Tiroler Landesmuseen

Tiroler Landesmuseen Kultur erleben.

+ Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
+ Tiroler Volkskunstmuseum
+ Hofkirche
+ Museum im Zeughaus
+ Das Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum
+ Sammlungs- und Forschungszentrum (SFZ)

Wie kommt ein Objekt ins Museum? Wem hat ein Kunstwerk früher gehört? Die Ausstellung richtet ihren Fokus auf die sogena...
01/06/2026

Wie kommt ein Objekt ins Museum? Wem hat ein Kunstwerk früher gehört? Die Ausstellung richtet ihren Fokus auf die sogenannte Provenienzforschung, die die Herkunfts- und Besitzer*innengeschichte von Objekten rekonstruiert – ein Aufarbeitungsprozess, der Hintergründe sichtbar macht und Geheimnisse lüftet. Über welche Wege kam etwa ein Mumienfuß in die Sammlungen der Tiroler Landesmuseen? Wen porträtierte die Künstlerin Martha Strele? Handelt
es sich um ein Selbstbildnis? Wenn ja, warum ist das ein brisantes Zeitzeugnis? Die Schau beleuchtet die jahrelange Provenienzforschung an den Tiroler Landesmuseen und macht gleichzeitig den Prozess des Suchens, des Aufspürens und des Dokumentierens greifbar.

🫶Einladung zur Eröffnung

⏱️Do, 11.6.2026, 18 Uhr
📍Tiroler Volkskunstmuseum, Universitätsstraße 2, Innsbruck
👉Eintritt frei

📌Begrüßung:
Andreas Rudigier
Direktor Tiroler Landesmuseen

📌Einführung in die Ausstellung:
Karl C. Berger
Leiter Tiroler Volkskunstmuseum

📌Sonia Buchroithner
Kuratorin und Provenienzforscherin

📌Laura Manfredi
Kulturvermittlerin

👉Moderation: Charisse Santos, Ausstellungsmanagerin

🍷Anschließend laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.

🥁Musikalische Begleitung: Brass impossible (Toni Fronthaler,
Clemens Neu, Martin Sillaber)

📕Die Publikation zur Ausstellung „Aufgespürt. 21 Museumsobjekte
und ihre (un-)geklärten Geschichten“ ist am Eröffnungsabend
erhältlich.

Fotos: Plattner, TLM

31/05/2026
👉Die Artothek des Landes Tirol macht es möglich, sich Kunstwerke von Tiroler oder Österreichischen Künstler*innen auf Ze...
25/05/2026

👉Die Artothek des Landes Tirol macht es möglich, sich Kunstwerke von Tiroler oder Österreichischen Künstler*innen auf Zeit in den eigenen vier Wänden aufzuhängen!

Das Land fördert seit Jahren Künstler*innen und hat so im Laufe der Zeit eine stattliche Sammlung aufgebaut. Eine feine Auswahl dieser Werke stellt das Land interessierten Bürger*innen zur Verfügung 🤩
Gegen Vorlage eines gültigen Meldescheins und Entrichtung der Leihgebühr in Höhe von 100 Euro können Sie einmal im Jahr für jeweils zwölf Monate ein Kunstwerk ausleihen.

Reservierung: Bis 19.6.2026 unter [email protected]
Abholung der Werke: 20.7. – 24.7.2026
Rückgabe der Werke: 19.7. – 23.7.2027; 26.07. – 30.7.2027
Ort: Sammlungs- und Forschungszentrum in Hall, Krajnc-Str. 1, 6060 Hall i. Tirol

Alle Details und die Werkliste 2026/27 findet ihr unter
https://www.tiroler-landesmuseen.at/forschung/artothek-des-landes-tirol/

Zeitgenössische Fragen an historische Gemälde: 🖼Die Kunstgeschichtliche Sammlung der Tiroler Landesmuseen hat ihre bedeu...
22/05/2026

Zeitgenössische Fragen an historische Gemälde: 🖼Die Kunstgeschichtliche Sammlung der Tiroler Landesmuseen hat ihre bedeutende Niederländersammlung befragt. Darüber ist ein Buch erschienen, über das wir demnächst diskutieren werden:

👉SAVE THE DATE:
Buchpräsentation und Gespräch

📍Mittwoch, 27.5.26, 19 Uhr
BuchhandlungTyrolia
Maria-Theresien-Straße 15, Innsbruck

Nina Schedlmayer und Wolfgang Ullrich im Gespräch mit Mitherausgeberin Ulrike Hofer und Delia Scheffer

Moderation: Gerlinde Tamerl

👉 Wir sprechen über die Herausforderung, Kunst von damals heute zu interpretieren; wir sprechen über Feminismus in der Kunstbetrachtung oder Bildsujets aus dem 17. Jahrhundert, die mit digitalen Trends wie Sh*tposts verglichen werden können. Und wir erzählen von unserer großartigen Sammlung. Kommt vorbei.

📕„Von Sh*tposts und Kleinen Eiszeiten: Niederländische Gemälde neu entdeckt“ ist im Kerber Verlag erschienen, herausgegeben von Ulrike Hofer und Andreas Rudigier. Erhältlich ist das Buch im Buchhandel, in unseren Museumshops und in unserem Onlineshop.

👉 Shop now:
https://shop.tiroler-landesmuseen.at/collections/kataloge

Wir freuen uns: 👉🫶Die Römerstadt Aguntum in Osttirol wird in die Tiroler Landesmuseen eingegliedert. Damit soll der arch...
13/05/2026

Wir freuen uns: 👉🫶Die Römerstadt Aguntum in Osttirol wird in die Tiroler Landesmuseen eingegliedert. Damit soll der archäologische Standort langfristig gestärkt und wissenschaftlich wie kulturtouristisch weiterentwickelt werden.

📍Für Andreas Rudigier, Direktor der Tiroler Landesmuseen, ist die Eingliederung ein bedeutender und richtungsweisender Schritt: „Für die Tiroler Landesmuseen ist die Eingliederung der einzigen Römerstadt Tirols eine besondere Ehre und von großer Bedeutung.“

📍Leo Gomig, Obmann und Mitbegründer des Vereins „Curatorium pro Agunto“, begrüßt die Eingliederung von Aguntum in die Tiroler Landesmuseen: „Die Tiroler Landesmuseen sind für uns organisatorisch wie fachlich ein starker und verlässlicher Partner. Für den Verein war es in den vergangenen Jahren zunehmend schwierig, die vielfältigen Aufgaben rund um Forschung, Erhaltung und Vermittlung von Aguntum alleine zu bewältigen. Durch die Eingliederung eröffnen sich nun neue Möglichkeiten und langfristige Perspektiven für die nachhaltige Weiterentwicklung.“

📍Landeshauptmann Anton Mattle unterstreicht u.a. die Sicherung von Aguntum als kulturelles Erbe und Impuls für den Bezirk Lienz: „Ich freue mich, zu diesem besonderen Anlass persönlich in Osttirol dabei zu sein. Aguntum ist ein beeindruckendes Zeugnis der römischen Vergangenheit unseres Landes. Mit der Eingliederung in die Tiroler Landesmuseen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dieses bedeutende kulturelle Erbe langfristig zu sichern und Aguntum als lebendigen Begegnungsort für die Region und darüber hinaus weiterzuentwickeln. Mein Dank gilt Leo Gomig und allen, die sich für Aguntum in der Vergangenheit und in Zukunft stark machen.“

Auf den Fotos zu sehen: Andreas Rudigier, Direktor der Tiroler Landesmuseen, Landeshauptmann Anton Mattle, Leo Gomig, Obmann Verein Curatorium pro Agunto

Fotocredit: Expa, Hans Groder, Aguntum

Mit „ME/CFS-Awareness“ setzen wir heute mit vielen Institutionen in Österreich ein gemeinsames Zeichen, um auf eine Kran...
12/05/2026

Mit „ME/CFS-Awareness“ setzen wir heute mit vielen Institutionen in Österreich ein gemeinsames Zeichen, um auf eine Krankheit aufmerksam zu machen: ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine schwere, chronische Multisystemerkrankung. Je nach Ausprägung führt sie zu massiven körperlichen Einschränkungen, Verlust der Arbeitsfähigkeit und oftmals zu Pflegebedürftigkeit. In Österreich gibt es schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Betroffene. Trotz der Schwere und Häufigkeit der Erkrankung ist ME/CFS bis heute wenig bekannt, unzureichend erforscht und für die Betroffenen existiert im Gesundheits- und Sozialsystem bislang praktisch keine angemessene Versorgung.

Wiederholt leuchten am 12. Mai 2026 Gebäude und Sehenswürdigkeiten weltweit und in ganz Österreich blau, um die „ME/CFS-Awareness“ zu unterstützen. Das Tiroler Volkskunstmuseum ist erstmals an dieser Aktion beteiligt. Warum? Krankheiten sind die bestimmenden Kräfte, die das Leben der Menschen historisch und auch gegenwärtig begleiten. Einige Museumsobjekte im Tiroler Volkskunstmuseum erzählen von der Angst vor Krankheiten und von der Hoffnung, gesund zu bleiben - nicht umsonst heißt ein Ausstellungsbereich sogar ,Das Prekäre Leben‘.

Der Fokus des Museums liegt aber nicht nur in der historischen Auseinandersetzung, sondern fokussiert auch auf den gegenwärtigen gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit Behinderung und Randgruppen. Gesellschaftspolitische Themen spielen damit im Tiroler Volkskunstmuseum unter der Leitung von Karl C. Berger eine zentrale Rolle.

Zu den teilnehmenden Standorten der „ME/CFS-Awareness“ gehören: Grazer Uhrturm, ARS Electronica Linz, Lentos Linz, Klangturm St. Pölten, Goldenes Dachl Innsbruck, Riesenrad Wien, Lichtdecke Wien Praterstern, Donaukanalbrücken Wien, Basilika Maria Taferl, Schloss Mirabell Salzburg, Lindwurm Klagenfurt, Schlossberg Bruck/Mur, Orpheum Graz, Volkstheater Wien, Burgruine Falkenstein, Varena Oberösterreich, Hochstrahlbrunnen Wien und Kongress Salzburg. Sie alle setzen ein Zeichen der Solidarität für ME/CFS in ganz Österreich.

Das Tiroler Volkskunstmuseum ist auch dabei.


Adresse

Museumstraße 15
Innsbruck
6020

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