Das historische Köln

Das historische Köln Das historische Köln im 19. und frühen 20. Jahrhundert "Das historische Köln" ist ein ehrenamtliches Projekt.

Hierzu hat sich die Kölner Produktionsfirma WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, mit einem Kreis von Historikerinnen und Historikern mit unterschiedlichen Expertisen zusammengetan, um die Stadtgeschichte Kölns zu erforschen und einem interessierten Publikum historische Bilder, Filme und aus den Ergebnisse der Forschungen entstandene Dokumentarfilme zu präsentieren. Das Ganze geschieht ehrenamtlich

, da wir der Überzeugung sind, dass die Geschichte Kölns den Bürgerinnen und Bürgern gehört und ab einem gewissen Alter nicht kommerzialisiert werden sollte. Informationen zu unserem Projekt und alle unsere Dokumentarfilme zur Kölner Stadtgeschichte finden Sie auf unserer Webseite https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln/ und auf YouTube https://www.youtube.com/

Als das Buch aus dem diese Fotos stammen im Jahr 1928 herauskam, war die Bastei bereits ein weit über die Grenzen Kölns ...
01/09/2026

Als das Buch aus dem diese Fotos stammen im Jahr 1928 herauskam, war die Bastei bereits ein weit über die Grenzen Kölns hinaus bekanntes Bauwerk. Das von Wilhelm Riphahn entworfene Gebäude wurde 1924 fertig gestellt und diente seit seiner endgültigen Formgebung im Jahr 1927 bis 2019 gastronomischen Zwecken. Anfänglich befürchtete man, dass das Gebäude nicht zum damaligen Kölner Rheinpanorama passen könnte. Diese Befürchtung erübrigte sich sehr schnell, da die Bevölkerung und die Touristen das Restaurant mit großer Begeisterung annahmen.
Joachim Ringelnatz widmete der Bastei 1932 ein Gedicht:
"Ich rufe schmatzend den Ober herbei.
Er will mich nicht verstehen.
Ich wünsche:
Es möchte sich die Bastei jetzt karussellartig drehen."

Seit der Schließung der Bastei wegen erheblicher baulicher Mängel im Jahr 2019 versuchte die Stadt Köln nach einer Bestandsaufnahem der Mängel ein Konzept für die Restaurierung zu finden. Der letzte Versuch einen Träger zu finden, der das Gebäude in Erbpacht übernehmen und sanieren würde, ist offenbar vor Kurzem gescheitert. Seit dem liest man in der Presse Äußerungen der Stadt Köln, die sich den Abriss der Bastei nun durchaus sehr gut vorstellen könnte. Ein endgültiger Beschluss dazu ist aber noch nicht gefasst worden. Wahrscheinlich möchte die Stadt mit der Pressemitteilung testen, wie ein Abriss bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt ...
[KH]

Fotos: Fotograf unbekannt, Neue Baukunst in den Rheinlanden, Richard Klapheck, herausgegeben vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz, Verlag L. Schwan, Düsseldorf 1928

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Blick von einem Balkon eines Gebäudes Ecke Gürzenichstraße Heumarkt auf den Heumarkt in Richtung der Deutzer Brücke um d...
31/08/2026

Blick von einem Balkon eines Gebäudes Ecke Gürzenichstraße Heumarkt auf den Heumarkt in Richtung der Deutzer Brücke um das Jahr 1930. Auf der rechten Seite sehen wir die damalige Kölner Hauptmarkthalle (heute Maritim-Hotel).
Auf dem perspektivisch außergewöhnlichen Foto von August Kreyenkamp sind die damaligen räumlichen Verhältnisse und der seinerzeitige Verkehr auf dem Heumarkt an einem ganz normalen Tag gut zu sehen.
[KH]

Foto: Augst Kreyenkamp, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_062025, https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/40061914

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

"Das obergärige Kölsch gehört traditionell in seinen gläsernen Stangen zu Köln wie der Dom und der FC!"Das stimmt zweife...
29/08/2026

"Das obergärige Kölsch gehört traditionell in seinen gläsernen Stangen zu Köln wie der Dom und der FC!"
Das stimmt zweifellos, war aber bis in die 1970er Jahre nicht so wie wir es heute zumeist annehmen. Die Kölnerinnen und Kölner tranken über viele Jahrzehnte mit größerer Begeisterung untergärige Biere wie Pils oder Lager und - es ist kaum zu glauben, aber wahr - auch obergäriges Alt.
Als 17. Folge unserer Filmreihe "Kölner Bilder und welche Geschichte sie erzählen" haben wir aufgrund eines Bilddokuments die Geschichte des Kölschs historisch recherchiert und konnten dazu Gerd Krebber und zwei Historiker gewinnen, die uns dabei unterstützten.
Daraus entstand ein unterhaltsamer Dokumentarfilm, der die ganze Geschichte der Kölner Brautradition mit vielen historischen Quellen anschaulich erklärt.
Erstaunlich war die Erkenntnis, dass bei den Kölnerinnen, Kölnern, Touristen und den Wirten das seit dem Ende des 19. Jahrhunderts "Echt Kölsch" genannte obergärige regionale Bier, das filtriert und oft unfiltriert als Wiess angeboten wurde, im Allgemeinen nicht gut ankam. Der Marktanteil in Köln lag 1926 bei fünf Prozent. - Wer hätte das gedacht?
Erst nach 1945 begann man auf Initiative von Hans Sion das "Kölsch" neu zu erfinden, das aufbauend auf der alten obergärigen Brautradition, diesmal den Zeitgeschmack traf. In der Folge verschwanden Biere wie beispielsweise "Reissdorf Pils", "Sester Alt" und "Gilden Alt" langsam vom Markt.
Seit den 1970er Jahren ist das Kölsch nach vielen Werbekampagnen bis heute für die Kölnerinnen und Kölner DAS obergärige Bier ihrer Stadt und ein im ganzen Rheinland und darüber hinaus beliebter Exportschlager.
Die Geschichte des Kölschs ist eine Geschichte voller Überraschungen und nur wenig bleibt bei einer genauen historischen Betrachtung so, wie es heute landläufig angenommen und publiziert wird. Trotzdem ist es eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte.

Der Filmlink: https://youtu.be/ulh6eMfiI9I

Ein Film von und mit Klaus Hausmann

Mitwirkende:
Gerd Krebber, Michael Berger, Michael Engel

KI-Hinweis: Der Film verwendet einige KI generierte Hintergründe, Videos und Schaubilder zur Veranschaulichung der historischen und brautechnischen Sachverhalte.

Produktion: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, © 2026

Weitere Informationen zu diesem Film und vielen anderen Dokumentationen über die Kölner Stadtgeschichte:
https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln

Wir befinden uns auf der Hohe Straße etwa um das Jahr 1928. Es scheint sich nicht um einen Werktag zu handeln, da das Ge...
28/08/2026

Wir befinden uns auf der Hohe Straße etwa um das Jahr 1928. Es scheint sich nicht um einen Werktag zu handeln, da das Geschäft vorne rechts Gitter vor den Fenstern hat. Das Kabarett Simplicissimus und das Cafe Atlantic künden auf einem Banner von ihren Veranstaltungen und merkwürdigerweise künden gleich zwei Banner von Münchener Löwenbräu Bier, das ganz offenbar in Köln zu dieser Zeit beworben und ausgeschenkt wurde.
Was dahinter steckt und warum in Köln sehr gern Münchener Biere getrunken wurden, klären wir in Kürze ganz genau ...

Foto: Fotograf unbekannt, Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_102529, https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05702034

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Zur Zeit der Messe Pressa (1928) blickt die Kamera aus dem Treppenhaus des südlichen Flügel des damaligen rheinischen Mu...
27/08/2026

Zur Zeit der Messe Pressa (1928) blickt die Kamera aus dem Treppenhaus des südlichen Flügel des damaligen rheinischen Museums auf den gegenüber liegenden nördlichen Flügel und die Hohenzollernbrücke. Heute befindet sich dort das Hyatt Regency Hotel.

Foto: Fotograf unbekannt, Moderne Bauformen, Monatshefte für Architektur und Raumkunst, Jahrgang 1928, Heft 10, Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

1941 feierte das Kölner Kaufhaus Peters sein 50jähriges Bestehen. Diesem Anlass widmete man eine ganze Ausgabe der Hausz...
26/08/2026

1941 feierte das Kölner Kaufhaus Peters sein 50jähriges Bestehen. Diesem Anlass widmete man eine ganze Ausgabe der Hauszeitung, die uns seltene Einblicke in das Innere des Kaufhauses und dessen Geschichte gewährt.
Das Foto zeigt den Lichthof im Kaufhaus Peters, wie er in den Jahren 1905 bis 1912 existierte.
[KH]

Foto: Repro aus "Aus der KCP-Betriebsgemeinschaft", Werkszeitschrift für die Gefolgschaft der Kaufhaus Carl Peters GmbH, Köln, Sondernummer zum 26. September 1941 - Die Zeitschrift befindet sich in der Originalausgabe im Archiv Martin Junkersdorf, Teil des historischen Archivs der WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann

Recherche, Scan, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Im Jahr 1928 blickt die Kamera vom heutigen Messeturm, der zur Zeit des Fotos noch Pressaturm genannt wurde, auf die Gas...
25/08/2026

Im Jahr 1928 blickt die Kamera vom heutigen Messeturm, der zur Zeit des Fotos noch Pressaturm genannt wurde, auf die Gastronomie der Rheinpark-Terrassen, die zur Zeit der Messe Pressa (1928) zunächst nur Rheinrestaurant hieß.

Foto: H. Holdt, Moderne Bauformen, Monatshefte für Architektur und Raumkunst, Jahrgang 1928, Heft 10, Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Bis 1894 stand am Gereonsdiesch mit der Hausnummer 25 das Haus des Johann von Wolkenburg. Das Foto zeigt uns, dass es sc...
24/08/2026

Bis 1894 stand am Gereonsdiesch mit der Hausnummer 25 das Haus des Johann von Wolkenburg. Das Foto zeigt uns, dass es schon damals in Köln alte Gebäude gab, die aufgrund ihres Zustands, oder anderer Interessen, abgerissen wurden.
Erneuerungen und Umgestaltungen des Stadtbilds gehören seit der Römerzeit zu Köln. Gut ist, dass wir uns seit dem Ende des 18. und insbesondere seit der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts entweder mittels Gemälden oder Zeichnungen und später mit der Fotografie ein Bild davon machen können, wie diese Gebäude und Viertel einst ausgesehen haben.
[KH]

Foto: Fotograf unbekannt (möglicherweise Anselm Schmitz), Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_mf147170, https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05701141

Recherche, Fotorestaurierung und Kolorierung: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Wilhelm Scheiner (* 1852 / † 1922) war ein Kunstmaler und Fotograf, der seit 1881 die Fotografie zur Produktion der Vorl...
23/08/2026

Wilhelm Scheiner (* 1852 / † 1922) war ein Kunstmaler und Fotograf, der seit 1881 die Fotografie zur Produktion der Vorlagen für spätere Gemälde einsetzte und zusammen mit seinem Vater, dem Landschaftsmaler Jakob Scheiner, etwa 850 Blätter, Gemälde und Zeichnungen hinterließ.
Als Fotograf suchte Wilhelm Scheiner seine Motive oft abseits der bereits damals üblichen Postkarten- und Tourismusfotografie. Als er 1881 mit der Fotografie begann, war die Stadterweiterung Kölns und der damit verbundene weitgehende Abriss der mittelalterlichen Stadtmauer ein bedeutendes Thema. Scheiner dokumentierte viele Abschnitte der Stadtmauer vor, während und nach deren Niederlegung.
Dieses umfangreiche Werk kann heute zu großen Teilen im Rheinischen Bildarchiv Köln betrachtet werden.
Durch die Übernahme des "Archiv Martin Junkersdorf", gelang es der WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, bisher unbekannte oder verschollene Fotografien von Wilhelm Scheiner zu entdecken. Darunter auch Fotos, die auf spektakuläre Weise den Moment der Sprengung eines Abschnitts der Stadtmauer am Thürmchenswall dokumentieren. Die Fotografien der Sprengung, die am 12. Februar 1896 stattfand, zeigt dieser Film erstmalig.

Filmlink: https://youtu.be/nJxMKDNxmC8

Produktion: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, Köln, 2025

Weitere Informationen zu diesem Film und vielen anderen Dokumentationen über die Kölner Stadtgeschichte:
https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln

Wilhelm Scheiner (* 1852 / † 1922) war ein Kunstmaler und Fotograf,...

22/08/2026

Der Kölner Neumarkt im Jahr 1971.

Quelle: "Bilder einer Stadt", Kölner Stadtbildstelle, 1971

Recherche, Aufbereitung und Schnitt: Klaus Hausmann, WEGEN de LEUT media

Weitere Informationen und vielen anderen Dokumentationen über die Kölner Stadtgeschichte:
https://www.wegen-de-leut.de/dashistorischekoeln

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Köln Buchforst
Cologne
51065

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