23/06/2026
Rudolf Polanszky, mitunter beeinflusst von den Wiener Aktionisten, entwickelte eine experimentelle Kunstpraxis, deren Schwerpunkt auf Wahrnehmung, Kognition und kontrollierten künstlerischen Prozessen lag. In seiner Serie „Der musikalische Affe“ untersuchte er den Zusammenhang zwischen körperlicher Wahrnehmung und Musik als nonverbaler Erfahrungsform. In frühen Videoarbeiten nutzte er Filmtechniken, um seinen eigenen Körper zu vervielfältigen und zu spiegeln, wodurch er eine zweite Wahrnehmungsebene schuf. Spätere Arbeiten kombinierten mehrere Videosequenzen, in denen er unter experimentellen Bedingungen Musik machte – zumeist unter Einbeziehung von diversen Objekten, Artefakten und Drähten – und erweiterte die Idee des musikalischen Ausdrucks über den Menschen hinaus, sogar bis hin zu Tieren.
Images:
A.rtificial I.ntrospection O., 2026
Ausstellungsansichten HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz
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