Landeszeughaus

Landeszeughaus The worlds largest historical armoury with 32,000 objects situated in the center of Graz. Im 17. Bereits Mitte des 18. b. Harnische, Panzerhemden, Helme, div.

Das international berühmte Grazer Landeszeughaus wurde zwischen 1642 und 1644 von den steirischen Landständen erbaut und war einst das wichtigste Rüsthaus im Südosten des Habsburger-Reiches. Jahrhundert wurden zum Schutz des Landes in erster Linie Rüststücke für einfache Fuß- und Reitsoldaten eingelagert. Jahrhunderts ist das Landeszeughaus militärisch bedeutungslos geworden. Noch heute fasziniert

die größte historische Waffenkammer der Welt mit seiner einzigartigen Atmosphäre. Die dicht gedrängte Aufstellung der rund 32.000 Kriegsgeräte (z. Waffen) in vier Stockwerken folgt im Wesentlichen dem ursprünglichen Erscheinungsbild. The internationally renowned Styrian Armoury in Graz was built by the Styrian Provincial Diet between 1642 and 1644, and was once the most important arsenal in the South East of the Habsburg Empire. In the 17th century primarily arms for simple foot soldiers and cavalry were stored for the protection of the state. Already in the mid-18th century the Styrian Armoury has become meaningless in military terms. Today what fascinates is the largest historical armoury in the world with its unique atmosphere. The densely crowded arrangement of around 32,000 items of war material (e.g. suits of armour, coats of mail, helmets, various weapons) over four floors basically follows the original layout of the armoury.

Fan-Post aus SpanienNach einem Grazbesuch einer spanischen Familie im August 2025 stellte ein 9-jähriger Schüler aus Val...
25/05/2026

Fan-Post aus Spanien

Nach einem Grazbesuch einer spanischen Familie im August 2025 stellte ein 9-jähriger Schüler aus Valencia heuer im Schulunterricht sein Lieblingsmuseum vor: Seine Wahl fiel dabei auf das Landeszeughaus! Seine Mutter ließ uns sein mit Begeisterung gestaltetes Plakat zukommen. Das Team des Landeszeughauses freut sich sehr darüber!

Eine wehrgeschichtliche Reise durch die Steiermark mit dem Museum Pfeilburg
23/05/2026

Eine wehrgeschichtliche Reise durch die Steiermark mit dem Museum Pfeilburg

🏰 Festungsweg-Samstag 🏰

Wo heute Ruhe herrscht, wurde Fürstenfeld einst verteidigt ⚔️👀

👉 Hinter den Mauern der Mühlbastei suchten Menschen Schutz, hielten Wache und blickten hinaus auf eine Zeit voller Unsicherheit.

Die Bastei war Teil der Stadtbefestigung Fürstenfelds. Doch ihre Geschichte endete nicht mit dem Mittelalter:
Auch im 2. Weltkrieg diente die Mühlbastei noch einmal dem Schutz der Bevölkerung – als Bunker für die Stadtverwaltung.

👉 Heute könnt ihr diesen besonderen Ort entlang unseres Festungswegs selbst entdecken.

🚶‍♀️ Seit auch heute wieder dabei!

🕰️ 14.00 Uhr
📍 Treffpunkt: Museum Pfeilburg

Wir freuen uns auf euch 🙌

Unabhängig von Importen - Pulver made in Styria Kaiser Ferdinand II. befahl 1621 die Errichtung von eigenständigen steir...
22/05/2026

Unabhängig von Importen - Pulver made in Styria

Kaiser Ferdinand II. befahl 1621 die Errichtung von eigenständigen steirisch-landschaftlichen Salpeterplantagen (Salittereien). Bedingt durch die kriegerischen Auseinandersetzungen, in welche das Habsburgerreich damals verwickelt war, wie der Dreißigjährige Krieg (1618 – 1648) und die Kampfhandlungen gegen das expandierende osmanische Reich, benötigten die Heere Massen an Pulver, welches bis dahin ausschließlich von den kaiserlichen Salpetersiedereien in Wien und Mikulov/Nikolsburg in Südmähren (heute Tschechien) bezogen wurden. Da aber deren Produktionsvolumen nun nicht mehr ausreichte, verzichtete Ferdinand II. auf das landesfürstliche Privileg der Salpetergewinnung. Grundherrschaftliche Salpeterwerke entstanden in der Steiermark etwa in: Aflenz, Bruck an der Mur, Eisenerz, Fürstenfeld, Graz, Hartberg, Irdning, Judenburg, Mitterdorf-Veitsch, Oberwölz, Peggau, Preding, Radkersburg, Schleinitz/Slivnica, Stadl an der Mur, Studenzen, Teufenbach, Voitsberg, Weiz, St. Georgen an der Stiefing, St. Johann im Saggautal, St. Martin im Sulmtal, St. Peter am Kammersberg und St. Veit am Vogau.
Mit der Errichtung heimischer Salittereien wollte man sich auch in den Erblanden aus der Abhängigkeit von Venedig, das den Handel mit teurem Salpeter aus Chile und Indien kontrollierte, lösen. Zudem waren von Natur aus nur geringe Salpetermengen in Europa vorhanden, weshalb hierzulande begonnen wurde, die Salpeterbildung „künstlich“, wenn auch auf Basis organischer Materialen (Tierkadaver, Jauche, Fäkalien), nachzuahmen.

Foto: Pulverhörner an der Holztramdecke im 1. Stock des Landeszeughauses, 17. Jahrhundert.

Internationaler Museumstag am 17.05.2026Freier Eintritt ins Landeszeughaus Von der Rüstkammer zum MuseumDie heutige Aufs...
15/05/2026

Internationaler Museumstag am 17.05.2026
Freier Eintritt ins Landeszeughaus

Von der Rüstkammer zum Museum

Die heutige Aufstellung des Landeszeughauses geht weitestgehend auf das 19. Jahrhundert zurück. Als das Zeughaus 1749 stillgelegt wurde, begann man mit einer Neuordnung der Bestände, die im völligen Gegensatz zur bisherigen funktionalen Anordnung stand und Ausdruck des spätbarocken Stilempfindens des 18. Jahrhunderts war. So wurden beispielsweise Blankwaffen, Gewehre und Patronentaschen zu Pyramiden aufgestapelt. Erst im Jahr 1873, als Dr. Fritz Pichler – Vorstand des Münz- und Antikenkabinetts am Joanneum – mit der Neuordnung der Waffenbestände und dem Anlegen eines Inventars beauftragt und im Jahr 1880/81 Franz Graf von Meran mit der ehrenamtlichen Leitung betraut wurden, hielt eine historisch-kritische, und wissenschaftliche Betrachtungsweise Einzug. Im Zuge der Restaurierungen und Neuaufstellung veröffentlichten die beiden 1880 ein zweibändiges Werk, das als Standardwerk zur Beschäftigung mit der Sammlung gilt. Zwei Jahre später wurde das Haus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1892 wurde das bisher vom Landebauamt verwaltete Haus in das nunmehrige Universalmuseum Joanneum eingegliedert.

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 17. Mai ist der Eintritt für alle Besucher*innen des Landeszeughauses frei

Foto: UMJ

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Feuerwaffen aus dem thüringischen Suhl – einst Europas  „Waffenschmiede“Die Herstellung von Feuerwaffen, insbesondere Mu...
12/05/2026

Feuerwaffen aus dem thüringischen Suhl – einst Europas „Waffenschmiede“

Die Herstellung von Feuerwaffen, insbesondere Musketen, trug maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufschwung Suhls in der Frühen Neuzeit bei. Die Stadt im Tal von Lauter und Hasel wurde ein wichtiger Waffenlieferant für Armeen im In- und Ausland, so auch für die habsburgischen kaiserlichen Truppen und auch für das steirische landständische Aufgebot.
Schriftliche Quellen zur Zunft der Rohr- und Büchsenschmiede stammen bereits aus 1555. Anno 1631 wurde Suhl als „Rüstkammer Europas“ bezeichnet und zählte damals etwa 7000 Einwohner.

Musketen aus Suhl, Anfang 17. Jahrhundert, Landeszeughaus Graz

Eine wehrgeschichtliche Reise durch die Steiermark mit dem Museum Pfeilburg
09/05/2026

Eine wehrgeschichtliche Reise durch die Steiermark mit dem Museum Pfeilburg

🚶🏽‍♀️🏰 Festungsweg - Samstag 🏰

Früher schützten die Basteien die Stadt vor Angreifern - heute übersieht man sie oft einfach beim Vorbeigehen 👀

👉 Doch Hand aufs Herz: Wisst ihr noch, wie viele Basteien hatte … und wie sie hießen? 😏

👉 Erkennen ist das eine - nennen das andere 😉

💬 Wer traut sich und nennt uns eine in den Kommentaren?

🚶🏽‍♀️ Kommt heute mit auf unsere Führung entlang des Festungsweges!

👉️Fixe Führung entlang des Festungsweges

📍 Samstag, 9. Mai 2026

📍 14.00 Uhr

📍 Treffpunkt Museum Pfeilburg

📍 Dauer: 2 Stunden

Wir freuen uns auf euch 🙌

Lehrtafel aus Harnisch und Helm - Landeszeughaus Graz (1987)
03/05/2026

Lehrtafel aus Harnisch und Helm - Landeszeughaus Graz (1987)

Funktionale Massenware des 16. JahrhundertsUm 1530 entstand im deutschsprachigen Raum der Achselkragen – ein Bestandteil...
11/09/2025

Funktionale Massenware des 16. Jahrhunderts

Um 1530 entstand im deutschsprachigen Raum der Achselkragen – ein Bestandteil der Landsknechtsharnische für Pikeniere sowie der Trabharnische für die leichte Reiterei. Er bestand aus mehreren beweglichen Stahlplatten, sogenannten Folgen, die teils bis zu den Ellbogen reichten. Diese Folgen waren mit Lederriemen verbunden.
Der Achselkragen blieb bis Ende des 16. Jahrhunderts bei der leichten Reiterei und bei den Pikenieren teilweise bis in die 1660er Jahre in Gebrauch. Im Laufe der Zeit wurde er zunehmend durch den sogenannten Ringkragen ersetzt.

Achselkragen, Graz, um 1620. Foto: Universalmuseum Joanneum

Adresse

Herrengasse 16
Graz
8010

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