliche Abläufe, soziale Regeln, etc.; diese versuche ich sprichwörtlich zu um-gehen. Schreiben, Zeichnen und Fotografieren bilden in meiner künstlerischen Arbeit eine für mich immer wieder zu überarbeitende Einheit und auch Widerspruch.“
Der Niederösterreichischen Künstler Michael Höpfner (1972) führten seit den 2000 Jahren regelmäßige Weitwanderungen in die entlegensten Gebiete Osteuropas, Chinas und Asien. Er dokumentiert seine Wanderungen mit s/w Fotografien seiner Hasselblad Fotokamera und Tagebuchnotiz, sowie Zeichnungen. Das Thema der sich vernetzenden und verlierenden Wegstrecken am Berg dokumentiert er im Ausstellungsraum mit durch den Raum gespannten bunten Wollfäden. Im Zuge einer Weitwanderung hatte er ein Nomadenvolk begleitet, dass ihm eine besondere Technik des Wollespinnens beibrachte. Um die Monotonie des Gehens aufzubrechen, begannen sie eine Handfertigkeit zu entwickeln, die ihnen das Spinnen von Wolle auf im Gehen erlaubte. Fortan verwendet Höpfner, die er auch in seine performativen Wanderungen einfließen lässt.
Neben Werken von Michael Höpfner zeigen wir vom Künstler ausgewählte Sammlungsstücke des Museums des Österreichischen Alpenvereins in Innsbruck, die ebenso das Gehen in weiter Landschaft thematisieren.