Jüdisches Museum Hohenems

Jüdisches Museum Hohenems Das Jüdische Museum Hohenems präsentiert Spannungsfelder jüdischer Geschichte und stellt produktive Fragen an unsere Gegenwart.

Als einziges Jüdisches Museum im Bodenseeraum regional verwurzelt, kommunizieren wir mit einer internationalen Community. Das Jüdische Museum Hohenems präsentiert Spannungsfelder jüdischer Geschichte und Kultur - und stellt produktive Fragen an unsere Gegenwart. Als einziges Jüdisches Museum im Bodenseeraum regional verwurzelt, kommunizieren wir mit einer internationalen Community, die unser Inter

esse an einer selbstbewussten Diaspora teilt. Die 2007 neu eingerichtete Dauerausstellung, moderne Audioguides und Videostationen in deutscher, englischer und französischer Sprache stellen individuelle Erfahrungen in den Kontext einer europäischen Geschichte, erzählen dicht und konkret von Migration und kulturellen Wandlungen, grenzüberschreitenden Beziehungen und Netzwerken. Kinder und Jugendliche finden durch altersgemäße Zugänge Anregungen für einen anderen Blick auf ihre eigene Lebenswelt. Eine eigene Kinderausstellung begleitet den Rundgang.

„Ich muss es so schreiben, wie ich es tue“.Voll Trauer nehmen wir Abschied von Monika Helfer. Mit ihrem Tod verstummt ei...
03/08/2026

„Ich muss es so schreiben, wie ich es tue“.
Voll Trauer nehmen wir Abschied von Monika Helfer. Mit ihrem Tod verstummt eine der großen Stimmen der österreichischen Literatur.
Wie Verleger Jo Lendle sagt, „Monika Helfer hat mit ihrer geraden, klaren, wahrhaftigen
Literatur die Welt lebendiger gemacht“.
Das Jüdische Museum Hohenems ist Monika eng verbunden. Ihrer Stimme können Kinder und Junggebliebene durch unsere Kinderausstellung folgen, die llustrationen wie aus einem Schattentheater mit von Monika verfassten und vorgelesenen Geschichten verbindet.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt Michael Köhlmeier und Monikas Familie.

Das Team des Jüdischen Museums Hohenems

Zitate:
Monika Helfer im Interview mit Dagmar Kaindl (Buchkultur Oktober 2020)
Verleger Jo Lendle (Pressemitteilung Hanser Literaturverlag 02.08.26)
Foto: CC Minitta Kandlbauer

Kommt vorbei und lasst euch bei perfektem Sommerwetter Kaffee, Kuchen (oder auch einen Affogato☕️🍦) schmecken!
28/07/2026

Kommt vorbei und lasst euch bei perfektem Sommerwetter Kaffee, Kuchen (oder auch einen Affogato☕️🍦) schmecken!

Am Montag fand das schon traditionell zur Sommeruni gehörende Grillfest bei perfektem Wetter im Museumsgarten statt🌞. Ei...
14/07/2026

Am Montag fand das schon traditionell zur Sommeruni gehörende Grillfest bei perfektem Wetter im Museumsgarten statt🌞. Ein großes Dankeschön geht an unsere Grillmeister, das Caféteam und alle, die bei der Vorbereitung mitgeholfen haben🍽. Besonders versüßt hat uns dieses Jahr den Abend das Team von Twiga Sun Fruits , die uns mit Ananaseis und anderen Köstlichkeiten aus Ananas versorgt haben🍍. Doch selbst das am besten vorbereitete Fest wäre nichts ohne seine Gäste, deshalb vielen Dank an euch alle fürs Kommen und den wunderschönen Abend!

Die 16. Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien Hohenems wird vom 12. bis 17. Juli 2026 – in gewohnt breiter ...
09/07/2026

Die 16. Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien Hohenems wird vom 12. bis 17. Juli 2026 – in gewohnt breiter interdisziplinärer Perspektive – den sozialen und ökonomischen, religiösen, kulturellen und wissenschaftsgeschichtlichen Dimensionen des jüdischen «Unterwegsseins» nachgehen, von Handelswegen und Heiratsnetzwerken bis zu Entdeckungslust und nostalgischer Sehnsucht.
Die Teilnahme an den öffentlichen Vorträgen ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Weitere Infos auf unserer Homepage und Link in Bio

Am 5. Juli, 2. August und 6. September 2026 verwandeln sich Vorarlberg, Liechtenstein und die grenznahe Schweiz in ein l...
29/06/2026

Am 5. Juli, 2. August und 6. September 2026 verwandeln sich Vorarlberg, Liechtenstein und die grenznahe Schweiz in ein lebendiges Kulturziel: Die beliebte Veranstaltung „Reiseziel Museum“ lädt Familien zu einer spannenden Entdeckungsreise durch 57 Museen ein.
An diesen besonderen Sonntagen bieten die teilnehmenden Museen ein abwechslungsreiches Programm speziell für Kinder und deren Familien, das sowohl lehrreich als auch unterhaltsam ist.
Die Aktion ermöglicht es, bei einem Eintrittspreis von nur 1 Euro bzw. 1 CHF pro Person und Museum in zahlreiche Museen einzutauchen. Vorarlberger Familien nehmen dazu ihren Familienpass mit, in allen anderen Museen gilt die Teilnahme mit Kindern bis max. 18 Jahren. Als zusätzliches Highlight können Besucherinnen und Besucher aus dem entsprechenden Einzugsgebiet mit dem „Online-Gratis Ticket“ kostenfrei mit Bus und Bahn durch die gesamte Reiseziel-Region fahren und so bequem die teilnehmenden Museen besuchen.
Weitere Infos: www.reiseziel-museum.com, Link in Bio

Im Angesicht der 2770m hohen Madrisa, unserem Zauberberg, lotet das Publikum auf einem moderaten Rundkurs die historisch...
26/06/2026

Im Angesicht der 2770m hohen Madrisa, unserem Zauberberg, lotet das Publikum auf einem moderaten Rundkurs die historischen und kulturellen Verschränkungen von Maisäßlandschaft und Tourismus, Höhenluftkurort und Bergeinsamkeit, Zeitenwenden und Transformationsprozessen aus. Zu Besuch im Sanatorium und bei Thomas Mann, mit Ernst Krenek und seinem „Reisetagebuch aus den Alpen“ unterwegs, den Ausführungen lateinisch sprechender Gämsen, die wortreich und erschütternd ihr Los als gejagte Tiere beklagen, lauschend, nimmt teatro caprile sein Publikum mit auf eine Zeitreise, die präzise gefasst und gestaltet in spannenden shortcuts die Berge, ihren Zauber und ihre Geschichte erkundet.
Bitte beachten Sie, daß aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl Karten nur im Vorverkauf erhältlich sind.
Weitere Infos & Tickets: www.montafon.at (Link in Bio)
Fotos: Montafon Tourismus

Der Vortrag widmet sich der außergewöhnlichen globalen Karriere der Büste der Nofretete seit ihrer Entdeckung (1912) und...
16/06/2026

Der Vortrag widmet sich der außergewöhnlichen globalen Karriere der Büste der Nofretete seit ihrer Entdeckung (1912) und ersten Ausstellung (1924). Er zeigt, wie ein altägyptisches Kunstwerk zu einer weltweit bekannten Ikone wurde und welche historischen Umstände diesen Wandel ermöglichten. Im Mittelpunkt stehen die Wege, auf denen Nofretete durch Museen, Medien und politische Debatten zirkulierte, sowie die Auseinandersetzungen um Besitz, kulturelles Erbe und Rückgabe. Anhand dieses prominenten Objekts macht der Vortrag sichtbar, wie globale Verflechtungen, Machtverhältnisse und kulturelle Bedeutungszuschreibungen Geschichte prägen. Prof. Dr. Sebastian Conrad studierte Geschichte, Japanologie und Volkswirtschaftslehre in Bonn, Osaka und Berlin. Seit 2010 lehrt er als Universitätsprofessor für Neuere Geschichte mit den Schwerpunkten Global History, (Post-)colonial History und Intellectual History an der Freien Universität zu Berlin.
Weitere Infos & Anmeldung: Link in Bio und auf unserer Homepage

© Portrait: Martin Funck, www.martinfunck.com
Buchcover von „Die Königin. Nofretetes globale Karriere“ (Propyläen Verlag, Berlin 2024)

Seit der Gründung der ersten jüdischen Museen im späten 19. Jahrhundert müssen sich jüdische Museen mit der Darstellung ...
10/06/2026

Seit der Gründung der ersten jüdischen Museen im späten 19. Jahrhundert müssen sich jüdische Museen mit der Darstellung des Antisemitismus auseinandersetzen.
Der Aufstieg der europäischen Erinnerungskultur seit den 1980er Jahren hat diese Auseinandersetzung verstärkt.
Wie stellt man Hass dar? Was ist die gesellschaftliche Rolle jüdischer Museen bezüglich des Kampfes gegen Antisemitismus?

Dieser Vortrag beschreibt den aufsteigenden Antisemitismus in der Gegenwart und bietet einen geschichtlichen sowie zukunftsorientierenden Blick auf diese dringenden Fragen.

Datum: 22.06.26, 18 Uhr
Veranstaltungsort: Haus der Begegnung Innsbruck, Rennweg 12 6020 Innsbruck

Gewalt abbilden? Antisemitische Motive zitieren? Kunst kontextualisieren? Beim Panel "Erinnerungen verhandeln" wurden di...
03/06/2026

Gewalt abbilden? Antisemitische Motive zitieren? Kunst kontextualisieren? Beim Panel "Erinnerungen verhandeln" wurden diese Fragen am 19. Mai im Landesmuseum Zürich mit den drei Kurator*innen Jose Cáceres (Schweizerisches Nationalmuseum), Joachim Sieber (Kunstmuseum Zürich) und Barbara Thimm (Jüdisches Museum Hohenems, Projekt Schweizer Memorial) und Moderatorin Ellinor Landmann anhand konkreter Fallbeispiele erörtert.

.. of the table. Partizipative Installation & performative Zusammenkunft Initiiert von Hori Izhaki Eine lange Bahn aus w...
28/05/2026

.. of the table. Partizipative Installation & performative Zusammenkunft
Initiiert von Hori Izhaki
Eine lange Bahn aus weißem dünnem Papier war die Grundlage. In der öffentlichen Bücherei der Stadt Hohenems wurde letzte Woche gemeinsam gegessen, getrunken und über die komplexen Fragen von Jüdisch-Sein, jüdisch-arabischer Identität und den Zusammenhang von Land, Religion und Ethnizität im Kontext der Herstellung von Wesenheit nachgedacht. Dabei war das Essen Inspiration und Ausgangspunkt für das Gespräch. In einem kuratierten, mehrgängigen Menü erlangten die Fragen Gestalt und die Gedanken der Teilnehmenden Platz und Entsprechung. Jeder Gang wurde von einer Frage begleitet. Die ausgewählten Speisen waren Teil des Diskursraumes. So haben sich am Papier drei ‚Materien‘ getroffen: Texte, Essen und Gäste. Was als Spuren der aufgegessene Gerichte und geteilten Gedanken auf dem Papier sichtbar geblieben ist, wirkt in den Teilnehmenden noch lange nach. Das Essen war zu Ende, aber die Fragen noch lange nicht erschöpft. Am Ende blieb vom Gespräch vieles übrig. Das vom gemeinsamen Mahl gezeichnete Papier bleibt wie eine Landkarte bestehen und ist sowohl Erinnerung an Event und gemeinsame Aktion, wie derjenige Teil des Kunstwerks das Bestand haben wird. So war aus der an der Schnittstelle von Kunst, gemeinsamem Essen und Diskussion gelegten Spur mehr geworden. Wir danken Hori Izhaki für ihre Initiative und all die Diskussionen und Debatten die sie im Vorfeld, gemeinsam mit Andreas Oberprantacher und den Masterstudierenden Ekaterina Vodopianova, Alma Stastny, Christian Gessl und Antje-Anniek Hipkins an der Universität Innsbruck geführt haben, um diese Spur zu legen. Für den schönen Ort danken wir der Bücherei, insbesondere Tom Sojer.
-jüdisch


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