Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg

Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg Von außen unsichtbar enthält das im Kern über 450 Jahre alte Haus einen modernen Museumsraum

Informationen und Buchung von Führungen bei Schwarzenberg Tourismus:
Tel: 0043 5512 3570
Email: [email protected]

www.schwarzenberg.at
www.angelika-kauffmann.com

Herder - Den deutschen Dichter, Geschichtsphilosophen und Theologen Johann Gottfried Herder (1744–1803) lernte Angelika ...
29/08/2026

Herder -
Den deutschen Dichter, Geschichtsphilosophen und Theologen Johann Gottfried Herder (1744–1803) lernte Angelika Kauffmann auf dessen Italienreise von 1788 bis 1789 kennen. Von ihm stammt das berühmte Zitat, sie sei die „vielleicht kultivierteste Frau in Europa“.
Es entwickelte sich eine innige, von gegenseitiger Wertschätzung und Inspiration geprägte Freundschaft. Herder las ihr beim Malen vor, sie unternahmen gemeinsame Ausflüge und eines ihrer Gemälde bildete die Grundlage für sein Gedicht "Die Farbengebung".
Das Bildnis ihres Dichterfreundes malte Kauffmann als Pendant zu jenem von Goethe für ihre private Freundschaftsgalerie und
ist im Rahmen der Ausstellung als Leihgabe aus dem Frankfurter Goethe-Museum
erstmals im Angelika Kauffmann Museum zu sehen.

Bild: Angelika Kauffmann, Bildnis Johann Gottfried Herder, 1791, Öl auf Leinwand, Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: David Hall

ShakespeareGanz dem Zeitgeist entsprechend, wandte sich Kauffmann in London auch den Dramen von William Shakespeare (156...
11/08/2026

Shakespeare
Ganz dem Zeitgeist entsprechend, wandte sich Kauffmann in London auch den Dramen von William Shakespeare (1564–1616) zu. Bereits vor ihrer Ankunft in England hatte sie in Neapel den berühmten Shakespeare-Darsteller David Garrick porträtiert. Mit seinem lebendigen Spiel und innovativen Inszenierungen erneuerte er das Theater, verhalf dem Nationaldichter zu neuer Popularität und beeinflusste auch die bildende Kunst.

(c) Hirschbühl Fotografie

Vergil, Sophokles Schon in der ersten Ausstellung der Royal Academy of Arts in London im Jahr 1769 setzte Angelika Kauff...
12/07/2026

Vergil, Sophokles

Schon in der ersten Ausstellung der Royal Academy of Arts in London im Jahr 1769 setzte Angelika Kauffmann ganz auf die Wirkung von Themen aus der antiken Literatur und zeigte vier Historien, darunter eine Szene aus der Aeneis des römischen Dichters Vergil. Aeneas und sein Gefährte Achates sind nach einem Sturm an der nordafrikanischen Küste gestrandet. Als Jägerin verkleidet, weist Aeneas’ Mutter, die Göttin Venus, ihnen den Weg zur Stadt Karthago, wo sich ihr weiteres Schicksal entscheiden wird.

Sophokles stellt in seiner Tragödie Elektra eine starke Frau in den Mittelpunkt. Verbittert sehnt sich die Titelheldin nach Rache für den Tod ihres Vaters Agamemnon, der von ihrer Mutter und deren Liebhaber ermordet worden war.
Mit dem kleineren Format passte sich Kauffmann den Vorlieben des englischen Kunstmarkts an.

Angelika Kauffmann
Venus zeigt Aeneas und Achates den Weg nach Karthago
1768, Öl auf Leinwand
Privatsammlung

Angelika Kauffmann
Elektra gibt ihrer Schwester Chrysothemis ihren Gürtel und ihre Locke für das Grab des Agamemnon
vor 1778, Öl auf Leinwand
Privatsammlung

Angelika Kauffmann (1741–1807) war zeitlebens eine leidenschaftliche Leserin. Bücher waren ihre wichtigsteInspirationsqu...
01/07/2026

Angelika Kauffmann (1741–1807) war zeitlebens eine leidenschaftliche Leserin. Bücher waren ihre wichtigste
Inspirationsquelle. Viele der Stoffe, aus denen sie ihre Bildideen schöpfte,
werden heute allerdings nur noch selten gelesen. Es lohnt sich daher, die dargestellten Figuren und Geschichten einmal genauer in den Blick zu nehmen.

Mit großformatigen Historien war Kauffmann auch in der ranghöchsten Malereigattung erfolgreich.
Gezielt wählte sie Szenen aus der antiken Geschichte und Mythologie, in denen Frauen als stille Heldinnen
auftreten - etwa Alkestis aus der gleichnamigen Tragödie des Euripides, die aus Liebe bereit ist, anstelle
ihres Mannes zu sterben. Das dramatische Geschehen nimmt letztlich ein gutes Ende, das sich jedoch nur bei Kenntnis der literarischen Vorlage erschließt.

Bild: Angelika Kauffmann, Alkestes Tod, 1790, Öl auf Leinwand, vorarlberg museum, Bregenz, Foto: Markus Tretter

Danke an unseren Kooperationspartner und Leihgeber vorarlberg museum

Trachtenraum - Im historischen Teil des Museums befindet sich der Trachtenraum, in dem die Bregenzerwälder Frauentracht,...
16/06/2026

Trachtenraum -
Im historischen Teil des Museums befindet sich der Trachtenraum, in dem die Bregenzerwälder Frauentracht, die "Juppe" gezeigt wird.

Die Juppe der Wälderin besteht aus feingefälteltem Glanzleinen. Den Halsausschnitt des kurzen, bis knapp unter die Arme reichenden Mieders ziert der "Bändel" - ein besticktes Samtband. Den Miederausschnitt deckt das "Fürtuch", ein mit Seiden- und Goldfäden meist reich bestickter Brustlatz. Die Kopfbedeckungen reichen vom "Schapale", der Brautkrone, bis zur "Stucho", der Trauertracht.
Die Tracht wird heute noch getragen. Für viele der Trachtenträgerinnen ist die Juppe Ausdruck der Verbundenheit mit der Region und ihrer Geschichte, die sie auf diese Weise nach außen tragen können.

Ehre und Herausforderung zugleich -
Die österreichische UNESCO-Kommission hat im Herbst 2021 die Herstellung und das Tragen der Bregenzerwälder Frauentracht als Immaterielles Kulturerbe ins nationale Verzeichnis (traditionelle Handwerkstechnik) aufgenommen.

(c) Bild: Robert Kalb


23/05/2026
➡️ Neue Ausstellung!Erlesen. Angelika Kauffmann und die Literatur ➡️ öffentliche Führungenjeden Dienstag 15.30 Uhr und j...
18/05/2026

➡️ Neue Ausstellung!
Erlesen. Angelika Kauffmann und die Literatur

➡️ öffentliche Führungen
jeden Dienstag 15.30 Uhr
und jeden Sonntag 10.30 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
10 bis 17 Uhr

Foto: .fotografie

🤩 Die neue Ausstellung ist eröffnet! Herzlichen Dank für all die lieben Glückwünsche und euren Besuch!„Erlesen. Angelika...
05/05/2026

🤩 Die neue Ausstellung ist eröffnet!
Herzlichen Dank für all die lieben Glückwünsche und euren Besuch!

„Erlesen. Angelika Kauffmann und die Literatur“ ist bis 31. Oktober 2026 im Kunstraum des Museums zu sehen.

Dienstag - Sonntag, 10-17 Uhr
Öffentliche Führungen: jeden Dienstag um 15.30 und jeden Sonntag um 10.30 Uhr
Privatführungen auf Anfrage jederzeit möglich!

Eine Ausstellung des Vereins Freunde Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg. Kuratiert von Thomas Hirtenfelder.

Danke an unsere Kooperationspartner vorarlberg museum Tiroler Landesmuseen Goethe Haus
und Privatsammlungen.

Fotos: .fotografie

SAVE THE DATE! SEID GESPANNT!Wir laden herzlich zur Eröffnung unserer neuen Sommerausstellung ein!1. Mai 2026 um 11 Uhr>...
23/04/2026

SAVE THE DATE! SEID GESPANNT!
Wir laden herzlich zur Eröffnung unserer neuen Sommerausstellung ein!
1. Mai 2026 um 11 Uhr

>Erlesen. Angelika Kauffmann und die Literatur<
Die Ausstellung spürt den Geschichten nach, die Angelika Kauffmann (1741–1807) in ihren Bildern erzählt. Auf welche literarischen Stoffe griff sie zurück, welche Szenen und Figuren wählte sie aus und wie setzte sie das Geschehen ins Bild? Diese und andere Fragen werden anhand von Originalgemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken aus allen Schaffensperioden genauer beleuchtet. Die Kapitel spannen dabei einen Bogen von den Epen und Tragödien der Antike über Shakespeare und Torquato Tasso bis zu berühmten Zeitgenossen der Künstlerin wie Goethe, Herder und Klopstock.

>Preview für Mitglieder des Fördervereins
Donnerstag, 30. April 2026, 19.30 Uhr
Um Voranmeldung wird gebeten:
[email protected] | Tel. +43 (0)5512 3570

>Eröffnung der Sommerausstellung
mit LR Barbara Schöbi-Fink und Obfrau Sabine Haag
Freitag, 1. Mai 2026, 11 Uhr

>Ausstellungsrundgang
mit dem Kurator Thomas Hirtenfelder
Sonntag, 3. Mai 2026, 10.30 Uhr

Eine Ausstellung des Fördervereins
» Freunde Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg«

www.angelika-kauffmann.com




Adresse

Brand 34
Schwarzenberg
6867

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+43551226455

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie