Museum für Geschichte

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Museum für Geschichte The Cultural-Historical Collection and the Multimedia-Collection of the Universalmuseum Joanneum

Wer sorgt für uns? Pflege, Mobilität und ZusammenhaltDialogreihe AUFBRUCH!28.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, ...
21/10/2026

Wer sorgt für uns? Pflege, Mobilität und Zusammenhalt
Dialogreihe AUFBRUCH!

28.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, Prunkraum
Teilnahme kostenlos

Im Rahmen der Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten“ lädt die Dialogreihe zu fünf moderierten Gesprächsabenden an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis ein.
Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Verbindungen zwischen Steiermark und Kärnten – als gemeinsamer Kultur- und Lebensraum, als Grenzregion im Wandel und als Zukunftsraum. Die Reihe bringt Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und regionaler Praxis miteinander ins Gespräch und versteht Kultur als Ort des Austauschs über die Herausforderungen und Potenziale einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Konzept und Moderation: Wolfgang Schlag

Kooperation mit
Markt der Zukunft 2026

Pflege ist eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft. Die Kärntner Initiative „Miteinander Achtsam Pflegen“ setzt dabei auf persönliche Begleitung, Verlässlichkeit und Transparenz: Menschen werden achtsam, warmherzig und professionell durch geprüfte, selbstständige Pflege- und Betreuungskräfte unterstützt – mit klarer Qualitätssicherung und nachvollziehbarer Abwicklung.
Das Vermittlungsprojekt „Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen“, initiiert vom Freien Radio Helsinki, schafft Räume für Austausch und Diskussion. In Radiosendungen, Podiumsgesprächen, Pflegestammtischen und Filmabenden werden jene Themen aufgegriffen, die die aktuelle Pflegedebatte prägen – von Arbeitsbedingungen über gesellschaftliche Verantwortung bis zur Frage, wie wir in Zukunft füreinander sorgen wollen.
Zeitpolster unterstützt Menschen im Alltag – etwa beim Einkaufen, bei Arztbesuchen, Spaziergängen, im Haus und Garten oder bei der Kinderbetreuung. Helfer*innen bestimmen selbst, welche Unterstützung sie anbieten, und sammeln dafür Zeitgutschriften für den eigenen späteren Bedarf.

Gesprächspartner
Victoria Merhaut, Vorstandsmitglied, MAP – Miteinander Achtsam Pflegen
Karin Schuster, Initiatorin Projekt Pflegestützpunkt, durchgeführt bei Radio Helsinki
Michael Wrentschur InterACT, Uni Graz & Künstlerischer Leiter, „Geteiltes Leben“
Birgit Wurzwallner, Regionalkoordinatorin, Zeitpolster Steiermark

Foto: Mit dem VW-Käfer nach Kärnten, o.D., Sammlung Gorkiewicz, MMS/UMJ

"Pakete voller Hoffnung". Wie wurde der Alltag nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt? 📦Das Nachkriegs-Erzählcafé i...
19/10/2026

"Pakete voller Hoffnung". Wie wurde der Alltag nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt? 📦
Das Nachkriegs-Erzählcafé im Zuge der Demokratiewoche 2026☕

📅22.10.2026, 15:30 Uhr - 17:30 Uhr
💰Kosten: € 4 pro Person
📍Foyer, Sackstraße 16
Um Anmeldung wird gebeten!

Erinnern Sie sich noch an die Zeit nach 1945 und die spürbare Erleichterung durch Hilfsprogramme? Ob die Verteilung von Lebensmitteln, warmer Kleidung oder den lebensnotwendigen Gütern des täglichen Bedarfs – verschiedene Hilfsorganisationen brachten damals für viele Menschen in der Steiermark einen Funken Hoffnung.
Im Rahmen unseres Erzählcafés laden wir Zeitzeug*innen, Familienangehörige sowie alle Interessierten ein, ihre persönlichen Geschichten, Erinnerungen und Erfahrungen aus der Nachkriegszeit zu teilen.

Gerne können auch Erinnerungsstücke, Fotografien oder andere Objekte mitgebracht werden, die mit diesen Erfahrungen verbunden sind. Gemeinsam möchten wir über die Geschichten hinter den Dingen ins Gespräch kommen und Erinnerungen lebendig werden lassen.

ℹ️ https://www.museum-joanneum.at/museum-fuer-geschichte/unser-programm/kalender/event/pakete-voller-hoffnung-wie-wurde-der-alltag-nach-dem-ende-des-zweiten-weltkriegs-erlebt

📷 Riess-Emailtopf und Ledertasche, nach 1945 ©️V. Krenn/UMJ

Kuratorenführung mit Heribert Macher-Kroisenbrunner23.10.2026, 16:00, Museum für GeschichteFührung kostenlos (exkl. Eint...
16/10/2026

Kuratorenführung
mit Heribert Macher-Kroisenbrunner

23.10.2026, 16:00, Museum für Geschichte
Führung kostenlos (exkl. Eintritt)

Die Ausstellung „Nach dem Krieg“ widmet sich einem Kapitel österreichisch-steirischer Zeitgeschichte, das angesichts aktueller gewaltsamer Konflikte und Probleme in der Welt von großer Aktualität ist.
Die Ausstellung stellt Eigeninitiativen wie das „Hamstern“, den „Tausch-“ und „Schleichhandel“ als Überlebensstrategien vor. Sie macht aber auch anschaulich, wie zentral internationale Hilfsprogramme in der kritischen Zeit vom Winter 1945/46 bis Anfang 1948 waren, um das Überleben zehntausender Menschen hierzulande zu sichern.

Foto: Brennholzsuche in den Trümmern von Graz, 1946, Fotograf/in unbekannt, Multimediale Sammlungen, UMJ

Was uns ernährt – Landwirtschaft, Kultur und regionale ZukunftDialogreihe AUFBRUCH!21.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Ges...
14/10/2026

Was uns ernährt – Landwirtschaft, Kultur und regionale Zukunft
Dialogreihe AUFBRUCH!

21.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, Prunkraum, Sackstraße 16, 8010 Graz
Teilnahme kostenlos!

1986 gründete Carlo Petrini im italienischen Piemont die Bewegung „Slow Food“. Aus einer Initiative für bewussten Genuss und regionale Esskultur ist mittlerweile ein weltweites Netzwerk geworden, das sich für nachhaltige Landwirtschaft, biologische Vielfalt und den Erhalt traditioneller Lebensmittelproduktion einsetzt.

Die Familie Bachler aus Althofen in Kärnten steht seit 40 Jahren für die Ideale von Slow Food in Österreich. Anthony und Christina Saxton aus Ligist in der Weststeiermark zählen mit ihrer Initiative „Vorsicht Gemüse!“ zu den herausragenden Produzent*innen seltener Obst- und Gemüsesorten und wurden dafür im Juli 2026 mit dem KALK&KEGEL Innovations Award ausgezeichnet.

Jasmin Kiefer aus Eibiswald verbindet als Obstsaftproduzentin, Landwirtin, Sängerin, Podcasterin und Bestattungsmitarbeiterin ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Leben am Land. Mit viel Humor und einem scharfen Blick beobachtet sie ihre Heimat Weststeiermark – zwischen Tradition, Wandel und den Geschichten des Alltags.

Gesprächspartner*innen:
Ingrid & Gottfried Bachler, Mit-Initiator*innen, Slow Food Kärnten
Christina & Anthony Saxton, Initiator*innen, Vorsicht, Gemüse!
Jasmin Kiefer, Mit-Initiator*in, Wein- und Obstbau Kiefer, Eibiswald

Im Rahmen der Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten“ lädt die Dialogreihe zu fünf moderierten Gesprächsabenden an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis ein.

Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Verbindungen zwischen Steiermark und Kärnten – als gemeinsamer Kultur- und Lebensraum, als Grenzregion im Wandel und als Zukunftsraum. Die Reihe bringt Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und regionaler Praxis miteinander ins Gespräch und versteht Kultur als Ort des Austauschs über die Herausforderungen und Potenziale einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Konzept und Moderation: Wolfgang Schlag
Kooperation mit
Markt der Zukunft 2026

Foto: Viehkauf per Handschlag, Klaramarkt auf der Stubalpe, 1963/08/12
Fotograf/in unbekannt, Multimediale Sammlungen/UMJ

Klagenfurter Fleischhauersohn lässt seine Buben über Graz schwebenDer Artist und Varietékünstler Franz Renner lässt sich...
11/10/2026

Klagenfurter Fleischhauersohn lässt seine Buben über Graz schweben

Der Artist und Varietékünstler Franz Renner lässt sich nach Jahren auf Weltreise 1908 mit seiner Familie in Windorf bei Graz nieder. Da er bei der Grazer Herbstmesse 1909 kein herkömmliches Programm zeigen möchte, präsentiert er gemeinsam mit seinen Söhnen Anatol und Alexander nach intensivem Experimentieren den Flug eines Luftschiffs mit einem Motor der Firma Puch. Die „Estaric I“ hebt somit als erstes lenkbares Luftschiff in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ab. Kärnten hat sie nie erreicht.

Luftschiff „Estaric I“ der Familie Renner über dem Grazer Trabrennplatz, 1909, Fotograf/in unbekannt, MMS/UMJ

Wie der Grazer Maler Walter Langhammer die indische Avantgarde in Bombay beeinflussteVortrag von Margit Franz (Historike...
09/10/2026

Wie der Grazer Maler Walter Langhammer die indische Avantgarde in Bombay beeinflusste

Vortrag von Margit Franz (Historikerin)
15.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, Prunkraum, Sackstraße 16, 8010 Graz
Teilnahme kostenlos!
Wir bitten um Anmeldung unter 0316/8017-9810 [email protected].

Walter Langhammer wurde am 19. April 1905 in Graz geboren. Nach der Schulzeit übersiedelte er 1923 zum Studium an die Akademie der bildenden Künste nach Wien. Dort etablierte er sich im Roten Wien als Grafiker, insbesondere nach der Heirat mit der Tochter des sozialdemokratischen und jüdischen Bezirksvorstehers des ersten Wiener Gemeindebezirkes Otto Urbach. Daneben verfolgte er die Malerei und seine „kleine Leidenschaft“, die Karikatur. Ab 1927 im Brotberuf als Gymnasiallehrer tätig, betrieb nach der Ausschaltung der Demokratie 1933/34 mit seiner Frau Käthe und seinem Schwiegervater illegale Zirkel zu Kunst und Sozialismus. 1938 gelang ihm zusammen mit seiner jüdischen Frau die Flucht nach Bombay, damals Britisch-Indien, wo er später „Art Director“ der Times of India, der größten englischsprachigen Zeitung des Subkontinents, wurde. In dieser privilegierten Position versuchte er junge, indische, avantgardistische Künstler, die sich teilweise als Plakatmaler oder Autowäscher verdingten, durch seine Netzwerke zu fördern und ihnen Räume zur Reflexion und Präsentation zu schaffen. Er selbst wurde mit Porträts der High Society Bombays berühmt, mit post-impressionistischen Landschafts- und Kulturstudien wegweisend für viele junge KünstlerInnen. Der indische Kunsthistoriker Ratan Parimoo bezeichnete ihn als „the man who brought Kokoschka to India“.

Eine Veranstaltung von CLIO und dem Museum für Geschichte

Cover Margit Franz: Walter Langhammer: Graz – Indien, CLIO: Graz 2026

Kuratorenführung durch die Ausstellung "Aufbruch!"mit Walter Feldbacher und Thomas Felfer15.10.2026, 16:00 Uhr, Museum f...
08/10/2026

Kuratorenführung durch die Ausstellung "Aufbruch!"
mit Walter Feldbacher und Thomas Felfer

15.10.2026, 16:00 Uhr, Museum für Geschichte, Sackstraße 16, 8010 Graz
Teilnahme kostenlos, keine Anmeldung erforderlich!

Das Museum für Geschichte und das kärnten.museum nahmen die Eröffnung der Koralmbahn im Dezember 2025 zum Anlass für diese länderübergreifende Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen dabei die seit jeher engen Verbindungen der beiden Nachbarländer im Südostalpenraum.
Ausgangspunkt der Schau ist die Frage, warum sich Menschen im Raum Kärnten–Steiermark in den letzten 1.000 Jahren auf den Weg gemacht haben. Bereits früh ging es darum, Herrschaftsgebiete zu sichern oder zu verwalten, Handel zu treiben und Arbeit zu finden. Immer schon waren Glaube und Bildung, Gesundheitsversorgung, Erholung und persönliche Beziehungen wichtige Beweggründe.

Foto: Ausstellungsansicht, UMJ

Der leuchtende Berg – Energie, Ressourcen, KonflikteDialogreihe AUFBRUCH!14.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, P...
06/10/2026

Der leuchtende Berg – Energie, Ressourcen, Konflikte
Dialogreihe AUFBRUCH!
14.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, Prunkraum, Sackstraße 16, 8010 Graz
Teilnahme kostenlos!

Seit Jahrzehnten setzt sich die Initiative „Arbeitskreis zum Schutz der Koralpe und des Weststeirischen Hügellandes“ aus Bad Schwanberg gegen die Verbauung und Privatisierung der Schwarzen und Weißen Sulm ein – eines naturgeschützten Flussjuwels im Quellgebiet der Koralpe. Im Juli 2026 wurde bekannt, dass das auf Kärntner Seite geplante Lithium-Abbauprojekt gestoppt wurde. Damit rückt die Frage nach der Zukunft dieses einzigartigen Natur- und Wirtschaftsraums umso stärker in den Fokus.
Die Koralpe ist längst mehr als ein beeindruckendes Bergmassiv an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark: Sie ist Projektionsfläche für Visionen und Konflikte rund um Energie, Rohstoffe und Klimawandel – von Wasser-, Wind- und Solarenergie bis zur Nutzung seltener Erden.

Darüber diskutiert Thomas Kienberger, seit 2014 Studiengangsvorsitzender für Energietechnik an der Montanuniversität Leoben, mit Vertreter*innen der Umweltinitiative zum Schutz der Koralpe und der Gemeinden. Im Zentrum stehen die energiepolitischen Potenziale ebenso wie die ökologischen Grenzen des „leuchtenden Berges“ Koralpe.

Gesprächspartner*innen
Thomas Kienberger, Leiter, Lehrstuhl für Energietechnik, Montanuniversität Leoben
Günter Knaß, Vereinsobmann, Arbeitskreis zum Schutz der Koralpe und des weststeirischen Hügellandes
Walter Postl, Mit-Initiator, Geopark Glashütten
Vertreter*innen der Gemeinden Deutschlandsberg und Frantschach–St. Gertraud

Im Rahmen der Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten“ lädt die Dialogreihe zu fünf moderierten Gesprächsabenden an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis ein.
Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Verbindungen zwischen Steiermark und Kärnten – als gemeinsamer Kultur- und Lebensraum, als Grenzregion im Wandel und als Zukunftsraum. Die Reihe bringt Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und regionaler Praxis miteinander ins Gespräch und versteht Kultur als Ort des Austauschs über die Herausforderungen und Potenziale einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Konzept und Moderation: Wolfgang Schlag
Kooperation mit
Markt der Zukunft 2026

Foto: Windrad, 2022 Modell: Katharina Wassler, Welche Rohstoffe bzw. seltene Erden braucht es für die grüne Transformation? Forschungsprojekt: Hanno Bertignoll, Montanuniversität Leoben

"Kunst trifft auf Widerstand"🔥Kombinierter Museums- und Stadtrundgang mit KIÖR - Kunst im öffentlichen Raum SteiermarkAu...
05/10/2026

"Kunst trifft auf Widerstand"🔥
Kombinierter Museums- und Stadtrundgang mit KIÖR - Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

Ausgangspunkt des Rundgangs ist die Ausstellung "Warum? Nationalsozialismus in der Steiermark", die historische Hintergründe zum Widerstand im NS-Regime in den Fokus rückt. Anschließend wird in der Griesgasse die Bronzeskulptur des kroatischen Künstlers Marijan Matijević vorgestellt und im Kontext von Erinnerung, Geschichte und Gegenwart über den Partisanenwiderstand diskutiert.

📅08.10.2026, 16:00-18:00 Uhr
📍Treffpunkt: Foyer, Sackstraße 16

💻 Weitere Informationen unter: https://www.museum-joanneum.at/museum-fuer-geschichte/unser-programm/kalender/event/08.10.2026_75238/kunst-trifft-auf-widerstand

📷Ausstellungsansicht "Widerstand aufstellen? / Ustanovitev odpora?" ©️ Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Sprache. Kultur. Widerstand. Brücken in GrenzräumenDialogreihe AUFBRUCH!07.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, Pr...
30/09/2026

Sprache. Kultur. Widerstand. Brücken in Grenzräumen
Dialogreihe AUFBRUCH!

07.10.2026, 18:00 Uhr, Museum für Geschichte, Prunkraum, Sackstraße 16, 8010 Graz
Teilnahme kostenlos!

Zu Gast sind Gestalter*innen und Akteur*innen zweier herausragender Orte der Erinnerungs- und Zukunftsarbeit. Der Peršmanhof, Schauplatz eines nationalsozialistischen Kriegsverbrechens in den letzten Kriegstagen, ist heute einer der bedeutendsten Erinnerungs- und Gedenkorte der Kärntner Slowen*innen und zugleich ein international anerkannter musealer Lernort.
Das Pavelhaus in Bad Radkersburg versteht sich als kulturelle Brücke im Grenzraum: Mit zeitgenössischen Ausstellungen und Slowenischkursen für alle Altersgruppen schafft es Räume für Begegnung, Austausch und Verständigung. Aktuell zeigt das Pavelhaus die Ausstellung Der Tunnelblick, in der Kunstschaffende aus der Steiermark, Kärnten und Slowenien die neue Verbindung durch den Koralmtunnel zwischen den beiden Bundesländern zum Ausgangspunkt eines künstlerischen Dialogs über Grenzen, Verbindungen und gemeinsame Zukunftsperspektiven machen.

Gesprächspartner*innen
Markus Gönitzer und Helena Verdel, Vorstandsmitglieder, Verein Peršmanhof
Susanne Weitlaner, Vereinsobfrau, Pavelhaus - Pavlova hiša

Im Rahmen der Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten“ lädt die Dialogreihe zu fünf moderierten Gesprächsabenden an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis ein.

Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Verbindungen zwischen Steiermark und Kärnten – als gemeinsamer Kultur- und Lebensraum, als Grenzregion im Wandel und als Zukunftsraum. Die Reihe bringt Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und regionaler Praxis miteinander ins Gespräch und versteht Kultur als Ort des Austauschs über die Herausforderungen und Potenziale einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Konzept und Moderation: Wolfgang Schlag

Kooperation mit
Markt der Zukunft 2026

Foto: Mit dem VW-Käfer nach Kärnten, o.D., Sammlung Gorkiewicz, MMS/UMJ

Adresse

Sackstraße 16
Graz
8010

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4331680179810

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