Mineralogisches Museum der Philipps-Universität Marburg

Mineralogisches Museum der Philipps-Universität Marburg Das Mineralogische Museum der Philipps-Universität in Marburg ist eine umfangreiche Sammlung geologischer Fundstücke, die auf das Ende des 18.
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Jahrhunderts zurückgeht. Derzeit umfasst die Sammlung 60.000 Mineralien, 55.000 Gesteinsproben, 15.000 Edelsteinrohproben und 150 Meteoriten. Damit besitzt es Hessens größte Mineralien- und Gesteinssammlung. Die Sammlung ist hauptsächlich eine Lehr- und Forschungssammlung. Inzwischen gehört das Museum dem Fachbereich Geographie an.Nicht nur aufgrund seiner umfangreichen Sammlung, sondern auch durch seine Räumlichkeiten, kommt dem Mineralogischen Museum eine besondere Bedeutung zu. So befindet es sich im Kornspeicher und Backhaus und damit letzten heute noch erhaltenen Wirtschaftsgebäude der Marburger Niederlassung des Deutschen Ordens. Dadurch ist es ein nicht unbedeutender Teil im heute vorhandenen Ensemble der ehemaligen Kommende des Deutschen Ordens. Diese befindet sich rund um die Elisabethkirche, vom Ketzerbach bis zum Alten Botanischen Garten, und wird durch die Deutschhausstraße durchtrennt.Das Museum ging aus dem 'Hessischen Mineralien-Kabinett' hervor.MuseumsaufteilungSeit 1977 sind der Öffentlichkeit 3.000 Objekte der kompletten Sammlung in drei großen Ausstellungsräumen zugänglich. Im ersten Raum gibt es eine Dunkelkammer für fluoreszierende Mineralien. Der zweite Raum enthält die 150 bedeutendsten Stücke aus der Sammlung des Apothekers Gerhard Schweinsfurth. Diese Sammlung umschließt vor allem Erzmineralien aus dem Siegerländer Revier. Im dritten Raum letztlich befindet sich die Dauerausstellung 'Rio Grande do Sul – Brasilien'. Diese wurde dem Museum im Jahr 2002, zum 475. Universitätsgeburtstag, durch den Marburger Kaufmann und Edelsteinkundler Reinhard Balzer als Dauerleihgabe vermacht.

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