Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse

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Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse Hier erfahrt Ihr alles über jüdisches Leben, Geschichte und Kultur in Frankfurt und der Region. bis zum 20. Jahrhundert.
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Das Jüdische Museum und das Museum Judengasse thematisieren die Geschichte und Kultur von Juden in Frankfurt vom 12. Im neuen Jüdischen Museum zeigen wir die Dauerausstellung "Wir sind Jetzt. Jüdisches Frankfurt von der Aufklärung bis zur Gegenwart". Die 2016 wiedereröffnete Dauerausstellung im Museum Judengasse widmet sich der Frühen Neuzeit. Sonderausstellungen und Veranstaltungen ergänzen die Thematik der beiden Dauerausstellungen. NETIQUETTE:

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 : Heute vor 140 Jahren verstarb Mayer Carl von Rothschild (1820–1886). An seinem Todestag möchten wir an das vielseitig...
16/10/2026

: Heute vor 140 Jahren verstarb Mayer Carl von Rothschild (1820–1886). An seinem Todestag möchten wir an das vielseitige Leben dieses Mannes erinnern, der nicht nur die Geschichte unserer Stadt, sondern auch die unseres Hauses maßgeblich geprägt hat.

Mayer Carl wuchs in einer der bedeutendsten Bankdynastien der Welt auf. Nach einem Jurastudium und einer umfassenden Ausbildung übernahm er wichtige Rollen: Er war Mitbegründer der Frankfurter Bank, saß im Stadtparlament sowie im Reichstag und wurde als erster jüdischer Politiker überhaupt in das Preußische Herrenhaus berufen.

Doch sein Vermächtnis geht weit über die Politik und das Bankwesen hinaus. Zusammen mit seiner Frau Louise und seinen Töchtern engagierte er sich als leidenschaftlicher Sammler und Stifter.

Bis heute profitieren die Frankfurter Bürger:innen von dem großen Herz der Familie:
🌳 Der Günthersburgpark ging aus seinem Nachlass hervor.
🏥 Das Clementine Kinderkrankenhaus wurde 1865 von seiner Frau gestiftet.
🦷 Die Heilanstalt Carolinum (die heutige Universitätszahnklinik) gründete Tochter Hannah Luise im Andenken an ihren Vater.

Und im Jahr 1846 kaufte Baron Mayer Carl von Rothschild das Palais am Untermainkai – das heutige Haupthaus des Jüdischen Museum. Er ließ das Gebäude vom Architekten Friedrich Rumpf aufwendig umbauen. Prachtvolle Räume wie das historische Treppenhaus mit seinen Marmorverkleidungen im Stil der Renaissance sind bis heute erhalten und können bei uns bewundert werden.

Nach seinem Tod zog hier die berühmte „Freiherrlich Carl von Rothschild'sche öffentliche Bibliothek” ein, bevor das Gebäude 1988 schließlich die Heimat unseres Museums wurde.

Der 7. Oktober 2023 markiert eine Zäsur für die jüdische Gemeinschaft. 2024 gründete die Sozialpsychologin Marina Cherni...
15/10/2026

Der 7. Oktober 2023 markiert eine Zäsur für die jüdische Gemeinschaft. 2024 gründete die Sozialpsychologin Marina Chernivsky „Kolot“ (Hebräisch für „Stimmen“), ein narratives und künstlerisches Videointerviewprojekt, das sich mit den Folgen des terroristischen Angriffs auseinandersetzt und die Gleichzeitigkeit von gegenwärtiger und überlieferter Gewalterfahrung in jüdischen Familien beleuchtet. Die entstandenen Videos fügen sich zu einem Mosaik von Erzählungen: individuelle Stimmen, die zugleich kollektive Zeugnisse jüdischen Lebens in Deutschland nach dem 7. Oktober sind. Das mit dem ELNET Award ausgezeichnete Projekt wird bis heute fortgeführt.

Am Donnerstag, den 29. Oktober, stellt Marina Chernivsky ausgewählte Videointerviews vor und spricht mit Sara Soussan, Kuratorin für jüdische Gegenwartskulturen, über das Zeitzeugenarchiv jüdischer Gegenwart, das aus den Interviews entstanden ist.

Wo: Jüdisches Museum Frankfurt
Wann: 29. Oktober, 19 Uhr
Tickets: https://juedischesmuseum.ticketfritz.de/Event/Kalender/31645/58696?typ=Vorlage

Foto: Stefanie Loos

14/10/2026

Wie tief prägen uns Erinnerungen, die wir selbst nie erlebt haben, aber die in unserer Familiengeschichte nachhallen? Hier gibt es für Euch einen ersten Einblick in die Performance „Mein Onkel David“.

Nächste Woche bringen Regisseurin Svetlana Fourer, Performerin Yaroslava Gorobey und Musiker Matthias Bernhold diese Spurensuche im Rahmen der Jüdischen Filmtage Frankfurt als begehbaren Erinnerungsraum auf die Bühne - im Museum Judengasse.

Wir freuen uns auf Euch!

📅 Wann: Mittwoch, 21. Oktober & Donnerstag, 22. Oktober 2026, jeweils 19:30 Uhr
📍 Wo: Museum Judengasse, Battonnstraße 47, Frankfurt am Main
🎟️ Tickets & Infos: Über die Webseite des Jüdischen Museums Frankfurt

13/10/2026

Ihr sucht noch nach einem schönen Familienprogramm für die Herbstferien? Unser Mitmachheft „Levis Spur“ lädt Kinder dazu ein, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. So wird der Museumsbesuch zu einem kleinen Abenteuer: suchen, rätseln, entdecken und ganz nebenbei mehr über jüdische Geschichte, Kultur und Traditionen erfahren – und am Ende wartet sogar ein kleines Geschenk!

Das Mitmachheft ist für 1 € an der Museumskasse erhältlich. Kommt vorbei und macht Euch gemeinsam auf Levis Spur!

Sie fotografierte die großen literarischen Autor:innen des 20. Jahrhunderts in Farbe, blickte als Soziologin tief in die...
12/10/2026

Sie fotografierte die großen literarischen Autor:innen des 20. Jahrhunderts in Farbe, blickte als Soziologin tief in die Brüche der Gesellschaft und musste als jüdische Intellektuelle aus Frankfurt fliehen: Die Rede ist von Gisèle Freund.

Am 20. November startet unsere neue Wechselausstellung „OUT OF THE BOX: Gisèle Freund“. Wir zeigen euch das Leben und Werk der deutsch-französischen Ausnahmefotografin aus neuen und teils unveröffentlichten Perspektiven, präsentieren bislang unbekannte Dokumente, Manuskripte und Notizen – und werfen einen Blick auf Freunds internationales Netzwerk an Frauen, die ihr das Überleben in der Emigration ermöglichten.

In den nächsten Wochen nehmen wir euch bis zur Eröffnung mit hinter die Kulissen und geben euch exklusive Einblicke.

🗓️ 20.11.2026 – 25.04.2027
📍 Jüdisches Museum Frankfurt

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Georg Stefan Troller Preis! Heute durften wir die feierliche Premiere und Preisverleih...
11/10/2026

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Georg Stefan Troller Preis!

Heute durften wir die feierliche Premiere und Preisverleihung des Georg Stefan Troller Preises für herausragende Berichterstattung über jüdisches Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus bei uns im Jüdischen Museum Frankfurt ausrichten.
Die FAZIT-STIFTUNG und der Jüdische Journalistenverband haben aus 133 Einreichungen vier herausragende Arbeiten ausgezeichnet, die sich den Hauptpreis zu gleichen Teilen teilen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:
• Nicholas Potter („Die neue autoritäre Linke“, dtv)
• Thorsten Schmitz („Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie“, Süddeutsche Zeitung)
• Mascha Malburg & Joshua Schultheis („Worüber Juden reden“, Hentrich & Hentrich Verlag)
• Sharon On & Dirk Laucke („Auch wenn es dunkel ist“, Hörspiel, rbb)
Eine Lobende Erwähnung ging zudem an Anetta Kahane für ihre Kolumnen in der Frankfurter Rundschau.

Die Direktorin unseres Hauses, Prof. Mirjam Wenzel, begrüßte das Publikum gemeinsam mit den Initiatoren Lorenz Beckhardt (Vorsitzender des Jüdischen Journalistenverbandes) und Dr. Simon Haug (Geschäftsführer der FAZIT-STIFTUNG). Nach einem Grußwort von Sabena Donath (Direktorin der Jüdischen Akademie) richteten die Jury-Vorsitzenden Gabriela Hermer (rbb) und Werner D’Inka (ehem. FAZ) das Wort an die Gäste. Die feierliche Laudatio auf die Preisträger hielt der CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet.

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern sowie den Nominierten der Shortlist von ganzem Herzen! Es war uns eine Ehre, Gastgeber für diese wichtige Auszeichnung zu sein.

Am 10. Oktober feiern wir den Welttag des Hundes. Sie begleiten uns Menschen seit Jahrtausenden und sind aus unserem All...
10/10/2026

Am 10. Oktober feiern wir den Welttag des Hundes. Sie begleiten uns Menschen seit Jahrtausenden und sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken – und aus der Kunst auch nicht!
Um das zu würdigen, nehmen wir Euch heute mit auf einen kleinen Streifzug durch unsere Werksammlung:

🐾 Jakob Nussbaum fängt in „Schlafender Hund“ (1916) einen tiefenentspannten Moment ein.
🐾 Auf dem zweiten Bild wird es elegant: Erna Pinners Zeichnung eines „Japan Chin / Pekinese Hund“ aus dem Jahr 1923 zeigt, wie fasziniert die Kunstwelt schon vor über 100 Jahren von besonderen Hunderassen war.
🐾 Bei Tatiana Ovrutschski sehen wir in „Frau mit Hunden, blauer Hut“ (2021) eine farbenfrohe, moderne Beziehung zwischen Mensch und Vierbeinern in Öl auf Leinwand.
🐾 Zum Schluss ein hochaktuelles Foto: Unser Museums-Bürohund Mogli! Er sorgt bei uns täglich und verlässlich für gute Laune.

Das Team des Museums (inklusive Mogli) wünscht euch einen schönen Welttag des Hundes!

Werft einen Blick zurück auf eine Soundinstallation, die wir 2021 zu Gast hatten: Mit „After Halle“ schuf die Künstlerin...
09/10/2026

Werft einen Blick zurück auf eine Soundinstallation, die wir 2021 zu Gast hatten: Mit „After Halle“ schuf die Künstlerin Talya Feldman, die am 9. Oktober den Anschlag auf die Synagoge in Halle überlebte, ein räumliches Klangkunstwerk: Über zehn separate Audiokanäle verwebt die Installation die gesprochenen Stimmen von zehn Überlebenden des Angriff mit Melodien (sogenannten Nigunim). Durch das bewusste Zusammenspiel von Wort, Gesang und Stille macht die Arbeit das Trauma des Überlebens im Raum spürbar.

Am 9. Oktober jährt sich der antisemitische und rassistische Anschlag auf die Synagoge und den Kiez-Döner in Halle an der Saale zum siebten Mal. Wir gedenken heute der Opfer Jana L. und Kevin S. sowie aller Betroffenen und Überlebenden dieses Tages.

Im Rahmen der Jüdischen Filmtage zeigt Regisseurin Svetlana Fourer eine dokumentarische Performance über ihre Familienge...
08/10/2026

Im Rahmen der Jüdischen Filmtage zeigt Regisseurin Svetlana Fourer eine dokumentarische Performance über ihre Familiengeschichte im Museum Judengasse. Fourers Recherchen in den Archiven der Shoah Foundation führten sie zur Lebensgeschichte ihres Onkels David, einem KZ-Überlebenden.

Zusammen mit Performerin Yaroslava Gorobey und Live-Musik von Matthias Bernhold entsteht ein Erinnerungsraum, der persönliche Geschichte mit aktuellen Fragen verbindet: Wie prägen uns transgenerationale Traumata? Und wie gestaltet sich das Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland heute?

📅 Wann: Mittwoch, 21. Oktober & Donnerstag, 22. Oktober 2026, jeweils 19:30 Uhr
📍 Wo: Museum Judengasse, Battonnstraße 47, Frankfurt am Main
🎟️ Tickets: Über die Webseite des Jüdische Museums

Es ist offiziell: Unser immersives Projekt REALTALK 1864 steht auf den Shortlists für gleich zwei renommierte Auszeichnu...
08/10/2026

Es ist offiziell: Unser immersives Projekt REALTALK 1864 steht auf den Shortlists für gleich zwei renommierte Auszeichnungen!

✨ Die Lovie Awards – die wichtigste europäische Auszeichnung für digitale Exzellenz. Hier tritt das Projekt in gleich zwei Kategorien an.
✨ Der Digamus Award – der Preis für herausragende digitale Museumsprojekte.

Dieser Erfolg wäre ohne ein starkes Team im Hintergrund nicht möglich gewesen. Ein riesiges Dankeschön geht an unseren großartigen Kooperationspartner N.SYNK und Smart Lynx GmbH, die dieses Projekt mit visionärer und technischer Kreativität auf das nächste Level gehoben haben.

Jetzt brauchen wir Eure Unterstützung, um die Awards nach Hause zu holen. Die Links zum Abstimmen findet ihr direkt unten in den Kommentaren.

Wer REALTALK1864 noch nicht erlebt hat: Das geht sowohl bequem von zu Hause aus als auch im Museum Judengasse.

Adresse

Frankfurt

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+496921235000

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