02/09/2026
Was klingt, glänzt und trägt 300 Jahre jüdische Geschichte in sich?
Rimonim schmücken die Tora-Rolle. Wörtlich übersetzt heißt Rimonim "Granatäpfel". Diese Frucht ist auf zahleichen Tora-Aufsätzen und -Mänteln abgebildet; ihre Kerne symbolisieren die 613 Gebote und Verbote (hebräisch: Mitzwot) und den geistigen Reichtum der Tora. Die Tora-Aufsätze werden auf die beiden Holzstäbe gesteckt, die die Tora-Rolle halten. Es ist eine besondere Ehre, die Tora in der Synagoge aus dem Tora-Schrein herausheben, durch die Gemeinde tragen und ent- oder bekleiden zu dürfen. Noch viel ehrenvoller ist es, am Schabbat (samstags) in der Synagoge zum Vorlesen aus der Tora aufgerufen zu werden. Denn die Tora, also die fünf Bücher Mose, gilt als heilige, unmittelbar von Gott stammende Schrift und ist daher wichtigster Bezugspunkt der jüdischen Religionspraxis.
Was klingt, glänzt und trägt 300 Jahre jüdische Geschichte in sich? Die Antwort findet Ihr ab morgen in unserer Bibliothek. Der Eintritt ist frei!