VVN-BdA Dortmund

VVN-BdA Dortmund Antifaschistische Plattform der Vereinigung der Verfolgten des N**iregimes- Bund der Anfischisten in Dortmund. Die Mitgleider verfolgen das Ziel die Zeit des Nationalsozialismus wach zu halten.

Wehret den Anfängen.

Wie gewohnt öffnen

14/07/2021

"Versprochen!" 👍

Vorhin in Kreuzberg. #EstherBejarano

Quelle Twitteraccount: https://t.co/Vvw63kZ2Bk

13/07/2021

Heute hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass unsere Ehrenpräsidentin Esther Bejarano - Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück - heute Nacht friedlich eingeschlafen ist. Sie hat uns lange begleitet und wir haben ihr viel zu verdanken. Wir denken an sie in Trauer und Liebe. Wir werden dich nie vergessen, Esther.

Zum Nachruf: www.vvn-bda.de.

Wir Gedenken an den 22.06.1941 - Überfall von N**i-Deutschland auf die Sowjetunion  - am Gedenkstein für die Zwangsarbei...
22/06/2021

Wir Gedenken an den 22.06.1941 - Überfall von N**i-Deutschland auf die Sowjetunion - am Gedenkstein für die Zwangsarbeiter*innen an der Westfalenhalle

Es ist immer traurig, wenn die Überlebenden nicht mehr ihre Geschichten erzählen können. Sie haben mit eigenen Augen ges...
07/06/2021
David Dushman - der letzte Befreier von Auschwitz ist tot

Es ist immer traurig, wenn die Überlebenden nicht mehr ihre Geschichten erzählen können. Sie haben mit eigenen Augen gesehen, wozu Menschen in der Lage sind.

Er war 21 Jahre alt, als er mit seinem Panzer den Zaun zum NS-Vernichtungslager Auschwitz niederwalzte. Später erlebte er als Fechttrainer das Olympia-Attentat 1972 in München mit. Nun ist David Dushman gestorben.

17/05/2021

Mit einer schwarz-grünen Mehrheit wurde in der letzten Woche in Hessen die Petition zur Freigabe der NSU-Akten abgelehnt. Die Akten des #NSU - Verfahrens sollen somit weiterhin unter Verschluss bleiben und somit bleiben Fehler und Vertuschungen der "Sicherheitsorgane" und das rechte Netzwerk des NSU im Dunkeln um die Persönlichkeitsrechte von "Quellen" und Beamten zu schützen.

Wir fordern weiterhin:
- Freigabe der NSU-Akten
- Aufklärung über das rechte Unterstützernetzwerk des NSU
- Auflösung des Bundesamtes und der Landesämter für Verfassungsschutz

Link zur Petition der Gruppe zur Freigabe der NSU-Akten: https://www.change.org/p/hessischer-landtag-geben-sie-die-nsuakten-frei-gemeinsam-gegen-rechtsextremismus-landtag-hessen-gruenehessen-cdu-hessen-cdu-fraktion-hessenspd-fdphessen-fdp-hlt-dielinkehessen-ines-claus-mathiaswagner-nancyfaeser-rock-fdp-janine-wissler

Artikel zum Thema: https://taz.de/Schwarz-Gruen-gegen-Offenlegung/!5772155/

Es ist wichtig, dass die Erinnerung an solche Taten nicht verblast. Keiner soll sagen können, sie hätten es nicht gewuss...
17/05/2021

Es ist wichtig, dass die Erinnerung an solche Taten nicht verblast. Keiner soll sagen können, sie hätten es nicht gewusst. Aus der Geschichte lernen ist unsere Aufgabe für die Zukunft. Viele die überlebt haben und uns über die Greuel eindrücklich erzählen könnten, sind nicht mehr unter uns. 🙁

#NieWiederFaschismus #KeinMillimeternachRechts #N***sRausAusDenParlamenten

Man ist nicht automatisch LINKSEXTREM, nur weil man "N***s raus", oder "Alerta Alerta!" ruft! Man ist einfach nur MENSCH!

16/05/2021

Am 16. Mai ist Roma Resistance Day! 1944 sollten an diesem Tag die in Auschwitz inhaftierten Sinti und Roma ermordet werden. Die dem Tode geweihten Inhaftierten bewaffneten sich mit Steinen und Werkzeugen, verbarrikadierten sich und konnten ihrem Tod so vorerst entkommen.
Mit dem internationalen Roma Resistance Day wird an diesen Widerstand erinnert.

Darum stellen wir euch heute Rukeli (Johann) Trollmann vor: Ein deutscher Boxer, Sinto und Widerstandskämpfer, der im KZ ermordet wurde.

Rukeli wurde 1907 in eine Sinti-Familie geboren. Schon früh wird sein großes Boxtalent bemerkt und mit acht Jahren steigt er das erste Mal in den Ring. Mit der Machtergreifung der N***s bekommt seine Karriere einen Knick: Die deutschen Boxclubs werden neu organisiert - es kommt zu Ausgrenzung und Verfolgungen von nicht-"arischen" Sportler*innen.

Trotzdem bekommt Rukeli im Juli 1933 die wohl größte Chance seiner Karriere: Er kämpft um den deutschen Meistertitel. Während des Kampfes zeichnet sich ab, dass er seinem Rivalen überlegen ist und gewinnen wird. Die Nationalsozialisten entscheiden, dass ein Sinto als deutscher Boxmeister nicht tragbar sei und der Kampf wird als unentschieden gewertet. Nach starkem Protest des Publikums bekommt Rukeli doch noch den Titel. Heimlich wird ihm dieser dann acht Tage später aberkannt - per Brief.

Nach einigen sehr schweren Jahren und einem Wehrmachts-Einsatz kommt Rukeli 1942 ins KZ Neuengamme. Hier leistet er schwerste Zwangsarbeit und muss jeden Abend gegen SS-Männer zum Boxkampf antreten. Um dem zu entgehen flieht er anonym in ein Nebenlager. Doch auch hier wird er nach kurzer Zeit erkannt und muss abends kämpfen. 1944 wird er von einem Kapo, einem Häftling, der für die Lagerleitung arbeitet, hinterrücks erschlagen.

Rukelis Tod wird von den Nationalsozialisten als Unfall vertuscht. Die Ereignisse kommen erst nach dem Krieg durch einen überlebenden Mithäftling ans Licht.
Erst spät wurde Rukeli 2003, nach massivem öffentlichem Druck, der deutsche Meistertitel zugesprochen.

Kanntet ihr die Geschichte von Rukeli schon? Mehr spannende Geschichten und Fakten über Sinti und Roma findet ihr hier, bei Open Society Roma Initiatives.
#StandWithRoma

14/05/2021

!!

Das nennen wir eine gute Tat. Ein Vorbild für alle. 👊
06/05/2021

Das nennen wir eine gute Tat. Ein Vorbild für alle. 👊

DIESMAL SPRÜHT SIE VOR FREUDE 😃

Die aus der Presse bekannte "Sprayer-Oma" stand ja schon einige Male vor Gericht, sie macht gern Hakenkreuze zu Herzen. "Sachbeschädigung" lautete dafür stets die Anklage, "Zivilcourage" nenne ich es.
Gestern ging's um einen Strafbefehl, sie hatte nicht gesprüht, sondern "beleidigt", einen Rechtsaußen. 600 Euro sollte sie das kosten. Wir haben natürlich Widerspruch eingelegt - und wieder einmal gewonnen! Der Strafbefehl ist vom Tisch, Kosten hat sie dafür auch keine an der Backe. Gut so, denn:

Zivilcourage darf nicht bestraft, sondern sollte belohnt werden!

Danke, liebe Sprayer-Oma ❤️

Herzlichst, Euer

Gerhard Rahn (Fachanwalt für Strafrecht)

#Sprayeroma #Zivilcourage #keinbockaufnazis #gegenrechts #Gerechtigkeit #Urteil #Gericht

06/05/2021

Heute können wir was erfreuliches mitteilen. Vor allem der Rat der Stadt Dortmund hat sich hier deutschlandweit vorbildlich verhalten. Respekt dafür.

Liebe Ratsmitglieder!

Der Dortmunder Rat war der erste, der gegen den Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA Stellungbezogen hat. Das geschah auf Ihren Antrag hin und mit Zustimmung Ihrer Fraktionen. Wir danken Ihnen erneut dafür.

Jetzt kann ich eine Erklärung übersenden, mit der darüber informiert wird, dass nunmehr sämtliche Aberkennungen des Status der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA in Bund und Ländern - außer Bayern - zurückgezogen wurden.

Herzliche Grüße

Ulrich Sander, VVN-BdA Bundesausschussmitglied

05/05/2021

Darum Antifa!

Heute ist der Jahrestag der Befreiung vom KZ-Mauthausen

Foto: #Mauthausen 2010 Mark Mühlhaus

#Befreiung #Gedenken #Antifa

Liebe Freundinnen und Freunde,Kameradinnen und Kameradinnen und Kameraden,Zu unserem Treffen: Lest bitte die Anhänge, hi...
05/05/2021
Kategorie 2021 – VVN-BdA

Liebe Freundinnen und Freunde,

Kameradinnen und Kameradinnen und Kameraden,
Zu unserem Treffen: Lest bitte die Anhänge, hier vor allem die beiden ersten Seiten vom Anhang "Länderseiten Mai Juni". Das ist ein guter Bericht unserer Bundeskonferenz.

https://vvn-bda.de/wp-content/uploads/2021/04/Leitantrag-BuKo-2021-2.pdf

https://vvn-bda.de/category/buko/2021/

Herzliche Grüße
Ulli

Bundesvereinigung

Geht doch!
25/04/2021
Positiver Bescheid für Berliner VVN-BdA

Geht doch!

Das Berliner Finanzamt hat der VVN-BdA die Gemeinnützigkeit gewährt. Außerdem: Völkermord an Armeniern sollte Thema im Geschichtsunterricht sein. Und: Die Linke zu Lübcke-Untersuchungsausschuss • Foto: imago images/Hartenfelser

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20/04/2021

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Endlich: Gegen Klaus Günter Annen, den Betreiber der Seiten "abtreiber.com" und "babykaust" wurden Ermittlungen aufgenommen worden. Das Institut für Weltanschauunsgsrecht (ifw) und die zwei Ärztinnen Kristina Hänel und Nora Szász hatten Anzeige erstattet. Annen vergleicht auf den Webseiten Schwangerschaftsabbrüche mit dem Holocaust und bezeichnet eine der Ärztinnen als "Kindstöterin". Er stellt systematisch Strafanzeigen gegen Ärzt:innen, die über Abtreibungen informieren und organisiert bundesweit Proteste gegen das Recht auf Abtreibung. Außerdem benutzt er auf perfide Art den Massenmord an den europäischen Juden und Jüd:innen, um Stimmung gegen Abtreibungen und somit das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und gebärenden Menschen zu machen.

https://hpd.de/artikel/ermittlungsverfahren-gegen-abtreibungsgegner-eingeleitet-19196

https://www.facebook.com/358206554199892/posts/3993104067376771/
19/04/2021

https://www.facebook.com/358206554199892/posts/3993104067376771/

Was für ein Leben! Am 17. April 1917 wurde Sonja Barthel in der Berliner Teutonenstadt geboren. Sie erlebte das Ende des ersten Weltkrieges, wollte 1936 nach Spanien gehen, um die dortigen Kräfte gegen Franco zu unterstützen, wurde während der N**i Herrschaft als „Halb-Jüdin“ verfolgt und trat schon 1949 in die VVN ein, wie ihr Original-Mitgliedsbuch zeigt.

Bis heute eine engagierte #Antifaschistin – und das wahrscheinlich älteste VVN-Mitglied – wir gratulieren Sonja Barthel zum 104. Geburtstag!

Den Gratulationstext der VVN-BdA Lüneburg könnt ihr hier nachlesen: https://vvn-bda-lueneburg.de/
#Antifaschismus #VVNBdA #Geburtstag

15/04/2021
Am 9. Februar 1945 begann eine Verhaftungswelle in Dortmund, woraufhin vom 7. März bis 12.April 1945 bei Exekutionen im ...
15/04/2021
Todesmarsch und »Hasenjagd« – Magazin der VVN-BdA

Am 9. Februar 1945 begann eine Verhaftungswelle in Dortmund, woraufhin vom 7. März bis 12.April 1945 bei Exekutionen im Rombergpark und in der Bittermark rund 300 deutsche und ausländische Personen von der Gestapo ermordet wurden.

Weiteres: https://antifa.vvn-bda.de/2019/01/25/todesmarsch-und-hasenjagd/

Bild: Gedenkstein für die Opfer der Gestapo-Morde
Von Mbdortmund - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3792195

Todesmarsch und »Hasenjagd« – »Ganz normale Bürger« halfen beim Morden Vor zehn Jahren hat das Internationale Rombergparkkomitee das Buch »Mörderisches Finale« über die Kriegsend-phasenverbrechen herausgegeben. Es wurden zahlreiche Tatorte von Todesmärschen und Gestapo-Morden an Insassen...

Photos from Thüringer Verband der Verfolgten des N**iregimes / Bund der Antifaschisten's post
13/04/2021

Photos from Thüringer Verband der Verfolgten des N**iregimes / Bund der Antifaschisten's post

12/04/2021

Der 11. April 1945 – Tag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald

Wir erinnern an die Befreiung des KZ Buchenwalds, die – als Besonderheit gegenüber anderen Konzentrations- und Vernichtungslagern – von den bewaffneten Häftlingen der Internationalen Militärorganisation verwirklicht wurde. Solange die überlebenden Häftlinge selber darüber Zeugnis ablegen konnten, war es schwierig, diese beeindruckende Tatsache in Frage zu stellen. Mit dem Verschwinden der Zeitzeugen müssen sich alle, die sich für die Bewahrung des politischen Vermächtnisses der Häftlinge von Buchenwald einsetzen, mit immer neuen Versuchen der Umschreibung von Geschichte auseinandersetzen. Insbesondere die Rolle und die Leistungen der politischen Häftlinge für die Rettung ihrer 21.000 Kameraden und der über 900 Kinder vor der Vernichtung wird geleugnet oder kleingeredet, indem nur noch von einer „Befreiung durch die amerikanischen Truppen“ gesprochen wird.

Wer sich mit den Dokumenten zum Widerstand der Häftlinge beschäftigt, findet hinreichend Belege für die Rettung der Häftlinge. So steht im Tagesbericht der 4. US Panzerdivision: „Vor unserer Ankunft waren die Wachtürme erobert und 125 SS-Männer gefangen genommen worden, die noch im Gewahrsam des Lagers sind. Die Leitung des Lages befindet sich in der Hand eines gut organisierten Komitees, das alle im Lager vorhandenen Nationalitäten umfasst“. (Militärarchiv Washington)

Auch die Häftlinge selber haben bereits am 11. April 1945 einen Bericht verfasst. Er zeigt, wie es den Häftlingen gelang, als die amerikanischen Einheiten in räumlicher Nähe des Lagers agierten, das KZ zu befreien, verbliebene Wachleute und andere SS-Angehörige zu verhaften, das Lager bewaffnet zu sichern und mit einem Häftlings-Lagerrat für ein geregeltes Miteinander zu sorgen, bevor die amerikanischen Truppen das ehemalige KZ Buchenwald am 13. April 1945 übernahmen. Wörtlich heißt es:
„2 Uhr 45 Minuten beginnt die bewaffnete Aktion der Häftlinge zur Entwaffnung der SS und Übernahme des Lagers in eigene Verwaltung. – Die Häftlings-Stosstrupps auf Block 3 und 4 dirigiert. – Die provisorische Lagerleitung, die sich inzwischen konstituiert hat, beschliesst, den Befehlsturm mit Waffengewalt in Besitz zu nehmen. – Die ersten bewaffneten Häftlings- Stosstrupps treten in Aktion. –
3 Uhr dringen die Häftlings-Stosstrupps mit dem LA 1 zum Befehlsturm und nehmen ihn in Besitz.
Darnach richtet die provisorische Lagerleitung durch den Lautsprecher ihre erste Ansprache und ihre ersten Anordnungen betreffs Ordnung und Disziplin und betreffs der weiteren Aktionen der Stosstrupps an das Lager.
Um 4 Uhr ist der letzte Widerstand der SS im Umkreis durch die amerikanischen Truppen und gleichzeitig der Widerstand der SS im Lagerbereich durch die Lagerstosstrupps gebrochen.“

Diesen Lagerbericht Nr. 1 vom 11.4.1945 findet man im Buchenwald-Archiv und auf der Internetseite der Gedenkstätte (abgedruckt auch in der „Glocke vom Ettersberg“, 1-2021).

#TagderBefreiung #geschichtenderbefreiung #achterMai #8Mai #vvnbda #weremember #OTD #onthisday #otd45

Bild: das Bild wurde im Rahmen unserer Arbeit zum 75. Jahrestag der Befreiung erstellt, daher der nicht richtige Jahrestag.

Abschluss des Ostermarsches 🤗2021 am Dortmunder Hansaplatz. Trotz Aprilwetter🌨 sind knapp 500 Menschen gekommen. Viele F...
05/04/2021

Abschluss des Ostermarsches 🤗2021 am Dortmunder Hansaplatz. Trotz Aprilwetter🌨 sind knapp 500 Menschen gekommen. Viele Friedensaktivisten und treue Ostermarschierinnen. 👊

04/04/2021

21.10.19: gemeinsame Mahnwache gegen rechts
https://dortmundgegenrechts.wordpress.com/2019/10/21/21-10-19-gemeinsame-mahnwache-gegen-rechts/

Folgende Dortmunder Gruppen & Organisationen unterstützen den Aufruf des „Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus“ und treten am Montag, den 21. Oktober 2019 ab 19:15 Uhr am Mahnmal für die Opfer des NSU („Gedenkstätte für die Opfer rechtsextremer Gewalt“) (Steinstraße 48, 44147 Dortmund) vereint gegen Neonazismus auf:

> Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus
> Bündnis Dortmund gegen Rechts
> Flüchtlingspaten Dortmund e. V.
> Seebrücke Dortmund (Lokalgruppe Dortmund)
> Vereinigung der Verfolgten des N**iregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e. V.) (Kreisvereinigung Dortmund)

Im folgenden der Aufruf des „Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus“:

04/04/2021

#KeinVergessen: Wir gedenken dem 39-Jährigen Kioskbesitzer Mehmet Kubaşık, der heute vor 15 Jahren von der terroristischen Neonazivereinigung NSU in Dortmund ermordet wurde. Kubaşık wuchs als Kurde und türkischer Staatsbürger in Südostanatolien auf, wo er seine Jugendliebe Elif heiratete. Wegen der zunehmend bedrohlichen Lage für die Familie, die der verfolgten religiösen Minderheit der Aleviten angehörte, floh Mehmet Kubaşık mit Frau und Tochter 1991 nach Deutschland, wo die Familie in Dortmund ein neues Zuhause fand.

Kubaşık begann als Hilfsarbeiter in einem Großhandel für Obst und Gemüse und arbeitete dann als Bauarbeiter, bevor er sich nach einem Schlaganfall mit einem Kiosk in der Dortmunder Nordstadt selbstständig machte. Derselbe Kiosk, in dem er am 04. April 2006 erschossen wurde. Mehmet Kubaşık ist das achte Todesopfer der NSU-Mordserie. Das jahrelange Versagen der Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden wird auch in diesem Fall deutlich: Bis zur Selbstenttarnung des NSU-Komplexes im November 2011 verdächtigen die Behörden Kubaşık krimineller Machenschaften und ermittelten im Umfeld seiner Familie.

Seit Jahren bemüht sich die Familie Kubaşık in Dortmund und in der Nebenklage des NSU Prozesses um eine lückenlose Aufklärung der Tat. „Mein Vater war ein aufgeschlossener, ehrlicher Mensch, der ganz viele Späße gemacht hat. Man mochte ihn einfach,“ sagt Gamze Kubaşık über ihren Vater. Letztes Jahr gab Elif Kubaşık eine beeindruckende Erklärung zum NSU-Urteil ab. “Die Gerechtigkeit, die ich uns gegenüber erhofft hatte, hat das Urteil nicht gebracht. Es ist, als ob Mehmet nur eine Nummer für Sie gewesen ist, als ob es unsere Fragen nicht gegeben hätte.” #KeinSchlussstrich

Adresse

Steinstraße 50,
Dortmund
44147

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00

Telefon

+4915736825117

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