Keltenwelten e.V.

Keltenwelten e.V. Wir möchten Wir möchten Sie einladen, das reiche keltische Erbe in Deutschland als Teil unserer Vergangenheit neu zu entdecken. An vielen Fundorten, etwa am Heidengraben auf der Schwäbischen Alb, im Donau- und Altmühltal, im Hunsrück und der Eifel, in der hessischen Wetterau und im Taunus sowie in vielen weiteren Regionen mit keltischer Vergangenheit, gibt es beeindruckende Siedlungsanlagen und Fürstensitze, interessante Fundstücke und gelungene museale Präsentationen zu besichtigen.
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Der Verein KeltenWelten will die Vermittlung von Archäologie und Kulturgeschichte unterstützen und mit touristischen Aspekten verbinden. Hier finden Sie Kurzvorstellungen der einzelnen Mitglieder und deren Museen und Geländedenkmäler. Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Kontakte finden Sie unter: www.Verein-Keltenwelten.de

Wie gewohnt öffnen

»Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern«24. Juli 2021 bis 6. Februar 2022»Und je kleiner etwas ist, umso größeres ...
05/08/2021

»Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern«
24. Juli 2021 bis 6. Februar 2022

»Und je kleiner etwas ist, umso größeres Staunen ruft die Erfindungsgabe und Geschicklichkeit des Künstlers hervor.« So brachte der berühmte Mediziner Galen von Pergamon (2./3. Jahrhundert n. Chr.) seine Begeisterung für die faszinierende Miniaturkunst antiker Gemmen zum Ausdruck.

Diese farbig schillernden Schmucksteine dienten – meist in Ringe eingesetzt – nicht allein als modische Accessoires und Statussymbole, sondern auch zum Siegeln von Dokumenten, zum Schutz vor bösen Mächten, als Glücksbringer oder Liebesgeschenke. Ihre filigranen Motive umfassen Götter, Tiere, Herrscherporträts, Szenen aus der griechisch-römischen Mythologie und vieles mehr.

Antike Gemmen gelangen oft ohne konkrete Herkunftsangaben in öffentliche und private Sammlungen. Die Sonderausstellung präsentiert hingegen Exemplare aus der Archäologischen Staatssammlung, für die jeweils ihr bayerischer Fundort und meist sogar ihr archäologischer Kontext bekannt sind. So können sie Auskunft über das Leben in den römischen Provinzen auf dem Gebiet des heutigen Bayern geben.

Auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern erfreuten sich antike Gemmen großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Die Ausstellung zeigt – exklusiv am Standort Manching – beeindruckende Beispiele aus dem kirchlichen und höfischen Kontext, beleuchtet die Aspekte Sammeln und Forschen und stellt einen modernen Gemmenschneider aus Passau näher vor.

Neben der Archäologischen Staatssammlung haben weitere Institutionen aus Bayern, Deutschland und Österreich bedeutende Leihgaben für die Sonderausstellung zur Verfügung gestellt.

Publikationen
Gertrud Platz-Horster, Antike Gemmen aus Bayern, Ausstellungskataloge der Archäologischen Staatssammlung 42 (München 2018).
Tobias Esch (Hrsg.), »Die Ideen der Alten…« Zum Nachleben antiker Glyptik in Bayern, Schriften des kelten römer museums manching 14 (Manching 2021; in Druckvorbereitung).

Kostenfreie Vorträge in Kooperation mit dem Keltisch-Römischen Freundeskreis e.V.
Mittwoch 19.01.2022 • Beginn: 18 Uhr
Friedemann Gideon Haertl (Bamberg)
»Die Heinrichskrone – Digitale Vermessung und handwerkliche Anfertigung einer Nachbildung«
Mittwoch 02.02.2022 • Beginn: 18 Uhr
Markus Strathaus (kelten römer museum manching)
»Der Esel im Schneckenhaus – Magische Mischwesen auf römischen Gemmen«
Anmeldung erforderlich unter [email protected]!

Offene Führungen
Termine: 26.9.2021, 31.10.2021, 28.11.2021, 29.12.2021, 30.01.2022 • Beginn: 14 Uhr
Anmeldung empfohlen unter [email protected]
Kosten: Erwachsene 5 € zzgl. erm. Eintritt • Kinder und Jugendliche 2,50 € zzgl. erm. Eintritt

Eine Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung
in Kooperation mit dem kelten römer museum

Plakat: kelten römer museum manching

»Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern«
24. Juli 2021 bis 6. Februar 2022

»Und je kleiner etwas ist, umso größeres Staunen ruft die Erfindungsgabe und Geschicklichkeit des Künstlers hervor.« So brachte der berühmte Mediziner Galen von Pergamon (2./3. Jahrhundert n. Chr.) seine Begeisterung für die faszinierende Miniaturkunst antiker Gemmen zum Ausdruck.

Diese farbig schillernden Schmucksteine dienten – meist in Ringe eingesetzt – nicht allein als modische Accessoires und Statussymbole, sondern auch zum Siegeln von Dokumenten, zum Schutz vor bösen Mächten, als Glücksbringer oder Liebesgeschenke. Ihre filigranen Motive umfassen Götter, Tiere, Herrscherporträts, Szenen aus der griechisch-römischen Mythologie und vieles mehr.

Antike Gemmen gelangen oft ohne konkrete Herkunftsangaben in öffentliche und private Sammlungen. Die Sonderausstellung präsentiert hingegen Exemplare aus der Archäologischen Staatssammlung, für die jeweils ihr bayerischer Fundort und meist sogar ihr archäologischer Kontext bekannt sind. So können sie Auskunft über das Leben in den römischen Provinzen auf dem Gebiet des heutigen Bayern geben.

Auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern erfreuten sich antike Gemmen großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Die Ausstellung zeigt – exklusiv am Standort Manching – beeindruckende Beispiele aus dem kirchlichen und höfischen Kontext, beleuchtet die Aspekte Sammeln und Forschen und stellt einen modernen Gemmenschneider aus Passau näher vor.

Neben der Archäologischen Staatssammlung haben weitere Institutionen aus Bayern, Deutschland und Österreich bedeutende Leihgaben für die Sonderausstellung zur Verfügung gestellt.

Publikationen
Gertrud Platz-Horster, Antike Gemmen aus Bayern, Ausstellungskataloge der Archäologischen Staatssammlung 42 (München 2018).
Tobias Esch (Hrsg.), »Die Ideen der Alten…« Zum Nachleben antiker Glyptik in Bayern, Schriften des kelten römer museums manching 14 (Manching 2021; in Druckvorbereitung).

Kostenfreie Vorträge in Kooperation mit dem Keltisch-Römischen Freundeskreis e.V.
Mittwoch 19.01.2022 • Beginn: 18 Uhr
Friedemann Gideon Haertl (Bamberg)
»Die Heinrichskrone – Digitale Vermessung und handwerkliche Anfertigung einer Nachbildung«
Mittwoch 02.02.2022 • Beginn: 18 Uhr
Markus Strathaus (kelten römer museum manching)
»Der Esel im Schneckenhaus – Magische Mischwesen auf römischen Gemmen«
Anmeldung erforderlich unter [email protected]!

Offene Führungen
Termine: 26.9.2021, 31.10.2021, 28.11.2021, 29.12.2021, 30.01.2022 • Beginn: 14 Uhr
Anmeldung empfohlen unter [email protected]
Kosten: Erwachsene 5 € zzgl. erm. Eintritt • Kinder und Jugendliche 2,50 € zzgl. erm. Eintritt

Eine Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung
in Kooperation mit dem kelten römer museum

Plakat: kelten römer museum manching

22/07/2021
www.verein-keltenwelten.de

15.10. - 17.10.2021
Festkolloquium: 50 Jahre Keltenmuseum Hallein

Nachdem das für 2020 geplante Festkolloquium zum 50-jährigen Bestehen des Keltenmuseum Hallein aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben werden musste, holen wir es in diesem Jahr nach! Die momentane Lage lässt hoffen, dass wir unser Treffen in diesem Jahr als Präsenzveranstaltung durchführen können – natürlich mit allen gebotenen, aktuellen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

Das Kolloquium wird als ‚hybride‘ Veranstaltung geplant: Die Vorträge und Diskussionen werden online live ‚gestreamt‘. Außerdem werden ReferentInnen, die nicht vor Ort sein können, live zugeschaltet und Ihre Vorträge vor Ort und im WWW übertragen. Hiermit holen wir die (keltische) Welt nach Hallein!

Programm, Anmeldung und weitere Informationen unter www.keltenmuseum.at und

https://www.verein-keltenwelten.de/wp-content/uploads/2021/07/Einladung_Festkolloquium2021_Keltenmuseum_Hallein.pdf

21/07/2021

28.07.2021 - 19.00 Uhr
Onlinevortrag: „Die Eisenzeit im Hegau – ein Überblick und neue Grabungsergebnisse“
Der Landkreis Konstanz gehört zu den fundreichsten Altsiedellandschaften in Baden-Württemberg. Auch die Kelten haben dort zahlreiche Spuren hinterlassen. In seinem reich bebilderten Vortrag gibt Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald einen Überblick zu den zahlreichen frühkeltischen Grabfunden im Hegau, zu denen beispielsweise der „Heidenbühl“ bei Allensbach-Kaltbrunn zählt. Zudem werden auch neuere Ausgrabungen an eisenzeitlichen Fundstellen im Landkreis Konstanz vorgestellt. Hierzu gehören neben einer großen eisenzeitlichen Siedlung bei Anselfingen und Welschingen auch interessante Neufunde wie eine frühkeltische „Straße“ bei Hilzingen oder gut erhaltene Grabfunde, die bei Rettungsgrabungen in Neubaugebieten und bei Straßenbauprojekten in den letzten Jahren zutage gekommen sind.

Vortragsreihe „Land der Kelten: Baden-Württemberg“
Die 2019 auf Landesebene vorgestellte kulturpolitische Konzeption Baden-Württemberg und seine Kelten hat zum Ziel, die historische Bedeutung dieser Kulturepoche an besonderen Fundstätten und Museen im Land sichtbar und erfahrbar zu machen. Das Land an Rhein und Neckar bietet den Menschen seit jeher günstige Siedlungsvoraussetzungen. Neben den fruchtbaren Böden sind es die in alle Himmelsrichtungen führenden Wasserwege, die schon früh in der Geschichte Fernhandelskontakte möglich machten. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung wird zur Zeit der Kelten erreicht.

Die Vorträge werden vom Förderkreis Archäologie in Baden e. V. in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum Heidelberg angeboten.

Die Veranstaltungen finden mittwochs, 19.00 Uhr, als Online-Vorträge über Zoom statt. Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung zur Vortragsreihe unter [email protected] jeweils am Tag des Vortrags, zusammen mit einer Kurzanleitung für Zoom.

Vorschau:

25.08.2021: „Archäozoologie: Knochenfunde geben Einblick in die keltische Viehwirtschaft“
Vortrag von Dr. Simon Trixl (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)

01.09.2021: „Tarodunum – spätkeltische Großsiedlung und Befestigung östlich von Freiburg i. Br.“
Vortrag von Dr. Heiko Wagner (Kirchzarten)

06.10.2021: „Keltenland Baden-Württemberg: Die Keltenkonzeption des Landes“
Vortrag von Andreas Schüle (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

06/07/2021

Für Kurzentschlossene:

07. Juli 2021 - 19.00 Uhr:
Online-Vortrag - Was gehen uns die Kelten an?

Haben Menschen, die vor mehr als 2000 Jahren hierzulande lebten, für uns irgendeine Bedeutung? Welche Spuren haben sie hinterlassen und was ist davon heute noch sichtbar? Und was, wenn überhaupt, lässt sich aus der Beschäftigung mit „den Kelten“ lernen? Sind sie für uns interessant, weil sie so ganz anders waren, oder haben wir irgendwelche Gemeinsamkeiten mit ihnen? Und wer genau sind die Kelten eigentlich? Der Vortrag bietet eine Orientierungshilfe im Umgang mit dem archäologischen Erbe der letzten fünf Jahrhunderte vor Christi Geburt.

Referent: Prof. Dr. Christoph Huth (Urgeschichtliche Archäologie der Universität Freiburg).

Beginn: 19 Uhr

Anmeldung: Kostenlose Anmeldung per E-Mail an [email protected]

Weitere Vorträge folgen im Rahmen der Reihe „Baden-Württemberg und seine Kelten“

Veranstalter: Förderkreis Archäologie in Baden e.V. und Kurpfälzisches Museum Heidelberg.

Veranstaltungskalender Juli 2021Colombischlössle Freiburg:Ausstellung: bis 9.1.2022„freiburg.archäologie – Leben vor der...
28/06/2021
Jitsi Meet

Veranstaltungskalender Juli 2021
Colombischlössle Freiburg:

Ausstellung: bis 9.1.2022
„freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“
Wie sah das Leben vor der Stadt aus? Der letzte Teil der Ausstellungstrilogie freiburg.archäologie beantwortet diese Frage aus zwei Perspektiven – zeitlich und räumlich.
Schon vor 16.000 Jahren haben Menschen am Tuniberg Rentiere gejagt, in der Bronze- und Eisenzeit das Umland besiedelt und in der Spätantike an der Grenze zum Römischen Reich gelebt. Im dritten Jahrhundert nach Christus fanden Alamannen im Breisgau eine Heimat und weitere 400 Jahre später bestatteten die Merowinger hier ihre Krieger.
Sie alle haben Spuren hinterlassen: Von steinzeitlichen Sägeklingen über römische Tonscherben bis zu frühmittelalterlichen Pfeilspitzen. Archäologische Funde vermitteln ein Bild vom Leben der Menschen in der Region. Mit dem Zähringer Burgberg, dessen Nutzung von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter reicht, schließt sich der Kreis zu den Anfängen Freiburgs.
Die Bedeutung des Umlandes, welches mit seinen ertragreichen Böden und vielseitigen Rohstoffen das Wachstum der jungen Stadt erst ermöglichte, wird mit einem digitalen Geländemodell interaktiv erfahrbar.
Veranstaltungen:

So 4.7., 14 Uhr
Familienführung – Schau‘ ins Land
Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“
Mit spannenden Fundstücken vom Kybfelsen, von der Jagdstation in Munzingen oder vom Zähringer Burgberg entdecken wir das Leben der Menschen vor der Stadtgründung Freiburgs. Unterwegs erproben wir Handwerkstechniken, legen ein römisches Mosaik und erleben am digitalen Geländemodell wie die Menschen das Breisgauer Land im Laufe der Jahrtausende besiedelten.
– für Familien mit Kindern ab 5 Jahren
Anmeldung erforderlich bis Donnerstag, 1.7., 15 Uhr, unter [email protected] oder telefonisch unter 0761 201-2501.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Mi 7.7., 17 Uhr
Führung – Römische Lebenskultur am Oberrhein
Die Legionen Roms bauten in den Provinzen eine herausragende Infrastruktur auf. Ihre Hinterlassen über den Wasserhahn bis zur Fluchtafel lassen die römische Kultur am Oberrhein lebendig werden.
Anmeldung erforderlich bis Dienstag, 6.7., 15 Uhr, unter [email protected] oder telefonisch unter 0761 201-2501.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
So 11.7., 12 Uhr
Führung in der Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“
Die „Rundreise“ führt von Freiburg ins Umland und veranschaulicht die Besiedlung der Region lange vor der Stadtgründung. Erstmals gezeigte Fundstücke, moderne Grabungsmethoden und ein digitales Geländemodell bieten spannende Einblicke in die kleine Vorgeschichte des Breisgaus.
Anmeldung erforderlich bis Donnerstag, 10.7., 15 Uhr, unter [email protected] oder Telefon 0761 201-2501.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Mi 14.7., 18.30-19.15 Uhr:
Digitale Führung – Neue Forschungsergebnisse zum Leben vor der Stadt
Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“
Erstmals gezeigte Funde erzählen davon, dass die Region in und um Freiburg bereits viele Jahrtausende vor der Stadtgründung ein attraktiver Lebensraum war. Anhand aktueller Forschungsergebnisse aus den Jahren 2020/21 u.a. aus Tiengen lernen die Teilnehmenden bei der digitalen archäologischen Rundreise die kleine Vorgeschichte des Breisgaus kennen.
Hans Oelze M.A.
Die Teilnahme ist kostenfrei über folgenden Link zu erreichen: https://freiburg.cloud1x.de/ArCo_digital_Kulturgeschichte_n
Sa 17.7., 15 Uhr
Kinder führen Kinder – Komm mit in die Steinzeit!
Archäologiebegeisterte Kinder des Kulturlotsen-Teams laden neugierige Forscher_innen ab 5 Jahren zu einer interaktiven Zeitreise in die Steinzeit ein.
Anmeldung erforderlich bis Donnerstag, 15.7., 15 Uhr, unter [email protected] oder telefonisch unter 0761 201-2501.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Mi 21.7., 17 Uhr
Führung – Bronze: Ein Werkstoff schreibt Menschheitsgeschichte
Frau Dr. Beate Grimmer-Dehn schildert wie das Know-How der Bronzemettallurgie weitreichende Veränderungen in vorgeschichtlichen Gemeinschaften bewirkte, die bis heute in der Gesellschaft Bestand haben. Dazu zählt nicht nur ein eitreichendes Handelsnetz, berufliche Spezialisierung, sondern auch Recycling und Sammelleidenschaft!
Anmeldung erforderlich bis Dienstag, 20.7., 15 Uhr, unter [email protected] oder telefonisch unter 0761 201-2501.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
So 25.7., 12 Uhr
Führung – Leben vor der Stadtgründung
Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“
Im Jahr 2020 feierte die Stadt Freiburg die Verleihung der Marktrechte vor 900 Jahren. Die archäologischen Spuren in und um Freiburg reichen jedoch viele Jahrtausende vor die Zeit der Stadtgründung zurück. Erstmals gezeigte Funde sowie ein digitales Geländemodell bieten Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse.
Anmeldung erforderlich bis Donnerstag, 22.07., 15 Uhr, unter [email protected] oder telefonisch unter 0761 201-2501.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Mi 28.7., 18.30-19.15 Uhr
Digitale Führung – Von der Jagdstation in Munzingen zum Kybfelsen
Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“
Die digitale „Rundreise“ führt von Freiburg ins Umland und veranschaulicht die Besiedlung der Region lange vor der Stadtgründung. Erstmals gezeigte Fundstücke, moderne Grabungsmethoden und ein digitales Geländemodell bieten spannende Einblicke in die kleine Vorgeschichte des Breisgaus.
Die Teilnahme ist kostenfrei über folgenden Link zu erreichen: https://freiburg.cloud1x.de/ArCo_digital_Kulturgeschichte_n
Wann & Wo
4. Juli – 28. Juli 2021

Freiburg Colombischlössle

©2021 KeltenWelten e. V. | Impressum| Da

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Vortragsreihe „Land der Kelten: Baden-Württemberg“Die 2019 auf Landesebene vorgestellte kulturpolitische Konzeption Bade...
21/06/2021

Vortragsreihe „Land der Kelten: Baden-Württemberg“

Die 2019 auf Landesebene vorgestellte kulturpolitische Konzeption Baden-Württemberg und seine Kelten hat zum Ziel, die historische Bedeutung dieser Kulturepoche an besonderen Fundstätten und Museen im Land sichtbar und erfahrbar zu machen. Das Land an Rhein und Neckar bietet den Menschen seit jeher günstige Siedlungsvoraussetzungen. Neben den fruchtbaren Böden sind es die in alle Himmelsrichtungen führenden Wasserwege, die schon früh in der Geschichte Fernhandelskontakte möglich machten. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung wird zur Zeit der Kelten erreicht.

Die Vorträge werden vom Förderkreis Archäologie in Baden e. V. in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum Heidelberg angeboten.

Die Veranstaltungen finden mittwochs, 19.00 Uhr, als Online-Vorträge über Zoom statt. Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung zur Vortragsreihe unter [email protected] jeweils am Tag des Vortrags, zusammen mit einer Kurzanleitung für Zoom.


07.07.2021: „Was gehen uns die Kelten an?“
Vortrag von Prof. Dr. Christoph Huth (Urgeschichtliche Archäologie der Universität Freiburg)

Haben Menschen, die vor mehr als 2000 Jahren hierzulande lebten, für uns irgendeine Bedeutung? Welche Spuren haben sie hinterlassen und was ist davon heute noch sichtbar? Und was, wenn überhaupt, lässt sich aus der Beschäftigung mit „den Kelten“ lernen? Sind sie für uns interessant, weil sie so ganz anders waren, oder haben wir irgendwelche Gemeinsamkeiten mit ihnen? Und wer genau sind die Kelten eigentlich? Der Vortrag bietet eine kleine Orientierungshilfe im Umgang mit dem archäologischen Erbe der letzten fünf Jahrhunderte vor Christi Geburt.



28.07.2021: „Die Eisenzeit im Hegau – ein Überblick und neue Grabungsergebnisse“
Vortrag von Dr. Jürgen Hald (Kreisarchäologie Konstanz)

Der Landkreis Konstanz gehört zu den fundreichsten Altsiedellandschaften in Baden-Württemberg. Auch die Kelten haben dort zahlreiche Spuren hinterlassen. In seinem reich bebilderten Vortrag gibt Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald einen Überblick zu den zahlreichen frühkeltischen Grabfunden im Hegau, zu denen beispielsweise der „Heidenbühl“ bei Allensbach-Kaltbrunn zählt. Zudem werden auch neuere Ausgrabungen an eisenzeitlichen Fundstellen im Landkreis Konstanz vorgestellt. Hierzu gehören neben einer großen eisenzeitlichen Siedlung bei Anselfingen und Welschingen auch interessante Neufunde wie eine frühkeltische „Straße“ bei Hilzingen oder gut erhaltene Grabfunde, die bei Rettungsgrabungen in Neubaugebieten und bei Straßenbauprojekten in den letzten Jahren zutage gekommen sind.

25.08.2021: „Archäozoologie: Knochenfunde geben Einblick in die keltische Viehwirtschaft“
Vortrag von Dr. Simon Trixl (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)

Haustiere waren für die Menschen der Eisenzeit unverzichtbar: Neben überlebenswichtigen Nahrungsmitteln wie Fleisch und Milch lieferten sie Rohstoffe für zahlreiche Handwerkszweige und spielten dank ihrer Arbeitskraft auch in Ackerbau und Transportwesen eine zentrale Rolle. Die Bedeutung der Tiere für die Kelten können wir vor allem mithilfe der archäozoologischen Untersuchung von Tierknochen nachvollziehen, wie sie in mitunter großer Zahl bei der Ausgrabung vor- und frühgeschichtlicher Siedlungsareale zutage kommen. Der Vortrag gibt Einblick, mit welchen Methoden die Archäozoologie den Knochen Informationen abgewinnt und welche Rückschlüsse wir so auf die Viehwirtschaft der Kelten im heutigen Südwestdeutschland ziehen können. Neben ihrer ökonomischen Funktion waren Tiere darüber hinaus auch ein zentraler Bestandteil eisenzeitlicher Bestattungs- und Deponierungssitten, wie ebenfalls anhand archäozoologischer Ergebnisse demonstriert werden wird.

01.09.2021: „Tarodunum – spätkeltische Großsiedlung und Befestigung östlich von Freiburg i. Br.“
Vortrag von Dr. Heiko Wagner (Kirchzarten)

Im Dreisamtal wenige Kilometer östlich von Freiburg i. Br. kennt man seit dem 19. Jh. eine riesige Wallanlage. Sie wurde als „Oppidum“ angesprochen; nach den Grabungsergebnissen von 1987 blieb sie allerdings in der Spätlatènezeit unvollendet – die größte Bauruine Baden-Württembergs (bisher).
Ebenfalls im Jahre 1987 wurde etwa 1 km westlich davon eine unbefestigte Großsiedlung entdeckt. Geländebegehungen und später einige Sondagen erbrachten zahlreiches Fundmaterial; es gehört in die Mittel- und Spätlatènezeit (hier: ca. 150–90/80 v. Chr.). Verschiedene Handwerke (Glas, Metallverarbeitung, Keramikproduktion …) blühten, und der Fernhandel reichte bis nach Mittelitalien. Tarodunum war wohl der Zentralort eines keltischen Stammes oder Teilstammes. Schon vor Jahrzehnten wurden mehrere Hektar durch geophysikalische Untersuchungen erfasst, die aber nicht im einzelnen ausgewertet sind. Die Siedlung endete wie alle anderen Großsiedlungen und Befestigungen östlich des Rheins im frühen 1. Jh. v. Chr. – die Gründe dafür sind weitgehend unbekannt.

06.10.2021: „Keltenland Baden-Württemberg: Die Keltenkonzeption des Landes“
Vortrag von Andreas Schüle (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

Copyright Karte: © Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Vortragsreihe „Land der Kelten: Baden-Württemberg“

Die 2019 auf Landesebene vorgestellte kulturpolitische Konzeption Baden-Württemberg und seine Kelten hat zum Ziel, die historische Bedeutung dieser Kulturepoche an besonderen Fundstätten und Museen im Land sichtbar und erfahrbar zu machen. Das Land an Rhein und Neckar bietet den Menschen seit jeher günstige Siedlungsvoraussetzungen. Neben den fruchtbaren Böden sind es die in alle Himmelsrichtungen führenden Wasserwege, die schon früh in der Geschichte Fernhandelskontakte möglich machten. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung wird zur Zeit der Kelten erreicht.

Die Vorträge werden vom Förderkreis Archäologie in Baden e. V. in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum Heidelberg angeboten.

Die Veranstaltungen finden mittwochs, 19.00 Uhr, als Online-Vorträge über Zoom statt. Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung zur Vortragsreihe unter [email protected] jeweils am Tag des Vortrags, zusammen mit einer Kurzanleitung für Zoom.


07.07.2021: „Was gehen uns die Kelten an?“
Vortrag von Prof. Dr. Christoph Huth (Urgeschichtliche Archäologie der Universität Freiburg)

Haben Menschen, die vor mehr als 2000 Jahren hierzulande lebten, für uns irgendeine Bedeutung? Welche Spuren haben sie hinterlassen und was ist davon heute noch sichtbar? Und was, wenn überhaupt, lässt sich aus der Beschäftigung mit „den Kelten“ lernen? Sind sie für uns interessant, weil sie so ganz anders waren, oder haben wir irgendwelche Gemeinsamkeiten mit ihnen? Und wer genau sind die Kelten eigentlich? Der Vortrag bietet eine kleine Orientierungshilfe im Umgang mit dem archäologischen Erbe der letzten fünf Jahrhunderte vor Christi Geburt.



28.07.2021: „Die Eisenzeit im Hegau – ein Überblick und neue Grabungsergebnisse“
Vortrag von Dr. Jürgen Hald (Kreisarchäologie Konstanz)

Der Landkreis Konstanz gehört zu den fundreichsten Altsiedellandschaften in Baden-Württemberg. Auch die Kelten haben dort zahlreiche Spuren hinterlassen. In seinem reich bebilderten Vortrag gibt Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald einen Überblick zu den zahlreichen frühkeltischen Grabfunden im Hegau, zu denen beispielsweise der „Heidenbühl“ bei Allensbach-Kaltbrunn zählt. Zudem werden auch neuere Ausgrabungen an eisenzeitlichen Fundstellen im Landkreis Konstanz vorgestellt. Hierzu gehören neben einer großen eisenzeitlichen Siedlung bei Anselfingen und Welschingen auch interessante Neufunde wie eine frühkeltische „Straße“ bei Hilzingen oder gut erhaltene Grabfunde, die bei Rettungsgrabungen in Neubaugebieten und bei Straßenbauprojekten in den letzten Jahren zutage gekommen sind.

25.08.2021: „Archäozoologie: Knochenfunde geben Einblick in die keltische Viehwirtschaft“
Vortrag von Dr. Simon Trixl (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)

Haustiere waren für die Menschen der Eisenzeit unverzichtbar: Neben überlebenswichtigen Nahrungsmitteln wie Fleisch und Milch lieferten sie Rohstoffe für zahlreiche Handwerkszweige und spielten dank ihrer Arbeitskraft auch in Ackerbau und Transportwesen eine zentrale Rolle. Die Bedeutung der Tiere für die Kelten können wir vor allem mithilfe der archäozoologischen Untersuchung von Tierknochen nachvollziehen, wie sie in mitunter großer Zahl bei der Ausgrabung vor- und frühgeschichtlicher Siedlungsareale zutage kommen. Der Vortrag gibt Einblick, mit welchen Methoden die Archäozoologie den Knochen Informationen abgewinnt und welche Rückschlüsse wir so auf die Viehwirtschaft der Kelten im heutigen Südwestdeutschland ziehen können. Neben ihrer ökonomischen Funktion waren Tiere darüber hinaus auch ein zentraler Bestandteil eisenzeitlicher Bestattungs- und Deponierungssitten, wie ebenfalls anhand archäozoologischer Ergebnisse demonstriert werden wird.

01.09.2021: „Tarodunum – spätkeltische Großsiedlung und Befestigung östlich von Freiburg i. Br.“
Vortrag von Dr. Heiko Wagner (Kirchzarten)

Im Dreisamtal wenige Kilometer östlich von Freiburg i. Br. kennt man seit dem 19. Jh. eine riesige Wallanlage. Sie wurde als „Oppidum“ angesprochen; nach den Grabungsergebnissen von 1987 blieb sie allerdings in der Spätlatènezeit unvollendet – die größte Bauruine Baden-Württembergs (bisher).
Ebenfalls im Jahre 1987 wurde etwa 1 km westlich davon eine unbefestigte Großsiedlung entdeckt. Geländebegehungen und später einige Sondagen erbrachten zahlreiches Fundmaterial; es gehört in die Mittel- und Spätlatènezeit (hier: ca. 150–90/80 v. Chr.). Verschiedene Handwerke (Glas, Metallverarbeitung, Keramikproduktion …) blühten, und der Fernhandel reichte bis nach Mittelitalien. Tarodunum war wohl der Zentralort eines keltischen Stammes oder Teilstammes. Schon vor Jahrzehnten wurden mehrere Hektar durch geophysikalische Untersuchungen erfasst, die aber nicht im einzelnen ausgewertet sind. Die Siedlung endete wie alle anderen Großsiedlungen und Befestigungen östlich des Rheins im frühen 1. Jh. v. Chr. – die Gründe dafür sind weitgehend unbekannt.

06.10.2021: „Keltenland Baden-Württemberg: Die Keltenkonzeption des Landes“
Vortrag von Andreas Schüle (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

Copyright Karte: © Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Adresse

Keltenwelt Am Glauberg
Glauburg
63695

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Bemerkungen

Wenn ich ein Kelte wäre hätte ich das Grab gleich am Sandstein Steinbruch in Büdingen errichtet :)
Greetings . I present to you my page dedicated to NARBO MARTIVS ( Roman Narbonne , south of the France ) , NARBONENSIS capital's , second Roman port after OSTIA in North-Western Europe and city among the top 20 according with the very famous Roman author AVSONIVS ( Ausone ) in ORDO VRBIVM NOBILIVM ( order of great noble cities ) : Narbo Martivs , première fille de Rome .