Museum St. Johann in Tirol

Museum St. Johann in Tirol Der ideale Ausgangspunkt zum näheren Kennenlernen von St. Geöffnet bei der Langen Nacht der Museen am 4. Oktober 2025: 18 – 24 Uhr Öffnungszeiten
Ab 25.

Johann in Tirol

Geöffnet:
Dienstag, Donnerstag und Samstag: 10 – 12 Uhr

Besichtigungen sind auf Anfrage möglich. Dezember
Mittwoch von 16:30 - 18:00 Uhr
Bis 26. März


Als geistige Auftankstelle und sinnlicher Ort des Staunens für alle Generationen bietet das
Museum St. Johann in Tirol Entdeckungsreisen mit spannende Geschichten über St. Johann
und Umgebung – von der weltberühmten Kindersymphoni

e des Komponisten Edmund
Angerer über die Sammlung von Krippen- und Heiligenfiguren und der Präsentation über die
legendäre Frau Emma in Europa bis hin zu historischen Informationen über das ehemalige
Bistum Chiemsee und die Entwicklung des Ortes. Die Schwerpunktausstellung „felsenreich – Mythos und Erlebnis Kaisergebirge“ bietet
ausgewählte Exponate, Filme und zahlreiche Attraktionen, wie den brüllenden Höhlenbären
„Grim“, das Terrarium mit den sagenumwobenen grünen Regenwürmern, die live beobachtet
werden können, den seltenen Skorpion vom Kaiser, die urgeschichtlichen Funde aus der
Tischofer Höhle, das Modell des Kaisergebirges oder den schwindelerregenden Aufstieg zur
Babenstuber-Hütte …

Das Museum ist nicht nur bei Schlechtwetter ein willkommenes Ausflugsziel, sondern auch
an Hitzetagen gibt es in dem historischen Gebäude mit seinen angenehm kühlen Räumen
einiges zu entdecken. Die einzelnen Ausstellungsthemen können übrigens über eine Audio-Führung mit dem
Handy in Deutsch, Englisch und Italienisch erlebt werden.

Bevor ein Käse auf den Tisch kam, steckte jede Menge Handarbeit dahinter.🧀Hier ist ein historisches Foto von einem Käser...
01/09/2026

Bevor ein Käse auf den Tisch kam, steckte jede Menge Handarbeit dahinter.🧀

Hier ist ein historisches Foto von einem Käser („Schweizer“ genannt), wie er die Almmilch zu Käse verarbeitet.

Ein Stück Tiroler Geschichte, das zeigt, wo eines unser bekanntesten Lebensmittel seinen Anfang nimmt.

Dieses Aquarell von Josef Meng zeigt eine Ansicht des Totenkirchls, das einer der spektakulärsten Klettergipfel im Kaise...
21/08/2026

Dieses Aquarell von Josef Meng zeigt eine Ansicht des Totenkirchls, das einer der spektakulärsten Klettergipfel im Kaisergebirge ist und im Jahr 1881 erstmals bestiegen wurde. 🧗‍♂️

In den folgenden zehn Jahren schaffen es nur neun Kletterpartien, den Gipfel zu erklimmen, doch dann ging es Schlag auf Schlag.

1910 waren schon 619 Personen auf dem Totenkirchl. Wer von euch war auch schon oben?

1891 ließ Carl Babenstuber auf dem Gipfel der Ellmauer Halt eine Unterstandshütte errichten, die auf diesem Foto zu sehe...
18/08/2026

1891 ließ Carl Babenstuber auf dem Gipfel der Ellmauer Halt eine Unterstandshütte errichten, die auf diesem Foto zu sehen ist und bis in die 1980er Jahre bestand.

Die heutige Babenstuber-Hütte befindet sich etwas unterhalb des Gipfels.

Auch in unserem Museum kann man einen Nachbau der Babenstuber-Hütte besuchen, man muss nur den Aufstieg wagen.

Dafür wird man dann mit einem ungewöhnlichen Ausblick belohnt.

Dieses Bild ist eine photgrafische Rarität. 📸Es zeigt die Errichtung des ersten Gipfelkreuzes auf der Ellmauer Halt im J...
14/08/2026

Dieses Bild ist eine photgrafische Rarität. 📸

Es zeigt die Errichtung des ersten Gipfelkreuzes auf der Ellmauer Halt im Jahr 1885.

Damals musste noch ein schwerer Holzkasten mit entsprechendem Objektiv und Glasplatten sowie ein Stativ auf den Berg getragen werden, um überhaupt eine solche Aufnahme machen zu können.

Jetzt ist die schönste Zeit, um das Kaisergebirge zu besteigen. Zur Vorbereitung einer solchen Bergtour sollte man in un...
11/08/2026

Jetzt ist die schönste Zeit, um das Kaisergebirge zu besteigen.

Zur Vorbereitung einer solchen Bergtour sollte man in unser Museum gehen, denn da kann man einiges über den Wilden Kaiser erfahren.

Hier sieht man die Gruttenhütte im Jahr 1910 und dahinter die Ellmauer Halt, die mit 2.344 Metern der höchste Gipfel des Kaisergebirges ist.🌄

Diese Szene zeigt eine Almbelegschaft in den 1950er Jahren, bestehend aus der Sénnin, dem Kaasa, dem Schossa, der Schoßd...
07/08/2026

Diese Szene zeigt eine Almbelegschaft in den 1950er Jahren, bestehend aus der Sénnin, dem Kaasa, dem Schossa, der Schoßdian, dem Möicha, dem Putza und dem Kiahbuam.

Was die Sénnin, der Kaasa, der Möicha und der Kiahbua zu tun haben, dürfte wohl bekannt sein.

Wer weiß noch, welche Aufgabe der Schossa und die Schoßdian sowie der Putza haben?

Der Sommer ist die Zeit der Almwirtschaft. ☀Früher lebten auf den Almen mehrere Leute, und sie hatten alle viel Arbeit. ...
04/08/2026

Der Sommer ist die Zeit der Almwirtschaft. ☀
Früher lebten auf den Almen mehrere Leute, und sie hatten alle viel Arbeit.

Hier sieht wie zur Käseherstellung ein Kupferkessel über dem offene Feuer erhitzt wird. 🧀
Im Vordergrund sind die hölzernen Emper gestapelt.

Der Finder, Christoph Nothegger, hat das Beil zufällig im Wald neben einem entwurzelten Baum entdeckt, seinen Fund wie v...
21/07/2026

Der Finder, Christoph Nothegger, hat das Beil zufällig im Wald neben einem entwurzelten Baum entdeckt, seinen Fund wie vorgeschrieben dem Bundesdenkmalamt gemeldet und nun das Beil dem Museum St. Johann als Leihgabe überlassen.

Von links: Obfrau Irmgard Silberberger mit der Nachbildung, Christoph Nothegger mit seinem Sensationsfund und Museumsdirektor Peter Fischer.

Foto: Klausner

Für das Modell wurde das originale Beil in einem 3-D-Scanner erfasst und dann eineNachbildung mit dem 3-D-Drucker angefe...
20/07/2026

Für das Modell wurde das originale Beil in einem 3-D-Scanner erfasst und dann eine
Nachbildung mit dem 3-D-Drucker angefertigt.

Beim Scan fiel auf, dass die Abweichung zwischen Vorder- und Rückseite des Beils weniger als einen Millimeter beträgt.

Eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Gussformen vor 3.500 Jahren aus Lehm angefertigt wurden.

Am Foto sieht man rechts das originale Beil und links die Replik.

Charakteristisch für solche bronzezeitlichen Beile ist der deutliche Absatz zwischen Klinge und Sattel. Er diente dazu, ...
19/07/2026

Charakteristisch für solche bronzezeitlichen Beile ist der deutliche Absatz zwischen Klinge und Sattel.

Er diente dazu, die Klinge fest in einen Holzschaft einzubinden. Wir haben daher ein Modell angefertigt, um zu zeigen wie ein solches Absatzbeil aussieht.

Auf dem Original sind unter dem Mikroskop Gebrauchsspuren, feine Hämmerungsspuren, Nähte der einstigen Gussform und Schleifspuren an der Schneide zu erkennen.

Jemand hat dieses Beil also vor 3.500 Jahren in Bronze gegossen, kalt nachbearbeitet, geschärft, benutzt, und schließlich blieb es im St. Johanner Talkessel liegen ...

Adresse

Bahnhofstraße 8
Sankt Johann In Tirol
6380

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