Evangelisches Forum Fresach

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Evangelisches Forum Fresach Nach dem Toleranzpatent Kaiser Josephs II. 1781 war in Fresach eine der Toleranzgemeinden entstanden. Aus dieser Zeit stammen das Bet- und Pastorenhaus. Im 20.

Evangelisches Forum -
Dauerausstellung, Bethaus und Pastorenhaus aus der Toleranzzeit

sowie die neue Kirche und der Skulpturenpark

machen die Geschichte der Evangelischen (Kirche) in Kärnten erlebbar. und 21. Jahrhundert wurde das historische Gebäudeensemble um einen modernen Kirchen- und Museumsbau erweitert. Eine zusätzliche Attraktion entstand mit dem Skulpturenpark, wo die 33 evangelischen Pfarrgemeinden Kärntens ihre ganz spezielle Geschichte künstlerisch umgesetzt haben. Im Neuen Museum informiert die Dauerausstellung „Evangelische Spuren. Protestantisches Leben in Kärnten“ über die Ausbreitung des Protestantismus in Kärnten seit den 1520er Jahren, über die Gegenreformation und das Phänomen „Geheimprotestantismus“ und über die Entwicklung seit dem Toleranzpatent von 1781 bis in die Gegenwart. Das Schaudepot beherbergt die Sammlung des Museumsvereins, überwiegend Bibeln-, Postillen, Andachts- und Gesangbücher. Die Schriften, allesamt mit intensiven Gebrauchsspuren, datieren ab 1520 und wurden aus den evangelischen Pfarrgemeinden Kärntens zusammengetragen. Der Buchdruck hatte den Transport reformatorischer Ideen enorm beschleunigt. Im Fresacher Pastorenhaus steht der Nachbau einer Druckerpresse aus dem 16. Jahrhundert. Für Besucher werden hier Flugblätter gedruckt wie in der Reformationszeit. Die jährlichen Sonderausstellungen im Neuen Museum werfen einen evangelischen Blick auf aktuelle und gesellschaftlich brisante Themen. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den alljährlich vor Pfingsten im „Evangelischen Forum Fresach“ stattfindenden „Europäischen Toleranzgespräche“, die wechselnde Schwerpunktthemen aufgreifen. Vorträge, Diskussionen und Lesungen sind auf www.fresach.org
abrufbar.

03/10/2026
Wieviel Widerstandskraft man braucht, welch steinigen Weg man, selbst hier in Österreich oft gehen muss, um als Frau aus...
24/09/2026

Wieviel Widerstandskraft man braucht, welch steinigen Weg man, selbst hier in Österreich oft gehen muss, um als Frau aus dem Orient ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben führen zu können, schilderte die Autorin Shokhan Kamil einem interessierten Publikum mit eindringlichen Worten. Die aus dem Nordirak stammende Kurdin zeichnete, literarisch wie auch musikalisch, im Rahmen der Ausstellung "Der weibliche Name des Widerstandes" ihren von vielen Entbehrungen und Widerständen geprägten Lebensweg nach. Musikalisch unterstützt wurde sie vom Pianisten Georg Greif, für die Moderation sorgte Julia D. Krammer.
Vielen Dank gilt dem Evangelischen Forum Fresach, das diese Veranstaltung in bewährter Weise sehr amikal und unbürokratisch begleitete und möglich machte.

Rückblick auf eine gut besuchte und von viel Empathie getragene Eröffnung der Sonderschau „Der weibliche Name des Widers...
14/09/2026

Rückblick auf eine gut besuchte und von viel Empathie getragene Eröffnung der Sonderschau „Der weibliche Name des Widerstandes“ als Sonntagsmatinee im Diözesanmuseum in Fresach. Sehenswerter Beitrag zu „Widerstand und Verantwortung“, dem Jahresthema 2026 des Evangelischen Forums Fresach und der jährlich stattfindenden Toleranzgespräche des Denk Raum Fresach.
Die Bewirtung fand im Zuge des Erntedankfestes durch die Volkstanzgruppe Fresach statt.
Fotocredits: Betty Quast, Doris Weinelt

03/09/2026

Ausstellung steht..💪🏻
Herzliche Einladung zur Eröffnung am
Sonntag, den 13. September um 11.00 Uhr!
Nicht versäumen!
WIDERSTAND lebt!

Adresse

Museumsweg 32
Fresach
9712

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