KZ-Gedenkverein Guntramsdorf / Wiener Neudorf

KZ-Gedenkverein Guntramsdorf / Wiener Neudorf Von 1943-45 gab es in Guntramsdorf und Wr. Neudorf ein Konzentrationslager. Der Gedenkverein erinnert an die Opfer und pflegt die Gedenkstätte vor Ort.

G e • D e n k • V e r e i n
A-2353 Guntramsdorf, Dr. Karl Renner Straße 19 (Postanschrift)

Ehem. KZ-Gelände / Gedenkstätte: Industriestraße 19, 2353 Neu-Guntramsdorf

Tel.: +43 / 2236 / 46 421, Mail: [email protected]
Spendenkonto: 82.552, BLZ: 32250

Das KZ-Außenlager Guntramsdorf / Wiener Neudorf

Von 1943 - 1945 bestand in Guntramsdorf und in Wr. Es war ein Außenlager des KZ Mauthausen un

d Teil der "Flugmotorenwerke Ostmark". Zum Höchststand im September 1944 waren hier 3.170 Gefangene inhaftiert.

Veranstaltungstipp in Guntramsdorf:Burgschauspieler MICHAEL MAERTENS & DANIEL KEBERLEDonnerstag, 7. Mai, 19:30 Uhr (Einl...
27/04/2026

Veranstaltungstipp in Guntramsdorf:

Burgschauspieler MICHAEL MAERTENS & DANIEL KEBERLE
Donnerstag, 7. Mai, 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr),
Musikheim, Am Tabor 3 (Guntramsdorf)

Dear Papi - My beloved Sargnagel: Briefe einer Freundschaft - „Bühnenabend über den pointierten Briefwechsel der beiden österreichisch-jüdischen Bestseller-Autoren Friedrich Torberg und Ephraim Kishon“

Ephraim Kishon und Friedrich Torberg - zwei österreichisch-jüdische Bestseller-Autoren, die als Überlebende des Nationalsozialismus ein ähnliches Schicksal teilten und gute zwei Jahrzehnte lang den vielleicht amüsantesten Briefwechsel der Literaturgeschichte führten. Denn Kishon verdankte den Übersetzungen Torbergs seinen überwältigenden Erfolg im deutschen Sprachraum und Torberg wiederum verdankte Kishon die Lösung seiner finanziellen Probleme.

Musikalisch untermalt mit den schwungvollen Klängen des Duos „Klezmer Reloaded“ schlüpfen Michael Maertens und Daniel Keberle in die Rollen von Friedrich Torberg und Ephraim Kishon.

Eintritt: € 35 - Schnell Wunschplatz sichern!
Für alle bis 18 Jahre gibt es € 10 Ermäßigung!
Karten sind im Bürgerservice (Rathaus Guntramsdorf) und über die Guntramsdorf APP erhältlich

GGemeinde Guntramsdorf

15/04/2026
23/01/2026

Rechtsextreme Tathandlungen nehmen seit 2022 kontinuierlich zu. Nach wie vor wird diese Ideologie, die völkisches und autoritäres Denken ebenso zum Kern hat wie Gewalt, als Bedrohung nicht ernst genug genommen.

Rechtsextreme Online-Plattformen verbreiten zutiefst menschenverachtende Ansichten, die immer weiter in die Gesellschaft einsickern. Das bedroht den Frieden und das Miteinander in unserem Land. Deswegen muss Rechtsextremismus in all seinen Facetten thematisiert und ernst genommen werden!

Die Forderung nach einem nationalen Aktionsplan gibt es seit 2013. Dass er im Regierungsprogramm steht, ist ein wichtiger Fortschritt. Wie der Bericht des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands einmal mehr zeigt, muss dieser Aktionsplan sofort in Ausarbeitung und Umsetzung gehen!

Danke, !
12/01/2026

Danke, !

Innenminister Gerhard Karner besuchte das ehemalige Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen Guntramsdorf, wo seit Oktober 2025 eine Gedenk-Stele die Verbrechen der Nationalsozialisten sichtbar macht.

12/01/2026

Jetzt schnell sein: Gratis Bildungsangebote sind wieder verfügbar 🚨
Gute Nachrichten für Lehrer:innen, Ausbildner:innen und Jugendarbeiter:innen:
Wir haben wieder ein begrenztes Kontingent an kostenlosen Angeboten für junge Menschen.

Ob Schulklasse, Lehrlinge oder Jugendgruppe – wir unterstützen Sie mit zeitgemäßer historischer Vermittlung und Präventionsarbeit.

Die kostenlosen Kontingente sind begrenzt und schnell vergeben.

➡️ Jetzt informieren & Plätze sichern: Angebote für Jugendliche auf mkoe.at

12/01/2026

Innenminister Karner besuchte heute die KZ-Gedenkstätte in Guntramsdorf und besichtigte, die im Oktober neu errichtete Mauthausen Außenlager-Stele

Eine Vergegenwärtigung der Verbrechen an der neu errichteten Gedenk-Stele mit Innenminister Gerhard Karner, der Leiterin des Mauthausen Memorial, Barbara Glück, und anderen Gästen fand am 12. Jänner 2026 statt.

Am 12. Jänner 2026 besuchte Innenminister Gerhard Karner das ehemalige Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen im Bereich Guntramsdorf/Wiener Neudorf, wo seit Oktober 2025 eine Gedenk-Stele die Verbrechen der Nationalsozialisten in Erinnerung ruft und sichtbar macht.

"Die Außenlager-Stelen sind ein wichtiger Beitrag für die Verankerung und Weiterentwicklung einer regionalen Gedenkkultur. Die schrecklichen Verbrechen geschahen nicht nur in Mauthausen, sondern auch in den rund vierzig Nebenlagern auf dem heutigen österreichischen Staatsgebiet. Die Gemeinde Guntramsdorf leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte", sagte Innenminister Gerhard Karner.

Innenminister Gerhard Karner wurde von Bürgermeister Robert Weber empfangen. Im Anschluss erfolgte eine Besichtigung der Stele, bei der Barbara Glück als Direktorin des Mauthausen Memorials die Geschichte des ehemaligen Außenlagers sowie die Bedeutung des Erinnerungsortes erläuterte. Danach fand ein stilles Gedenken mit der Niederlegung weißer Rosen bei der Stele statt.

An dem Termin nahmen auch Jürgen Gangoly, Vorsitzender des KZ-Gedenkvereins Guntramsdorf, sowie Helmut Miernicki, Vorsitzender von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, teil.

Über die Gedenk-Stele

Die im Oktober 2025 errichtete Gedenk-Stele ist vier Meter hoch und besteht aus 39 dreiseitigen Betonprismen, in die die Namen, Richtungen und Entfernungen sämtlicher Außenlager des KZ Mauthausen sowie des Stammlagers eingeprägt sind. Die dreieckige Grundform verweist auf die Häftlingsabzeichen der Konzentrationslager. Die Stele in Guntramsdorf ist die sechste ihrer Art; weitere Erinnerungszeichen sind in ganz Österreich geplant.

Die österreichweite Errichtung der künstlerisch gestalteten KZ-Außenlager-Stelen zur Sichtbarmachung der ehemaligen Mauthausen-Außenlager ist eine Initiative der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, in Guntramsdorf gemeinsam umgesetzt mit der Marktgemeinde Guntramsdorf, ecoplus und dem KZ-Gedenkverein.

Das KZ-Außenlager in Guntramsdorf

Das KZ-Außenlager Guntramsdorf war von August 1943 bis April 1945 ein Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen und lag auf dem Gebiet des heutigen Guntramsdorf bzw. Wiener Neudorf. Es wurde auf dem Gelände der "Flugmotorenwerke Ostmark" errichtet, einer Produktionsstätte für Flugzeugmotoren. Zur Herstellung von Motoren wurden tausende KZ-Häftlinge angefordert und zur Zwangsarbeit in das Außenlager verbracht. Im Lager waren über 4.000 Gefangene aus verschiedenen Ländern Europas interniert.

Heute erinnert in der Industriestraße in Guntramsdorf eine Gedenkstätte an dieses Außenlager. Initiativen wie der KZ-Gedenkverein Guntramsdorf/Wiener Neudorf und das Mauthausen Komitee Österreich engagieren sich seit Jahrzehnten für die Erinnerungs- und Bildungsarbeit, etwa durch Führungen, Gedenkveranstaltungen und den Aufbau einer Stele zur Sichtbarmachung der Orte nationalsozialistischen Terrors. Ziel dieser Arbeit ist es, die Geschichte des Lagers, das oft wenig bekannt war, in der Öffentlichkeit zu verankern und an die Schicksale der Opfer von Gewalt, Entrechtung und Zwangsarbeit zu erinnern.

Gemeinsames Gedenken am ehemaligen KZ-Außenlager Guntramsdorf/Wiener NeudorfEine Vergegenwärtigung der Verbrechen an der...
12/01/2026

Gemeinsames Gedenken am ehemaligen KZ-Außenlager Guntramsdorf/Wiener Neudorf

Eine Vergegenwärtigung der Verbrechen an der neu errichteten Gedenk-Stele mit Innenminister Gerhard Karner, der Leiterin des Mauthausen Memorial, Barbara Glück, und anderen Gästen fand am 12. Jänner 2026 statt.

Am 12. Jänner 2026 besuchte Innenminister Gerhard Karner das ehemalige Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen im Bereich Guntramsdorf/Wiener Neudorf, wo seit Oktober 2025 eine Gedenk-Stele die Verbrechen der Nationalsozialisten in Erinnerung ruft und sichtbar macht.

"Die Außenlager-Stelen sind ein wichtiger Beitrag für die Verankerung und Weiterentwicklung einer regionalen Gedenkkultur. Die schrecklichen Verbrechen geschahen nicht nur in Mauthausen, sondern auch in den rund vierzig Nebenlagern auf dem heutigen österreichischen Staatsgebiet. Die Gemeinde Guntramsdorf leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte", sagte Innenminister Gerhard Karner.

Innenminister Gerhard Karner wurde von Bürgermeister Robert Weber empfangen. Im Anschluss erfolgte eine Besichtigung der Stele, bei der Barbara Glück als Direktorin des Mauthausen Memorials die Geschichte des ehemaligen Außenlagers sowie die Bedeutung des Erinnerungsortes erläuterte. Danach fand ein stilles Gedenken mit der Niederlegung weißer Rosen bei der Stele statt.

An dem Termin nahmen auch Jürgen Gangoly, Vorsitzender des KZ-Gedenkvereins Guntramsdorf, sowie Helmut Miernicki, Vorsitzender von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, teil.

Über die Gedenk-Stele

Die im Oktober 2025 errichtete Gedenk-Stele ist vier Meter hoch und besteht aus 39 dreiseitigen Betonprismen, in die die Namen, Richtungen und Entfernungen sämtlicher Außenlager des KZ Mauthausen sowie des Stammlagers eingeprägt sind. Die dreieckige Grundform verweist auf die Häftlingsabzeichen der Konzentrationslager. Die Stele in Guntramsdorf ist die sechste ihrer Art; weitere Erinnerungszeichen sind in ganz Österreich geplant.

Die österreichweite Errichtung der künstlerisch gestalteten KZ-Außenlager-Stelen zur Sichtbarmachung der ehemaligen Mauthausen-Außenlager ist eine Initiative der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, in Guntramsdorf gemeinsam umgesetzt mit der Marktgemeinde Guntramsdorf, ecoplus und dem KZ-Gedenkverein.

Das KZ-Außenlager in Guntramsdorf

Das KZ-Außenlager Guntramsdorf war von August 1943 bis April 1945 ein Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen und lag auf dem Gebiet des heutigen Guntramsdorf bzw. Wiener Neudorf. Es wurde auf dem Gelände der "Flugmotorenwerke Ostmark" errichtet, einer Produktionsstätte für Flugzeugmotoren. Zur Herstellung von Motoren wurden tausende KZ-Häftlinge angefordert und zur Zwangsarbeit in das Außenlager verbracht. Im Lager waren über 4.000 Gefangene aus verschiedenen Ländern Europas interniert.

Heute erinnert in der Industriestraße in Guntramsdorf eine Gedenkstätte an dieses Außenlager. Initiativen wie der KZ-Gedenkverein Guntramsdorf/Wiener Neudorf und das Mauthausen Komitee Österreich engagieren sich seit Jahrzehnten für die Erinnerungs- und Bildungsarbeit, etwa durch Führungen, Gedenkveranstaltungen und den Aufbau einer Stele zur Sichtbarmachung der Orte nationalsozialistischen Terrors. Ziel dieser Arbeit ist es, die Geschichte des Lagers, das oft wenig bekannt war, in der Öffentlichkeit zu verankern und an die Schicksale der Opfer von Gewalt, Entrechtung und Zwangsarbeit zu erinnern.

Eine Delegation des KZ-Gedenkverein Guntramsdorf / Wiener Neudorf und des Mauthausen Komitee Österreich hat auch heuer w...
09/11/2025

Eine Delegation des KZ-Gedenkverein Guntramsdorf / Wiener Neudorf und des Mauthausen Komitee Österreich hat auch heuer wieder an der berührenden Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht von 9. auf 10. Nov. 1938, in der auch die Mödlinger Synagoge (Enzersdorferstraße) gestürmt und niedergebrannt wurde, teilgenommen.

Wie der Zeitzeuge Alt-Bgm. Werner Burg berichtete, haben damals große Menschenmassen aus der Mödlinger Bevölkerung das Niederbrennen der Synagoge und das "judenfreie Mödling" bejubelt, Polizei und Feuerwehr sind damals nicht eingeschritten.

(Leider war auch bei der heurigen Gedenkfeier keine Polizei vor Ort, die einschreiten hätte können, als diese durch das lautstarke Abspielen einer Hitler-Rede (!) aus dem Fenster eines Nachbarhauses gestört wurde.)

wurde dadurch belegt.

Mauthausen Komitee Österreich

Auch in den Kurier haben wir es mit einem großen Artikel gebracht! Thx!Mauthausen Memorial / KZ-GedenkstätteGemeinde Gun...
08/11/2025

Auch in den Kurier haben wir es mit einem großen Artikel gebracht! Thx!

Mauthausen Memorial / KZ-Gedenkstätte
Gemeinde Guntramsdorf

Mauthausen Komitee Österreich

In Guntramsdorf wurde eine Gedenkstele für ein Außenlager des KZ Mauthausen enthüllt.

Adresse

Industriestraße 21
Guntramsdorf
2353

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