Oberhessisches Museum

Oberhessisches Museum Herzlich willkommen auf der Seite des Oberhessischen Museums. Leib'sches Haus I Wallenfels'sches Haus I Altes Schloss
Di - So: 10 - 16 Uhr I
*Eintritt frei*

Wie gewohnt öffnen

Wir suchen euch!Ihr studiert, seid aufgeschlossen und sucht nach einer Tätigkeit in einem spannenden und kreativen Umfel...
04/11/2021

Wir suchen euch!

Ihr studiert, seid aufgeschlossen und sucht nach einer Tätigkeit in einem spannenden und kreativen Umfeld?

Dann seid ihr bei uns genau richtig!
Wir sind auf der Suche nach freien Mitarbeiter*innen für Führungen, Workshops und andere abwechslungsreiche Aktionen, zum Beispiel mit unserem Museumsboot „Jette“. Für weitere Informationen veranstalten wir am Mittwoch, den 10.11.21 um 18:00 Uhr ein erstes Kennenlernen im Alten Schloss für alle Interessierten. An dem Abend möchten wir die verschiedenen Aufgabenbereiche und das Museum vorstellen. Für Snacks und Getränke ist natürlich auch gesorgt.

Wir freuen uns auf euch!



Für eine Anmeldung unter [email protected] sind wir dankbar.



#oberhessischesmuseum #giessen #altesschloss #wirsuchenverstärkung #museumspädagogik #komminsteam #infoabend @giessen.de #gießen

Wir suchen euch!

Ihr studiert, seid aufgeschlossen und sucht nach einer Tätigkeit in einem spannenden und kreativen Umfeld?

Dann seid ihr bei uns genau richtig!
Wir sind auf der Suche nach freien Mitarbeiter*innen für Führungen, Workshops und andere abwechslungsreiche Aktionen, zum Beispiel mit unserem Museumsboot „Jette“. Für weitere Informationen veranstalten wir am Mittwoch, den 10.11.21 um 18:00 Uhr ein erstes Kennenlernen im Alten Schloss für alle Interessierten. An dem Abend möchten wir die verschiedenen Aufgabenbereiche und das Museum vorstellen. Für Snacks und Getränke ist natürlich auch gesorgt.

Wir freuen uns auf euch!



Für eine Anmeldung unter [email protected] sind wir dankbar.



#oberhessischesmuseum #giessen #altesschloss #wirsuchenverstärkung #museumspädagogik #komminsteam #infoabend @giessen.de #gießen

Schon gewusst? Heute ist der Tag des Grabsteins! Seit 2018 wird er genutzt, um die Menschen über Themen wie Friedhofs- u...
20/10/2021

Schon gewusst? Heute ist der Tag des Grabsteins! Seit 2018 wird er genutzt, um die Menschen über Themen wie Friedhofs- und Erinnerungskultur zu informieren.

Auch unser Museum beherbergt im Leib’schen Haus einige Grabmäler, von denen wir heute das Schwalbach’sche Grabmal [1] genauer vorstellen möchten.
Das Burgmannengeschlecht von Schwalbach lebte seit dem 14 Jahrhundert bis zu seinem Aussterben im Jahr 1771 im Wallenfels’schen Haus. Ganze fünf Jahrhunderte hat die Familie in Gießen gelebt und den Landgrafen von Hessen einige Räte und Kriegsmänner gestellt.
Das Grabmal wurde von Johann Melchior von Schwalbach (1581-1635) für seine Eltern Melchior von Schwalbach und Agnes geb. von Clawer auf Wohra in Auftrag gegeben und befand sich ursprünglich auf dem Alten Friedhof in Gießen. Wegen drohendem Verfall wurde das Grabmal nach seiner Restaurierung im Leib’schen Haus ausgestellt und auf dem Friedhof durch eine Kopie ersetzt.
Zu sehen ist eine Auferstehungsdarstellung [2], die von 8 Wappen flankiert wird. [3/4] Auf den Wappen befinden sich jeweils die Namen der männlichen und weiblichen Ahnen. Die Stufen wurden zur besseren Präsentation des Grabmals hinzugefügt.

Da das Leib’sche Haus aufgrund der anstehenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten für die neue Dauerausstellung weiterhin geschlossen ist, kann das Grabmal derzeit nicht besichtigt werden. Das Alte Schloss sowie das Wallenfels’sche Haus erfreuen sich natürlich weiterhin über Ihren Besuch.

#oberhessischesmuseum #leibscheshaus #tagdesgrabsteins #gießen @giessen.de #closedbutopen #altesschloss #wallenfelsscheshaus #familiengeschichte #hinterdenkulissen #giessenentdecken

Heute möchten wir ein besonderes archäologisches Objekt vorstellen, welches im Zuge der aktuellen Sonderausstellung „Auf...
07/10/2021

Heute möchten wir ein besonderes archäologisches Objekt vorstellen, welches im Zuge der aktuellen Sonderausstellung „Auf den Spuren der Archäologie. Vom Fundort ins Museum“ aufwendig restauriert wurde. Es handelt sich um einen sogenannten Knickwandteller aus der späten Bronzezeit (ca. 1200-800 v. Chr.), der aus Wieseck stammt. Dieser wurde zusammen mit einer großen Zylinderhalsurne in einem Grab gefunden und diente als „Deckel“ für diese. (1)
Der Zustand des Knickwandtellers vor der Restaurierung war sehr schlecht. Die ehemaligen Klebestellen aus einer früheren Restaurierung waren bereits so brüchig, dass er in einer Gipsschale platziert werden musste. (2) Beim Herauslösen zeigte sich, dass viele Scherben bereits vollständig oder zum Teil lose waren. (3) Ohne Restaurierung wäre der Teller, genau wie die kleine Zylinderhalsurne, nur noch in Scherben erhalten gewesen. (1)
Sowohl die Größe des Tellers (50cm Durchmesser!) und seine Verzierungen als auch der Fundort machen es zu einem Highlight-Objekt der archäologischen Sammlung, welches spannende Geschichten über die regionalen Bestattungssitten in der Bronzezeit erzählen kann – und dies wird er dank der Restaurierung in Zukunft weiterhin können.
Der Knickwandteller und viele weitere spannende Objekte sind noch bis zum 16.01.2022 in der Sonderausstellung im Alten Schloss zu sehen.
 
Fotos (2-3): © Birgit Schwahn, Diplom-Restauratorin
Foto (1): Joachim Knossalla, Oberhessisches Museum
 
 
#behindthescenes #BlickhinterdieKulissen #Sammlungöffnedich #restaurierung #oberhessischesmuseum #gießen @giessen.de

Es ist wieder Museumsmitarbeiter*innenmittwoch im Oberhessischen Museum! Und heute möchten wir unsere Kollegin Linn Mert...
15/09/2021

Es ist wieder Museumsmitarbeiter*innenmittwoch im Oberhessischen Museum! Und heute möchten wir unsere Kollegin Linn Mertgen vorstellen, die im Juli 2019 mit einem Volontariat im Oberhessischen Museum angefangen hat und seit kurzem für die Projektkoordination der neuen Dauerausstellung mitverantwortlich ist.

Wir haben sie gefragt, worauf sie sich am meisten in der neuen Dauerausstellung freut?

„Es ist spannend, dieses große und wichtige Projekt wachsen zu sehen und einen Beitrag dazu zu leisten. Mit der Dauerausstellung wollen wir Themen der Gießener Stadtgeschichte aufarbeiten und diese in einem zeitgemäßen Museum präsentieren. In der Dauerausstellung wird es also sehr viel Neues geben: interaktive Medienstationen, die Häuser am Kirchenplatz werden über jede Etage miteinander verbunden sein und der Zugang zur Dauerausstellung wird endlich barrierefrei sein!

Aber am meisten freue ich mich natürlich darauf, wenn wir dann im Sommer 2025 die Türen für die Besucher*innen und Gießener Bürger*innen öffnen werden und sie die Geschichte und den Ort erkunden können.“



#museumsmitarbeiterinnenmittwoch #museumsmitarbeitermittwoch #museumsmitarbeiterin #oberhessischesmuseum #gießen @giessen.de #facesbehind #hinterdenkulissen #team
#neuedauerausstlleung #leibscheshaus

Es ist wieder Museumsmitarbeiter*innenmittwoch im Oberhessischen Museum! Und heute möchten wir unsere Kollegin Linn Mertgen vorstellen, die im Juli 2019 mit einem Volontariat im Oberhessischen Museum angefangen hat und seit kurzem für die Projektkoordination der neuen Dauerausstellung mitverantwortlich ist.

Wir haben sie gefragt, worauf sie sich am meisten in der neuen Dauerausstellung freut?

„Es ist spannend, dieses große und wichtige Projekt wachsen zu sehen und einen Beitrag dazu zu leisten. Mit der Dauerausstellung wollen wir Themen der Gießener Stadtgeschichte aufarbeiten und diese in einem zeitgemäßen Museum präsentieren. In der Dauerausstellung wird es also sehr viel Neues geben: interaktive Medienstationen, die Häuser am Kirchenplatz werden über jede Etage miteinander verbunden sein und der Zugang zur Dauerausstellung wird endlich barrierefrei sein!

Aber am meisten freue ich mich natürlich darauf, wenn wir dann im Sommer 2025 die Türen für die Besucher*innen und Gießener Bürger*innen öffnen werden und sie die Geschichte und den Ort erkunden können.“



#museumsmitarbeiterinnenmittwoch #museumsmitarbeitermittwoch #museumsmitarbeiterin #oberhessischesmuseum #gießen @giessen.de #facesbehind #hinterdenkulissen #team
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Die Gemälde aus dem Leib'schen Haus bekommen nun ihren neuen Platz im Depot 🖼️.#behindthescenes #blickhinterdiekulissen ...
13/09/2021

Die Gemälde aus dem Leib'schen Haus bekommen nun ihren neuen Platz im Depot 🖼️
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#behindthescenes #blickhinterdiekulissen #sammlungöffnedich #depot #oberhessischesmuseum #gießen @giessen.de

Die Gemälde aus dem Leib'schen Haus bekommen nun ihren neuen Platz im Depot 🖼️
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#behindthescenes #blickhinterdiekulissen #sammlungöffnedich #depot #oberhessischesmuseum #gießen @giessen.de

CollectingCorona, Teil 11: Daniel HorvatDer Gießener Künstler Daniel Horvat widmet sich in seiner Kunst der Malerei. Sei...
27/08/2021

CollectingCorona, Teil 11: Daniel Horvat

Der Gießener Künstler Daniel Horvat widmet sich in seiner Kunst der Malerei. Seine Arbeiten entstehen im Prozess, wobei er von dem Material, der Farbe, dem Bildgrund und dem Werkzeug ausgeht. Sie sind nicht durchgeplant, wodurch auch ein offenes und vor allem ein überraschendes Ergebnis entsteht, wie der Künstler selbst sagt. Sein „Corona“-Bild erklärt Horvat wie folgt:

„Das Bild habe ich an dem Tag im März 2020 gemalt, als von der Bundesregierung der erste Lockdown verkündet worden war. Ich war schon geschockt, wie viele Menschen denke ich, und auch irgendwie traurig oder deprimiert weil ich schon ahnte, was das Alles für Folgen haben würde.

Gegen Abend bin ich dann ins Atelier gefahren und wollte malen. Ich wollte nicht speziell ein Bild zum Thema Corona malen, sondern wollte überhaupt malen. Vielleicht war das auch eine Flucht von der Realität in die Realität der Kunst, in der ich mich wohl fühle. Andererseits war das auch ein normaler Vorgang in meinem Leben, da ich alle zwei bis drei Tage sowieso im Atelier bin und male. Jedenfalls habe ich sehr schnell gearbeitet an dem Tag. Nach etwa zwei Stunden habe ich aufgehört und dann erst gesehen, was ich gemalt habe.

Ich hatte sofort das sichere Gefühl, dass das Bild so, wie es in dem Moment war, gut war, was keinesfalls immer der Fall ist, da meine Bilder oft über Wochen entstehen. Und ich wusste, dass das meine Reaktion auf die Krise war. Rein äusserlich sind zwei Figuren zu sehen, die irgendwie miteinander in Beziehung stehen. Es ist kein illustratives oder narratives Bild. Durch die expressive Farbigkeit wollte ich "etwas" ausdrücken und dieses "etwas" ist an dem Tag durch die Ereignisse beeinflusst worden. Deshalb dachte ich, dass das Bild irgendwie mein "Corona" Bild ist.“

[1] Daniel Horvat, Ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 150 x 110 cm, 2020
[2] Blick in das Atelier von Daniel Horvat, ©Daniel Horvat

#CollectingCorona #oberhessischesmuseum #giessen #kunst #sammlungöffnedich #acryl #gießen @giessen.de #hinterdenkulissen #contemporaryart #malerei

Wollten Sie schon immer mal wissen, wer eigentlich alles hinter den Kulissen im Oberhessischen Museum arbeitet?Da sich d...
18/08/2021

Wollten Sie schon immer mal wissen, wer eigentlich alles hinter den Kulissen im Oberhessischen Museum arbeitet?

Da sich das Team stetig vergrößert, möchten wir gerne in der kommenden Zeit alle Kolleg*innen vorstellen, indem sie eine Frage zu ihrer Tätigkeit oder vielleicht auch zu ihrem Lieblingsobjekt im Museum beantworten. Den Anfang macht unsere wissenschaftliche Volontärin Amalka Hermann. Sie hat im Juli ihr Volontariat bei uns begonnen und ist deshalb noch ganz frisch im Team mit dabei.

Wir haben sie gefragt, wieso sie sich nach ihrem Studium für ein Volontariat im Museum entschieden hat?

„Da ich mich schon seit meiner Kindheit für die Kunst interessiere, ist nach der Schulzeit ziemlich schnell die Entscheidung gefallen, Kunstgeschichte zu studieren. Während meines Studiums sammelte ich erste praktische Erfahrungen bei den @museen.wetzlar. Schon dort merkte ich, dass mir die Museumsarbeit aufgrund der abwechslungsreichen Aufgaben und Themen sehr viel Spaß macht.

Das Volontariat am Oberhessischen Museum ist so etwas wie eine zweijährige „Ausbildung“ zur Museumsmitarbeiterin. Während dieser Zeit werde ich alle Bereiche des Museums und verschiedene Verwaltungstätigkeiten kennenlernen. Zurzeit erstelle ich zusammen mit zwei Kolleg*innen die spannenden Beiträge für Social Media und arbeite fleißig an den Ausstellungsvorbereitungen für die Jahre 2022 und 2023 mit, auf die ihr schon gespannt sein könnt!“

#museumsmitarbeiterinnenmittwoch #museumsmitarbeitermittwoch #museumsmitarbeiterin #volontariat #oberhessischesmuseum #giessen #gießen @giessen.de #facesbehind #hinterdenkulissen #team

Wollten Sie schon immer mal wissen, wer eigentlich alles hinter den Kulissen im Oberhessischen Museum arbeitet?

Da sich das Team stetig vergrößert, möchten wir gerne in der kommenden Zeit alle Kolleg*innen vorstellen, indem sie eine Frage zu ihrer Tätigkeit oder vielleicht auch zu ihrem Lieblingsobjekt im Museum beantworten. Den Anfang macht unsere wissenschaftliche Volontärin Amalka Hermann. Sie hat im Juli ihr Volontariat bei uns begonnen und ist deshalb noch ganz frisch im Team mit dabei.

Wir haben sie gefragt, wieso sie sich nach ihrem Studium für ein Volontariat im Museum entschieden hat?

„Da ich mich schon seit meiner Kindheit für die Kunst interessiere, ist nach der Schulzeit ziemlich schnell die Entscheidung gefallen, Kunstgeschichte zu studieren. Während meines Studiums sammelte ich erste praktische Erfahrungen bei den @museen.wetzlar. Schon dort merkte ich, dass mir die Museumsarbeit aufgrund der abwechslungsreichen Aufgaben und Themen sehr viel Spaß macht.

Das Volontariat am Oberhessischen Museum ist so etwas wie eine zweijährige „Ausbildung“ zur Museumsmitarbeiterin. Während dieser Zeit werde ich alle Bereiche des Museums und verschiedene Verwaltungstätigkeiten kennenlernen. Zurzeit erstelle ich zusammen mit zwei Kolleg*innen die spannenden Beiträge für Social Media und arbeite fleißig an den Ausstellungsvorbereitungen für die Jahre 2022 und 2023 mit, auf die ihr schon gespannt sein könnt!“

#museumsmitarbeiterinnenmittwoch #museumsmitarbeitermittwoch #museumsmitarbeiterin #volontariat #oberhessischesmuseum #giessen #gießen @giessen.de #facesbehind #hinterdenkulissen #team

Warum spricht man eigentlich vom Leib’schen Haus und seit wann?Als das Haus um das Jahr 1350 als ein Burgmannenhaus erba...
10/08/2021

Warum spricht man eigentlich vom Leib’schen Haus und seit wann?

Als das Haus um das Jahr 1350 als ein Burgmannenhaus erbaut und Sitz der Junker von Rodenhausen wurde, trug es diesen Namen noch nicht.

Erst wenn man ins Jahr 1537 schaut, kann man der Antwort etwas näher kommen: Denn in diesem Jahr wurde das Haus, das zuvor seit 1497 in landgräflicher Hand gewesen war, an den Rentmeister Entres Salfelt überwiesen. Nach ihm wurde es auch als „Saalfeld’sches Haus“ bezeichnet. Diese Tradition der Benennung wurde fortgesetzt, als schließlich im Jahr 1850 das Haus von dem Vergolder Carl Ludwig Leib erworben wurde. Seitdem nennt man es Leib’sches Haus.

Foto: ©Stadtarchiv Gießen

#leibscheshaus #oberhessischesmuseum #gießen #gießenentdecken #funfacts #historischegebäude #stadtgeschichte #giessen

Warum spricht man eigentlich vom Leib’schen Haus und seit wann?

Als das Haus um das Jahr 1350 als ein Burgmannenhaus erbaut und Sitz der Junker von Rodenhausen wurde, trug es diesen Namen noch nicht.

Erst wenn man ins Jahr 1537 schaut, kann man der Antwort etwas näher kommen: Denn in diesem Jahr wurde das Haus, das zuvor seit 1497 in landgräflicher Hand gewesen war, an den Rentmeister Entres Salfelt überwiesen. Nach ihm wurde es auch als „Saalfeld’sches Haus“ bezeichnet. Diese Tradition der Benennung wurde fortgesetzt, als schließlich im Jahr 1850 das Haus von dem Vergolder Carl Ludwig Leib erworben wurde. Seitdem nennt man es Leib’sches Haus.

Foto: ©Stadtarchiv Gießen

#leibscheshaus #oberhessischesmuseum #gießen #gießenentdecken #funfacts #historischegebäude #stadtgeschichte #giessen

Seit dem 20. Juli 2021 ist das Leib’sche Haus nun geschlossen, da es saniert und bis voraussichtlich 2025 eine neue Daue...
04/08/2021

Seit dem 20. Juli 2021 ist das Leib’sche Haus nun geschlossen, da es saniert und bis voraussichtlich 2025 eine neue Dauerausstellung eingerichtet wird. Bereits seit dem 10. September 1978 ist das Leib’sche Haus Teil des Oberhessischen Museums.

Keineswegs soll die Schließung aber bedeuten, dass es erst dann wieder etwas über das Haus zu hören gibt. Über das älteste Fachwerkhaus Gießens gibt es nämlich noch viel zu erzählen. Das möchten wir hier in den nächsten Wochen tun und werden Ihnen mit historischen Hintergründen und Bildern die Geschichte des Hauses näher bringen.

Und wir freuen uns natürlich über Ihre Kommentare, Fragen, Geschichten und Erinnerungen zum Leib’schen Haus.

Foto: Leib'sches Haus in Gießen, um 1900, © Universitätsarchiv Gießen, ehem. Fotosammlung des Kunstgeschichtlichen Instituts

#leibscheshaus #oberhessischesmuseum #giessen #gießenistschön #gießenentdecken #oberhessischesmuseum #giessen @gießen.de #historischegebäude

Seit dem 20. Juli 2021 ist das Leib’sche Haus nun geschlossen, da es saniert und bis voraussichtlich 2025 eine neue Dauerausstellung eingerichtet wird. Bereits seit dem 10. September 1978 ist das Leib’sche Haus Teil des Oberhessischen Museums.

Keineswegs soll die Schließung aber bedeuten, dass es erst dann wieder etwas über das Haus zu hören gibt. Über das älteste Fachwerkhaus Gießens gibt es nämlich noch viel zu erzählen. Das möchten wir hier in den nächsten Wochen tun und werden Ihnen mit historischen Hintergründen und Bildern die Geschichte des Hauses näher bringen.

Und wir freuen uns natürlich über Ihre Kommentare, Fragen, Geschichten und Erinnerungen zum Leib’schen Haus.

Foto: Leib'sches Haus in Gießen, um 1900, © Universitätsarchiv Gießen, ehem. Fotosammlung des Kunstgeschichtlichen Instituts

#leibscheshaus #oberhessischesmuseum #giessen #gießenistschön #gießenentdecken #oberhessischesmuseum #giessen @gießen.de #historischegebäude

Das Team des Oberhessischen Museums wünscht einen schönen Start ins Wochenende! ☀️#oberhessischesmuseum #team #altesschl...
30/07/2021

Das Team des Oberhessischen Museums wünscht einen schönen Start ins Wochenende! ☀️

#oberhessischesmuseum #team #altesschloss #schöneswochenende #giessen #giessengeniessen @giessen.de

Das Team des Oberhessischen Museums wünscht einen schönen Start ins Wochenende! ☀️

#oberhessischesmuseum #team #altesschloss #schöneswochenende #giessen #giessengeniessen @giessen.de

Adresse

Brandplatz 2
Gießen
35390

alle Buslinien zum Marktplatz

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 16:00
Samstag 10:00 - 16:00
Sonntag 10:00 - 16:00

Telefon

0641-96097311

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Bemerkungen

In dieser Woche habe ich im Alten Schloss im Rahmen der Stadt(Labor) Reihe "Mein Museumsgegenstand" das Thema "Planung und Bau der Lahnkanalisation" vorgestellt. Das Großherzogtum Hessen, das Königreich Preußen und das Herzogtum Nassau schlossen 1844 einen Vertrag über den Ausbau der Lahn für 100-t-Schiffe von der Mündung bis Gießen. Bis 1851 konnten diese Holzboote als Treidelboote bis Gießen fahren. Die Lage des Hafens (Ladekai) ist im Stadtplan von 1844 markiert. Der Plan von 1844 hatte einen Mangel: Zwischen den Staustufen lagen nicht stauregulierte Lahnabschnitte. Hier war die Befahrbarkeit im Sommer (fehlende Wassertiefe) oder im Winter (Eisbildung) eingeschränkt. Es gibt einen Bericht über im Hafen liegende beladene Lahnkähne, die dort wochenlang festlagen.Mit Bau der Lahntaleisenbahn und der Bahn nach Deutz war dann das Ende der Lahnschiffahrt eingeläutet. In 1903 gründete sich der Lahnkanal-Verein. Er betrieb den weiteren Ausbau der Lahn für größere Schiffe. Vor dem 1. Weltkrieg wurde sogar ein Probeschiff gebaut (siehe Plan) und unter anderem von der Stadt Gießen als Eigner betrieben. Kriegsbedingt wurde der Probebetrieb auf Lahn und Rhein eingestellt. Den unermütlichen Bemühungen des genannten Vereins war es zu verdanken, dass der Lahnausbau bis Gießen eigentlich in den Jahren 1941 bis 1944 ausgeführt wrden sollte. Wie wir wissen, beendete wiederum ein Krieg diese Bemühungen. Nach dem 2. Weltkrieg führten die Bemühungen des Vereins nicht zum Ziel. Der Bundesverkehrsminister Seebohm beendete die Ausbaubemühungen endgültig. Bei meiner Recherche zu dem Thema Lahnkanal fand ich heraus, dass das Archiv des Lahnkanalvereins im Hessischen Wirtschaftsarchiv in Darmstadt lagert. Dessen Leiter Herr Dr. Eisenbach würde gerne einen Teil der Archivalien in einem Museum präsentieren wollen. Ich hoffe als Gießener Bürger, dass meine Bemühung mit dazu beiträgt, dass diese Exponate zur Regionalgeschichte im Oberhessischen Museum gezeigt werden.