Museumkrems

Museumkrems Das historische Museum im Zentrum der Altstadt von Krems. Seit 1891 im ehemaligen Dominikanerkloster Werbung wird von uns gelöscht.

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Ein Abend, der viele Menschen tief berührt hat. ✨Mehr als 300 Besucher erlebten am 19. Mai in der Kremser Dominikanerkir...
28/05/2026

Ein Abend, der viele Menschen tief berührt hat. ✨

Mehr als 300 Besucher erlebten am 19. Mai in der Kremser Dominikanerkirche einen außergewöhnlichen Abend mit dem renommierten Nahost-Experten und langjährigen ORF-Korrespondenten Karim El-Gawhary. Die Veranstaltung von Amnesty International Krems, dem Katholischen Bildungswerk Krems, kremskultur und der Stadtbücherei Krems war restlos ausverkauft – und endete mit Standing Ovations.

Mit eindringlichen persönlichen Geschichten machte El-Gawhary das Leid und die Hoffnung der Menschen hinter den Schlagzeilen greifbar. Besonders bewegend waren seine Schilderungen über Flucht, Krieg und die „Gnade des Geburtsortes“ – also das Privileg, in Frieden und Freiheit leben zu dürfen.

Im Gespräch mit Doris Denk und Gregor Kremser sprach El-Gawhary darüber wie eng die Entwicklungen im Nahen Osten auch mit Europa verbunden sind – und warum diese Krisen uns alle betreffen.

Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Zuhören, Dialog und Menschlichkeit sind. 👏

Kooperationspartner:

📸 Stadt Krems

…ein herzliches Dankeschön an die Klasse 7CD des BORG Krems für den Besuch und die intensive Auseinandersetzung mit den ...
27/05/2026

…ein herzliches Dankeschön an die Klasse 7CD des BORG Krems für den Besuch und die intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten unserer Ausstellung!

Am Mittwoch, dem 3. Juni 2026 um 18:00 Uhr ist es soweit! Die vier diesjährigen Preisträger*innen des Erich Grabner Prei...
21/05/2026

Am Mittwoch, dem 3. Juni 2026 um 18:00 Uhr ist es soweit!

Die vier diesjährigen Preisträger*innen des Erich Grabner Preises werden in der Dominikanerkirche Krems ausgezeichnet. Und im Anschluss eröffnet die Ausstellung paper unlimited_02 im museumkrems.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Anmeldung bitte an: [email protected]

Tag sechs unseres Countdowns - der vorletzte Tag unserer Ausstellung „Wie im Himmel, so auf Erden. Wie auf Erden, so im ...
16/05/2026

Tag sechs unseres Countdowns - der vorletzte Tag unserer Ausstellung „Wie im Himmel, so auf Erden. Wie auf Erden, so im Himmel?“, die wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für die Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL) der Universität Salzburg konzipiert und umgesetzt haben.
Heute und morgen gibt es noch die Möglichkeit zum Ausstellungsbesuch. Morgen, 17. Mai 2026 um 15:00 Uhr führt Thomas Kühtreiber (IMAREAL) ein letztes Mal durch die Ausstellung, im Anschluss an die Führung laden wir zur Finissage bei Brot und Wein.
Der Eintritt am Sonntag ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
…und dann muss auch der heilige Sebastian wieder zurück ins Depot…

Die Brüchigkeit des Lebens war für Menschen in früheren Zeiten eine allgegenwärtige Erfahrung. Mehr als die Hälfte der K...
15/05/2026

Die Brüchigkeit des Lebens war für Menschen in früheren Zeiten eine allgegenwärtige Erfahrung. Mehr als die Hälfte der Kinder erreichte das zehnte Lebensjahr nicht, Geburten waren für Frauen, Kriege für Männer lebensbedrohliche Ereignisse.
Auf diesem Votivbild betet eine Familie zur Hl. Anna, der Mutter Mariens. Wir sehen den Vater mit drei Töchtern, daneben drei Säuglinge, die durch kleine rote Kreuze als verstorben gekennzeichnet sind, links davon die Mutter. Das Bild wurde wohl gestiftet, um den Segen für die schwangere Mutter und das siebente, noch ungeborene Kind zu erbitten.
Dieser Bitte um göttlichen Schutz wird durch das als Votivgabe gespendeten Bild Nachdruck verliehen. Mit Bitte, Dank und dem damit verbundenen "Verlöbnis" wird gleichsam ein Vertrag eingegangen, auf dessen Einhaltung durch Gott und die Heiligen die ganze Hoffnung liegt.

Foto: Votivbild aus Droß/Bezirk Krems, Öl auf Holz, datiert 1823, museumkrems, Inventarnummer K321, Ausschnitt

Am heutigen Hochfest Christi Himmelfahrt feiern Christen in aller Welt die Aufnahme Jesu in den Himmel, 40 Tage nach sei...
14/05/2026

Am heutigen Hochfest Christi Himmelfahrt feiern Christen in aller Welt die Aufnahme Jesu in den Himmel, 40 Tage nach seiner Auferstehung zu Ostern. Gemäß den Erzählungen des Neuen Testaments sprach er an diesem Tag am Ölberg in Jerusalem ein letztes Mal zu seinen Jüngern, bevor er in den Himmel auffuhr.
Bei seiner Himmelfahrt hinterließ er der Legende nach am höchsten Punkt des Ölbergs auf einem Felsen seinen letzten Fußabdruck auf Erden. Über diesem Felsen wurde eine Kapelle errichtet, die bald zu einem wichtigen Ziel auf der Pilgerfahrt nach Jerusalem wurde. Bereits im 6. Jahrhundert nach Christus wird berichtet, dass es unter Jerusalempilgern Brauch war, diesen Fußabdruck Christi zu vermessen und das so gewonnene Längenmaß als heilbringendes Amulett zu tragen.
Mit Aufkommen der Druckgraphik wurde diese „wahre Länge“ des Fußes Christi auf Papier oder Textil gedruckt und als Pilgerandenken verkauft.
In den Sammlungen des museumkrems finden sich zwei dieser Maßreliquien, eine davon ist im Kapitel „Normen: Die Welt ordnen“ in unserer zu Ende gehenden Sonderausstellung noch bis Sonntag zu sehen.

Foto: Fußabdruck Christi, Seidendruck, museumkrems Inventarnummer Hl035b

...heute geht´s um das Kapitel "Magie" in unserer Ausstellung "Wie im Himmel, so auf Erden. Wie auf Erden, so im Himmel?...
13/05/2026

...heute geht´s um das Kapitel "Magie" in unserer Ausstellung "Wie im Himmel, so auf Erden. Wie auf Erden, so im Himmel?", die nur noch bis 17. Mai zu sehen ist.
Gebete sollen Gott dazu bewegen, uns Menschen durch seine Gnade zu beschützen und zu heilen. Eine Garantie für die Erhörung dieser Gebete gibt es natürlich nicht, darum wurde zusätzlich zu allerhand Hilfsmitteln und Beschwörungsformeln gegriffen. Hier kam die Magie ins Spiel: Amulette, Heiligenbildchen, Zaubersprüche und Rituale konnten in jeder Lebenslage zur Anwendung gebracht werden. Immer zur Hand war die sogenannte "Verschreifaust" oder "Neidfeige". Einfach den Daumen durch Zeige- und Mittelfinger gesteckt, und schon konnte Verhexen, Verzaubern oder der böse Blick abgewehrt werden. Abbildungen dieser Geste finden sich im museumkrems an verschiedenen Stellen, so zum Beispiel als Endverzierung von Pressriegeln. Dort sollte die Verschreifaust dafür sorgen, dass der frisch gepresste Most nicht verhext oder verdorben wurde.
Heute hat die Neidfeige ganz unterschiedliche Bedeutungen, so ist sie in manchen Regionen eine Variante des "Stinkefingers", im Kinderspiel steht sie hingegen für die "gestohlene Nase".

Foto: Pressriegel mit Verschreifaust, museumkrems, Bestand Weinmuseum

🕯️ KREMS MACHT GESCHICHTE - EIN WEG DURCH DIE ZEITGESCHICHTE Spuren sichtbar machen, erinnern und verstehen: KremsMachtG...
13/05/2026

🕯️ KREMS MACHT GESCHICHTE - EIN WEG DURCH DIE ZEITGESCHICHTE
Spuren sichtbar machen, erinnern und verstehen: KremsMachtGeschichte führt zu 24 historischen Schauplätzen im Stadtgebiet und beleuchtet die Zeit des Nationalsozialismus in Krems – von jüdischem Leben über Widerstand bis zur Erinnerungskultur.
📍 Grüne Wimpel markieren die Stationen im Stadtraum, 📖 Infos online & kostenlose Broschüre im museumkrems

👣 Geführte Rundgänge 2026 mit Max Roman Dietrich:
📅 Sa., 16. Mai, 16:00–17:00 Uhr: „Jüdisches Leben in Krems“, Treffpunkt: museumkrems
📅 Sa., 13. Juni, 16:00–17:00 Uhr: „Gedenk- und Erinnerungskultur in Stein“,
Treffpunkt: Karikaturmuseum
Ein Angebot zum Innehalten, Nachdenken und Weitergeben von Geschichte.

An Tag 2 unseres Ausstellungs-Countdowns wollen wir den "Blitzeschleudernden Amor" noch einmal vor den Vorhang bitten. E...
12/05/2026

An Tag 2 unseres Ausstellungs-Countdowns wollen wir den "Blitzeschleudernden Amor" noch einmal vor den Vorhang bitten. Es war und ist für Menschen schwer verständlich, dass schicksalhafte Ereignisse - Naturkatastrophen, Krankheiten, aber auch wundersame Begegnungen - nur zufällig sein könnten. Man möchte dem Zufall Bedeutung verleihen, und so werden diese Begebenheiten seit der Antike auf göttliches Eingreifen zurückgeführt. Als Werkzeug und Transportmittel für diese Einflussnahme auf die menschliche Welt dienen den Göttern oft Blitze oder Pfeile. Der kleine Amor aus dem Bestand des museumkrems trägt anstelle seiner traditionellen Waffen allerdings ein Bündel Blitze und schlüpft damit in die Rolle des Göttervaters, der als Einziger im Stande ist, Blitze zu schleudern.
Amors Botschaft ist eindeutig: die Liebe ist die stärkste Kraft!

Blitzeschleudernder Amor, Bronzeguß, Süddeutschland um 1600, museumkrems, Inventarnummer GW044

...der Countdown läuft: nur noch sieben Tage lang ist unsere Sonderausstellung "Wie im Himmel, so auf Erden. Wie auf Erd...
11/05/2026

...der Countdown läuft: nur noch sieben Tage lang ist unsere Sonderausstellung "Wie im Himmel, so auf Erden. Wie auf Erden, so im Himmel?" zu sehen. Wir nehmen das zum Anlass, diesen Rundgang durch religiöse Praktiken in sieben Stationen R***e passieren zu lassen und werfen noch einmal einen Blick auf die außergewöhnlichsten Objekte.
Anfangen wollen wir mit der Laternenbildrolle, die mit ihrer Gesamtlänge von 14 Metern nicht nur das größte Objekt der Ausstellung, sondern auch das größte Objekt innerhalb der Sammlungen des museumkrems ist. Auf 36 aneinandergeklebten bunt kolorierten Bilderbögen werden hier Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament dargestellt, die mittels eines Drehmechanismus und raffinierter Hinterleuchtungs-Effekte zum Leben erweckt werden können. In der Ausstellung steht dieses Objekt für die Vermittlung des Göttlichen durch die Übersetzung in Bewegung. Dabei macht es keinen Unterschied, ob, wie in diesem Fall, das Objekt in Bewegung versetzt wird oder, wie zum Beispiel bei der Kreuzwegandacht, der Mensch selbst sich bewegt.
Mehr dazu (und eine Laternenbildrolle zum Ausprobieren) im Kapitel "Sin/eastik: Das Religiöse bewegen" - noch bis 17. Mai 2026 im museumkrems!

Foto: Vertreibung aus dem Paradies, Ausschnitt aus der Laternenbildrolle, Augsburg um 1790, Inventarnummer K236, museumkrems

Adresse

Körnermarkt 14
Krems An Der Donau
3500

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+432732801571

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