27/08/2026
GUT AUFGELEGT: Ein Abend mit Vinyl, eine Buchpräsentation WUNDERKAMMER (Andreas Staudinger), eine Vernissage JODI BIEBER, & schließlich Party mit DJ Signifikant
Schloss Lind, Neumarkt, 5. September, 20 Uhr
Die vorletzte Veranstaltung des ANDEREN heimatmuseums vereint diesmal eine Vielzahl unterschiedlicher Formate: Nach der Vernissage der Ausstellung STILLER WANDEL der südafrikanischen Fotografin JODI BIEBER (eine Koproduktion mit den MUARAUERINNEN) stellt Andreas Staudinger seinen neuen Roman WUNDERKAMMER (Wieser Verlag) vor und legt danach zusammen mit Sebastian Staudinger Platten aus dem Archiv des ANDEREN heimatmuseums auf. Zum Abschluss gibt es eine Party mit der deutschen DJane Signifikant.
Bitte Polster mitbringen, es soll gemütlich werden!
Zu den einzelnen Programmpunkten:
GUT AUFGELEGT
So hieß einmal eine furchtbare Sendung auf Ö Regional. Dieser geborgte Titel dient Andreas und Sebastian Staudinger dazu, aus dem riesigen Archiv des ANDEREN heimatmuseums Vinylpreziosen auszuwählen und dem Publikum vorzustellen. So nebenbei wird dabei eine vergnügliche Geschichte des Museumsgründers Aramis, des Autors und Kurators Andreas Staudinger und des Museums selbst entstehen, denn Platten sind ja nichts anderes als spezielle Soundtracks des Lebens. Ausklingen wird dieser lange Abend mit einer Techno-Party der deutschen DJane Signifikant.
Andreas Staudinger: WUNDERKAMMER, Roman, Wieser Verlag 2026
Forest DIVING / Stille Transformation
Murauerinnen, Murauer Salvatorhaus, Schloss Lind und Jodi Bieber
Forest DIVING ist ein Projekt, das die Beziehung der Menschen zum Wald und der umgebenden Landschaft im Bezirk Murau erforscht und den stillen, aber anhaltenden Wandel dieser Beziehung sichtbar macht.
Jodi Bieber
In ihrer Arbeit bewegt sie sich die südafrikanische Fotografin Jodi Bieber zwischen verschiedenen fotografischen Stilen und Ansätzen – oft mit einem sozialdokumentarischen Fokus. Während ihrer Recherchen über den Bezirk Murau entdeckte sie das Thema Wald. Wie lebt man mit dem Wald – und im Wald? Diese Frage stand im Mittelpunkt ihrer Künstlerresidenz in Murau, wo sie das Zusammenspiel von Mensch und Landschaft erforschen wollte. Gemeinsam mit den Bewohner*innen des Bezirks besuchte sie Wälder, die ihnen etwas bedeuten, die sie lieben, bewirtschaften, pflegen, in denen sie jagen oder die sie erforschen. Orte, an denen sie spazieren gehen, Pilze sammeln, Brennholz sammeln, archäologische Ausgrabungen durchführen oder forschen. Dabei trat sie mit ihnen ins Gespräch, hörte zu, beobachtete – und porträtierte sie in ihrer Umgebung. Ihre Fotografie wurde so nicht nur zu einer künstlerischen Dokumentation, sondern auch zu einem Spiegelbild dessen, was die Menschen in Murau bewegt.