28/05/2026
Das „Linienlied“ reduziert sich auf das Wesentliche: Linie, Farbe und Raum. 🟠
Die fluoreszierenden, orangen Linien wirken nicht nur als zeichnerisches Element, sondern verändern die Wahrnehmung des gesamten Raums. Durch Licht, Reflexion und Bewegung wirkt die Arbeit beinahe flüchtig. Je nach Perspektive entsteht eine andere räumliche Spannung.
Auch der Titel „Linienlied” verweist auf diesen Gedanken des Moments und des Temporären. Ein Lied existiert nur im Augenblick seines Erklingens. Ähnlich entfaltet sich die Installation erst in der unmittelbaren Erfahrung des Betrachtenden. Die Linien wirken nicht statisch, sondern wie ein visueller Rhythmus im Raum, der beweglich, vergänglich und stets im Wandel der Wahrnehmung ist.
Das Wesentliche der Arbeit liegt dabei weniger im einzelnen Objekt als in dem, was zwischen Linie, Farbe, Raum und Betrachtenden entsteht. Die Installation macht den Raum selbst zum Teil der Arbeit und eröffnet eine unmittelbare, körperliche Erfahrung von Wahrnehmung, Bewegung und Atmosphäre.
Wie fühlst du dich, wenn du das Linienlied betrachtest? 💭✨