Oberhessisches Museum

Oberhessisches Museum Herzlich willkommen auf der Seite des Oberhessischen Museums. Leib'sches Haus I Wallenfels'sches Haus I Altes Schloss Di - So: 10 - 16 Uhr I Eintritt frei
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Wie gewohnt öffnen

Zu sehen ist ein Rekonstruktionsversuch der mittelalterlichen Stadt Gießen aus dem Jahre 1931 des ehemaligen Stadtbaudir...
25/02/2021

Zu sehen ist ein Rekonstruktionsversuch der mittelalterlichen Stadt Gießen aus dem Jahre 1931 des ehemaligen Stadtbaudirektors Wilhelm Gravert (Planpause des Stadtarchivs Gießen).

Gut zu erkennen (Rote Kreise) sind die heutigen Museumsgebäude des Oberhessischen Museums: das Alte Schloss mit dem Heidenturm  und die beiden ehem. Burgmannenhäuser - das Leib’sche und das Wallenfells’sche Haus am Kirchplatz  - wovon es ursprünglich sieben gab.

Ein Teil des ehemaligen Festungsgrabens ist bis zum heutigen Tag erhalten geblieben und trennt das Alte Schloss vom Botanischen Garten. Auch ein Teil der Festungsmauer hat sich erhalten und ist auf der Rückseite der beiden Museumsgebäude am Kirchplatz zu sehen.

Nutzt das sonnige Wetter, macht einen Spaziergang und schaut euch die historischen Museumsgebäude einfach mal an – sie haben viel zu erzählen.

#throwbackthursday #oberhessischesmuseum #gießen #gießenhistorisch #gießenistschön #giessenentdecken #stadtgeschichte #stadtarchivgießen #alteschloss #Kirchplatz

Es liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns. Vergangenen Dienstag hat die Jury unseres Architekturwettbewerbs getagt u...
23/02/2021

Es liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns. Vergangenen Dienstag hat die Jury unseres Architekturwettbewerbs getagt und heute wurden die Entwürfe für das Leib’sche und das Wallenfels’sche Haus der Presse vorgestellt. Auf unseren Fotos sind die Preisträger Studio Gründer Kirfel zu sehen. Der zweite Preis ging an studioinges.
Alle Einreichungen hängen nun für eine Woche im Rathaus. Da zurzeit nur eine eingeschränkte Zugänglichkeit besteht, werden wir die Pläne auch noch einmal im Oberhessischen Museum ausstellen, sobald es die Umstände zulassen.

#oberhessischesmuseum #giessen @giessen.de #ausaltmachneu #comingsoon #architecture #architekturwettbewerb #sosehensiegeraus #vorfreude

#CollectingCorona, Teil 1: Andreas WaltherDer Künstler Andreas Walther lebt und arbeitet in zwei Welten: in Gießen und T...
12/02/2021

#CollectingCorona, Teil 1: Andreas Walther
Der Künstler Andreas Walther lebt und arbeitet in zwei Welten: in Gießen und Taipeh. Seine Fotografien zeigen Natur- und Landschaftsaufnahmen, mal aus der Nähe und mal aus der Ferne. Die Landschaften sind nicht zu verorten und seine Motive erscheinen meistens detailgetreu und scharf. Er konstruiert besondere Atmosphären in seinen Fotografien, die auch durch den bewussten Einsatz der digitalen Weiterverarbeitung als Gestaltungselement entstehen.
Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte Andreas Walther ein Gefühl von langen Sommerferien. Dies hat in ihm eine gedankliche Freiheit ausgelöst, die dazu geführt hat, dass er sich von seinem bisherigen Prozess des Fotografierens etwas distanziert hat. Durch Corona konnte er mehr Zeit in der Natur und im Wald verbringen.
Er selbst sagt dazu: „Im Rahmen meiner Arbeit mit Fotografie beschäftigt mich seit längerem die Frage, wie sich körperliche Wirklichkeiten möglichst weitgehend in den Arbeitsprozess mit dem Medium einbringen lassen.
Während eines kurzen Studienaufenthaltes in Greifswald im Frühsommer 2020 wurde mir beim Fotografieren bewusst, dass ich beim Betätigen des Auslösers den Atem anhalte. Dies erschien mir jedoch eher als eine Negation körperlicher Wirklichkeit. So kam es zu dem Versuch, mit lange geöffneter Blende zu fotografieren und dabei ganz entschieden den Atem zuzulassen. Im Prozess der Bildgebung zeigte sich dies - wie zu erwarten war - in einer Bewegungsunschärfe, die einerseits aus der Bewegung des Körpers und andererseits aus der Bewegung der Umwelt während der Aufnahme resultierte. Während der Aufnahme schaute ich nicht durch den Sucher, was für den Blick einen weiteren Freiheitsgrad ergab...“

[1] Unbenannt #10/2020, 20 x 30cm, Pigmenttinte, Velvet Fine Art Papier, Firnis, MDF-Platte, 10+1AP
[2] Unbenannt #9/2020, 20 x 30cm, Pigmenttinte, Velvet Fine Art Papier, Firnis, MDF-Platte, 10+1AP
[3] Portrait von Andreas Walther
© Andreas Walther

#oberhessischesmuseum #giessen #fotografie #kunst #gießen Gießen.de #andreaswalther #sammlungöffnedich #landschaftsfotografie

Im Zuge unserer Neukonzeption rücken nicht nur die verschiedenen Objekte der Sammlung immer wieder in den Fokus, sondern...
11/02/2021

Im Zuge unserer Neukonzeption rücken nicht nur die verschiedenen Objekte der Sammlung immer wieder in den Fokus, sondern auch die drei Museumsgebäude des Oberhessischen Museums. Alle drei Häuser haben ihre eigenen kleinen Geschichten, die wir in den kommenden Wochen gerne mit Ihnen teilen möchten.

Heute starten wir mit einem Blick auf das Alte Schloss, das nicht immer so prachtvoll in der Stadtmitte stand. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erfüllte das Alte Schloss verschiedene Funktionen, diente als Polizeistation, Lagerstätte für Kaufleute und als Kaserne. Die Spuren der Nutzung und auch der Vernachlässigung zeigten sich immer deutlicher und zum Ende des 19. Jahrhunderts war es in einem maroden Zustand.

Zu dieser Zeit befand sich das Schloss im Privatbesitz des Großherzogs Ernst Ludwig, der es im Jahr 1893 der Stadt Gießen schenkte und Gelder für die Sanierung des Gebäudes zur Verfügung stellte. Außerdem verband er mit der Schenkung eine weitere Forderung: Das Alte Schloss sollte für die Unterbringung „der auf die oberhessische Geschichte bezüglichen Sammlung dienstbar gemacht werden“.

In den darauffolgenden Jahren wurde das Alte Schloss saniert und im neugotischen Stil restauriert. 1905 erfolgte schließlich der Einzug des Oberhessischen Museums in das Alte Schloss.

[1] Das Alte Schloss mit dem Botanischen Garten, 1893
[2]  Die Rückseite des Alten Schlosses, 1893
[3] Das Alte Schloss nach der Renovierung, 1905

 

#throwbacktuesday #oberhessischesmuseum #gießen #gießenistschön #giessenentdecken #stadtgeschichte @gießen.de #altesschloss

Am heutigen „Tag der Kinderhospizarbeit“ erleuchtet das Alte Schloss in der Farbe Grün, um auf den Ambulanten Kinder- un...
10/02/2021

Am heutigen „Tag der Kinderhospizarbeit“ erleuchtet das Alte Schloss in der Farbe Grün, um auf den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst unserer Region Aufmerksam zu machen!

Die Mitmachaktion „Lasst uns Deutschland grün erleuchten“ wurde vom Deutschen Kinderhospizverein (DKHV) und seinen 30 bundesweiten ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten initiiert. Als ein Zeichen der Verbundenheit mit erkrankten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, findet der Gedenktag seit 2006 statt.

Der Ambulante Kinderhospizdienst Gießen wurde 2006 eröffnet und unterstützt seitdem die Kinder, Eltern und Geschwister. Zumeist ehrenamtliche Mitarbeiter/innen begleiten die betroffenen Familien langfristig, häufig über mehrere Jahre, und sind Ansprechpartner/innen für Themen wie Trauer, Tod, Abschied und den Alltag mit einem erkrankten Kind. Auf vielfältige Weise tragen sie dazu bei, das Leid und die Belastung der Betroffenen zu lindern und Familien auf diesem schweren Weg des Lebens zu helfen.

Wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen für ihren Einsatz!

#TagderKinderhospizarbeit #giessen #oberhessischesmuseum #kinderhospizarbeit #gießen Gießen.de Deutscher Kinderhospizverein e.V. #grün #solidarität #grünistdiehoffnung

Die Sonne erstrahlt heute über das verschneite Gießen. Um die Eiseskälte ein wenig zu vertreiben, hilft vielleicht ein w...
09/02/2021

Die Sonne erstrahlt heute über das verschneite Gießen. Um die Eiseskälte ein wenig zu vertreiben, hilft vielleicht ein wenig Musik und Bewegung. Das haben sich unsere beiden Musikanten im Schneetreiben des Künstlers Ernst Eimer wohl auch gedacht. 

Das Oberhessische Museum besitzt einige wichtige Werke des hessischen Künstlers Ernst Eimer. Einen Teil der Gemälde und Drucke erwarb das OHM bereits in den 1950er Jahren, unter anderem im Zusammenhang mit einer Einzelausstellung zum 75. Geburtstag von Ernst Eimer.

Die hochformatige Zeichnung auf braunem Karton zeigt einen untersetzten Musiker mit Wollkappe und bodenlangen Mantel, der gegen die Kälte und den Wind schützt. Unter seinem linken Arm trägt er ein Pandonium. Rechts neben ihm stapft durch das Schneetreiben ein etwas hagerer Tubaspieler, der sein Instrument auf dem Rücken trägt.
 
#oberhessischesmuseum #DepotDienstag #blickhinterdiekulissen #digamus #Sammlungöffnedich #giessenentdecken #giessen #gießen #museumdigital @giessen.de #ErnstEimer

Wer kennt ihn inzwischen nicht – den selbst gebastelten Regenbogen als ein Zeichen für Gemeinschaft während der Coronaze...
05/02/2021

Wer kennt ihn inzwischen nicht – den selbst gebastelten Regenbogen als ein Zeichen für Gemeinschaft während der Coronazeit?!
Unseren Regenbogen hat der zweijährige Noah Emil gemeinsam mit seiner Mutter gemalt, nachdem sie dem Aufruf „Alles wird gut“ im April 2020 gefolgt sind. Nach der Fertigstellung wurden die Regenbögen sichtbar in die Fenster gehängt, damit Kinder sehen konnten, wer und wie viele Kinder noch zu Hause bleiben müssen.

Seit knapp einem Jahr wird nun auch unser Museumsalltag von der Pandemie beeinflusst. Da dies voraussichtlich in den kommenden Monaten weiterhin der Fall sein wird, haben wir uns dazu entschlossen, Ihnen weitere Einblicke in unsere Arbeit zu geben. Wir möchten zeigen, was das Oberhessische Museum in der vergangenen Zeit an Projekten auf den Weg gebracht hat.

Wir beginnen ab nächster Woche mit der Vorstellung des Förderprojekts #CollectingCorona, das uns besonders am Herzen lag und das wir gemeinsam mit der Abteilung Kulturförderung des Kulturamts Gießen umsetzen konnten. Mit der Aktion konnte gezielt Kunst von Gießener Künstler*innen angekauft werden. Das hatte zum einen das Ziel, die Künstler*innen in der Krise finanziell zu unterstützen und zum anderen die künstlerische Perspektive auf diese Zeit in unserer Sammlung festzuhalten.

Freuen Sie sich in den kommenden Wochen auf spannende und persönliche Einblicke in die Arbeit verschiedener Künstler*innen!

#oberhessischesmuseum #giessen #giessenentdecken #kunst #Gießen #regenbogen #regenbogencorona @gießen.de #blickhinterdiekulissen #sammlungöffnedich

Am heutigen #DepotDienstag wird es grün, denn wir wurden für die #greenchallenge nominiert! Wir danken den Kolleginnen u...
02/02/2021

Am heutigen #DepotDienstag wird es grün, denn wir wurden für die #greenchallenge nominiert! Wir danken den Kolleginnen und Kollegen der @museen.wetzlar für die Nominierung!

Wir präsentieren drei Objekte, die zwar alle grün sind, aber dennoch sehr unterschiedlich:

1. Die Lithographie „Mädchen mit Katze“ von Otto Dix aus dem Jahr 1956 ist normalerweise in der Dauerausstellung im Alten Schloss zu sehen. Dank der Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung konnte es im vergangenen Jahr restauriert werden, wodurch die grüne Farbe nun wieder stärker zum Vorschein kommt.

2. Die Radnadeln aus Bronze stammen aus der Zeit 1500 v. Chr. und wurden in der Wetterau gefunden.
Das Schmuckstück ist ein typisches Objekt für die Region Hessen.

3. Die wunderbar erhaltende grüne Feder gehört zu einem Rauchuntensil aus Südamerika. Es wird den Chamacoco zugeordnet, einer Gruppe Indigener aus Paraguay, die auch zu Teilen in Brasilien leben.

Wir freuen uns auf noch mehr grüne Objekte und nominieren:

Gießkannenmuseum Gießen
Mathematikum
Keltenwelt am Glauberg
Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

#oberhessischesmuseum #digamus #Sammlungöffnedich #giessenentdecken #giessen #gießen #museumdigital @giessen.de #grün #ottodix #archäologie #ethnography

Wir schließen heute unsere Reihe #Skulpturenfreitag mit einem bewegten Bild, das Lust auf bessere Zeiten macht. Beim Tan...
29/01/2021

Wir schließen heute unsere Reihe #Skulpturenfreitag mit einem bewegten Bild, das Lust auf bessere Zeiten macht. Beim TanzArt ostwest-Festival im Juni 2019 wurde unser Schlosshof zur Bühne. Die Tänzerin der Gießener Tanzcompagnie @stadttheatergiessen setzt hier die Skulptur „Metallplastik 3-84“ in Szene – eine wunderbare Veranstaltung, von der es hoffentlich bald wieder mehr gibt. Diese Plastik kam 1990 ins Museum und stammt von dem damals in Kassel, heute bei Köln lebenden Bildhauer Hubert Schmitt. Sein „Markenzeichen“ sind geometrische Skelett- und Gitterkonstruktionen aus massiven Stahlrohren. Aus der Kombination verschiedener Polyeder ergeben sich immer wieder eigene räumliche Experimente, so Schmitt. Das Oberhessische Museum widmete ihm 1996/97 eine eigene Ausstellung.
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Mit der Plastik schließt sich der Kreis und wir kommen zurück zum Alten Schloss. Seit Juni 2020 haben wir Ihnen an dieser Stelle viele Skulpturen im Stadtraum gezeigt – heute enden wir mit der Reihe. Sie können sich aber freuen: das Kulturamt arbeitet an einer Homepage, die die Kunst im öffentlichen Raum in Gießen vorstellt und demnächst online geht.
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Foto: Dagmar Klein
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#oberhessischesmuseum #skulpturenfreitag #gießenerskulpturen #kunstimöffentlichenraum #artinpublicspaces #meingiessen #giessen #gießen @gießen.de

Bereits am vergangenen Samstag haben wir Ihnen zum Internationalen Tag der Handschrift die älteste Urkunde der Stadt Gie...
26/01/2021

Bereits am vergangenen Samstag haben wir Ihnen zum Internationalen Tag der Handschrift die älteste Urkunde der Stadt Gießen präsentiert. Auch am heutigen #DepotDienstag widmen wir uns nochmal diesem spannenden Thema, denn Handschriften spielen bei der Erforschung von Objektgeschichten eine wichtige Rolle.
Die Objekte aus Kamerun, unserer Ethnographischen Sammlung, werden derzeit im Projekt „Provenienzen von ethnographischen Objekten aus kolonialen Kontexten in Mittelhessen“ erforscht. Dabei stoßen wir immer wieder auf viele verschiedene Handschriften, die auf alten Inventarkarten zu finden sind, wie es am Beispiel eines „Butterbehälters“ aus dem Norden Kameruns gut zu erkennen ist.
Die handschriftlich angefertigten Inventarkarten und Objektbeschriftungen liefern nicht nur Informationen über das Objekt, sondern offenbaren auch, wie viele verschiedene Personen im Laufe der Sammlungsgeschichte an dieser mitwirkten. Im Zuge des Forschungsprojekts werden wir schließlich der Frage nachgehen, auf welchen Wegen das Objekt in unsere Sammlung kam.

#oberhessischesmuseum #DepotDienstag #blickhinterdiekulissen #digamus #Sammlungöffnedich #giessenentdecken #giessen #gießen #museumdigital @giessen.de

Fake News im Mittelalter – Originalhandschrift und FälschungKurz nach 1285 bringt im Kloster Schiffenberg ein Augustiner...
23/01/2021

Fake News im Mittelalter – Originalhandschrift und Fälschung

Kurz nach 1285 bringt im Kloster Schiffenberg ein Augustinerchorherr einen lateinischen Text in gotischer Buchschrift zu Pergament. Das Heikle an der Urkunde ist: Sie behauptet, aus dem Jahr 1235 und vom damaligen Gießener Stadtherrn, Graf Wilhelm von Tübingen, zu stammen. Warum präsentiert das Stadtarchiv Gießen die dreiste Fälschung trotzdem mit Stolz? Gefälscht oder nicht – es bleibt seine älteste Urkunde. Und fraglos wurde sie wirkmächtig, denn anhand ihrer berief sich das Chorherrenstift auf Rechtstitel am Neuhof bei Leihgestern.
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Wir freuen uns, Ihnen heute diesen Schatz aus dem Gießener Stadtarchiv präsentieren zu dürfen. Die Kolleg*innen haben ihn speziell für den heutigen Tag der Handschrift gehoben.
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#tagderhandschrift #werschreibtderbleibt #stadtgeschichte #stadtarchivgießen #oberhessischesmuseum #meingiessen @giessen.de #digamus #museumdigital

Heute haben wir höchst offiziell die Zusammenarbeit mit @studioneuemuseen_  für unsere neue Dauerausstellung gestartet. ...
20/01/2021

Heute haben wir höchst offiziell die Zusammenarbeit mit @studioneuemuseen_ für unsere neue Dauerausstellung gestartet. In einem Wettbewerbsverfahren hat uns dieses Gestaltungsbüro mit ersten Ideen überzeugt. Einen kleinen Eindruck vermitteln Ihnen die beiden Fotos aus der Wettbewerbspräsentation.
STUDIO NEUE MUSEEN hat fundierte Erfahrungen in allen Aspekten der Ausstellungsgestaltung und besonders freuen wir uns darauf, gemeinsam partizipative Elemente zu gestalten, so dass auch weiterhin Gießener Akteur*innen eingebunden werden. Durch den geplanten Umbau von zwei der drei Museumsgebäude, der zunächst noch durch einen Architekturwettbewerb im Detail geplant werden muss, werden wir auch die Herausforderung meistern, Sanierung und neue Dauerausstellung zu verbinden. Es stehen uns spannende und arbeitsreiche Jahre bevor.

#oberhessischesmuseum #ausaltmachneu #dauerausstellung #aufdieplätzefertiglos #entwurf @giessen.de #meingiessen #giessen #stadtgeschichte

Heute ist wieder #depotdienstag mit Einblicken in unser neues Depot. Es ist im Moment unser wichtigster Raum, denn es st...
19/01/2021

Heute ist wieder #depotdienstag mit Einblicken in unser neues Depot. Es ist im Moment unser wichtigster Raum, denn es stehen ja große Veränderungen bevor. Um unsere Museumsgebäude umbauen zu können, müssen wir erstmal alle Objekte sicher und gut sortiert unterbringen. Gemälde werden an Gitterwände gehängt 1️⃣, die dann auf Schienen 2️⃣ einzeln herausgezogen werden können; Arbeiten auf Papier werden in Schubladen aufbewahrt 3️⃣ und dann wird es auch viele Regalmeter zur Aufbewahrung von Möbeln, Skulpturen und anderen kulturgeschichtlichen Gegenstände geben. Zurzeit ist noch alles im Aufbau, aber schon bald wird sich der Raum füllen.

#nigelnagelneu #giessen #oberhessischesmuseum #hinterdenkulissen #imaufbau #workinprogress @giessen.de #closedbutopen

Suchen Sie einen Grund, mal wieder in die Fußgängerzone zu gehen? Zwar sind die Geschäfte geschlossen, aber statten Sie ...
15/01/2021

Suchen Sie einen Grund, mal wieder in die Fußgängerzone zu gehen? Zwar sind die Geschäfte geschlossen, aber statten Sie doch einem der Gießener Köpfe einen Besuch ab. In der Plockstraße befindet sich zum Beispiel eine Skulptur, die die Archäologin und Pionierin des Frauenstudiums Margarete Bieber zeigt. Wir stellen sie heute vor, weil auch wir uns in den letzten Wochen intensiv mit der Archäologie beschäftigen: die kommende Sonderausstellung (ab Mai) stellt unsere archäologische Sammlung in den Mittelpunkt.
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Bieber wurde 1879 im westpreußischen Schönau geboren, begann 1901 ein Studium in Berlin, wo sie zunächst nur den Status als Gasthörerin innehaben durfte. Schnell entdeckte sie ihr Interesse an der Klassischen Antike, wechselte nach Bonn, wo sie 1907 als zweite Frau an der dortigen Universität promoviert wurde. Es schlossen sich Forschungsreisen in den Mittelmeerraum an - für eine Frau vor dem Ersten Weltkrieg durchaus nicht üblich.

1919 wurde sie an der Universität Gießen zur Habilitation zugelassen und wurde somit zur ersten Privatdozentin der Gießener Universität. 1923 wurde sie nach der Mathematikerin Emmy Noether als zweite Frau in Deutschland zur planmäßigen außerordentlichen Professorin ernannt. Bald leitete sie das Gießener Institut für Altertumswissenschaften. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten war ihre akademische Karriere in Deutschland jedoch beendet. 1933 war sie bereits vom "Berufsbeamtengesetz" betroffen und erhielt Berufsverbot. 1934 wanderte sie in die USA aus, deren Staatsbürgerschaft sie sechs Jahre später erhielt. Sie unterrichtete dort an mehreren Universitäten und forschte bis ins hohe Alter, vor allem auf dem Gebiet der antiken Kleidung und des Theaters. 1978, fast hundertjährig, starb sie in New Canaan, Connecticut.
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Geschaffen hat Hendrik Wienecke ihren "Gießener Kopf", 1970 in Herborn geboren. Der Bildhauer lebt und arbeitet in Gießen. Stahl ist sein wichtigstes Medium. Wienecke engagiert sich im Oberhessischen Künstlerbund.
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Inhalt: Dagmar Klein
Foto: Rolf K. Wegst
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#oberhessischesmuseum #gießenerskulpturen @klassarchaeologie_jlu_giessen #kunstimöffentlichenraum #artinpublicspaces #gießenerköpfe #meingießen

Adresse

Brandplatz 2
Gießen
35390

alle Buslinien zum Marktplatz

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 16:00
Samstag 10:00 - 16:00
Sonntag 10:00 - 16:00

Telefon

0641-96097311

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Bemerkungen

In dieser Woche habe ich im Alten Schloss im Rahmen der Stadt(Labor) Reihe "Mein Museumsgegenstand" das Thema "Planung und Bau der Lahnkanalisation" vorgestellt. Das Großherzogtum Hessen, das Königreich Preußen und das Herzogtum Nassau schlossen 1844 einen Vertrag über den Ausbau der Lahn für 100-t-Schiffe von der Mündung bis Gießen. Bis 1851 konnten diese Holzboote als Treidelboote bis Gießen fahren. Die Lage des Hafens (Ladekai) ist im Stadtplan von 1844 markiert. Der Plan von 1844 hatte einen Mangel: Zwischen den Staustufen lagen nicht stauregulierte Lahnabschnitte. Hier war die Befahrbarkeit im Sommer (fehlende Wassertiefe) oder im Winter (Eisbildung) eingeschränkt. Es gibt einen Bericht über im Hafen liegende beladene Lahnkähne, die dort wochenlang festlagen.Mit Bau der Lahntaleisenbahn und der Bahn nach Deutz war dann das Ende der Lahnschiffahrt eingeläutet. In 1903 gründete sich der Lahnkanal-Verein. Er betrieb den weiteren Ausbau der Lahn für größere Schiffe. Vor dem 1. Weltkrieg wurde sogar ein Probeschiff gebaut (siehe Plan) und unter anderem von der Stadt Gießen als Eigner betrieben. Kriegsbedingt wurde der Probebetrieb auf Lahn und Rhein eingestellt. Den unermütlichen Bemühungen des genannten Vereins war es zu verdanken, dass der Lahnausbau bis Gießen eigentlich in den Jahren 1941 bis 1944 ausgeführt wrden sollte. Wie wir wissen, beendete wiederum ein Krieg diese Bemühungen. Nach dem 2. Weltkrieg führten die Bemühungen des Vereins nicht zum Ziel. Der Bundesverkehrsminister Seebohm beendete die Ausbaubemühungen endgültig. Bei meiner Recherche zu dem Thema Lahnkanal fand ich heraus, dass das Archiv des Lahnkanalvereins im Hessischen Wirtschaftsarchiv in Darmstadt lagert. Dessen Leiter Herr Dr. Eisenbach würde gerne einen Teil der Archivalien in einem Museum präsentieren wollen. Ich hoffe als Gießener Bürger, dass meine Bemühung mit dazu beiträgt, dass diese Exponate zur Regionalgeschichte im Oberhessischen Museum gezeigt werden.