17. Juni 1953 - Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur

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17. Juni 1953 - Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur Der 17. Juni 1953 in der deutschen Erinnerungskultur.

Eine besondere Rolle spielte der RIAS auch während des Volksaufstands am 17. Juni 1953. Der Sender berichtete über die S...
04/09/2026

Eine besondere Rolle spielte der RIAS auch während des Volksaufstands am 17. Juni 1953. Der Sender berichtete über die Streiks und Forderungen in der DDR.

Zum 80. Jubiläum blicken wir in einer digitalen Ausstellung auf die Geschichte des RIAS (1946–1993) und auf einen besonderen Teil der Rundfunkgeschichte zurück.

20/07/2026

"Nach anderthalb Tagen wurde ein Abenteuer beendet, das den demokratischen Sektor Berlins zu einem Brandherd machen sollte, der zu einem Weltbrand hätte entfacht werden können. Je mehr Einzelheiten bekannt werden, je mehr sich die Nachrichten häufen, je mehr man die dokumentarischen Tatsachen zusammenstellt, desto unverwischbarer und klarer formt sich ein Bild der Vorgänge, das Folgendes deutlich werden lässt:

Es ging nicht um Normen, nicht um freie Wahlen, nicht um die Verbesserung des Lebensstandards, nicht um eine - wie immer geartete - Freiheit; sondern unter Missbrauch des guten Glaubens eines Teils der Berliner Arbeiter und Angestellten, gegen grobe Fehler bei der Normerhöhung mit Arbeitsniederlegung und Demonstrationen antworten zu müssen, wurde von bezahlten Provokateuren, vom gekauften Abschaum der Westberliner Unterwelt ein Anschlag auf die Freiheit, ein Anschlag auf die Existenz, auf die Arbeitsplätze, auf die Familien unserer Werktätigen versucht. Nicht weil Unzufriedenheit herrschte, haben Provokateure die Unruhen entfesselt, sondern weil von unserer Regierung und vom Politbüro der SED alle Maßnahmen und Schritte eingeleitet worden sind, um die Anlässe der Unzufriedenheit zu beseitigen, die Lebenshaltung unserer Werktätigen umgehend zu verbessern und Hindernisse für die Einheit Deutschlands wegzuräumen. Die Maßnahmen, die unsere Regierung auf Empfehlung des Politbüros der SED in der vorigen Woche eingeleitet hat, die prinzipielle Wendung unserer Politik haben die Zustimmung aller gefunden und eine überzeugende Wirksamkeit auf das westliche Ausland, auf Westdeutschland und vor allem auf Westberlin gezeitigt. Um diese, von allen Menschen mit Genugtuung aufgenommene Wendung zu durchkreuzen, um die eingeleitete schnelle Verbesserung der Lebenslage zu vereiteln, um den überzeugenden Beweis für den Willen unserer Regierung, alles für die Einheit Deutschlands zu tun, unwirksam zu machen, haben westdeutsche und amerikanische Friedensfeinde, haben die Politiker des Generalvertrages diese Aktion angestiftet.

Von langer Hand vorbereitet, nachweislich in den Hauptquartieren des BDJ in Westberlin und anderer faschistischer Organisationen unter Mitwirkung von Jakob Kaiser und seinen sogenannten Dienststellen organisiert und geleitet, mit der Absicht, diese Provokation bis zum Ende anzuwenden, das heißt aufs Ganze zu gehen, ist das anderthalbtägige Abenteuer das Werk des sogenannten Regierenden Bürgermeisters von Westberlin, Ernst Reuter. Auch sein Versuch, sich durch seine Abwesenheit von Westberlin in dem Augenblick, da er die von ihm gelegten Minen sprengen ließ, ein Alibi zu verschaffen, rettet Reuter nicht vor der mit den Aussagen von Zeugen und verhafteten Provokateuren bewiesenen Anklage, der Inspirator, der Anstifter dieses Verbrechens gegen die Berliner Bevölkerung zu sein. Es ist nur gesetzmäßig und natürlich, und es konnte gar nicht anders kommen, dass ein so ungeheuerlicher Anschlag zusammengebrochen ist. "

Karl Eduard von Schnitzler, Der Anschlag auf den Frieden ist gescheitert [DDR-Rundfunk, 18.6.1953]

Interessante Detailstudie im Videoformat zum Volksaufstand 1953 am Beispiel  https://youtu.be/T_VtFtAgHa8?is=CzVUNjmlq8D...
13/07/2026

Interessante Detailstudie im Videoformat zum Volksaufstand 1953 am Beispiel

https://youtu.be/T_VtFtAgHa8?is=CzVUNjmlq8DrIyIk

Danke an Dich, Ilko-Sascha Kowalczuk, Du Unermüdlicher!

Wer die Geschichte der DDR verstehen will, kommt an ihm nicht vorbe...

Bodo Huber arbeitet an einem Denkmal zum Volksaufstand. Der Sohn eines Inhaftierten durfte selbst eine Kerbe in den Stei...
26/03/2026

Bodo Huber arbeitet an einem Denkmal zum Volksaufstand. Der Sohn eines Inhaftierten durfte selbst eine Kerbe in den Stein flexen.

https://www.berlin.de/politische-bildung/politikportal/blog/artikel.1577028.phpdas Schicksal von Herbert Kaiser aus Leip...
04/07/2025

https://www.berlin.de/politische-bildung/politikportal/blog/artikel.1577028.php

das Schicksal von Herbert Kaiser aus Leipzig: Der Vater von drei Kindern wurde nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 von einem sowjetischen Militärtribunal zum Tode verurteilt und am 17. Dezember 1953 im Moskauer Butyrka-Gefängnis erschossen.

Vor 20 Jahren – 2005 – wurde das Totenbuch »Erschossen in Moskau« erstmals veröffentlicht. Viele Familien erfuhren erst damals, was mit ihren Ende der 1940er/Beginn der 1950er Jahre verschwundenen Angehörigen geschehen war. Das Buch entstand nach Angaben der Bundesstiftung Aufarbeitung in en...

07/06/2025

HERZLICHE EINLADUNG ZUM FRAUEN-SALON IM SCHLEIERMACHERHAUS

DIENSTAG, 17. JUNI 2025

_"VERGESSENE HELDINNEN - DIE ROLLE DER FRAUEN BEIM VOLKSAUFSTAND AM 17. JUNI 1953 IN DER DDR"_

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der DDR. Während die Bilder von streikenden Arbeitern und sowjetischen Panzern die kollektive Erinnerung prägen, bleibt ein wichtiger Aspekt bis heute weitgehend unbeachtet:
Der mutige Kampf der Frauen für Demokratie und ein besseres Leben.

In diesem Vortrag werfen wir einen neuen Blick auf den Volksaufstand und rücken die oft vergessenen Frauen ins Zentrum der Betrachtung. Welche Rollen spielten sie im Protestgeschehen? Wie sah ihre Beteiligung in den Betrieben, auf den Straßen und in der politischen Mobilisierung aus?
Und wie wurde ihr Engagement später - in der DDR und im vereinten Deutschland - erinnert oder verschwiegen?

Die Veranstaltung lädt dazu ein, die Geschichte des 17. Juni um bisher übersehene Perspektiven zu erweitern und die Bedeutung weiblicher Akteure in politischen Bewegungen neu zu würdigen.

Referentin: Dr. Jessica Bock, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Digitalen Deutschen Frauenarchiv. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Geschichte der Frauenbewegungen nach
1945 in Ost und West, Frauen- und Geschlechterverhältnisse in der DDR und Transformation in Ostdeutschland.

ab 18.30 Uhr: Ankommen

19.00 Uhr: _Vortrag von Dr. Jessica Bock über die weibliche Geschichte des Volksaufstandes_, Austausch und Gespräche mit Verköstigung.

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!

SCHLEIERMACHER-HAUS, TAUBENSTRAßE 3, 10117 BERLIN

UM RÜCKANTWORT BIS 12. JUNI 2025 WIRD GEBETEN: [email protected] (Wer sich bereits angemeldet hat, muss dies natürlich nicht
wiederholen.)

Adresse

Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd
73525

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