Hausen am Andelsbach - wie es früher einmal war.

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Hausen am Andelsbach - wie es früher einmal war. Unser Hausen am Andelsbach wie es früher ausgesehen hat. Ich habe von meiner h-am-a.de-Zeit noch so einige Bilder die das "alte" Hausen zeigen.

Diese werde ich so nach und nach hier posten, da ich denke dass diese Bilder zu schade sind um ungesehen auf meiner Festplatte zu "verstauben". Sollte jemand tolle alte Bilder von Hausen und Umgebung haben, kann er sie gerne hier posten oder sie mir zukommen lassen, damit ich sie hier veröffentliche.

Politische Umbrüche führten im Jahr 1850 dazu, dass sich die Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmar...
01/12/2023

Politische Umbrüche führten im Jahr 1850 dazu, dass sich die Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen zum preußischen „Regierungsbezirk Sigmaringen“ zusammengefasst hatten. Dieser Zusammenschluss resultierte in einer Erweiterung des Geschäftsgebiets der Spar- und Leihkasse Sigmaringen, was zur Eröffnung zusätzlicher Außenstellen führte.

Im Jahr 1900 bot sich dem ehemaligen Bürgermeister Jakob Mayenberger die Möglichkeit, eine der nun benötigten Bank-Außenstellen in Hausen zu eröffnen. Als gelernter Kaufmann verfügte Jakob über die notwendigen Fähigkeiten, Erfahrungen und auch Beziehungen.

Die Banktechnologie zu jener Zeit erforderte grundlegende Geräte wie Rechenmaschinen, Tintenfässer, Kassenbücher und Telekommunikationsmittel. Daher hatte Familie Mayenberger, neben dem Rathaus, für eine lange Zeit einer der ersten Telefonsprechapparate in Hausen.

Der einzige dokumentierte Hinweis auf das Vorhandensein eines Ziegenmarktes in Hausen am Andelsbach stammt von einem Bil...
24/11/2023

Der einzige dokumentierte Hinweis auf das Vorhandensein eines Ziegenmarktes in Hausen am Andelsbach stammt von einem Bild, das auf das Jahr 1919 datiert werden kann. Wie in vielen kleinen Dörfern üblich, waren auch die Landwirte in Hausen auf die jährlichen Ziegenmärkte angewiesen.

Da diese Märkte in der Regel an zentralen Orten abgehalten wurden, befand sich der Ziegenmarkt in Hausen auf der Hauptstraße vor dem Gasthaus Adler. Um sicherzustellen, dass die Ziegen den Marktplatz nicht verließen, wurden sie von ihren Haltern an entsprechenden Leinen geführt.

Um potenzielle Käufer anzulocken, hatten die Landwirte ihre Ziegen in den Tagen vor dem Markt mit großer Sorgfalt ausgewählt und liebevoll herausgeputzt.

Nachdem sich Klara und Jakob Jäger im Januar 1972 getrennt hatten, beendete Klara die Zusammenarbeit mit der Brauerei Zw...
20/11/2023

Nachdem sich Klara und Jakob Jäger im Januar 1972 getrennt hatten, beendete Klara die Zusammenarbeit mit der Brauerei Zwiefalter.

Jakob setzte am 18. Februar 1974 schließlich alles auf eine Karte und gründete seinen eigenen Getränkehandel. Hierbei fuhr er mit einem alten T1 Bus von Haus zu Haus und vertrieb somit die Getränke. Auch Jakob bezog seine Getränke von der Zwiefalter Brauerei. Nebenbei hatte Jakob zudem einen Handel mit Weinbergschnecken gegründet. Auch entstand in seinem Keller eine eigene Kellerbar, welche bald ein Jugendtreff wurde.

Bei einem Brand am 5. Mai 1986 wurde das Wohnhaus von Familie Jäger komplett zerstört und musste in den darauffolgenden Jahren von Grund auf neu gebaut werden.

Nachdem die beiden Söhne Erwin und Wilfried im Jahr 1969, im Alter von fünf und drei Jahren langsam begannen, sich verei...
17/11/2023

Nachdem die beiden Söhne Erwin und Wilfried im Jahr 1969, im Alter von fünf und drei Jahren langsam begannen, sich vereinzelt selbst zu beschäftigen, überlegte Klara Jäger, ob auch sie eine neue und geregelte Arbeit aufnehmen sollte.

Hierbei war sie sich der Tatsache bewusst, dass Paula Reuter vorhatte, ihre Verkaufsstelle der Zwiefalter-Brauerei am 13. März 1969 zu schließen. Ohne zu zögern, entschied sich Klara dazu, die Geschäfte im Alter von 38 Jahren zu übernehmen.

Damit der Verkauf der Getränke reibungslos vonstattengehen konnte, schrieb die Brauerei einen frostsicheren Lagerplatz für die Getränke vor. Klara fand den perfekten Ort dafür in einem bereits ausgedienten Kuhstall links neben ihrer Haustür, dessen dicke Bodenplatte sich als ideal erwies. Ein separater Platz in der angrenzenden Scheune wurde für das zurückgebrachte Leergut reserviert.

Fortsetzung folgt…

Bevor wir einen Blick auf die Getränke-Verkaufsstelle von Familie Jäger werfen, begeben wir uns ins Jahr 1954 zurück und...
13/11/2023

Bevor wir einen Blick auf die Getränke-Verkaufsstelle von Familie Jäger werfen, begeben wir uns ins Jahr 1954 zurück und tauchen in das Leben und Wirken von Jakob Jäger ein.

Mit gerade einmal 25 Jahren ließ sich Jakob Jäger als Bürgermeisterkandidat im Jahr 1954 aufstellen. Bereits zuvor hatte er einige Jahre an Erfahrung auf dem Rathaus in Hausen sammeln können. Am 3. Oktober war es dann soweit und Jakob wurde mit 270 zu 119 Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Am Montag, dem 6. Dezember 1954, wurde er als jüngster Bürgermeister im Kreis Sigmaringen in sein neues Amt eingeführt.

Fortsetzung folgt….

In früheren Zeiten war es in Hausen durchaus üblich, dass ein sogenannter Samenhändler erschien. Traditionell suchte er ...
10/11/2023

In früheren Zeiten war es in Hausen durchaus üblich, dass ein sogenannter Samenhändler erschien. Traditionell suchte er die damalige Gemeinde im Frühling auf, wenn die Landwirte damit begannen, ihre Felder für die kommende Anbausaison vorzubereiten.

Der Samenhändler war auf den Handel mit Saatgut spezialisiert und präsentierte den Einwohnern eine breite Auswahl an Samen für Nutzpflanzen, Gemüse, Kräuter und Blumen. Sein Sortiment umfasste unter anderem Saatgut für Dickrüben, Rotkraut, Salat, Möhren, Rettiche und viele weitere Sorten.

Durch ein Samenhandelverbot im Jahr 1935, verloren viele Samenhändler eine bedeutende Einnahmequelle. Der Händler, der in Hausen zugegen war, begann sich auf den Handel mit Samtstoffen zu konzentrieren, da es zur damaligen Zeit zahlreiche Schneider in Hausen gab.

Am 18. September 1907 lud Willibald Fischer zahlreiche Landwirte aus Hausen und der Umgebung zu einer Versammlung ein, i...
06/11/2023

Am 18. September 1907 lud Willibald Fischer zahlreiche Landwirte aus Hausen und der Umgebung zu einer Versammlung ein, in welcher er die Notwendigkeit einer Dreschgenossenschaft verdeutlichte. Durch die Gründung einer solchen Genossenschaft sollten die Landwirte vorerst ihre Ressourcen bündeln und sich gemeinschaftlich organisieren, ehe eine entsprechende Dreschmaschine durch Mitgliedsbeiträge angeschafft werden konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt musste das Getreide Mittels Dreschflegel bearbeitet werden, um an das Korn zu gelangen. Dies war eine sehr kraftvolle und harte Arbeit.

Leider gibt es derzeit keine Belege oder Dokumente, die den Erwerb einer Dreschmaschine vor 1949 belegen. Bei Recherchen stieß man jedoch auf einen Vertrag aus dem Jahr 1912. Dies ist eines der ersten Anzeichen dafür, dass die Dreschgenossenschaft Hausen tatsächlich im Jahr 1912 mit einer solchen neuartigen Dreschmaschine gearbeitet hat.

Ein weiterer Einwohner von Hausen, der den Beruf des Maurers um 1900 ausübte, war Matthias Keck.Im Jahr 1900 gehörte die...
01/11/2023

Ein weiterer Einwohner von Hausen, der den Beruf des Maurers um 1900 ausübte, war Matthias Keck.

Im Jahr 1900 gehörte dieses Handwerk in Hausen zu den wesentlichen Berufen. Dies war insbesondere auf die hohe Nachfrage zurückzuführen, denn Maurer waren unabdingbar für den Bau zahlreicher Gebäude, angefangen von Wohnhäusern über öffentliche Gebäude bis hin zu landwirtschaftlichen Stallungen.

Dass Matthias eng mit dem Dorf verbunden war und ein hohes Ansehen hatte, zeigt ein Aufschrieb aus dem Jahr 1924. Bei der damaligen Gemeindevertretungswahl am 4. Mai 1924, wurde er von den Einwohnern als einer von neun Gemeinderäten gewählt.

Anfang der 1970er-Jahre bot sich sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen aus Hausen eine weitere Gelegenheit, sich e...
29/10/2023

Anfang der 1970er-Jahre bot sich sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen aus Hausen eine weitere Gelegenheit, sich etwas Geld zu verdienen. Susanne und Georg Kempf gingen damals eine Zusammenarbeit mit Hermann Etter aus Sigmaringen ein. Hermann Etter war auf die Herstellung von hochwertigen Fruchtsäften und alkoholischen Getränken wie Himbeergeist spezialisiert.

In seiner Absicht, die benötigten Früchte für seine Produktion zu gewinnen, entschied er sich dazu, lokale Einheimische in den Beschaffungsprozess einzubeziehen. Kurze Zeit später wurde zwei große Holzfässer in die Fabrikstraße geliefert und die Einwohner aus Hausen begannen mit dem Sammeln von Himbeeren. Ein durchdachtes System sah vor, dass für jede gesammelte Menge von 500 Gramm Himbeeren den fleißigen Sammlern 50 Pfennig ausgezahlt wurden.

Im Alter von 14 Jahren war es für Oskar Birkofer Junior im Jahr 1939 keine Frage, dass auch er den Beruf des Bäckers erl...
25/10/2023

Im Alter von 14 Jahren war es für Oskar Birkofer Junior im Jahr 1939 keine Frage, dass auch er den Beruf des Bäckers erlernen wollte und ging bei seinem Vater in Hausen in die Ausbildung.

Mit dem Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurde Oskar 1943, im Alter von 18 Jahren, zum Dienst einberufen und geriet in französische Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr, starb sein Vater am 23. März 1951 im Alter von 65 Jahren. Somit musste Oskar schauen, dass er den Betrieb der Bäckerei am Laufen halten konnte.

In Agathe Göggel fand Oskar schließlich seine große Liebe und die beiden heirateten im Jahr 1961. aus dieser Ehe entsprangen drei Söhne: Andreas, Oskar und Norbert.

Nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes Jakob Mayenberger stand Amalie im Juni 1918, im Alter von 32, mit einer Bäckerei...
18/10/2023

Nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes Jakob Mayenberger stand Amalie im Juni 1918, im Alter von 32, mit einer Bäckerei inklusive Lebensmittelladen alleine da.

Im Jahr 1919 heiratete sie den aus Magenbuch stammenden Oskar Birkofer. Oskar war bereits gelernter Bäcker und hatte im Jahr 1908, im Alter von 22 Jahren, die Meisterprüfung im Bäckerhandwerk abgelegt.

Durch seine Arbeit in diversen Stadt-Bäckereien, wusste Oskar um die Beliebtheit von Speiseeis und begann in den 1920er-Jahren ebenfalls mit der Herstellung von wenigen Sorten in seiner Backstube in Hausen. Hier behalf sich Oskar mit einer eigens dafür vorhandenen Eismaschine. Die ersten Eisdielen, wie wir sie heute kennen, kamen erst ab dem Jahr 1928 in Deutschland auf. Doch auch in den Jahren danach, war das Eis von Oskar nach wie vor in Hausen beliebt.

Am 7. Januar 1914 heiratete der gelernte Bäcker Bernhard Mayenberger die aus Habsthal stammende Amalie Bücheler. Da Amal...
13/10/2023

Am 7. Januar 1914 heiratete der gelernte Bäcker Bernhard Mayenberger die aus Habsthal stammende Amalie Bücheler. Da Amalie eine Verwandte zur Adler-Familie war, konnte sie das im Familienbesitz befindliche Wohngebäude samt Anwesen an der Hauptstraße vom damaligen Adlerwirt abkaufen.

Sofort begannen Bernhard und Amalie mit dem Umbau zur Bäckerei inklusive Ladengeschäft und eröffneten nur wenige Monate später ihren neuen Betrieb.

Die Backstube wurde zunächst im rechten Teil des Erdgeschosses erstellt und der kleine Laden, samt Verkaufstheke, wurde im Mittelteil des Hauses eingerichtet.

Am 25. Juli 1929 wurde Gottfried junior in Karlsruhe als Sohn von Schreiner Gottfried senior und seiner Ehefrau Lina geb...
06/10/2023

Am 25. Juli 1929 wurde Gottfried junior in Karlsruhe als Sohn von Schreiner Gottfried senior und seiner Ehefrau Lina geboren. Gemeinsam lebte Familie Minzinger in der Habsthaler Straße in Krauchenwies und betrieb nebenbei eine Landwirtschaft.

Im Alter von 14 Jahren entschied sich Gottfried, eine Ausbildung zum Friseur zu beginnen, welche er im Jahr 1946 erfolgreich beendete. Friseurmeister Erich Boos, ein langjähriger Freund von Gottfried und Inhaber einer Friseurfachgeschäftsfiliale in Krauchenwies, wusste über Gottfrieds handwerkliches Talent Bescheid.

Im Jahr 1952 erfuhr Erich, dass Johann Hofmann sein Haus in Hausen, das sich an der Kreuzung des heutigen Dorfplatzes befand, vermieten würde. Im August 1953 entschied sich Erich Boos dafür, diese Räumlichkeiten für sich zu nutzen. Somit schlug er Gottfried vor, in dieser Filiale in Hausen zu arbeiten.

Allerdings war Gottfried nicht täglich vor Ort, sondern nur ein- oder zweimal in der Woche. Bei Wind und Wetter fuhr er mit seinem Zündapp-Motorrad nach Hausen, um dort Haare zu schneiden und die Männer zu rasieren. Unterstützung hatte er in all den Jahren von seiner Frau Hilde. Ende der 1950er-Jahre wurde der Betrieb der Filiale wieder eingestellt.

Im Jahr 1987 bot sich für Karl-Heinz Kunzelmann die Gelegenheit, das angrenzende Nachbargrundstück samt bereits bestehen...
02/10/2023

Im Jahr 1987 bot sich für Karl-Heinz Kunzelmann die Gelegenheit, das angrenzende Nachbargrundstück samt bereits bestehender Lagerhalle zu erwerben. Somit konnten in dem so dringend benötigten Lager verschiedenste Waren eingelagert werden.

Angesichts des stetig wachsenden Bedarfs
an Lagermöglichkeiten entschied sich Karl-Heinz 9 Jahre später, im Jahr 1996, für den Bau einer neuen Lagerhalle auf seinem zuvor erworbenen Grundstück.

Die neue Lagerhalle bot dem Unternehmen eine Nutzfläche von 1400 m² und war mit einer angegliederten Lkw-Werkstatt ausgestattet. Diese Investition sollte sich langfristig als äußerst rentabel erweisen.

Heute zeigen wir euch eine Aufnahme der Kirche, inklusive Pfarrhaus. Aufgenommen aus der noch zum Teil unbebauten Schuls...
27/09/2023

Heute zeigen wir euch eine Aufnahme der Kirche, inklusive Pfarrhaus. Aufgenommen aus der noch zum Teil unbebauten Schulstraße. Leider ist das Jahr, in welchem die Aufnahme entstand, nicht bekannt.

Am 2. Februar 1978 gründete Karl-Heinz Kunzelmann, im Alter von 29 Jahren, sein heutiges Unternehmen. Vorerst wurde dies...
25/09/2023

Am 2. Februar 1978 gründete Karl-Heinz Kunzelmann, im Alter von 29 Jahren, sein heutiges Unternehmen. Vorerst wurde dieses jedoch als reine Spedition betrieben.

Sein Hauptziel bestand darin, als Subunternehmer für eine andere Spedition eigenständig Aufträge abzuwickeln. Bereits nach einem Jahr erhielt Karl-Heinz immer mehr Auftragsanfragen und er beschloss, seinen Fuhrpark zu erweitern.

Die Anschaffung eines zweiten Lastkraftwagens erforderte jedoch auch die Suche nach einem geeigneten Fahrer. Somit schuf sein junges Unternehmen den ersten zusätzlichen Arbeitsplatz. Nichtsahnend, dass er in der Zukunft bis zu 70 Mitarbeiter beschäftigen würde.

Am 1. Dezember 1896 kam Meinrad als fünftes von insgesamt acht Kinder von Josefa und Josef Lutz in Hausen auf der Steig ...
19/09/2023

Am 1. Dezember 1896 kam Meinrad als fünftes von insgesamt acht Kinder von Josefa und Josef Lutz in Hausen auf der Steig zur Welt.

Nach der Schulentlassung im Jahr 1911, ging Meinrad im Alter von 14 Jahren in die Lehre zu Schuhmacher Ignaz senior Göggel, der im Rottelweg eine im Ort angesehene Schuhmacherei führte.

Nachdem Meinrad aus den Einsätzen im Ersten Weltkrieg wieder nach Hausen zurückkehrte, machte er sich in seinem Elternhaus selbstständig, bis er das Handwerk im Jahr 1976, im Alter von 80 Jahren, aufgab.

Mit dem Ziel, den Landwirten in der Gemeinde Hausen das Leben zu erleichtern, wurde im Jahr 1934 die Molkereigenossensch...
11/09/2023

Mit dem Ziel, den Landwirten in der Gemeinde Hausen das Leben zu erleichtern, wurde im Jahr 1934 die Molkereigenossenschaft Hausen am Andelsbach gegründet. Eine Vielzahl von Landwirten schloss sich dieser
Genossenschaft an, um gemeinsam eine geeignete Milchsammelstelle zu errichten.

Im Februar 1934 wurde schließlich ein Bauplan für die geplante Rahmstation entworfen, die das Herzstück dieser Genossenschaft werden sollte.

Mit dem Aufkommen von Kühltransportern, welche die Milch direkt bei den Landwirten in Hausen abholten, ging die Zeit der Molke in den 1970er-Jahren zu Ende.

Für viele Einwohner aus Hausen heute völlig vergessen, ist die einstige Bäckerei von Karl Erath in der Mühlgasse 84. Kar...
07/09/2023

Für viele Einwohner aus Hausen heute völlig vergessen, ist die einstige Bäckerei von Karl Erath in der Mühlgasse 84. Karl wurde am 21. Februar 1861 in Hausen geboren und stand 1873, nach Abschluss seiner Grundschulzeit, vor der entscheidenden Frage, welchen Beruf er ergreifen sollte.

Es bleibt fraglich, ob er tatsächlich in Hausen einen geeigneten Ausbildungsbetrieb fand. Obwohl Johann Benz bereits im Jahr 1870 eine Bäckerei eröffnet hatte, war diese vergleichsweise klein und Johann möglicherweise somit nicht in der Lage, eine entsprechende Lehre für Karl anzubieten.

Nichtsdestotrotz fand Karl eine geeignete Stelle und schloss seine Lehre drei Jahre später ab. Nachdem er den Meistertitel erlangte, eröffnete er um 1880 in seinem Elternhaus in der Mühlgasse eine Bäckerei. Diese betrieb er bis zu seinem Tod im Jahr 1920.

Heute zeigen wir euch eine Aufnahme, die sich erst seit wenigen Tagen in unserem Besitz befindet. Es ist immer wieder sc...
03/09/2023

Heute zeigen wir euch eine Aufnahme, die sich erst seit wenigen Tagen in unserem Besitz befindet. Es ist immer wieder schön, wenn wir Alben öffnen dürfen und somit auf neue Aufnahmen stoßen.

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