Johannisbergmuseum

Johannisbergmuseum Hier wird Geschichte lebendig: Handwerkskunst, Archäologie und das Leben vergangener Zeiten. Hinter dem Johannisbergmuseum steht der Geschichtsverein St.

Johannis Altenbergen-Catterfeld e.V.

Wer sagt eigentlich, dass ein Festbankett immer aus Porzellan und Silber bestehen muss? 🍽️✨Am Sonnabend wurde es im Joha...
31/08/2026

Wer sagt eigentlich, dass ein Festbankett immer aus Porzellan und Silber bestehen muss? 🍽️✨

Am Sonnabend wurde es im Johannisbergmuseum kreativ: Gemeinsam mit den Mitgliedern von Stadt, Land, Schloß entstand ein ganz besonderes Festbankett – komplett aus Pappe und Papier.

Teller, Tassen, Besteck und natürlich auch die passende Dekoration wurden mit viel Fantasie und Geschick gestaltet. Aus einfachen Materialien entstanden kleine Dinge, die auf den ersten Blick fast wie echtes Festgeschirr wirkten.

Dabei wurde gebastelt, gelacht und ausprobiert. Und vielleicht hat der eine oder andere dabei auch an Dinge erinnert, die man früher selbst aus Pappe gebastelt hat. ❤️ Danke Friedenstein für den interessanten Nachmittag.

Für uns war es ein wunderschöner Nachmittag, der einmal mehr gezeigt hat: Geschichte muss nicht immer hinter Glas stehen. Man kann sie auch selbst gestalten und erleben.

👉 Habt ihr früher auch mit Pappe und Papier gebastelt? Was habt ihr daraus gemacht?

🧶 Erinnerst du dich noch an das leise Surren eines Spinnrades?Ein Fuß tritt gleichmäßig auf das Pedal. Das Rad beginnt s...
28/08/2026

🧶 Erinnerst du dich noch an das leise Surren eines Spinnrades?

Ein Fuß tritt gleichmäßig auf das Pedal. Das Rad beginnt sich zu drehen. Zwischen den Fingern wird aus einem lockeren Faserbüschel langsam ein feiner Faden.

Was heute für viele fast vergessen ist, gehörte früher ganz selbstverständlich zum Alltag. Spinnen war kein Hobby – es war Handarbeit, Geduld und ein wichtiger Schritt auf dem Weg vom Rohstoff zum Kleidungsstück.

Am Sonnabend, den 26. September 2026, wird es im Johannisbergmuseum wieder ganz praktisch: Unter Anleitung von Katja Schwachheim könnt ihr von 10:00 bis 15:00 Uhr das Spinnen am Spinnrad erlernen.

Vielleicht habt ihr selbst noch Erinnerungen an ein Spinnrad bei Großmutter oder Urgroßmutter. Vielleicht kennt ihr das Geräusch noch aus eurer Kindheit. Oder ihr möchtet einfach einmal ausprobieren, wie aus Fasern ein Faden entsteht.

📍 Johannisbergmuseum
🕙 10:00–15:00 Uhr
💶 Kursgebühr: 30,00 €
📩 Anmeldung erforderlich

Wer von euch hat noch ein Spinnrad zu Hause – oder erinnert sich an eines aus früheren Zeiten? 🧶

28/08/2026
Was nach Arbeit aussieht, ist eigentlich ein Stück gelebte Geschichte. 🌾Bei uns wird gerade fleißig geübt: Unsere Mitgli...
27/08/2026

Was nach Arbeit aussieht, ist eigentlich ein Stück gelebte Geschichte. 🌾

Bei uns wird gerade fleißig geübt: Unsere Mitglieder bereiten sich auf das diesjährige Museumsfest am Sonntag, 30.08.2026 vor. Schritt für Schritt probieren sie die alten Arbeitsgänge der Flachsbearbeitung aus – vom Rohstoff bis zu dem, was früher daraus entstand.

Da wird ausprobiert, geübt und manchmal auch festgestellt: So einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht, war die Arbeit mit Flachs ganz und gar nicht. 😉

Und genau darum geht es uns: Geschichte nicht nur anzuschauen, sondern mit den Händen zu begreifen.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch an solche Arbeiten – aus der eigenen Kindheit, vom Hof der Großeltern oder aus Erzählungen der Familie.

🌾 Seid gespannt, was euch am Sonntag erwartet!

Und wer schon am Samstag, 29.08.2026, dabei sein möchte: Dann entstehen bei unserem Workshop „Welten aus Pappe“ fantasievolle Pappwelten – unter anderem ein festliches Bankett aus Pappe. 🎨

Wer von euch kennt noch Flachsbearbeitung aus eigener Erfahrung oder aus den Erzählungen seiner Familie?

📜✨ Was wäre, wenn du selbst Teil einer ganz besonderen Welt wirst?Am Samstag, den 29.08.2026 ab 14:00 Uhr wird im Worksh...
24/08/2026

📜✨ Was wäre, wenn du selbst Teil einer ganz besonderen Welt wirst?

Am Samstag, den 29.08.2026 ab 14:00 Uhr wird im Workshop „Pappwelten“ geschnitten, geklebt, gestaltet und gestaunt.

Aus Pappe und Papier entsteht eine ganze kleine Welt: ein festliches Bankett. Das Tafeltuch, Teller und Gläser, Speisen und sogar die kleinste Weintraube – alles wird von uns selbst gestaltet.

Und das Schönste: Wir bauen nicht nur Figuren. Wir werden selbst zu den Figuren dieser Pappwelt. 🎭

Dabei lernen wir neue Techniken kennen, probieren aus, helfen einander und entdecken, was aus einfachen Materialien entstehen kann, wenn viele Ideen zusammenkommen.

Genau das macht solche Nachmittage für uns so besonders: Es geht nicht nur ums Basteln. Es geht um Kreativität, gemeinsames Erleben und darum, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen.

Denn eine Pappwelt wird erst lebendig, wenn Menschen sie mit Leben füllen. ❤️

Wir freuen uns auf euch und auf viele kleine Ideen, große Fantasie und jede Menge gemeinsames Lachen.

👉 Wen bringst du dieses Jahr mit?

🚻 Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein altes Schul-Klohäuschen einmal Teil eines Museums werden würde?Nach dem Zweit...
13/08/2026

🚻 Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein altes Schul-Klohäuschen einmal Teil eines Museums werden würde?

Nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die Schülerzahlen in Altenbergen stark an. Viele Heimatvertriebene fanden hier eine neue Heimat, und die Schule wurde voller. Deshalb entstand das Klohäuschen hinter der Schule.

Die älteren Altenberger erinnern sich noch gut daran: Hinter den einfachen Brettertüren befanden sich getrennte Bereiche für Mädchen und Jungen. Links ging es zu den Mädchentoiletten, rechts zu den Jungen. Nichts war komfortabel, aber für die Kinder gehörte es selbstverständlich zum Schulalltag.

Später verlor das Gebäude seine ursprüngliche Aufgabe und diente der Konsumverkaufsstelle als Lagerraum. Andere Nebengebäude verschwanden 1993. Das Klohäuschen hatte jedoch Glück. Dank des Engagements unseres Vereins, der Anwohner und der Planungsgruppe 91 blieb es erhalten.

Bei der Sanierung wurden unter anderem DDR-Ziegel durch Friedrichziegel ersetzt und verschiedene historische Ausfachungen sichtbar gemacht. 2013 waren die Arbeiten abgeschlossen.

Seit der Museumseröffnung am 9. August 2015 hat das ehemalige Klohäuschen erneut eine neue Aufgabe: Heute werden dort alte landwirtschaftliche Geräte ausgestellt und bewahrt.

Manchmal sind es eben die unscheinbaren Gebäude, die die spannendsten Geschichten erzählen.

Wer erinnert sich noch an die Schultoiletten oder an die Zeit, als das Häuschen als Lager genutzt wurde? Wir freuen uns auf eure Erinnerungen und Geschichten in den Kommentaren. 👇

🌿 Manchmal sind es genau diese Tage, auf die man sich das ganze Jahr freut.Das Klappern alter Werkzeuge, der Duft von Ka...
10/08/2026

🌿 Manchmal sind es genau diese Tage, auf die man sich das ganze Jahr freut.

Das Klappern alter Werkzeuge, der Duft von Kaffee und Kuchen, Gespräche zwischen Generationen und das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.

Am Sonntag, den 30.08.2026 ab 14:00 Uhr wird unser Johannisbergmuseum wieder zum Treffpunkt für alle, die Geschichte nicht nur anschauen, sondern erleben möchten.

In diesem Jahr zeigen wir die traditionelle Flachsverarbeitung – ein Handwerk, das einst zum Alltag unserer Vorfahren gehörte. Schritt für Schritt wird sichtbar, wie viel Arbeit, Geduld und Können nötig waren, bevor aus einer Pflanze ein wertvoller Stoff entstand.

Auch das Projekt Stadt-Land-Schloß ist wieder mit dabei und lädt zum Entdecken und Mitmachen ein. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Doch unser Museumsfest ist mehr als eine Vorführung oder ein geselliger Nachmittag. Es ist ein Stück Heimat. Ein Ort, an dem Erinnerungen geteilt, Geschichten weitererzählt und neue Begegnungen geschaffen werden. Genau das macht unsere Gemeinschaft aus.

Und das Schönste daran: Ohne euch gäbe es all das nicht. Mit jedem Besuch, jedem Gespräch und jedem Lächeln tragt ihr dazu bei, dass Geschichte lebendig bleibt.

Wir freuen uns auf einen Nachmittag voller Begegnungen, Erinnerungen und gemeinsamer Momente.

👉 Wen bringst du dieses Jahr mit?

🌾 Der August ist da – und mit ihm die Zeit der Ernte.Goldgelbe Getreidefelder wiegen sich im Wind, Obstbäume tragen ihre...
05/08/2026

🌾 Der August ist da – und mit ihm die Zeit der Ernte.

Goldgelbe Getreidefelder wiegen sich im Wind, Obstbäume tragen ihre Früchte und in den Gärten wird geerntet, was über viele Monate gewachsen ist. Für unsere Vorfahren war diese Zeit besonders wichtig. Der August entschied oft darüber, wie gut man durch Herbst und Winter kommen würde.

Schon der Name des Monats hat eine lange Geschichte. Im Jahr 8 v. Chr. wurde er nach dem römischen Kaiser Augustus benannt. Doch bei uns kannte man ihn früher auch als Erntemonat, Ährenmonat, Sichelmonat oder Ernting – Namen, die zeigen, welche Bedeutung die Ernte für das Leben der Menschen hatte.

Während heute vieles selbstverständlich erscheint, war die Ernte früher das Ergebnis harter Arbeit. Gleichzeitig musste man darauf achten, Pflanzen und Felder auch in trockenen Zeiten ausreichend zu versorgen.

Welche Erinnerungen verbindet ihr mit dem August? Habt ihr früher bei der Ernte geholfen oder gibt es eine besondere August-Geschichte aus eurer Familie? Erzählt es uns in den Kommentaren. 🌻

Bild ist KI generiert.

🏫 Kaum zu glauben: Viele laufen heute an diesem Gebäude vorbei, ohne zu wissen, dass hier einst der Mittelpunkt des Alte...
02/08/2026

🏫 Kaum zu glauben: Viele laufen heute an diesem Gebäude vorbei, ohne zu wissen, dass hier einst der Mittelpunkt des Altenberger Dorflebens war.

Wo heute das Johannisbergmuseum untergebracht ist, saßen früher Generationen von Kindern über ihren Schulheften. Die Altenberger Dorfschule wurde 1869/70 erbaut und diente fast 100 Jahre lang als Schule.

Hier wurden Freundschaften geschlossen, Streiche ausgeheckt, Prüfungen geschrieben und die Grundlagen fürs Leben gelernt. Für viele begann und endete der Tag an genau diesem Ort.

1966 änderte sich die Nutzung grundlegend. Das Erdgeschoss wurde zur Verkaufseinrichtung umgebaut. Aus Klassenzimmern wurden Räume für den täglichen Einkauf. Die Lehrerwohnung im Obergeschoss blieb weiterhin bewohnt.

Als das Gebäude in die Jahre gekommen war, erhielt es zwischen 2011 und 2013 eine umfassende Sanierung. Dach und Fassade wurden erneuert und das Haus für die Zukunft bewahrt.

Doch Gebäude sind mehr als Mauern und Ziegel. Sie leben von den Erinnerungen der Menschen, die sie genutzt haben.

Wer von euch hat hier noch die Schulbank gedrückt, eingekauft oder erinnert sich an Geschichten aus dieser Zeit? Erzählt sie uns in den Kommentaren – wir sind gespannt auf eure Erinnerungen. 👇

Adresse

Straße Der Freundschaft 15
Georgenthal
99887

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